Berlin. Am letzten Wochenende im August lädt die Bundesregierung zum Tag der Offenen Tür nach Berlin. „Unter dem Motto ‚Hallo, Politik‘ sucht die Bundesregierung den Austausch mit den Bürgern. Denn Politik lebt vom Dialog und dem persönlichen Gespräch. Zudem sollen die offenen Türen einen Beitrag zu mehr Transparenz in der Berliner Politik leisten“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der sich freuen würde, wenn viele Emsländer und Grafschafter der Einladung der Bundesregierung folgen würden.

Stegemann: Politik lebt vom Dialog und dem persönlichen Gespräch

Am 25. und 26. August sind 14 Bundesministerien sowie das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt für Besucher geöffnet. In diesem Jahr findet lädt die Bundesregierung damit bereits zum zwanzigsten Mal zum „Staatsbesuch”. Nach all den Jahren habe sich der Tag der Offenen Tür als Besuchermagnet etabliert, so Stegemann. „Bei den jährlich mehr als 100.000 Besuchern sind immer auch viele Emsländer und Grafschafter mit dabei. Ich bin mir sicher, dass dies in diesem Jahr nicht anders sein wird.“

In diesem Jahr unter dem Motto „Hallo, Politik“

Dabei wird sich die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel auch in diesem Jahr wieder die Zeit nehmen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Zudem gibt es in den Ministerien viele verschiedene Aktivitäten. Dabei sind die meisten Ministerien an beiden Tagen zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Um diese zu erkundigen, steht den Besuchern ein kostenloser Bus-Service zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de oder direkt im Büro des Abgeordneten unter albert.stegemann@bundestag.de oder unter 030/227-77155.

Hilfen für Landwirte

Es ist weiter heiß in Deutschland, besonders Landwirte leiden unter der anhaltenden Dürre. Viele Tierhalter stehen vor der Frage, wie sie ihre Tiere noch ernähren können. Futter fehlt, Getreide vertrocknet, die Kartoffelernte bricht weg. Der Bauernverband fordert wegen bedrohlicher Einbußen rasche Hilfen von möglichst einer Milliarde Euro. Welche Hilfen möglich sind und ob ein nationaler Notstand ausgerufen wird, darüber haben wir mit unserem Landwirtschafts-Experten Albert Stegemann gesprochen.

Herr Stegemann, in allen Bundesländern hat es in den letzten Wochen nicht ausreichend geregnet. Der Bauernverband fordert wegen der anhaltenden Dürre jetzt, den nationalen Notstand auszurufen, damit finanzielle Hilfen von Bund und Ländern zügig bereitgestellt werden können. Kritische Stimmen sagen, es sei unternehmerisches Risiko, dass die Erträge schwanken. Wie kann den Betrieben nun schnell geholfen werden?

Unsere Bauernfamilien arbeiten hart für unser tägliches Brot und hängen wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig von Einflüssen ab, die sie selbst kaum beeinflussen können. Sie sind damit einem sehr hohen individuellen unternehmerischen Risiko ausgesetzt; zugleich sind sie für unser aller Leben systemrelevant. Betrieben kann vor allem mit zinsgünstigen Darlehen geholfen werden. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat dazu bereits Ende Juni 2018 ihr Liquiditätshilfeprogramm für Betriebe geöffnet, die aufgrund der Trockenheit und Unwetter im Jahr 2018 Ertragseinbußen und Kostensteigerungen zu verzeichnen haben. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbanken. Aber auch die Länder sind gefordert: Sie müssen Landwirte in den Regionen unbürokratisch unterstützen. Dazu gehört es auch, dass Landwirte Ernteausfälle bei der Ermittlung des Düngebedarfs als unvermeidliche Verluste berücksichtigen dürfen.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund Hilfen leisten. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat angekündigt, dass sich der Bund an den Hilfen für die Landwirte beteiligen könnte, aber es soll der Erntebericht abgewartet werden – Ist es dann nicht schon zu spät?

