Berlin. Das Sozial- und Bauministerium in Niedersachsen gab gestern bekannt, dass die Stadt Bad Bentheim sowie die Stadt Meppen aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert werden sollen. Bad Bentheim soll demnach 400.000 Euro für den Schloss- und Forstpark erhalten. Für Meppen werden 2.730.000 Euro für die historische Wallanlage zur Verfügung gestellt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann begrüßt die Förderung.

Bereits im Dezember 2016 hatte Albert Stegemann auf Anfrage der Grafschafter Nachrichten die Kommunen zur Teilnahme ermutigt. Mit dem Programm ‚Zukunft Stadtgrün‘ habe man erstmals ein eigenes Bundesprogramm für das städtische Grün durchsetzen können, so der Abgeordnete damals. „Das Geld ist gut angelegt, denn Parkanlagen mit ihren Bäumen, Sträuchern, Hecken und Wiesen verbessern die Wohnqualität vor Ort und fördern den Freizeit- und Erholungscharakter einer Stadt“, unterstreicht er.

Abgeordneter hatte 2016 auf Anfrage der GN Kommunen zur Bewerbung geraten

Bereits damals sah er die Chance für Bad Bentheim, sich durch das Programm als Kurort noch attraktiver aufzustellen. „Es ist überaus erfreulich, dass die Akteure in der Stadt Bad Bentheim die Chancen frühzeitig erkannt haben und nun für ihr Engagement belohnt werden.“ Auch die erneute Förderung der Wallanlagen in Meppen sei in klares Bekenntnis zur historischen Festungsstadt Meppen. Diese wurden bereits 2014 mit 150.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V unterstützt.

Für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ stellt der Bund 2017 Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro und ab 2018 jährlich 47,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Wohnungs- und Städtebau nimmt der Bund in diesem Jahr insgesamt 3,56 Milliarden Euro in die Hand.

Meppen. Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages 2017 besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann am Mittwoch das Familienzentrum St. Vitus in Meppen. Er las aus dem Buch „Menschen“ von Peter Spier. Durch Peter Spiers Buch konnte Stegemann seine kleinen Zuhörer in den Bann ziehen und gleichzeitig Werte wie Toleranz und gesellschaftliches Zusammenwachsen vermitteln. „Es freut mich mit dieser Aktion schon den Jüngsten zu zeigen, was in unserer Gesellschaft wichtig ist“, sagte er im Anschluss an die Vorlesestunde.

Die Leiterin der Kita, Rita Cordes, informierte den CDU-Abgeordneten ausführlich über das Konzept der Einrichtung. Dabei ging es insbesondere um die Sprachförderung der Kinder. Die Kita St. Vitus befindet sich ferner seit August diesen Jahres im Förderprogramm „Sprach-Kita“ des Bundes.

Albert Stegemann liest Kindern in der St. Vitus Kita vor.
Albert Stegemann liest Kindern in der St. Vitus Kita vor.

 

Stegemann: Vorlesen bildet und regt die Fantasie der Kinder an

Für die Entwicklung der Kinder ist das Vorlesen von besonderer Bedeutung. „Die Freude am Lesen soll schon früh geweckt werden. Lesen entführt in andere Welten und prägt so auch die Fantasie der Kinder. Wer liest, der weiß mehr“, unterstreicht der Abgeordnete.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Er findet in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt. Kernziel der Aktion ist es, die Lesekultur unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Dabei beteiligen sich jährlich mehr als 80.000 Vorleser, darunter Prominente, Politiker, Schüler, Vorlesepaten und weitere Lesebegeisterte.

Berlin. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V, kurz Bitkom, lobt den bundesweiten Wettbewerb „Smart School“ aus. Innovative Schulen können sich bis zum 15. November 2017 bewerben. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin.

Gemeinsam wolle Politik und Zivilgesellschaft mit Wettbewerben wie diesen den notwendigen digitalen Wandel im Bildungsbereich anstoßen. „Wir haben in Deutschland viele Leuchtturmschulen, die herausragende Konzepte im Bereich der digitalen Bildung vorlegen und digitale Medien nachhaltig in den Unterricht integrieren. Diese wollen wir durch den Wettbewerb auszeichnen und damit dazu beitragen, dass in der Schule von morgen allen Schülerinnen und Schülern die notwendige digitale Kompetenz für einen erfolgreichen Start ins Ausbildungs- und Berufsleben vermittelt werden“, so Christian Kulick als Mitglied der Geschäftsleitung von Bitkom.

