Berlin. Anlässlich seines 100. Geburtstags startet der Stifterverband die Initiative Wirkung hoch 100. Der Verband sucht 100 innovative Projekte in den Bereichen Bildung,  Wissenschaft und Innovation. Bewerbungen sind bis zum 14. September 2020 möglich. Der örtliche CDU/CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann äußert: „Die Initiative Wirkung hoch 100 kann guten Ideen und Projekten aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim dazu verhelfen, ihren innovativen Ansatz zu vermarkten und weiterzuentwickeln. Durch diese Innovationen schaffen wir es mit neuen Impulsen aus der Pandemie zu gelangen.“

Stegemann: Förderung Chance für Projekte aus dem Emsland und der Grafschaft

Grundsätzlich bewerben können sich gemeinnützige Akteure aus öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Schulen, Hochschulen, Vereine oder Sozialunternehmen. Für die prämierten Projekte stehen insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Alle ausgewählten Projekte erhalten 10.000 Euro, davon 5.000 Euro als direkte finanzielle Förderung. Zudem werden Sie durch Coaching und Qualifizierungsangebote als ideelle Förderung in gleicher Höhe unterstützt. Dabei werden die Projekte untereinander und mit Experten vernetzt. Nach der letzten Förderphase werden die drei besten Projekte mit dem „hoch 100“-Preis prämiert.

Albert Stegemann merkt an: „Letztlich sichern wir damit die Zukunftsfähigkeit des Emslandes und der Grafschaft Bentheim. Lasst uns das Potential unserer Region zeigen.“ Der Stifterverband wurde 1920 als gemeinsame Initiative der deutschen Wirtschaft mit dem Ziel der Förderung von Wissenschaft und Forschung gegründet.  Weitere Informationen sind unter www.stifterverband.org/wirkunghoch100 zu finden.

Emsbüren. Trotz schwerer Auswirkungen der Corona-Pandemie in zahlreichen Wirtschaftszweigen, kann das Handwerk in Emsbüren mit vollen Auftragsbüchern und sicheren Arbeitsplätzen glänzen. Diese Eindrücke wurden dem CDU-Ortsverband Emsbüren und dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann bei ihrer Sommertour über Emsbürens Handwerkermeile verdeutlicht. „Handwerk bedeutet Sicherheit vor Ort in diesen Tagen. Wenige Betriebe kommen bisher so gut durch die Pandemie, wie unsere regionalen Handwerksbetriebe. Sie bewahren lokale Arbeitsplätze und geben der Wirtschaft Halt“, betont Stegemann wertschätzend.

Als erstes Unternehmen hat sich die Tischlerei Dankelmann vor fünf Jahren im Gewerbegebiet AM Tiggelwerkweg angesiedelt. Da das Geschäft für Innenausbau im Ortskern schnell die räumliche Kapazitätsgrenze erreicht hatte, vergrößerte sich das lebendige Familienunternehmen mit Werkstatt und einer größeren Produktpalette im Gewerbegebiet. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Unternehmensstandort. Besonders der gute Kontakt zu den Nachbarn und die Synergieeffekte der Unternehmen auf der Handwerkermeile machen dieses Gewerbegebiet attraktiv. Ich würde mir wünschen, dass der Tiggelwerkweg in Zukunft bis zur L40 in Ahlde ausgebaut wird“, legt Geschäftsführer Rainer Dankelmann dar.

CDU Emsbüren präsentiert stolz das wachsende Industriegebiet AM Tiggelwerkweg

Vorbei am Fliesenlegerbetrieb Sabel ging es auf der Handwerkermeile weiter zum Malerbetrieb Roling. Nach langjähriger Tätigkeit machte sich Norbert Roling vor fünf Jahren selbstständig. Die Entwicklung seines Unternehmens beeindruckt die CDU-Mitglieder. „Mittlerweile beschäftige ich 36 Arbeitnehmer und bin zur Erledigung der Aufträge in der gesamten Republik unterwegs. Meine Zentrale am Standort Emsbüren ist mir sehr wichtig und ich freue mich über jeden Auftrag in der Heimatgemeinde“, erklärt Geschäftsführer Roling.