Den präzisen Bedarf an Hilfen können wir erst nach Vorlage der Erntebilanz Ende August beziffern. Alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation. Es geht um Steuergelder und diese müssen gezielt und haushaltsrechtlich einwandfrei eingesetzt werden. Sobald belastbare Zahlen für ganz Deutschland vorliegen, müssen Bund und Länder so schnell wie möglich entscheiden, ob es sich bei der diesjährigen Dürre um ein Schadenereignis nationalen Ausmaßes handelt. Unter dieser Voraussetzung können betroffene Betriebe Bundeshilfen erhalten.

Viele sagen jetzt: Der wirtschaftliche Druck auf die Landwirte wäre ein anderer, wenn die Bürger nicht nur die Bereitschaft erklären würden, höhere Preise für Agrarerzeugnisse zu zahlen, sondern es auch täten. Müssen wir in der Landwirtschaft umdenken?

Die aktuelle Situation bietet die Chance, darüber nachzudenken, was uns eine familiengeführte, flächendeckende und regional verwurzelte Landwirtschaft wert ist, die Tag für Tag hochwertige Lebensmittel für uns alle erzeugt. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben eine große Marktmacht. Dies gilt es zu nutzen, um gerade kleineren und mittleren Tierhaltern wirtschaftliche Perspektiven zu erhalten. Deshalb unterstützen wir Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dabei, eine nationale Tierwohlkennzeichnung zu erarbeiten, mit der Kunden bewusste Kaufentscheidungen für mehr Tierwohl treffen können. Dabei muss klar sein, dass es mehr Tierwohl und eine heimische Landwirtschaft nicht zum Nulltarif gibt.

Berlin. Noch bis zum 15. August 2018 können sich Milchbetriebe aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland um den Preis des „Besten Niedersächsischen Milcherzeugers“ der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. bewerben. Der Preis für den besten niedersächsischen Milcherzeuger ist mit insgesamt 8500 € inklusive Futtergeld dotiert.

Albert Stegemann ruft zu Teilnahme auf

„Viele Milchviehhalter arbeiten bereits heute nachhaltig. Sie gehen gut mit ihren Tieren um, engagieren sich im Dorf vor Ort und bewirtschaften ihre Flächen nachhaltig“, so Stegemann. Diese Betriebe seien damit von großem Wert für die zukünftigen Generationen, da sie nicht nur zum Erhalt der ländlichen Räume beitragen, sondern auch die biologische Artenvielfalt schützen. Die Goldene Olga sei daher eine gute Möglichkeit, die Leistung der Milcherzeuger zu würdigen.

Mit der Teilnahme am Milchlandpreis können wertvolle Hinweise über die Stärken und das Entwicklungsportal des eigenen Betriebes erlangt werden.

Bewerber sollten neben dem Streben nach optimierter Rohmilchqualität auch Wert auf eine verantwortungsvolle Betriebsführung, betriebswirtschaftlichen Erfolg, vorbildlichen Tier- und Umweltschutz, hohe hygienischen Standards sowie soziales Engagement legen.

Näheres über den Wettbewerb und die Bewerbung finden Sie unter www.milchlandpreis.de .

Der Deutsche Bundestag hat in dieser Woche den Bundeshaushalt für das Jahr 2018 beschlossen. Zum Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erklärt Albert Stegemann als agrarpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

“Wir begrüßen es sehr, dass mit Abschluss der Haushaltsberatungen mehr als sechs Milliarden Euro für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft sowie für vitale ländliche Regionen zur Verfügung stehen. Zur Entlastung unserer landwirtschaftlichen Betriebe, die derzeit unter erheblichen Wetterkapriolen leiden, verstetigen wir den Bundeszuschuss zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung mit 178 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Wir stehen insbesondere zur Verantwortung der Agrarbranche und der Forstwirtschaft für den Umwelt- und Klimaschutz. Ohne die Union würde es die deutliche Aufstockung beim Bundesprogramm Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau nicht geben. Zudem errichten wir ein Kompetenzzentrum Wald und Holz unter dem Dach der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe. Das sind starke Signale für klimafreundliche Investitionen – gerade in ländlichen Gebieten.