Stegemann: Wettbewerb vom Verband Bitkom läuft bis zum 15. November

Ziel sei es, in den nächsten fünf Jahren 100 Schulen als „Smart Schools“ auszuzeichnen. Stegemann möchte die Schulen ermutigen sich mit neuen Konzepten auf den Weg zu machen. „Unsere Schullandschaft im Emsland und in der Grafschaft ist gut aufgestellt. Viele unserer Schulen sind Vorreiter im Bereich der Digitalisierung“, so der Abgeordnete.

Der Wettbewerb nimmt die drei Bereiche IT-Infrastruktur, Konzeption und Lehrkräfte in den Blick und ergänzt die bestehende Initiative „erlebe IT“. Dort werden einhundert Schulen erreicht, um die Schülerinnen und Schüler für IT zu begeistern. „Wir möchten die Digitalisierung an Schulen voran bringen und Schüler wie Lehrer zum Mitmachen bewegen“, sagt Stegemann, der zugleich Schirmherr der Aktion im südlichen und mittleren Emsland sowie der Grafschaft Bentheim ist.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.smart-school.de. Für Rückfragen, etwa zum Unterstützungsschreiben durch den Abgeordneten, steht Ihnen auch das Büro unter albert.stegemann@bundestag.de oder unter 030/227-77153 zur Verfügung.

 

Emsbüren. Der Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. wird im Rahmen des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“, kurz BULE, mit 8.995 Euro gefördert. Dies teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann nun schriftlich mit.

Mit dem Projekt „Förderung der Integration im ländlichen Raum durch Kulturvermittlung und Gesundheitsförderung“ der Integrationslotsen unterstützt der Bund die Arbeit der Ehrenamtlichen. „Wir Integrationslotsen aus Emsbüren sind davon überzeugt, dass einheimische und geflüchtete Frauen gemeinsam durch das Projekt einen enormen, nachhaltigen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Region leisten können. Für unsere tägliche, ehrenamtliche Arbeit brauchen wir aber auch weiterhin eine beständige Rückendeckung aus der Politik“, betont Beata Szymanik-Feldmann vom Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. die Bedeutung der Förderung.

Stegemann begrüßt Förderung des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“

Stegemann begrüßt die Unterstützung für die Integrationslotsen in Emsbüren. „Seit Jahren arbeite ich gut und vertrauensvoll mit den Integrationslotsen im südlichen Emsland zusammen. Es ist schön, dass diese nun von der Förderung profitieren“, so Stegemann. Für ihn ist die Arbeit der Integrationslotsen ein wichtiger Pfeiler der Integrationsarbeit vor Ort.

Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, welches in diesem Jahr mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, leistet das Landwirtschaftsministerium seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge“. So sollen die ländlichen Regionen bei bedeutsamen Vorhaben und Initiativen unterstützt werden, um die attraktiven Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung, deren gute Beispiele bundesweit Schule machen sollen. Dabei stehen vor allem solche Vorhaben und Aktivitäten im Fokus, die über den Agrarbereich hinausreichen.

Weitere Informationen zum Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. finden Sie unter: https://www.wis-el.de/

 

Am Bahnhof in Meppen: Stefan Müller (Abteilung Politik FlixBus), Holger Niehoff, Arne Fillies, Albert Stegemann MdB, Bernd-Carsten Hiebing MdL

Meppen. Am Donnerstag trafen sich der Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing und der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit Stefan Müller von FlixBus in Meppen. Hintergrund ist die Auszeichnung Meppens als eine der besten Städte Deutschlands im öffentlichen Personenverkehr. „Wir sind stolz, dass die Arbeit der vergangenen Jahre Früchte trägt und dies bundesweit anerkannt wird“, so die Abgeordneten am Bahnhof. Vor Ort waren mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Arne Fillies und Holger Niehoff auch zwei Vertreter der CDU Meppen.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer hat im Sommer erstmalig den Mobilitätsknoten des Jahres gekürt. Meppen gelangte bei den Kommunen bis 50.000 Einwohnern in der engeren Auswahl von fünf Standorten und hat den ersten Platz nur knapp verpasst. Bereits heute bescheinigt die Jury der Stadt eine vorbildliche Vernetzung der verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel.

