Berlin. Am 15. Juli startet das Bundesförderprogramm „ZukunftsMUT“. Damit sollen bis Ende 2022 Projekte von gemeinnützigen, vorrangig ehrenamtlich getragenen Organisationen unterstützt werden, die sich in besonderem Maße für Kinder, Jugendliche und ihre Familien einsetzen. Dies gibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann bekannt. „Unsere Kinder und Jugendliche haben in der Zeit der Corona-Pandemie große Opfer gebracht, Verständnis für die Maßnahmen gezeigt und auf Freizeitaktivitäten und den Kontakt zu Gleichaltrigen verzichtet. Jetzt heißt es Danke zu sagen, Zuversicht zu geben und Neues zu ermöglichen“, erklärt Stegemann.
„ZukunftsMUT“ unterstützt Engagement und Ehrenamt in strukturschwachen und ländlichen Räumen sowie innovative Bildungs-, Gesundheits-, Lern- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche sowie deren Familien. „Ich bin sehr froh, dass wir in den Verhandlungen zum Aktionsprogramm Aufholen nach Corona der Bundesregierung erreichen konnten, dass die Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt zusätzliche 30 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 erhält, um dieses Programm mit Leben füllen zu können. Jetzt hoffe ich, dass sich zahlreiche Vereine und Organisationen aus der Region auf die Bundesmittel bewerben“, so Stegemann.
Anträge zum Förderprogramm „ZukunftsMUT“ können voraussichtlich ab dem 15. Juli 2021 eingereicht werden. Antragsschluss ist der 15. August 2021. Ausführliche Informationen zum Programm sowie die Förderrichtlinie können der Webseite der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt unter www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de entnommen werden.
Nordhorn/Bardel. Jedes Jahr diskutieren am EU-Projekttag deutschlandweit Schülerinnen und Schüler mit Politikerinnen und Politikern über Europa. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann nahm dies zum Anlass, das Stadtring Gymnasium Nordhorn und das Missionsgymnasium St. Antonius in Bardel zu besuchen, um sich mit den Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe über die Zukunft Europas auszutauschen. „Die Europäische Union ist und bleibt die beste Idee, die Europa je hatte. Aufgabe der Politik ist es, Menschen für ein offenes, freies, demokratisches und friedliches Europa zu begeistern und sich denen im Diskurs entgegenzustellen, die diese Werte mit Füßen treten“, so Stegemann.
Nachdem der EU-Projekttag im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, konnte Stegemann dieses Jahr vor Ort in Nordhorn und digital in Bardel mit den Schülerinnen und Schülern wieder diskutieren. Die vielfältigen Schwerpunkte der Diskussionsteilnehmenden lagen bei den Folgen der Corona-Pandemie, der aktuellen Situation in der Landwirtschaft, der kommenden Bundestagswahl und der Zukunft der Rente. Europa und die Europäische Union blieben dabei der rote Faden des Austausches und es zeigte sich, wie vernetzt die Europäische und die nationale Ebene sind.
Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Nordhorns schätzten die angenehme Diskussionsatmosphäre und die direkte Kommunikation mit dem Bundestagsabgeordneten. Auch der CDU-Politiker Stegemann zeigte sich dankbar für den Austausch mit den Jugendlichen: „Es war mir dieses Jahr eine besondere Freude, nach diesem schwierigen Jahr den gemeinsamen Austausch mit den jungen Erwachsenen endlich wieder durchführen zu können. Ich möchte die Schulen und die Politik dazu animieren, auch nächstes Jahr am EU-Projekttag teilzunehmen und gemeinsam über Europa zu diskutieren“, bekräftigte Stegemann.
Der EU-Projekttag wurde 2007 von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft eingeführt, um junge Menschen für die Europäische Union zu begeistern und direkter in den politischen Diskurs einzubringen. Jährlich besuchen Abgeordnete aus dem Europaparlament und dem Deutschen Bundestag zu diesem Anlass die Schulen vor Ort und tauschen sich mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle Entwicklungen und künftige Visionen zur Europäischen Union aus.

MdB Albert Stegemann im Stadtring Gymnasium Nordhorn
Foto: Team Stegemann
Schapen. Der Heimatverein Schapen erhält 100.000 Euro aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ des Bundes. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zeigte sich beim Besuch in Schapen hocherfreut über den erfolgreichen Fördermittelbescheid: „Das Geld fließt in den Bau einer Remise in traditioneller, regionaltypischer Bauform zur Unterbringung historischer landwirtschaftlicher Maschinen. So bewahren wir unser kulturelles Erbe für künftige Generationen. Das ist eine tolle Nachricht für die Gemeinde Schapen und das ganze Emsland“, so Albert Stegemann.
