Der Abgeordnete Albert Stegemann übernimmt die Patenschaft für einen US-amerikanischen Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), der in einer Gastfamilie in der Region leben und vor Ort zur Schule gehen wird. Dazu ermutigt der Abgeordnete, sich als Gastfamilie zu melden: „Das Programm lebt von den jungen Menschen, die hautnah eine andere Kultur erleben und gleichzeitig ein Stück ihrer eigenen Kultur vermitteln. Ebenso bedeutend sind die Gastfamilien, die den Stipendiaten einen intensiven Einblick in eine andere Lebensweise ermöglichen. Durch diese persönlichen Kontakte fördern wir gegenseitiges Verständnis und Toleranz.

Für 720 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und den USA beginnt die vielleicht spannendste Zeit ihres Lebens: Sie gehen für zehn Monate ins jeweils andere Land – mit einem Stipendium, das der Deutsche Bundestags und der Kongress der USA gemeinsam vergeben.

Gesucht werden neugierige und weltoffene Familien, die ab Anfang September eine Schülerin oder einen Schüler aus den USA bei sich aufnehmen. Gastfamilie kann fast jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als „Familienmitglied auf Zeit“ aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Begleitet werden die Familien das ganze Jahr hindurch von Experiment e.V. und einer ehrenamtlichen Ansprechperson aus der Region.

Stegemann unterstützt interkulturellen Austausch

Um den interkulturellen Austausch zu fördern, unterstützt Albert Stegemann die Suche nach Gastfamilien in seinem Wahlkreis. Experiment e.V. gehört seit Beginn des PPP im Jahr 1983 zu den Organisationen, die in Deutschland jährlich das Austauschprogramm durchführen.

Interessierte Familien können sich direkt an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartner ist Matthias Lichan (Tel.: 0228 95722-21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de). Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.bundestag.de/ppp.

Handrup. Mitte Februar nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 (Leistungskurs Geschichte) und der Klasse 9a die Gelegenheit war, um mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann über seine Arbeit als Abgeordneter zu debattieren und über aktuelle politische Themen zu sprechen.

„Gerade in Gesprächen mit Schülern erlebe ich, dass die Entwicklungen in Berlin die Gesellschaft wieder stärker politisieren. Das Interesse der Schüler ist dabei eine absolut positive Entwicklung“, so Stegemann.

Der Kontakt mit dem Berliner Bundestagsabgeordneten war zustande gekommen, als sich das Leoninum im vergangenen Herbst zeitgleich mit der Bundestagswahl an der bundesweiten Juniorwahl beteiligt hatte.

Schüler des Gymnasium Leoninum diskutierten mit Albert Stegemann

Die beiden Lehrer Benno Hüer und Matthias Pfordt hätten sicherlich auch den Politikbetrieb in Berlin beschreiben können, doch eben nicht die „Innenansichten“ eines Abgeordneten: „Wie ist eigentlich Bundeskanzlerin Merkel im persönlichen Umgang, wenn sie an einer internen Sitzung teilnimmt?“ und „Kann es im Bundestag eine funktionierende Zusammenarbeit mit Rechtspopulisten geben?“ Auf diese und weitere Fragen gab es interessante Auskünfte von Albert Stegemann.

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich rege an der Diskussion. Die Bandbreite der Schülerfragen reichte von der Landwirtschaftspolitik über Extremisten im Bundestag, die Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bis hin zu Präsident Donald Trump. „Wir leben in hochpolitischen Zeiten. Die Menschen erwarten, dass nun zügig eine Regierung gebildet wird und Sachfragen in Mittelpunkt stehen. Hier gibt es Kritik aber auch eine neue Wertschätzung für verantwortungsvolle Politik“, so der gelernte Landwirt. Mit Blick auf den politischen Nachwuchs sei Stegemann, der seit 2013 dem Deutschen Bundestag angehört, zuversichtlich. Im Sommer 2019 besucht uns die Klasse 9a im Deutschen Bundestag in Berlin. Auf ein Wiedersehen mit den Schülern würde sich der Abgeordnete freuen.

Albert Stegemann im Gespäch mit Schülern
Albert Stegemann im Gespäch mit Schülern

Über 60 Mitglieder der Grafschafter CDU waren der Einladung von Reinhold Hilbers und Albert Stegemann gefolgt und in Nordhorn zur Aussprache über die Vereinbarungen zur Großen Koalition gekommen. „Die Entwicklungen in Berlin sind eine spannende und herausfordernde Zeit, wir wollen als CDU Verantwortung übernehmen“: so begrüßte Reinhold Hilbers als Kreisvorsitzender die Grafschafter Basis der Christdemokratinnen und Christdemokraten. „Die CDU soll in dieser Zeit auch ein offenes Forum sein. Uns ist wichtig, dass wir unsere Politik auf Bundesebene hier vor Ort transparent miteinander besprechen“, so Hilbers weiter. „Denn als politische Partei in Regierungsverantwortung sagen wir ganz klar: es liegt in der Natur von Kompromissen, dass beide Seiten Zugeständnisse machen müssen und aufeinander zugehen. Das wissen und dazu stehen wir.“ Hilbers bewertete den Koalitionsvertrag so, dass die Union sich nicht verbiegen müsse, um zuzustimmen. Allerdings hatten viele gehofft, nach der Bundestagswahl wieder etwas mehr zu betonen, dass die Mitte entlastet werden muss und die Kräfte der Marktwirtschaft gestärkt werden. Das sei leider nicht der Fall. Der Vertrag setze viel ein für Absicherung, richte aber weniger den Blick nach vorn oder auf zukünftige Chancen des Landes.