„In Meppen haben Sie wirklich eine sehr gute Haltestelle“, betont FlixBus-Pressesprecher Martin Mangiapia. „Ladestation für Elektromobilität, barrierefrei, IC-Halt, taktiles Leitsystem – hier bleiben kaum Wünsche offen.“ Diese Einschätzung teilte die Jury und hob hervor, dass Meppen den Fernbuslinienverkehr in den bestehenden Busbahnhof integriere. Dies ermögliche eine vorbildliche Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und den Schienenverkehr. Neben der guten Haltestelleninfrastruktur mit überdachten Bussteigen und ausreichend Sitzmöglichkeiten hätten die Fahrgäste gute Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten.

Nur bei der Echtzeitinformation hatte eine andere Kommune noch leicht die Nase vor. Bernd-Carsten Hiebing als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion betonte derweil, dass man auch daran im Emsland arbeite. „Das packen wir bereits an und werden dies in den nächsten Jahren mit Regionalisierungsmitteln in der gesamten Fläche umsetzen“, so Hiebing.

Im Gespräch mit Müller sprach die CDU über die Perspektive für den Verkehrsknoten. Sie warb dabei bei FlixBus dafür, den Fernbusverkehr von West nach Ost über Meppen ins Auge zu fassen. „Die Achse Amsterdam – Emmen – Meppen – Bremen – Hamburg hat aus unserer Sicht viel Potenzial für eine Fernbuslinie“, betonte Stegemann. Aktuell fährt FlixBus von Meppen mit der Linie 131 von und nach Berlin über Städte wie Lingen, Osnabrück und Hannover.

Seit der Liberalisierung des deutschen Fernbusmarktes 2013 hat sich der Markt rasant entwickelt. Das Fahrgastaufkommen hat sich auf 30 Millionen Reisende mehr als verdreifacht. Doch auch heute wird nur 0,55 Prozent des Personenverkehrs per Fernbus zurückgelegt. Über 80 Prozent macht weiterhin der Individualverkehr aus. „Gemeinsam mit dem Schienenverkehr arbeiten wir daran, den öffentlichen Personenverkehr insgesamt attraktiver zu machen“, so Mangiapia. In Meppen ist man dabei auf einem guten Weg.

Bei FlixBus arbeiten 1.100 Mitarbeiter und 250 Buspartner, um die 1.200 Ziele und über 200.000 Verbindungen in 26 europäischen Ländern zu organisieren. „Wir sehen uns dabei als IT-Unternehmen und arbeiten eng mit den mittelständischen Busunternehmen zusammen“, bewertet Mangiapia die Rolle seines Unternehmens.

Holger Habers (1 v.l.) informiert Albert Stegemann (4. v.l.) über das Arbeiten an der Schillerstraße – zudem Hauptgeschäftsführer Ansgar Veer, der Kuratoriums-vorsitzende Pfarrer Thomas Burke und der Technische Leiter Carsten Plagge

Lingen. Hoher Besuch auf der Baustelle Schillerstraße: Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann besichtigte das zukünftige Apotheken-Logistikzentrum des Bonifatius Hospital Lingen. Dort informierten ihn Hauptgeschäftsführer Ansgar Veer und der Kuratoriumsvorsitzende, Pfarrer Thomas Burke, über den Baufortschritt, die Möglichkeiten der Versorgung mit Arzneimitteln sowie Medikalprodukten und damit über eine gesicherte Patientenversorgung. „Das Projekt ist ein Meilenstein für die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft aber mindestens so sehr auch für das Emsland und für die Patienten selbst“, zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt.

Künftig werden mehr als zehn Kliniken sowie zahlreiche Alten- und Pflegeeinrichtungen im Westen Niedersachsens von Lingen aus versorgt. Die Investition von acht Millionen Euro in die zentrale Logistikeinheit am Stadtrand von Lingen sichert die Arbeitsplätze der 44 Mitarbeiter in der Krankenhausapotheke und bietet bei einem aktuellen Umsatz in der Apotheke von rund 30 Millionen Euro Möglichkeiten für weiteres Wachstum.

Auch die drei Reinraumlabore mit drei Herstellplätzen für Medikamente zur Krebsbehandlung und Rezepturen sowie Defekturen nach modernstem Standard wurden vorgestellt. Dort werden dann individuelle, auf den Patienten und seine onkologische Erkrankung angepasste Infusionen und Medikamente erstellt. Allein dieser Bereich wird rund vier Millionen Euro kosten. Über die besondere Klimatechnik und höchste Hygieneanforderungen informierten der Technische Leiter, Carsten Plagge, und Holger Habers aus dem Planungsbüro des Bonifatius Hospitals.