Ohne Frage liegt die Zukunft unserer hochinnovativen Land- und Ernährungswirtschaft in der Digitalisierung. Deshalb stellen wir in diesem Jahr erstmals zehn Millionen Euro zur Verfügung, um die Potentiale der Landwirtschaft 4.0 noch besser für präzisen Ackerbau und mehr Tierwohl nutzen zu können.“

 

Der Bundeshaushalt 2018 im Überblick:

Das Plenum debattierte den Beschluss des Haushaltsausschusses. Der Bund wird auch im Jahr 2018 wie seit 2014 ohne neue Schulden auskommt. Gleichzeitig beginnt die Umsetzung der prioritären Maßnahmen des Koalitionsvertrages. Diese zusätzlichen Mittel umfassen die Einführung des Baukindergeldes, Eingliederungsleistungen nach dem SGB II, die stärkere Förderung von ländlichen Räumen und Landwirtschaft, das Erreichen des 3,5-Prozent-Ziels für Forschung und Entwicklung bis 2025, die Verstetigung von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe sowie die Ertüchtigung des Verteidigungsetats.

Bundesministerium der Finanzen. Der Haushaltsausschuss hat den Einzelplan 09 um 17,666 Mio. Euro auf 6,555 Mrd. Euro aufgestockt. Insbesondere wird die Zollverwaltung mit rund 1.400 zusätzlichen Stellen verstärkt.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Haushaltsausschuss erhöhte den Einzelplan 12 um 204,7 Mio. Euro auf 27,9 Mrd. Euro. Darin sind 175 Mio. Euro für die Reduzierung der Trassenpreise vorgesehen, um den Schienengüterverkehr attraktiver zu gestalten. Zudem werden zusätzliche 95 Mio. Euro für bessere Luftqualität durch größere Attraktivität des ÖPNV in fünf ausgewählten Städten bereitgestellt. Ein weiteres Zeichen setzt der Haushaltsausschuss mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 22 Mio. Euro für die Verlängerung des Programms “Innovative Hafentechnologien” (IHATEC) bis 2025, das auf Umschlagaufkommen und Logistikketten abzielt.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufstockung des Einzelplans 16 um 6,25 Mio. Euro auf 1,979 Mrd. Euro beschlossen. Aufgrund der Verlagerung der Zuständigkeit für Bau schrumpft der Etat im Vergleich zu den Ist-Ausgaben von 2017 um 3,1 Mrd. Euro.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Der Haushaltsausschuss erhöht den 2. Regierungsentwurf um knapp 10,2 Mio. Euro auf 6,019 Mrd. Euro. Leitlinie ist für uns die Stärkung der ländlichen Räume. Das Bundesprogramm für ländliche Entwicklung (BULE) wird mit 55 Mio. Euro fortgesetzt. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) stehen 40 Millionen Euro für die ländliche Entwicklung zur Verfügung. Ausgabenschwerpunkt ist das agrarsoziale Sicherungssystem mit knapp 4 Milliarden Euro.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Koalition hat im Haushaltsausschuss den Ausgaberahmen des Einzelplans 17 um 21,9 Millionen Euro auf 10,226 Milliarden Euro angehoben. Rund 6,7 Mrd. Euro entfallen davon auf das Elterngeld als wichtigste Leistung.

Bundesministerium für Gesundheit. Der Einzelplan 15 erhöht sich aufgrund des parlamentarischen Verfahrens gegenüber dem zweiten Regierungsentwurf um 6,6 Mio. Euro auf 15,207 Mrd. Euro. Größter Posten ist der Bundeszuschuss zur Entlastung der Kassen von versicherungsfremden Leistungen, der seit 2017 bei 14,5 Mrd. Euro im Jahr festgeschrieben ist.  