Albert Stegemann stellte als Grafschafter Bundestagsabgeordneter der CDU die wesentlichen Inhalte des neuen Koalitionsvertrages vor: „Für die Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinden hier in der Region haben wir einiges erreicht.“ Die neue Bundesregierung wird in etlichen Bereichen Investitionen tätigen, die vor Ort wichtig sind. „Digitalisierung im ländlichen Raum, mehr Unterstützung für Familien mit Kindern durch Baukindergeld, Investitionen in die Bildungsinfrastruktur, die Einführung einer Landarztquote, Entbürokratisierung in der Landwirtschaft – es ist nicht so, dass die Große Koalition die ländlichen Gebiete Deutschlands vergessen hat“, sagte Albert Stegemann und registrierte dabei die Zustimmung der Grafschafter CDU-Mitglieder. Er ergänzt: „Was mir als jüngerer Bundestagsabgeordneter dabei sehr wichtig ist: die geschnürten Pakete haben wir, und das ist eine der Kernforderungen der CDU gewesen, ohne neue Schulden und ohne Steuererhöhungen verabredet.“

Über die Inhalte der Großen Koalition und die Aufstellung der nächsten Bundesregierung folgte eine intensive Diskussion. Faire Kritik und Offenheit waren ausdrücklich erwünscht und Bestandteil der Aussprache. In etlichen Punkten brachten die Mitglieder der stärksten Partei der Grafschaft Änderungswünsche und Verbesserungen ein, in der Summe kann man von Zustimmung der Christdemokraten zur Großen Koalition sprechen. Reinhold Hilbers fasste es als Kreisvorsitzender zum Abschluss der Veranstaltung zusammen: „Wir als CDU übernehmen jetzt konkrete Verantwortung für Politik. Woran wir arbeiten müssen und werden, ist: unseren Markenkern als christlich-demokratische Partei zu bewahren und zu erneuern. Das sind Freiheit und Verantwortung, Wettbewerb statt Absicherung. Die Leistungsträger müssen gestärkt und es muss in die Zukunft investiert werden. Das muss in den kommenden Jahren unsere verstärkte politische Botschaft sein.“

Informationen und eine Möglichkeit zum Download des Koalitionsvertrages stehen unter www.cdu.de/koalitionsvertrag-2018 oder auf der Homepage der www.grafschafter-cdu.de zur Verfügung. Die Grafschafter CDU versendet gern auch eine Kopie per E-Mail. Bitte treten Sie in Kontakt mit uns!

Berlin. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sucht bis zum 20. Februar unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken” innovative Projekte, die Lebenswelten miteinander verbinden und Bekanntes auf den Prüfstand stellen. „Emsländer und Grafschafter sind voller frischer Ideen, die dem Gemeinwohl dienen und dabei helfen können, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern. Diese werden nun gesucht“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der den Innovationswettbewerb unterstützt.

Stegemann: Emsland und Grafschaft stecken voller innovativer Ideen

Stegemann ermutigt Akteure mit entsprechenden Projekten sich hierfür zu bewerben. In diesem Zusammenhang verweist er auf die „Ems-Achse: Jobmotor Nordwest“: „Diese wurde 2014 ausgezeichnet und hat sich als Aushängeschild der Region etabliert.“ Weitere Preisträger waren etwa die bundesweite Kirchen-App der Evangelischen Kirche sowie das Schaufenster für intelligente Energie „Enera“ mit den Stadtwerken Lingen als Konsortialpartner. Beide wurden 2015 ausgezeichnet.

Projekte aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft können sich bis zum 20. Februar bewerben. Dabei sollten sie unterschiedliche Lebenswelten miteinander verbinden und so den Zusammenhalt und die Vernetzung in der Gesellschaft stärken. „Das kann für Sozialunternehmer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Fachhochschule, soziale und kirchliche Einrichtungen aber auch für Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften oder private Initiatoren gelten“, macht der Abgeordnete deutlich. Bewerbungen sind online unter www.ausgezeichnete-orte.de möglich. Eine hochkarätige Jury wählt die besten 100 Ideen aus.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen das Abgeordnetenbüro von Albert Stegemann ebenfalls gern telefonisch unter 030/227-77155 zur Verfügung.