Für Stegemann ist die neue Apotheke wichtig für die Gesundheits- und Krankenpfleger, die Ärzte sowie für die Patienten. „Je besser Prozesse organisiert sind, umso gezielter kann die Behandlung erfolgen.“ So werde zudem das Risiko von Medikationsfehlern weiter gesenkt. Dem Krankenhaus gehe es dabei auch um Strategien zum rationalen Einsatz von Antibiotika. „Die Frage wurde auf dem G20-Gipfel in Hamburg erörtert. Wir haben die Deutsche Antibiotika-Resistenz-Strategie 2020. Wichtig ist aber die praktische Umsetzung in der Fläche“, so Stegemann. Hier seien die Krankenhäuser in der Region Vorreiter.

Durch die Erweiterung der Lagerflächen und der Neukonzeptionierung der Lagerlogistik sowie der Herstellungslabore werden nun nicht nur die stetig steigenden Anforderungen der Apothekenkammer an Krankenhausapotheken erfüllt, sondern auch die Abläufe in der Beschaffung, Lagerlogistik und Arzneimittelherstellung verbessert. Zugleich besteht die Option zur Versorgung weiterer Krankenhäuser. Damit werden die bestehenden Arbeitsplätze gesichert und womöglich neue Arbeitsplätze in Lingen entstehen.

Das dies möglich ist, lag auch an der Weitsicht, eng mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik zusammenzuarbeiten. „Wir haben die Experten gezielt ins Projekt geholt, um Prozesse zu objektivieren. Wir wollten die bestmögliche Lösung“, so Geschäftsführer Veer. Dies sei in Verbindung mit Eigenverantwortung gelungen. Stegemann freut diese Zusammenarbeit: „Mit der Fraunhofer-Gesellschaft haben wir den größten Verbund für angewandte Forschung und Entwicklung in Europa. Rund ein Viertel der 2,1 Milliarden Euro Forschungsmittel kommen von Bund und Ländern. Damit wollen wir die Grundlagen für Problemlösungen wie hier bei der Logistik im medizinischen Bereich legen.“ Es sei gut zu wissen, dass dies gelinge.

Schülerinnen und Schüler zum Pharmazeutischen Technischen Assistenten(PTA) können ihr Praktikum in der Krankenhausapotheke absolvieren, ebenso wie Pharmazie Studierende ihre Famulatur während sowie das Praktikum nach dem Studium. Die Apotheke ist Weiterbildungsstätte und bietet die volle dreijährige Weiterbildung zum Fachapotheker für klinische Pharmazie an.

Emsbüren. Die CDU Emsbüren unter Vorsitz von Matthias Stein hat Ende der letzten Woche das Unternehmen Boll in Emsbüren besucht. Mit dabei war der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Die Transport- und Logistikbranche ist im Umbruch. Dabei ist es spannend zu beobachten, wie sich die Firma Boll entwickelt“, so Stegemann.

Derzeit laufen die Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma Boll in Emsbüren am Schüttorfer Kreuz auf Hochtouren. Anfang November soll die neue Halle fertig gestellt sein. Neben Lagerhaltung, Konfektionierung und Kommissionierung bietet die Anlage dann auf ca. 10.000 Quadratmetern Nutzfläche und einem zusätzlich 600 Quadratmeter großen Bereich im Obergeschoss optimale Bedingungen, selbst für ausgefallene Bedarfsansprüche. „Seit Ende 2016 planen wir die Erweiterung. Vor drei Monaten haben wir dann mit den Bauarbeiten begonnen“, schilderte Geschäftsführer Ulrich Boll. Auf 40.000 Quadratmetern Fläche befinden sich bereits das Verwaltungsgebäude und eine Umschlagsanlage mit 42 Verladetoren. Zudem sind rund 50 der insgesamt 150 Fahrzeuge am Standort Emsbüren im Einsatz.

Boll: Emsbüren Teil des Nationalen Stückgutnetzwerkes

Dem Unternehmen sei eine nachhaltige Entwicklung wichtig. „Das heißt aber auch, dass sich unsere Arbeit wirtschaftlich nachhaltig rechnen muss“, hob Boll hervor. Dies habe am Ende den Ausschlag für den Standort in Emsbüren gegeben. „Der neue Standort verkürzt viele Fahrwege und wir sind damit hervorragend ans Münsterland, das nördliche Ruhrgebiet und die Niederlande angebunden. Damit sparen wir viel Zeit und Geld und schonen zugleich die Umwelt“, so Boll.