Der Vorstandsvorsitzende des Heimatvereins, Hermann Hofhus, zeigte sich dankbar für die Unterstützung Albert Stegemanns bei der erfolgreichen Antragstellung: „Der ländliche Raum benötigt Vertreter im Bundestag, die sich für die Belange der Vereine und deren ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort interessieren und stark machen. Wir sind froh, mit Albert Stegemann einen solchen Bundestagsabgeordneten zu haben und danken ihm ganz herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement bei der Beschaffung der dringend benötigten Fördermittel.“
Die geplante Remise am Rande des Bürgerbegegnungszentrums „Altes Pfarrhaus“ bildet eine Nutzflächenerweiterung des bereits vorhandenen Gebäudeensembles mit Brauhaus, Schmiede, Wohnhaus und Backhaus und gewährleistet den Erhalt und Zugang zu Bauten und Baudenkmälern der Landwirtschaft und Landtechnik. Durch ein museumspädagogisches Programm mit Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen und die Nutzung als außerschulischer Lernstandort soll das Bürgerbegegnungszentrum so für alle Altersgruppen ergänzt und gestärkt werden.
Albert Stegemann lobte den Heimatverein und dessen Vorstandsvorsitzenden für die hervorragende Arbeit vor Ort: „Was der gesamte Heimatverein und insbesondere Hermann Hofhus hier seit Jahren auf die Beine stellen ist wirklich schwer beeindruckend. Durch Orte wie das Begegnungszentrum wird der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt und die typisch emsländischen Bräuche und Traditionen durch den Erhalt alter Handwerkstechniken bewahrt. Besonders froh bin ich, dass sich hier auch viele junge Leute für die heimischen Brauchtümer interessieren und einen Beitrag für deren Erhalt leisten.“

v.l.n.r.: MdB Albert Stegemann, Petra Kleinbuntemeyer (Ortsvorsitzende CDU Schapen), Karlheinz Schöttmer (Bürgermeister Schapen), Hermann Hofhus (Vorstandsvorsitzender Heimatverein Schapen)
Foto: Team Stegemann
Berlin. Im Schatten des Klimaschutzgesetzes hat der Deutsche Bundestag eine zentrale Weichenstellung im Bereich der Erneuerbaren Energien für das Emsland und die Grafschaft Bentheim beschlossen. Nachdem die Möglichkeit der Nutzung des Flexibilitätszuschlags in Verbindung mit der Flexibilitätsprämie Ende 2020 massiv eingeschränkt wurde, konnte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann gemeinsam mit seinem CSU-Kollegen Andreas Lenz erfolgreich für eine Rückkehr zu einer klimafreundliche Regelung einsetzen.
„Klimaschutz ist immer konkret. Im parlamentarischen Verfahren ist es uns in der letzten Sitzungswoche gelungen, die Flexibilisierung von Biogasanlagen wieder deutlich zu stärken. Damit gewinnen das Klima und die verlässliche regionale Energieerzeugung gleichermaßen“, betonen die Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz und Albert Stegemann. „Die besondere Stärke der Biogasanlagen, grundlastfähig und flexibel Strom erzeugen zu können, kann so zukünftig noch besser ausgespielt werden.“ Dies sei für das Gelingen der Energiewende von zentraler Bedeutung, wenn Kernenergie-, Kohle- und Gaskraftwerke zunehmend vom Netz gehen.
Im EEG 2021 war die Möglichkeit, die Flexibilitätsprämie im ersten Vergütungszeitraum mit dem Flexibilitätszuschlag im zweiten Vergütungszeitraum zu kombinieren, stark eingeschränkt worden. Dies stellte eine Abkehr von dem seit 2017 gültigen Regelungsregime dar und traf auf scharfe Kritik der betroffenen Klimaschützer, aber auch auf Kritik im Parlament. Gerade im Emsland und der Grafschaft Bentheim waren besonders viele Biogasanlagen von der Regelung betroffen und wären womöglich in finanzielle Schieflage geraten.