Bundesministerium der Verteidigung. Die Koalition hat den Regierungsansatz zum Einzelplan 14 um 26,4 Mio. Euro auf insgesamt 38,520 Mrd. Euro angehoben. Die zusätzlichen Mittel gelten Verbesserungen bei Verpflegung, Digitalisierung und Bundeswehruniversitäten. 13 Mio. Euro davon gelten der IT-Ausstattung für das Computer Emergency Response Team (CERT), das gegen Bedrohungslagen im Cyberraum vorgeht. Um mehr überjährige Flexibilität bei der Beschaffung zu erreichen, eröffnet das Haushaltsgesetz 2018 die Möglichkeit, nicht verausgabte Mittel in Höhe von bis zu 500 Mio. Euro einer Rücklage zuzuführen. Im Folgejahr können die Mittel als Einnahme zur Finanzierung zusätzlicher Ausgaben veranschlagt werden. Um getroffene NATO-Beschlüsse umzusetzen, ist es überdies dringend erforderlich, dass der Bundeshaushalt 2019 sowie die Finanzplanung bis 2022 einen weiteren deutlichen Mittelaufwuchs enthält.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Haushaltsausschuss stockt den Einzelplan 23 um 543.000 Euro auf 9,441 Mrd. Euro auf. Dies ist ein Ausgabenanstieg gegenüber den Ist-Ausgaben des Jahres 2017 von 978,5 Mio. Euro. Mit dem vorliegenden Bundeshaushalt wird die ODA-Quote bei 0,5 Prozent stabilisiert (ohne Flüchtlingskosten).

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Der Einzelplan 06 ist vom Haushaltsausschuss um 375,1 Mio. Euro gegenüber dem zweiten Regierungsentwurf auf insgesamt 14,13 Mrd. Euro aufgestockt worden. Für das Baukindergeld sind im laufenden Jahr 263 Mio. Euro vorgesehen sowie eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von rund 3 Mrd. Euro. Für den Bereich “Innere Sicherheit” stellt der Bund den Höchstwert von rund 5,4 Mrd. Euro bereit. Dabei hat die Koalition mit der Umsetzung der 7.500 zusätzlichen Stellen bei den Sicherheitsbehörden begonnen, u.a. mit 3.075 Stellen bei der Bundespolizei und 525 Stellen beim Bundeskriminalamt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhält knapp 1.650 zusätzliche Stellen sowie der Entfristung von fast 4.500 Stellen. Das erfolgreiche KfW-Programm “Kriminalprävention durch Einbruchsicherung” wird um 15 auf 65 Mio. Euro erhöht. Rund 45 Mio. Euro werden zusätzlich für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes zur Digitalisierung der Verwaltung bereitgestellt. Mit einer zusätzlichen Erhöhung der Anschubfinanzierung um 23,2 Mio. Euro wird die Reform des Leistungssports mit dann insgesamt 193 Mio. Euro weiter vorangetrieben.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Der Einzelplan 11 wurde gegenüber dem Regierungsentwurf um 583,7 Mio. Euro auf 139,2 Mrd. Euro abgesenkt. Grund hierfür sind vor allem um 500 Mio. Euro geringere Ausgabenansätze für das Arbeitslosengeld II. Der größte Einzelplan beläuft sich damit auf insgesamt 139,180 Mrd. Euro und überschreitet die Ist-Ausgaben von 2017 weiterhin um 3,34 Mrd. Euro. Insbesondere soll damit 150 000 Langzeitarbeitslosen eine Perspektive gegeben werden.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Der Regierungsansatz wird um 2,9 Mio. Euro auf 8,115 Mrd. Euro aufgestockt. Das sind 646 Mrd. Euro über den Ist-Ausgaben von 2017. Die zahlreichen Fördermaßnahmen des Einzelplans 09 sind vor allem auf die Stärkung des Mittelstandes ausgerichtet. Für die Unterstützung der Gründerkultur stellt die Koalition dem Programm EXIST gut vier Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Dieses Programm stärkt den Unternehmergeist in der Wissenschaft, steigert die Anzahl technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen und stärkt damit Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Haushaltsausschuss hat den zweiten Regierungsentwurf des Einzelplans 30 um 30,885 Mio. Euro auf 17,617 Mrd. Euro angehoben. Um die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung mit dem Studium zu unterstreichen, sollen auch Auszubildende die Möglichkeit haben, einen Teil ihrer Ausbildung innerhalb und außerhalb der Europäischen Union zu absolvieren. Ein neues Austauschprogramm soll dazu beitragen, dass bis 2020 10 Prozent aller Absolventen eines Auszubildendenjahrgangs im Ausland lernen können.