Die Niederlassung im Gemeindeteil Ahlde am Kreuz der A30 und A31 ist damit ein wichtiges Verteilzentrum in der Region. So ist es unter anderem eingebunden in ein europaweites Stückgutnetzwerk mit 36 Stationen in Deutschland und über 400 Empfangspartnern europaweit. „Boll stellt jeden Tag sicher, dass unsere Sendungen ihr Ziel erreichen“, betonte der CDU-Vorsitzende Stein. „Das ist alles streng organisiert, mit festen Eintreffzeiten und Vielem mehr. Nur so ist sichergestellt, dass jede Sendung am Folgetag ausgeliefert werden kann“, bestätigte Boll. Darüber hinaus ist Boll Partner für die komplette Abwicklung aller Zollformalitäten im Bereich Import, Export, Transit und Zolllager.

Die CDU zu Besuch bei Boll in Emsbüren – unter anderem mit Matthias Stein (3 v.l.), CDU-Vorsitzender Emsbüren; Ulrich Boll (5 v.l.), Geschäftsführer; Martin Otten (3 v.r.), Ortsbürgermeister Ahlde; Albert Stegemann (1. v.r.), MdB;
Die CDU zu Besuch bei Boll in Emsbüren – unter anderem mit Matthias Stein (3 v.l.), CDU-Vorsitzender Emsbüren; Ulrich Boll (5 v.l.), Geschäftsführer; Martin Otten (3 v.r.), Ortsbürgermeister Ahlde; Albert Stegemann (1. v.r.), MdB;

Im Anschluss diskutierten die Gäste intensiv über moderne Verkehrsinfrastruktur, die für die Region wichtige Bedeutung der Europastraße 233, zukünftige Antriebsmöglichkeiten sowie über das Thema Mitarbeitermangel. „Besonders die Suche nach Berufskraftfahrern gestaltet sich recht schwierig“, so Boll. Aber auch in anderen Bereichen des Unternehmens sei der Personalmangel spürbar. Beispielsweise sei es in der Konfektionierung, wo verschiedenste Waren wie Plakate, Fahrräder versandfertig gemacht werden, immer problematischer, gute Mitarbeiter zu finden.

Um die Verkehrsströme der Zukunft zu organisieren, bedarf es laut Boll neuer Verkehrskonzepte. „Wir müssen etwa im Hinblick auf die Entwicklung zum autonomen Fahren völlig neu denken“, so Boll. Als kurzfristige Maßnahme forderte er ein Überholverbot auf der Autobahn 30. Zudem müssten Strafen im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten international stärker harmonisiert und konsequenter eingetrieben werden. „Die Verkehrsstrafen dürfen die deutschen Fahrer nicht benachteiligen“, stimmte hier auch die CDU-Abordnung zu.

Das Unternehmen Boll mit Hauptsitz in Meppen wurde 1865 gegründet und hat mittlerweile 510 Mitarbeiter bei einem Umsatz von ca. 40 Millionen Euro. Boll ist damit einer der führenden Logistikexperten in Nordwestdeutschland.

 

Salzbergen. Der Internationale Freundeskreis Salzbergen e.V. wird im Rahmen des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“ (BULE) gefördert. Dies teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dem CDU-Bundestags­abgeordneten Albert Stegemann nun schriftlich mit.

Mit dem Projekt „IFS Salzbergen – Ergänzung der Fahrradwerkstatt, der Kleiderkammer, des IFS-Treffs und Sprachförderung“ (5.480 Euro) durch den Freundeskreis fördert der Bund aktiv die Integrationsarbeit. „Es ist toll, dass Gruppen aus dem Emsland von dieser Förderung profitieren“, freut sich Stegemann. Das Engagement der Menschen vor Ort sei ein wichtiger Pfeiler der Integrationsarbeit und innovative Ansätze wie die Projekte aus dem Emsland verdienten die Anerkennung und Unterstützung des Bundes.

Stegemann begrüßt Förderung des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“

Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, das in diesem Jahr mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, leistet das BMEL seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge“. Das Ziel ist, die ländlichen Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung, deren gute Beispiele dann bundesweit Schule machen sollen. Dabei stehen vor allem solche Vorhaben und Aktivitäten in ländlichen Regionen im Fokus, die über den Agrarbereich hinausreichen.

Lingen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hospitierte vor einigen Tagen beim Garten- und Landschaftsbetrieb GaLaBau Emsland auf der Baustelle beim Logistikzentrum des St. Bonifatius Hospital in Lingen. Eingeladen hatte ihn Geschäftsführer Reinhard Kaß. „Mir ist wichtig, dass Politiker wissen wovon sie sprechen und mitanpacken können“, erklärt Kaß.