Neben bestehenden Unternehmen besuchte die Gruppe auch noch das Zukunftsprojekt „TIEGELGYM“. „Wir freuen uns, dass junge Unternehmer hier in Emsbüren ein so großes und modernes Projekt umsetzen und einen Fitness- und Erholungsort für Jung und Alt schaffen“, bekräftigt der CDU-Ortsvorsitzende Matthias Stein. Beim Besuch der Großbaustelle konnten die Teilnehmer bisher nur erahnen, wie später der gesellige Lounge-Bereich, der Kursraum, die große Trainingsfläche mit zahlreichen Besonderheiten oder der Außenbereich aussehen sollen. Jedoch füllte sich durch die begeisterte Darstellung der Jungunternehmer schnell die Baustelle in den Köpfen der Teilnehmer mit Leben und die Vorfreude auf die Eröffnung wurde bei allen geweckt. Stegemann erklärt begeistert: „Ich finde es beeindruckend, wenn junge Leute den Schritt in die Selbstständigkeit mit einem neuen Konzept gehen. Euch merkt man an, dass Emsbüren euch am Herzen liegt. Ich wünsche euch weiterhin viel Mut und Schaffenskraft!“

Abschließend rief der Vorsitzender Stein auf: „Lasst uns, wenn die Pandemie überstanden ist, gemeinsam mit den Gewerbetreibenden einen Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet AM Tiggelwerkweg organisieren, um alle Bürger an diesen Einblicken teilhaben zu lassen. Dieses Gewerbegebiet soll ein weiteres Aushängeschild für die Gemeinde Emsbüren werden!“

 

Berlin. Seit 1993 vergibt der Deutsche Bundestag den Medienpreis Parlament. Auch dieses Jahr werden wieder publizistische Arbeiten gesucht, die sich mit den parlamentarischen Abläufen, der Arbeitsweise und den Fragen des Parlamentarismus beschäftigen. Bewerbungen können bis zum 05. Oktober 2020 eingereicht werden. Der örtliche CDU/CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann äußert: „Für eine lebendige Demokratie ist es besonders wichtig, sich mit den parlamentarischen Prozessen verstärkt und gemeinsam medial auseinanderzusetzen. Diesen journalistischen Beitrag wollen wir fördern und auszeichnen.“
Für den Medienpreis können journalistische Arbeiten, die zwischen dem 01. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 in Tages- oder Wochenzeitungen, Online-Medien, in Rundfunk oder Fernsehen erschienen sind, eingereicht werden. Die Beiträge können sowohl einen regionalen als auch einen überregionalen Bezug aufweisen. Für die Teilnahme am Auswahlverfahren des Medienpreises zählen Eigenbewerbungen und Benennungen durch Dritte. Er wird vom Präsidenten des Deutschen Bundestages im Frühjahr 2021 vergeben.

Stegemann: Auseinandersetzung mit der Demokratie wichtiger denn je

Über die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury bestehend aus sieben Journalistinnen und Journalisten. Bewerbungen müssen mit drei Exemplaren der auszuzeichnenden Arbeit und einem Lebenslauf der Autorin bzw. des Autors an den Deutschen Bundestag geschickt werden. Albert Stegemann: „Ich freue mich, wenn unter den Arbeiten auch zahlreihe talentierte Autorinnen und Autoren aus dem Emsland und Grafschaft Bentheim zu finden sind. Wir haben viel Potenzial in der Region und das sollten wir zeigen.“ Weitere Informationen sind unter www.bundestag.de/medienpreis zu finden.

