Lingen. Am Mittwoch diskutierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit den Kolpingern der Bezirksverbände Lingen und Freren über die jüngsten Pflegereformen. Zudem berichtete er über die aktuelle Stimmung in Berlin. „Wir haben mit den drei Pflegestärkungsgesetzen viel für die Zupflegenden, die Pfleger sowie die Angehörigen erreicht. Gleichwohl stehen wir vor großen gesellschaftliche Veränderungen.“ Im Anschluss stellte die Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis vom Landkreis die aktuelle gesundheitliche Versorgung im Emsland dar. Dabei ging sie auch auf die Änderungen durch die drei Pflegestärkungsgesetze ein.

Dr. Sigrid Kraujuttis und Albert Stegemann gemeinsam mit den Kolpingern im Haus der Vereine in Lingen
Dr. Sigrid Kraujuttis und Albert Stegemann gemeinsam mit den Kolpingern im Haus der Vereine in Lingen

Stegemann betont im Gespräch mit den gut 40 Teilnehmern im Haus der Vereine in Lingen daher, dass die Stimme der Kolpinger so wichtig wie eh und je sei. Dies machte er anhand von zwei langfristigen Trends deutlich, die aktuell in Berlin diskutiert würden. Zum einen sei dies der demographische Wandel mit niedrigen Geburtenzahlen und einer hohen Lebenserwartung. Zum anderen nannte er die Digitalisierung. Beide Trends böten großen Chancen aber auch Herausforderungen.

„Wir können die Digitalisierung nicht auf die Forderung ‚Breitband für Alle‘ verengen. Vielmehr verändert sich die Arbeitswelt aber auch die soziale Absicherung tiefgreifend.“ Das sei ein Thema, welchem die Kolpinger annehmen müssten.

Stegemann: Kolpinger müssen sich bei Veränderungen zu Wort melden

Der Abgeordnete ist zugleich davon überzeugt, dass die Vorteile dieser Entwicklungen überwiegen werden – wenn die Veränderungen klug begleitet würden. Hierbei müsse sich die Gesellschaft die Frage stellen, wie wir mit neuen Formen der Arbeit, zum Beispiel den sogenannten „Click-Workern“ umgehen wollen. „Diese Arbeiten werden häufig nicht von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erbracht.“ Diese leisten damit keine Sozialabgaben. Zum anderen erwerben Sie aber auch keine Rentenansprüche. „Ohne zukunftsfähige Absicherungsformen droht ihnen damit Altersarmut.“

Lingen. Am Donnerstagmorgen diskutierte Albert Stegemann bei einem gemeinsamen Frühstück mit den Wirtschaftsjunioren aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland. „Wir brauchen derartige Netzwerke, in denen junge Menschen zusammen kommen und über den Tag hinaus denken.“ Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Situation in Deutschland sowie die rechtsichere Ausgestaltung von Arbeitsplätzen.

Intensiv diskutierte Stegemann mit den Wirtschaftsjunioren Emsland-Grafschaft Bentheim
Intensiv diskutierte Stegemann mit den Wirtschaftsjunioren Emsland-Grafschaft Bentheim

Insbesondere der Wirtschaftsjunior Felix Knoll betonte, dass die selbstständigen Unternehmer nicht durch eine zu hohe Abgabenlast überfordert werden dürften. Dies gehe am Ende des Tages zulasten von Investitionen im Betrieb.

Stegemann: Wichtiges Netzwerk für junge Menschen, das trägt

Für Stegemann sind solche Gespräche wichtig, um die eigene Arbeit kritisch zu hinterfragen und um neue Impulse zu erhalten. „Politiker müssen sich immer wieder erden und ihre Instrumente mit den realen Auswirkungen in der Wirklichkeit abgleichen.“

Zugleich ermutigte Stegemann die jungen Entscheider, Veränderungen wie die demographische Entwicklung und die Digitalisierung in den Betrieben früh und mit Zuversicht anzugehen. Ebenso wichtig sei es, bei der Verteidigung von Europa nicht in die Defensive zu geraten. „Hier steht jede Generation aufs Neue in der Verantwortung. Wir sollten die Errungenschaft mutig verteidigen.“

Die Wirtschaftsjunioren in der Region haben sich 1980 gegründet und treffen seit 2011 unter dem Namen Wirtschaftsjunioren Emsland-Grafschaft Bentheim. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei in der regionalen Netzwerkbildung.

Berlin. Vom 24. bis zum 28. April bot der Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland die Chance für eine Woche einen Blick hinter die Kulissen der Politik zu gewinnen. In diesem Jahr nahm Alfons Veer aus Bawinkel teil. Eingeladen hatte ihn der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Veer ist Geschäftsführer von Gigant aus Dinklage, einem Tochterunternehmen der Krone-Unternehmensgruppe.