Weitere Informationen rund um den Bundeshaushalt finden Sie unter: https://www.bundeshaushalt-info.de

Am 20. Mai ist der erste Weltbienentag. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:

„Es ist gut, dass die lebenswichtige Bedeutung der Bienen für uns alle am Weltbienentag sichtbar wird. Wir unterstützen Bundesministerin Julia Klöckner darin, bessere Lebensbedingungen für Bienen in Deutschland zu gewährleisten. Dazu zählt das kürzlich in Brüssel beschlossene Verbot bienenschädlicher Neonikotinoide. Dazu zählt aber auch die Erarbeitung einer Ackerbaustrategie, um die Nahrungsgrundlage für Bienen zu verbreitern sowie das Ziel, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zu verringern. Hier setzen wir auf die Chancen, die sich aus der Digitalisierung im Sinne einer Landwirtschaft 4.0 ergeben.“

 

In diesen Tagen wird wieder über die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten diskutiert, da diese vom Deutschen Bundestag veröffentlicht wurden. Hierzu erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann: 

Die geltenden Veröffentlichungsregeln des Deutschen Bundestages sollen mögliche Interessenverknüpfungen aufzeigen, die neben dem Mandat bestehen könnten. Dieser Anspruch ist berechtigt.
Daher begrüße ich das angewandte Verfahren ausdrücklich: Die Regelungen waren seinerzeit ein großer Fortschritt und dies gilt bis heute. Jeder Bürger kann damit Klarheit vor allem in Bezug auf die berechtigte Frage erhalten, ob es wirtschaftliche Interessen gibt, die einen Abgeordneten in seinem Mandat leiten könnten. Dies darf nicht sein. Jedes Mitglied des Deutschen Bundestages muss frei in seinem Mandat und damit unabhängig von jeglicher wirtschaftlicher Einflussnahme von außen sein.

Dies ist auch Anspruch für meine Arbeit im Deutschen Bundestag. Im Alltag stehen die Verpflichtungen des Mandates wie bei anderen Kolleginnen und Kollegen immer an erster Stelle. Die Verpflichtungen, die mit dem Mandat einhergehen, komme ich in Gänze nach. Zu keinem Zeitpunkt hat mich der landwirtschaftliche Betrieb von meiner politischen Arbeit abgehalten oder einen direkten Einfluss auf meine Tätigkeit im Bundestag gehabt. Vor allem dient der Betrieb nicht dem Zweck, etwas neben dem Mandat hinzuzuverdienen. Den Familienbetrieb sehe ich daher weder als Einschränkung noch als Widerspruch zu meiner Abgeordnetentätigkeit. Zudem kümmert sich ein Führungsteam um den laufenden Betrieb des Familienunternehmens, das vor gut fünfzehn Jahren im Zuge des üblichen Generationenwechsels von meinen Eltern an mich übertragen wurde.