Berlin. Nach zahlreichen Diskussionen und Prüfungen geht das Vorhaben zum Bau einer Stromtrasse von Emden bis Osterath in die nächste Phase. Nachdem die elektronische Auslegung vor einigen Wochen begonnen hat, nimmt die Bundesnetzagentur noch bis zum 21. August 2020 Einwendungen entgegen. Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt, um sich für einen sinnvollen Streckenverlauf auch im Bereich des Emslandes und der Grafschaft einzusetzen“, ermutigt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zur aktiven Beteiligung.

Am 30. April hat das Unternehmen Amprion die erforderlichen Unterlagen für die Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Diese Unterlagen umfassen unter anderem Raumverträglichkeitsstudien, Umweltberichte und Alternativvergleiche aller geprüften Korridorvarianten. Anhand dieser Unterlagen und durch Eindrücke aus der Beteiligung der Öffentlichkeit wird die Bundesnetzagentur den vorgeschlagenen Trassenverlauf prüfen und entsprechend genehmigen. Somit sind die ersten drei von sechs Verfahrensschritte im Rahmen der Bundesfachplanung nach den §§ 6 ff. des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes in allen Abschnitten abgeschlossen. An die Bundesfachplanung werden sich die Phasen der Planstellung und des Baus und der Inbetriebnahme bei reibungslosem Verlauf anschließen.

Albert Stegemann informiert über aktuellen Sachstand des Bauvorhabens

Die geplante A-Nord-Trasse soll als Gleichstromverbindung den im Nordseeraum erzeugten Windstrom in Emden aufnehmen und in den Westen von Deutschland transportieren. Für dieses Vorhaben soll eine Erdkabeltrasse von Emden bis Osterath im Rheinland verlegt werden. Zuständig für den Bau und die Unterhaltung der Trasse ist das Unternehmen Amprion. Stegemann unterstützt die Stromverbindung, betrachtet die Auswirkungen aber zwiegespalten: „Die Gleichstromverbindung A-Nord birgt einen großen Entwicklungssprung zur Versorgung unseres Landes mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Energien. Allerdings bedeutet der Bau der Trasse erhebliche Beeinträchtigungen in großen Bereichen der Grafschaft und des Emslandes.“

Sämtliche Antragsunterlagen zum Vorhaben sowie das Online-Formular für Einwendungen finden Sie unter: https://www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/01/A/BBPlG-1A-TabB-Status.html

Im Deutschen Bundestag ist heute das Zweite THW-Änderungsgesetz verabschiedet worden. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann:

„Heute ist ein guter Tag für das THW und seine 80 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: Mit der Überarbeitung des THW-Gesetzes stärken wir das Technische Hilfswerk. Das ehrenamtliche Engagement im THW wird künftig noch attraktiver. Dafür sorgen vor allem zwei Maßnahmen, für die sich die CDU/CSU-Fraktion erfolgreich eingesetzt hat:

Mit einer erweiterten Kostenverzichtsregelung sorgen wir dafür, dass das THW künftig häufiger zu Hilfe gerufen wird und dadurch seine hervorragenden Fähigkeiten z.B. bei Waldbränden oder Schneekatastrophen einsetzen kann. Auch neue Technik kann so besser erprobt oder verstärkt zum Einsatz gebracht werden. Bislang verzichteten Kommunen mitunter angesichts möglicher Kostenforderungen auf die Hilfe durch das THW. Wir nehmen den Kommunen nun diese Sorge, indem das THW regelmäßig auf die Kostenerstattung durch die ersuchende Stelle verzichten soll, wenn dies im überwiegenden öffentlichen Interesse liegt und die Kosten nicht anderweitig geltend gemacht werden können.

Überarbeitung des THW-Gesetzes beschlossen

Wir erweitern zudem die Pflicht zur Freistellung von ehrenamtlichen THW-Helferinnen und THW-Helfern unter Weitergewährung des Arbeitsentgelts in moderater Weise. Künftig müssen Arbeitgeber die ehrenamtlich im THW Engagierten auch für Maßnahmen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft unmittelbar nach THW-Einsätzen freistellen. Dadurch gewährleisten wir eine gute Vor- und Nachbereitung von Einsätzen.