„Der technische Aufwand, aber auch die umweltrechtlichen Vorschriften steigen ständig. Es sind hohe Investitionen notwendig, um die Anlagen flexibel umzurüsten“, so Stegemann. Angesichts deutlich erhöhter Anforderungen im EEG 2021 oder im Bundesimmissionsschutzgesetz seien erhebliche Neuinvestitionen für Erhalt und Ausbau der Flexibilität der Anlage für die zehn weiteren Jahre des zweiten Vergütungszeitraums erforderlich. „Diese Investitionen tragen ganz wesentlich zur Versorgungssicherheit im deutschen Strom-Mix bei und müssen über den Flexibilitätszuschlag finanziert werden.“
Mit dem novellierten EEG wird daher nun eine Förderung in Höhe von 50 Euro je Kilowatt installierte Leistung und Jahr für bereits mit der Flexibilitätsprämie unterlegte Investitionen eingeführt. Um die bereits geförderte Leistung zu bestimmen, wird eine einfache und nachvollziehbare Berechnungsvorschrift ins Gesetz aufgenommen.
In Deutschland gibt es rund 9.000 Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 5 Gigawatt für die regelbare Stromproduktion. Zum Vergleich: Das entspricht der Leistung von mehr als drei Kernkraftwerken. „Die Regelung schafft Investitionssicherheit für mindestens 3.350 Anlagenbetreiber mit einer installierten Leistung von rund 2,2 Gigawatt und sichert deren Wechsel in die Anschlussförderung und damit den Verbleib im System“, so Albert Stegemann.
Die Abgeordneten abschließend: „Die Wiedereinführung des Flexibilitätszuschlags ist ein wichtiger Beitrag, um die Anlagen zu flexibilisieren und die grundlastfähige Bioenergie auf heutigem Niveau zu stabilisieren.“ Auch für die Landwirtschaft sei dies eine gute und wichtige Entscheidung.
Die Regelung steht noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission.
Berlin. Der Bundesrat hat heute am Freitag dem Barrierefreiheitsgesetz zugestimmt. Das Gesetz soll dafür sorgen, dass bestimmte Dienstleistungen und Produkte barrierefrei werden. Dazu erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann: „Bislang müssen europäische Firmen uneinheitliche und teilweise widersprüchliche nationale Auflagen zur Barrierefreiheit beachten. Es ist an der Zeit, die Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten zu vereinheitlichen. Dadurch werden Menschen mit Behinderungen eine breitere Produktpalette zur Auswahl haben und nicht länger auf den Kauf teurer Spezialprodukte angewiesen sein. Gut so!“
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz setzt die EU-Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen eins zu eins um und dient der europaweiten Harmonisierung und Verbesserung der Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen, die ab 28. Juni 2025 barrierefrei hergestellt, vertrieben, angeboten oder erbracht werden müssen. Dies betrifft vor allem digitale Endgeräte und Dienstleistungen, etwa Laptops, Smartphones, Fernseher, Automaten oder Bankdienstleistungen.
Für Kleinstunternehmen, die barrierefreie Dienstleistungen anbieten und erbringen möchten, wird ein Beratungsangebot bei der Bundesfachstelle Barrierefreiheit geschaffen. Wirtschaftsakteure, für welche die Barrierefreiheitsanforderungen eine unverhältnismäßige Belastung bedeuten würden, sind vom Gesetz ausgenommen.
Der Deutsche Bundestag hatte das Barrierefreiheitsgesetz bereits am 21. Mai beschlossen.
Nordhorn. Das Nordhorner Unternehmen Braus Lift and Care Systems vertreibt und wartet professionelle Pflegehilfsmittel. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann konnte sich beim Besuch persönlich davon überzeugen, dass man dort auf hochwertige Medizintechnik und eine bestmögliche Ausbildung des eigenen Nachwuchses setzt. „Seit mehr als 25 Jahren steht der Name Braus für das, was mittelständisches Unternehmertum in der Region ausmacht: Innovation und Verantwortung. Ich freue mich sehr, dass Katharina Braus und ihr Team bei den Produkten wie beim Personal für langfristige Lösungen stehen“, so Albert Stegemann.