Aber auch einen zweiten Aspekt möchte ich nicht unerwähnt lassen. Der Bundestag soll  einen Querschnitt der Bevölkerung abdecken. Keinem Bürger, der nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist, darf aufgrund seiner Herkunft oder seines Berufs die Kandidatur für den Deutschen Bundestag verwehrt werden. Ich war bereits vor meiner ersten Wahl im Jahr 2013 Landwirt. Daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Auch wenn ich nun ein Mandat innehabe, so bleibe ich im Herzen Landwirt. Dies habe ich gelernt und dies hat mich geprägt. Die Menschen haben mich dennoch – oder gerade deswegen – zum zweiten Mal demokratisch gewählt. Wenn dieses Votum indirekt angezweifelt würde, wäre in keiner Weise dem eigentlichen Anliegen, nämlich der Sicherstellung der Unabhängigkeit des Mandates, gedient. Vor allem aber hielte ich dies für ein fatales Zeichen für unser Verständnis einer gelebten Demokratie. Nach einer Tätigkeit im Ausschuss für Arbeit und Soziales in der vergangenen Legislaturperiode bin ich nun froh, dassich mein  Wissen und  Kompetenzen im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft einbringen könne.

Zur Einordnung der Nebenverdienste

Ich informiere die Verwaltung des Deutschen Bundestages regelmäßig und fristgemäß über die Einkünfte. Das Parlament listet in der aktuellen Veröffentlichung eine „entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat“ mit sieben Vertragspartnern auf. Hiervon fällt ein Posten in die Einkommensgruppe 10 (Einkünfte von mehr 250.000 Euro pro Jahr). Um die Zahlen besser einordnen zu können, ist es wichtig, dass die aufgelisteten „Einkünfte“ vom landwirtschaftlichen Betrieb „Albert Stegemann“ nicht den Gewinn, sondern die Bruttoumsätze darstellen. Den Erlösen stehen damit Kosten für die Bewirtschaftung des Hofes, Kosten für das Futter der Tiere, die Bezahlung der Beschäftigten, der Bedienung von Krediten sowie weitere regelmäßige Ausgaben gegenüber.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Bundestages unter https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/stegemann_albert/523834

 

Berlin. Das Sozial- und Bauministerium in Niedersachsen gab gestern bekannt, dass die Stadt Bad Bentheim sowie die Stadt Meppen aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert werden sollen. Bad Bentheim soll demnach 400.000 Euro für den Schloss- und Forstpark erhalten. Für Meppen werden 2.730.000 Euro für die historische Wallanlage zur Verfügung gestellt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann begrüßt die Förderung.

Bereits im Dezember 2016 hatte Albert Stegemann auf Anfrage der Grafschafter Nachrichten die Kommunen zur Teilnahme ermutigt. Mit dem Programm ‚Zukunft Stadtgrün‘ habe man erstmals ein eigenes Bundesprogramm für das städtische Grün durchsetzen können, so der Abgeordnete damals. „Das Geld ist gut angelegt, denn Parkanlagen mit ihren Bäumen, Sträuchern, Hecken und Wiesen verbessern die Wohnqualität vor Ort und fördern den Freizeit- und Erholungscharakter einer Stadt“, unterstreicht er.

Abgeordneter hatte 2016 auf Anfrage der GN Kommunen zur Bewerbung geraten

Bereits damals sah er die Chance für Bad Bentheim, sich durch das Programm als Kurort noch attraktiver aufzustellen. „Es ist überaus erfreulich, dass die Akteure in der Stadt Bad Bentheim die Chancen frühzeitig erkannt haben und nun für ihr Engagement belohnt werden.“ Auch die erneute Förderung der Wallanlagen in Meppen sei in klares Bekenntnis zur historischen Festungsstadt Meppen. Diese wurden bereits 2014 mit 150.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V unterstützt.

Für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ stellt der Bund 2017 Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro und ab 2018 jährlich 47,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Wohnungs- und Städtebau nimmt der Bund in diesem Jahr insgesamt 3,56 Milliarden Euro in die Hand.