Mit diesen Änderungen des THW-Gesetzes und der soliden Finanzierung des THW im Haushalt 2020 schaffen wir die Grundlage dafür, dass das THW auch in Zukunft modern und attraktiv bleibt. Wir wollen den vielen Freiwilligen, die großartige Arbeit im THW leisten, optimale Bedingungen bieten.“

Berlin. Der Deutsche Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung steuerliche Entlastungen für Familien beschlossen. Unter anderem wird das Kindergeld ab Juni 2019 um zehn Euro monatlich erhöht. Zudem wurden steuerliche Entlastungen von insgesamt 9,8 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

„Familien halten unsere Gesellschaft zusammen. Deswegen ist es uns als Union ein wichtiges Ziel, Familien zu stärken und sie finanziell zu entlasten“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.

Derzeit liegt das monatliche Kindergeld für das erste und zweite Kind bei 194 Euro. Beim dritten Kind sind es 200 und ab dem vierten 225 Euro. Für jedes Kind sind es dann ab dem 01. Juni 2019 jährlich 120 Euro zusätzlich. “Unterm Strich steht damit eine spürbare Verbesserung für Familien”, so Stegemann. Gleichwohl habe man sich als CDU im Wahlkampf mehr vorgenommen.

Die Union war im Wahlkampf mit dem Ziel angetreten, den Kinderfreibetrag in zwei Schritten auf das Niveau des Erwachsenenfreibetrags anzuheben und das Kindergeld entsprechend zu erhöhen. “Dazu wollten wir das Kindergeld in einem ersten Schritt um 25 Euro je Kind erhöhen. Dass uns das nicht gelungen ist, ist bedauerlich”, so Stegemann. Die jetzige Anhebung sei Kompromiss mit der SPD.

Zeitgleich wird der Kinderfreibetrag um 192 Euro angehoben. Auch der steuerliche Grundfreibetrag der Erwachsenen von derzeit 9.000 Euro wird erhöht, 2019 um 168 Euro und 2020 um weitere 240 Euro. Mit diesen beiden Steuerentlastungen sind Mindereinnahmen des Staates von gut drei Milliarden Euro verbunden.  Eine weitere Steuerentlastung von jeweils gut zwei Milliarden Euro für die Jahre 2019 und 2020 erfolgt durch eine Anpassung im Einkommenstarif. Damit soll der Effekt der “kalten Progression” ausgeglichen werden.

Berlin. Der Bundestag hat in dieser Woche über den Haushalt für 2019 sowie den Finanzplan bis 2022 beraten. Mit den noch verfügbaren Mitteln im 356,8 Milliarden Euro großen Bundeshaushalt sollen die prioritären Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden. Zu diesen zählen der weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die soziale Absicherung. „Vor der Wahl angekündigte Maßnahmen zur Unterstützung von Familien werden umgesetzt. Dazu gehören ein höheres Kindergeld und die Einführung des Baukindergeldes“, so Stegemann.

Stegemann: Deutsche Staatsverschuldung wieder unter Zwei-Billionen-Marke

So wird das Kindergeld um zehn Euro pro Kind und Monat erhöht, das sind 120 Euro mehr im Jahr. Zusätzlich wird der steuerliche Kinderfreibetrag auf 7.620 Euro pro Kind angehoben. Durch das Baukindergeld sollen Familien mit kleineren und mittleren Einkommen beim ersten Bau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung unterstützt werden. Gefördert wird mit insgesamt 12.000 Euro pro Kind über einen Zeitraum von zehn Jahren. Anträge können ab dem 18. September 2018 online bei der KfW eingereicht werden. Eine Förderung ist rückwirkend ab Anfang dieses Jahres möglich. Entscheidend hierbei ist das Datum der Baugenehmigung beziehungsweise das Datum des Kaufvertrags.