Der Abgeordneten informierte sich über die Bauarbeiten. Beim Setzen der Bordsteine packte er zudem mit an. „Viele Arbeiten sind mir vom eigenen Betrieb bekannt. Hier spielt sich das Ganze aber auf einem anderen Level ab, um den Anforderungen des Logistikzentrums zu genügen“, zeigte sich der Landwirt beeindruckt.

Stegemann unterstützt und zwei weitere Lehrlinge beim Verlegen der Bordsteine - Peter Wessels (3.v.l) prüft, ob die Arbeiten ordnungsgemäß erfolgen
Stegemann unterstützt und zwei weitere Lehrlinge beim Verlegen der Bordsteine – Peter Wessels (3.v.l) prüft, ob die Arbeiten ordnungsgemäß erfolgen

Insgesamt verbaut GaLaBau Emsland auf dem Gelände an der Schillerstraße 4.000 bis 4.500 Tonnen Material. „Dabei bedienen wir die gesamte Bandbreite von den Erdarbeiten über das Pflastern bis zur Gestaltung der Außenanlagen“, so Kaß. Auf der Baustelle selbst ist Peter Wessels verantwortlich. Er ist seit 12 Jahren im Betrieb tätig, hat hier seine dreijährige Ausbildung absolviert und dann die Meisterschule besucht. Dieses langjährige gute Miteinander in den Betrieben sei beispielhaft für das Emsland, so Stegemann. Das sei eine Chance für beide Seiten.

Kaß: Arbeitsschonende Arbeitsweisen beim GaLaBau EMSLAND im Fokus

Dies sieht auch Reinhard Kaß so und setzt daher gezielt auf arbeitsschonende und effiziente Arbeitsweisen. „Überall dort, wo es laut und staubig ist, versuchen wir durch moderne Maschinen die Belastungen für die Mitarbeiter zu senken. Und dort, wo es um schwere Materialen geht, setzen wir Maschinen ein, die für Entlastung sorgen – etwa durch Pflastermaschinen“, betont Kaß.

 

Hierüber sprach Stegemann mit dem Sicherheits- und Gesundheitskoordinator der Baustelle Bernhard Meiners. „Der sogenannte „SiGeKo“ ist nach dem Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben und unterstützt die Akteure am Bau dabei, dass Sicherheit und Gesundheit der beschäftigten Bauarbeiter nicht gefährdet wird“, erläutert Meiners. Zugleich achte er darauf, dass auch für künftige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten alles stimmig sei.

Eine kurze Pause mit den Mitarbeitern auf der Baustelle an der Schillerstraße beim gemeinsamen Frühstück
Eine kurze Pause mit den Mitarbeitern auf der Baustelle an der Schillerstraße beim gemeinsamen Frühstück

Von Stegemann gab es hierfür viel Lob. „Im Arbeits- und Sozialausschuss diskutieren wir fast im Wochentakt, wie die Arbeitsbedingungen in Deutschland noch besser werden können. Ziel ist es schließlich, dass die Menschen gesund bleiben und gut alt werden. Am wichtigsten ist aber, dass es wie hier in der Praxis gelebt wird.“

 

Kaß und Stegemann sprachen zudem über die Zahlungsmoral der Kunden. „Diese ist offensichtlich heute nicht mehr so selbstverständlich, wie es sein sollte“, äußerte sich Kaß kritisch. Gerade Teile der öffentlichen Hand fallen regelmäßig negativ auf. Dies müsste Stegemann leider bestätigen. Ihn sprechen immer wieder Betriebe an, die durch verschleppte Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen in Schwierigkeiten geraten. „Wenn wir die kleinen und mittelständischen Betriebe wollen, hat die öffentliche Hand als Auftraggeber eine große Verantwortung“, mahnt Stegemann.

 

Der Ausbildungsbetrieb kauft möglichst in der Region. Die Aufträge befinden sich derweil in einer größeren Region von Lüdinghausen bis Norderney. Dabei habe man eher anspruchsvollere Aufträge im Blick. „Beim klassischen Pflastern sind wir zu teuer. Dafür können wir bei komplexeren Aufgaben unsere Stärken und Erfahrungen ausspielen“, so Kaß. Zum Abschluss stärkte sich Stegemann gemeinsamen mit den anderen Mitarbeitern bei einem gemeinsamen Frühstück.