Braus Lift and Care Systems wurde 2016 als erstes Unternehmen in Nordhorn von der IHK als Top Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. „Das Siegel gibt den Bewerberinnen und Bewerbern das Vertrauen, dass sie bei uns eine sehr gute Ausbildung erhalten. Diesen Vertrauensvorschuss genießen meiner Erfahrung nach vor allem große und namhafte Unternehmen. Kleinere Unternehmen wie wir haben es da oftmals ein bisschen schwieriger. Da wir eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Azubis planen, bilden wir aber generell nur aus, wenn jemand auch wirklich zu uns passt“, erläutert Geschäftsführerin Katharina Braus, die das Unternehmen seit 2018 leitet.
Der CDU-Politiker Stegemann hofft, dass nach Bewältigung der Pandemie eine verbesserte Ausstattung der Alten- und Pflegeheime verstärkt in den Fokus gerückt wird. „Ob Pflegewannen, Therapieliegen, Treppenlifte oder Pflegebetten: Mit innovativen Produkten können die Pflegeabläufe im Sinne aller Beteiligten optimiert werden. Gerade in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung und des Fachkräftemangels sind mehr Autonomie und Lebensqualität für Patientinnen und Patienten und eine Erleichterung des Arbeitsalltags für Pflegerinnen und Pfleger wichtiger denn je“, bekennt Albert Stegemann.

v.l.n.r.: Hans-Jürgen Schöpping (CDU Nordhorn), MdB Albert Stegemann, Nico Ahrends (Braus Lift and Care Systems), Katharina Braus (Geschäftsführerin Braus Lift and Care Systems), Denis Herold (CDU Nordhorn), Marc Brunnert (Braus Lift and Care Systems)
Foto: Team Stegemann
Berlin. Ein Modulbau aus Holz mitten in Berlin – und das Made in Lingen? Das Unternehmen ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG zeigte Bundesforstministerin Julia Klöckner und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann live vor Ort, wie ein fünfstöckiges Gebäude mit 60 Wohneinheiten und Gewerbefläche in modularer Holzbauweise in der Bundeshauptstadt zusammengefügt wird. „Der Baustoff Holz ist klimaschonend, nachhaltig und vielseitig einsetzbar. Wir vergessen oft, welch gigantischer CO2-Speicher verbautes Holz ist – und das über viele Jahrhunderte lang. Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz“, so Albert Stegemann.
Insgesamt wurden für das Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf rund 400 Tonnen regionales Holz verbaut, die etwa 800 Tonnen CO2 binden. Sogar der Fahrstuhlschacht wurde aus Massivholz gefertigt. Zur nachhaltigen Bauweise gehören zudem unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. „Die Modulbauweise führt dazu, dass das Objekt mit einem Vorfertigungsgrad von mindestens 80 Prozent in unserem Werk in Lingen errichtet werden konnte. Somit ist das Gebäude nach Fertigstellung sofort bezugsfertig“, erläuterte Mark Hofschröer, Inhaber von ML Modulbau Lingen.
Der CDU-Politiker Stegemann, der neben Bundesministerin Klöckner auch von seinen Fraktionskollegen Alois Gerig und Hans-Georg von der Marwitz begleitet wurde, zeigte sich vom Ansatz des Unternehmens aus seinem Wahlkreis überzeugt: „Das Bauen mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist eine echte Klimasenke und wird künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig gilt es, den heimischen Holzabsatz steigern, um so die regionale Wertschöpfung bei uns vor Ort zu sichern. Für mich ist klar: dem Bauen mit Holz gehört die Zukunft!“
Abschließend betonte Mark Hofschröer: „Wir sind überzeugt, dass der Holzmodulbau in Zukunft einen großen Teil zur nachhaltigen Holzwirtschaft beitragen kann. Die modulare Holzbauweise erlaubt eine schnelle, flexible und zielgerichtete Umsetzung sowie den Bau mit nachhaltigen Rohstoffen und mit geringeren Emissionen als bei konventioneller Bauweise. Insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeiten sind Schnelligkeit und Flexibilität gefragter denn je. Unsere bisherigen Projekte haben gezeigt, dass die modulare Bauweise aus einer Hand den Anforderungen gewachsen ist. Wir bedanken uns für den Besuch und die Wertschätzung!“

v.l.n.r.: Bundesforstministerin Julia Klöckner, MdB Albert Stegemann, Mark Hofschröer (Inhaber ML Modulbau Lingen)
Foto: ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG
Nordhorn. Der Tag der kleinen Forscher findet jedes Jahr an Grundschulen und Kindergärten statt. Er soll die Neugierde und Begeisterung der Jüngsten für die sogenannten MINT-Fächer wecken – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ist es wichtig, allen Kindern schon früh Einblicke in die MINT-Fächer zu ermöglichen und sie so von Anfang an bestmöglich auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Dafür ist dieser Aktionstag genau richtig. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Unter dem Motto: „Papier – das fetzt!“ führten die Kinder der Grundschule Marienschule in Nordhorn eigene Forschungsprojekte durch und bauten dabei Brücken, Schiffe und Propeller aus Papier. So lernten sie spielerisch die Eigenschaften, Fähigkeiten und Geschichte des Papiers kennen. Woher stammt Papier? Wie viel Kilo Papier verbraucht Europa pro Kopf im Jahr und warum ist es auf anderen Kontinenten anders? Fragen, mit denen sich die kleinen Forschenden beschäftigen.