Eine zeitliche Unterstützung dürfen Eltern durch den weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung sowohl in Kitas als auch in Schulen erwarten. So sind für den Ausbau des gebührenfreien Betreuungsangebotes in Kitas zwischen 2019 und 2022 5,5 Milliarden Euro vorgesehen. Die Betreuung in Ganztagsschulen will der Bund bis 2022 mit insgesamt zwei Milliarden Euro fördern. Die Bildungspolitik selbst liegt in den Händen der Bundesländer.

Setzen Investitionsschwerpunkt im Bereich der Familie- und Digitalpolitik

Einen weiteren großen Investitionspunkt im aktuellen Haushalt bilden Maßnahmen zur Digitalisierung. „Im Ausbau der digitalen Infrastruktur haben wir in den letzten Jahren bereits viel erreicht. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns“, so Stegemann. „Mit den jetzigen Maßnahmen befinden wir uns aber auf einem guten Weg.“ Für die weitere Förderung des Breitbandausbaus sind für 2019 zusätzliche 2,4 Milliarden Euro eingeplant. Für die nächsten Jahre wird mit weiteren zehn bis zwölf Milliarden Euro aus den anstehenden Mobilfunk-Lizenzvergaben gerechnet. Damit soll die flächendeckende Mobilfunkversorgung weiter vorangetrieben werden. „Das sind zwingend notwendige Investitionen, um ländliche Räume wettbewerbsfähig und attraktiv zu gestalten“, betont Stegemann.

Rentendiskussion mit Augenmaß führen

Die Rentnerinnen und Rentner dürfen sich ebenfalls über vereinbarte Leistungsverbesserungen freuen. Hierzu gehört die weitere Aufwertung der Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder, wie auch eine Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent. Damit das Rentensystem auch den zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist und um für die demografischen Entwicklungen unserer Gesellschaft Sorge zu tragen, ist ein Anstieg des Bundeszuschusses an die Rentenversicherung beschlossen worden. Zusätzlich ist ab dem Jahr 2021 eine Zuführung von zwei Milliarden Euro in die Rücklage „Demographievorsorge Rente“ eingeplant, mit der die Renten auch in Zukunft abgesichert sein sollen. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass bereits heute knapp ein Drittel der Steuereinnahmen in Rentenleistungen fließen. Wir müssen daher jede Rentendiskussion mit Augenmaß führen“, betont Stegemann.

Berlin. Am letzten Wochenende im August lädt die Bundesregierung zum Tag der Offenen Tür nach Berlin. „Unter dem Motto ‚Hallo, Politik‘ sucht die Bundesregierung den Austausch mit den Bürgern. Denn Politik lebt vom Dialog und dem persönlichen Gespräch. Zudem sollen die offenen Türen einen Beitrag zu mehr Transparenz in der Berliner Politik leisten“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der sich freuen würde, wenn viele Emsländer und Grafschafter der Einladung der Bundesregierung folgen würden.

Stegemann: Politik lebt vom Dialog und dem persönlichen Gespräch

Am 25. und 26. August sind 14 Bundesministerien sowie das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt für Besucher geöffnet. In diesem Jahr findet lädt die Bundesregierung damit bereits zum zwanzigsten Mal zum „Staatsbesuch”. Nach all den Jahren habe sich der Tag der Offenen Tür als Besuchermagnet etabliert, so Stegemann. „Bei den jährlich mehr als 100.000 Besuchern sind immer auch viele Emsländer und Grafschafter mit dabei. Ich bin mir sicher, dass dies in diesem Jahr nicht anders sein wird.“

In diesem Jahr unter dem Motto „Hallo, Politik“

Dabei wird sich die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel auch in diesem Jahr wieder die Zeit nehmen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Zudem gibt es in den Ministerien viele verschiedene Aktivitäten. Dabei sind die meisten Ministerien an beiden Tagen zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Um diese zu erkundigen, steht den Besuchern ein kostenloser Bus-Service zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de oder direkt im Büro des Abgeordneten unter albert.stegemann@bundestag.de oder unter 030/227-77155.