Meppen. Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages 2017 besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann am Mittwoch das Familienzentrum St. Vitus in Meppen. Er las aus dem Buch „Menschen“ von Peter Spier. Durch Peter Spiers Buch konnte Stegemann seine kleinen Zuhörer in den Bann ziehen und gleichzeitig Werte wie Toleranz und gesellschaftliches Zusammenwachsen vermitteln. „Es freut mich mit dieser Aktion schon den Jüngsten zu zeigen, was in unserer Gesellschaft wichtig ist“, sagte er im Anschluss an die Vorlesestunde.

Die Leiterin der Kita, Rita Cordes, informierte den CDU-Abgeordneten ausführlich über das Konzept der Einrichtung. Dabei ging es insbesondere um die Sprachförderung der Kinder. Die Kita St. Vitus befindet sich ferner seit August diesen Jahres im Förderprogramm „Sprach-Kita“ des Bundes.

Albert Stegemann liest Kindern in der St. Vitus Kita vor.
Albert Stegemann liest Kindern in der St. Vitus Kita vor.

 

Stegemann: Vorlesen bildet und regt die Fantasie der Kinder an

Für die Entwicklung der Kinder ist das Vorlesen von besonderer Bedeutung. „Die Freude am Lesen soll schon früh geweckt werden. Lesen entführt in andere Welten und prägt so auch die Fantasie der Kinder. Wer liest, der weiß mehr“, unterstreicht der Abgeordnete.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Er findet in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt. Kernziel der Aktion ist es, die Lesekultur unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Dabei beteiligen sich jährlich mehr als 80.000 Vorleser, darunter Prominente, Politiker, Schüler, Vorlesepaten und weitere Lesebegeisterte.

Berlin. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V, kurz Bitkom, lobt den bundesweiten Wettbewerb „Smart School“ aus. Innovative Schulen können sich bis zum 15. November 2017 bewerben. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin.

Gemeinsam wolle Politik und Zivilgesellschaft mit Wettbewerben wie diesen den notwendigen digitalen Wandel im Bildungsbereich anstoßen. „Wir haben in Deutschland viele Leuchtturmschulen, die herausragende Konzepte im Bereich der digitalen Bildung vorlegen und digitale Medien nachhaltig in den Unterricht integrieren. Diese wollen wir durch den Wettbewerb auszeichnen und damit dazu beitragen, dass in der Schule von morgen allen Schülerinnen und Schülern die notwendige digitale Kompetenz für einen erfolgreichen Start ins Ausbildungs- und Berufsleben vermittelt werden“, so Christian Kulick als Mitglied der Geschäftsleitung von Bitkom.

Stegemann: Wettbewerb vom Verband Bitkom läuft bis zum 15. November

Ziel sei es, in den nächsten fünf Jahren 100 Schulen als „Smart Schools“ auszuzeichnen. Stegemann möchte die Schulen ermutigen sich mit neuen Konzepten auf den Weg zu machen. „Unsere Schullandschaft im Emsland und in der Grafschaft ist gut aufgestellt. Viele unserer Schulen sind Vorreiter im Bereich der Digitalisierung“, so der Abgeordnete.

Der Wettbewerb nimmt die drei Bereiche IT-Infrastruktur, Konzeption und Lehrkräfte in den Blick und ergänzt die bestehende Initiative „erlebe IT“. Dort werden einhundert Schulen erreicht, um die Schülerinnen und Schüler für IT zu begeistern. „Wir möchten die Digitalisierung an Schulen voran bringen und Schüler wie Lehrer zum Mitmachen bewegen“, sagt Stegemann, der zugleich Schirmherr der Aktion im südlichen und mittleren Emsland sowie der Grafschaft Bentheim ist.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.smart-school.de. Für Rückfragen, etwa zum Unterstützungsschreiben durch den Abgeordneten, steht Ihnen auch das Büro unter albert.stegemann@bundestag.de oder unter 030/227-77153 zur Verfügung.