Alfons Veer und Albert Stegemann in Berlin
Alfons Veer und Albert Stegemann in Berlin

Ziel der Aktion ist es, Unternehmern einen Einblick in den Alltag der Parlamentarier zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern. Für Veer erfüllte sich damit ein schon lange gehegter Wunsch: „Ich habe mich beworben, um die tägliche Arbeit und die Wege der Gesetzgebung im Bundestag vor Ort zu erleben, aber vor allem, weil mich die Ausschussarbeit vom Albert Stegemann zum Thema Arbeit und Soziales persönlich sehr interessiert.“

Alfons Veer aus Bawinkel war zu Gast im Deutschen Bundestag

Entsprechend gefüllt war das Programm: von Fraktionssitzungen über die Ausschussarbeit bis zu den Plenardebatten begleitete der Wirtschaftsjunior den Abgeordneten eine Sitzungswoche lang in Berlin. Bei Gesprächen im Abgeordnetenbüro und zwischen den offiziellen Terminen sollte er damit einen möglichst guten Einblick in die Arbeit des Parlaments gewinnen.

Das Fazit fiel zum Ende der Woche bei Alfons Veer durchweg positiv aus: „Wir haben viel und sehr angeregt miteinander diskutiert, und ich habe mich gefreut, dass Albert Stegemann sich viel Zeit genommen hat. Zusammenfassend war dies eine sehr informative Woche, die mir einen tiefen Einblick in den Politikalltag in Berlin gegeben hat.“

Insgesamt nahmen 205 junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Deutschland teil. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mit mehr als 10.000 Mitgliedern der bundesweit größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte und organisieren das Projekt in diesem Jahr bereits zum 23. Mal.

Berlin. Der Bund investiert weitere 1,126 Milliarden Euro in den Ausbau von Kindertagesstätten und Kindergärten. Gemeinsam mit den Bundesländern will der Bund damit in den Jahren 2017 bis 2020 zusätzliche 100.000 Plätze in der Kindertagesbetreuung schaffen. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann nun mit. „Das zusätzliche Geld ist ein wichtiger Beitrag zur frühkindlichen Bildung.“ Gleichwohl sei ihm klar, dass in den nächsten Jahren noch weiteres Geld in den Kita-Ausbau fließen müsse. Hier fordert Stegemann die Unterstützung durch das Land Niedersachsen ein.

Stegemann: Frühkindliche Bildung entscheidend für gleiche Chancen im Leben

Die Bundesgelder können für Neu-, Aus- und Umbauten sowie für Sanierungen und Investitionen in die Ausstattung von Kitas eingesetzt werden. Die konkrete Verwendung liegt in der Hand der Länder. Das Land Niedersachsen erarbeitet hierzu aktuell eine entsprechende Richtlinie.

Zwischen 2008 und 2018 hat sich der Bund bereits mit 3,28 Milliarden Euro am Ausbau der Kindertagesbetreuung beteiligt. Weitere 6,26 Milliarden Euro fließen als Betriebskostenzuschüsse. Zudem arbeitet der Bund aktuell an einheitlichen Qualitätsstandards in den Kindertagesstätten. Dies können aber nur mit Einverständnis der Länder auf den Weg gebracht werden.

Bad Bentheim. Aluminium lässt sich im Fenster-, Fassaden- und Baubereich vielfältig und umweltgerecht einsetzen. Davon überzeugte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann in der vergangenen Woche bei einem Besuch der Firma Schotemeier Ingenieur-Metallbau GmbH in Bad Bentheim. „Die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit von Aluminium sowie die Bedeutung für die moderne Architektur, die Statik und Sicherheit von Gebäuden werden vielfach noch falsch eingeschätzt“, stellte Stegemann nach dem Rundgang durch das Unternehmen fest.

Berthold Schotemeier (Schotemeier Ingenieur-Metallbau-GmbH - Bad Bentheim), Albert Stegemann (MdB), Walter Lonsinger (Vorstandsvorsitzender A|U|F), Gerd Hindriks (Kreishandwerksmeister)
Berthold Schotemeier (Schotemeier Ingenieur-Metallbau-GmbH – Bad Bentheim),
Albert Stegemann (MdB), Walter Lonsinger (Vorstandsvorsitzender A|U|F), Gerd Hindriks (Kreishandwerksmeister)

Der Besuch des Bundestagsabgeordneten fand auf Initiative des Verbandes A|U|F-Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau statt. Firmen-Inhaber Berthold Schotemeier erläuterte dem Bundestagsabgeordneten die Bedeutung von Aluminium in der modernen Fenster- und Fassadentechnik. Das Familienunternehmen aus Bad Bentheim beschäftigt insgesamt knapp 50 Beschäftigte und hat sich insbesondere in der Brandschutztechnik bundesweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. In der Fertigungshalle des Unternehmens informierte sich Stegemann im Gespräch mit Mitarbeitern über aktuelle Aufträge und Fragen der Fertigungstechnik.

