Lingen. Für die Restaurierung der Evangelisch-reformierten Kirche in Lingen stellt der Bund 430.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bereit. Darauf weist der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hin. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes unterstützt bundesweit Projekte zur Sicherung und Sanierung von national bedeutsamen oder ortsprägenden Kulturdenkmalen.
Die Evangelisch-reformierte Kirche ist ein prägendes historisches Bauwerk für die Stadt Lingen – ihr Turm gilt als das älteste Gebäude der Stadt. Um die historische Substanz dauerhaft zu sichern, sind umfassende Sanierungsarbeiten erforderlich. Neben Maßnahmen an der Gebäudehülle sollen auch Teile des Innenraums fachgerecht instandgesetzt werden, damit das Gebäude langfristig erhalten bleibt und weiterhin als Gottesdienst- und Veranstaltungsort genutzt werden kann. Für die geplanten Arbeiten hatte die Kirchengemeinde deshalb in Absprache mit Albert Stegemann eine Bundesförderung beantragt.
Stegemann hatte sich bereits im letzten Jahr bei einem Termin mit Pastorin Martina Korporal und dem Architekten Frank Hildebrandt über den Sanierungsbedarf und mögliche Förderwege ausgetauscht. „Es war es mir wichtig, das geplante Bauprojekt vor Ort anzusehen und den Förderantrag zu begleiten. Umso mehr freue ich mich über diese Förderzusage aus Berlin. Die Evangelisch-reformierte Kirche ist ein prägendes Bauwerk für die Lingener Innenstadt und ein wichtiger Teil unserer regionalen Geschichte“, erklärt Stegemann.
Hintergrund: Ziel des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes ist es durch gezielte Förderzuschüsse, historische Bausubstanz zu erhalten, Schäden zu beheben und die dauerhafte Nutzung zu sichern. Gerade Kommunen und Kirchengemeinden profitieren von der finanziellen Unterstützung, da denkmalgerechte Sanierungen häufig mit erheblichen Kosten verbunden sind. In den letzten Jahren sind so viele Mittel ins Emsland und die Grafschaft Bentheim geflossen.
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