Hilfen für Landwirte

Es ist weiter heiß in Deutschland, besonders Landwirte leiden unter der anhaltenden Dürre. Viele Tierhalter stehen vor der Frage, wie sie ihre Tiere noch ernähren können. Futter fehlt, Getreide vertrocknet, die Kartoffelernte bricht weg. Der Bauernverband fordert wegen bedrohlicher Einbußen rasche Hilfen von möglichst einer Milliarde Euro. Welche Hilfen möglich sind und ob ein nationaler Notstand ausgerufen wird, darüber haben wir mit unserem Landwirtschafts-Experten Albert Stegemann gesprochen.

Herr Stegemann, in allen Bundesländern hat es in den letzten Wochen nicht ausreichend geregnet. Der Bauernverband fordert wegen der anhaltenden Dürre jetzt, den nationalen Notstand auszurufen, damit finanzielle Hilfen von Bund und Ländern zügig bereitgestellt werden können. Kritische Stimmen sagen, es sei unternehmerisches Risiko, dass die Erträge schwanken. Wie kann den Betrieben nun schnell geholfen werden?

Unsere Bauernfamilien arbeiten hart für unser tägliches Brot und hängen wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig von Einflüssen ab, die sie selbst kaum beeinflussen können. Sie sind damit einem sehr hohen individuellen unternehmerischen Risiko ausgesetzt; zugleich sind sie für unser aller Leben systemrelevant. Betrieben kann vor allem mit zinsgünstigen Darlehen geholfen werden. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat dazu bereits Ende Juni 2018 ihr Liquiditätshilfeprogramm für Betriebe geöffnet, die aufgrund der Trockenheit und Unwetter im Jahr 2018 Ertragseinbußen und Kostensteigerungen zu verzeichnen haben. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbanken. Aber auch die Länder sind gefordert: Sie müssen Landwirte in den Regionen unbürokratisch unterstützen. Dazu gehört es auch, dass Landwirte Ernteausfälle bei der Ermittlung des Düngebedarfs als unvermeidliche Verluste berücksichtigen dürfen.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund Hilfen leisten. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat angekündigt, dass sich der Bund an den Hilfen für die Landwirte beteiligen könnte, aber es soll der Erntebericht abgewartet werden – Ist es dann nicht schon zu spät?

Den präzisen Bedarf an Hilfen können wir erst nach Vorlage der Erntebilanz Ende August beziffern. Alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation. Es geht um Steuergelder und diese müssen gezielt und haushaltsrechtlich einwandfrei eingesetzt werden. Sobald belastbare Zahlen für ganz Deutschland vorliegen, müssen Bund und Länder so schnell wie möglich entscheiden, ob es sich bei der diesjährigen Dürre um ein Schadenereignis nationalen Ausmaßes handelt. Unter dieser Voraussetzung können betroffene Betriebe Bundeshilfen erhalten.

Viele sagen jetzt: Der wirtschaftliche Druck auf die Landwirte wäre ein anderer, wenn die Bürger nicht nur die Bereitschaft erklären würden, höhere Preise für Agrarerzeugnisse zu zahlen, sondern es auch täten. Müssen wir in der Landwirtschaft umdenken?

Die aktuelle Situation bietet die Chance, darüber nachzudenken, was uns eine familiengeführte, flächendeckende und regional verwurzelte Landwirtschaft wert ist, die Tag für Tag hochwertige Lebensmittel für uns alle erzeugt. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben eine große Marktmacht. Dies gilt es zu nutzen, um gerade kleineren und mittleren Tierhaltern wirtschaftliche Perspektiven zu erhalten. Deshalb unterstützen wir Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dabei, eine nationale Tierwohlkennzeichnung zu erarbeiten, mit der Kunden bewusste Kaufentscheidungen für mehr Tierwohl treffen können. Dabei muss klar sein, dass es mehr Tierwohl und eine heimische Landwirtschaft nicht zum Nulltarif gibt.