Albert Stegemann betonte abschließend: „Vielen lieben Dank an alle teilnehmenden Kinder und Lehrkräfte der Marienschule! Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam herauszufinden, was man mit Papier so alles anstellen kann. Ich möchte alle Schulen und Kindergärten in der Region dazu ermuntern, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.“
Der Tag der kleinen Forscher wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt. Weitere Informationen sind unter www.haus-der-kleinen-forscher.de zu finden.

Foto: Barbara Feilmeier, Grundschule Marienschule Nordhorn
Bohmte. Die Region Nordwest schickt sich an, auch künftig globaler Vorreiter bei Zukunftstechnologien in der Land- und Ernährungswirtschaft zu sein. Darin wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann beim Austausch mit der Clusterinitiative Agro Valley Forum e.V. bestärkt. „Unsere Region ist das Silicon Valley der Agrarwirtschaft und der Agrarwissenschaft. Damit das so bleibt, müssen sich Industrie und Forschung vor Ort bestmöglich vernetzen. Wir haben hier ideale Voraussetzungen, um Impulsgeber für die digitale Transformation der Branche zu sein. Das ist eine riesen Chance für die Region, die wir nutzen sollten“, so Stegemann.
Der CDU-Politiker erklärte, dass sich in der Region über Jahrzehnte rund um die Landwirtschaft ein führendes Cluster der Agrarsystemtechnik aus überwiegend inhabergeführten Unternehmen entwickelt habe. „Nun geht es darum, die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette vom Acker auf den Teller in einer Region zu konzentrieren und den Nordwesten zu einem global bedeutendem Zentrum für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion auf Basis digitaler Technologien zu machen. So können wir hier vor Ort einen wertvollen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und zur Sicherung der Welternährung leisten“, zeigte sich Stegemann überzeugt.
Der Agrotech Valley Forum e.V. ist eine Initiative der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Gebietskörperschaften im Nordwesten Deutschlands und wurde im Juli 2019 durch die Förderung der Metropolregion Nordwest und zahlreicher Unternehmen der Landtechnikbranche sowie Forschungseinrichtungen mit Sitz in Osnabrück gegründet. Schwerpunktthemen sind die digitale Transformation, künstliche Intelligenz, Fachkräfteakquise & Standortsicherung sowie Elektrifizierung & Wasserstoff.
Als führendes Netzwerk der Agrarsystemtechnik setzt sich der Verein um seinen Vorsitzenden Dr. Josef Horstmann, Geschäftsführer der Speller Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG, für die Belange der Branche und der Region ein. Insgesamt sind am Agro Valley Forum e.V. bislang drei Hochschulen, 20 Unternehmen sowie der Landkreis Osnabrück und die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim beteiligt. Dabei kamen allein die 20 Mitgliedsunternehmen 2019 zusammen auf knapp 25.000 Beschäftigte, über 1.800 Ausbildungsplätze und 12,1 Milliarden Euro Umsatz.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Joachim Hertzberg (Leiter des Forschungsbereichs Planbasierte Robotersteuerung am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz der Universität Osnabrück), Robert Everwand (Clustermanager Agrotech Valley Forum e.V.), MdB Albert Stegemann, Dr. Henning Müller (Technischer Leiter Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG und 2. Vorsitzender Agrotech Valley Forum e.V.), Dr. Josef Horstmann (Geschäftsführer Maschinenfabrik Bernard KRONE GmbH & Co. KG und 1. Vorsitzender Agrotech Valley Forum e.V.), Klaus-Herbert Rolf (Network Manager Claas KGaA)
Bild: Team Stegemann