Stegemann besucht Schotemeier Metallbau in Bad Bentheim

Berthold Schotemeier setzt sich für die Verwendung von Aluminium aus zertifizierten Recyclingprozessen ein und führt als A|U|F-Mitglied die in der Fertigung anfallenden Schrotte einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zu. „Wir zertifizieren diesen Kreislauf, sorgen damit für ein höchst anspruchsvolles Recycling und verhindern den Abfluss des wertvollen Materials in andere Länder außerhalb Europas“, erklärte A|U|F-Vorstand Walter Lonsinger aus Frankfurt.

Zu den Zielen des Verbandes A|U|F-Aluminium gehört es, die Verwendung von recyceltem Aluminium im Baubereich im Rahmen geschlossener und zertifizierter Wertstoffkreisläufe zu erhöhen. Bei der Verwendung von recyceltem Aluminium wird gegenüber der Herstellung von neuem Aluminium aus Bauxit mittels Elektrolyse bis zu 95 Prozent Energie eingespart. Pro Jahr vermeide dies den Ausstoß von mehr als 200 000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. Stegemann will sich dafür einsetzen, dass künftig noch stärker auf Recycling im Baustoffbereich gesetzt wird.

Lingen. Am 4. April 2017 diskutierten die Mitglieder der Senioren Union sowie des evangelischen Arbeitskreises in Lingen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Die soziale und innere Sicherheit stand im Mittelpunkt der Diskussion. Hieran arbeite der Bundestag bis zum letzten Sitzungstag. „Gerade bei Einbrüchen muss sich der Staat stark und wehrhaft zeigen. Sonst führt Rechtslosigkeit zu Ratlosigkeit“, unterstrich Stegemann in diesem Zusammenhang.

Im Gespräch: Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;
Im Gespräch: Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;

Stegemann: Bei Einbruchsdelikten muss sich der Staat stark und wehrhaft zeigen

Gundula Zieschang, Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Kreisverband Lingen, betonte, dass es den knapp 30 Gästen im Konrad-Adenauer-Haus in Lingen vor allem um mehr Verlässlichkeit und Sicherheit gehe. Um dieser Erwartung gerecht zu werden, werde der Bundestag laut Stegemann in den kommenden Wochen der inneren Sicherheit in den Fokus ihrer Arbeit rücken. „Gerade die hohe Zahl an Einbrüchen verunsichert die Menschen. Daher wollen wir Einbrecher künftig mit einem Jahr Freiheitsstrafe ahnden.“ Dies ermögliche bessere Ermittlungen und soll die tatsächliche und gefühlte Sicherheit aller Bürger verbessern.

Stegemann: Krankenschwestern und Pflegekräfte  verdienen Anerkennung und anständige Bezahlung

Mit Blick auf die gesundheitliche Versorgung betonte Stegemann die überragende Bedeutung des Gesundheitsbereichs. In Deutschland seien hier über fünf Millionen Menschen beschäftigt. „Diese machen einen hervorragenden Job und verdienen unsere Anerkennung und eine anständige Bezahlung“, betont der Abgeordnete. Zugleich machte er deutlich, dass die Ausgaben mit über 340 Milliarden Euro bereits heute die Gesamtausgaben des Bundes deutlich übersteigen.

Ein großes Problem stelle die sinkende Zahl an Ärzten auf dem Land dar. Daher hatten sich Bund und Länder Ende März auf den „Masterplan Medizinstudium 2020“ verständigt. Laut Stegemann sollen die Länder die Möglichkeit einer Landarztquote erhalten. Gleichwohl waren sich alle Teilnehmer einig, dass weitere Kraftanstrengungen nötig seien, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Im Gespräch: Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;
Im Gespräch: Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;

Werner Thele als stellvertretender Vorsitzender der Senioren Union brachte zudem die Sorgen über die künftige Rente zum Ausdruck. Das heutige Umlageverfahren bei der gesetzlichen Rentenversicherung wurde mit der großen Rentenreform 1957 geschaffen. Seitdem bezahlen die heutigen Arbeitnehmer die heutigen Rentner. „Auf Grund des Rückgangs der Kinderzahlen und der längeren Rentenbezugsdauer fehlt uns heute allerdings ein Drittel aller Beitragszahler.“

Für Stegemann sei daher klar, dass das Wichtigste für ein auskömmliches Leben im Alter die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bleibe. Aktuell würden die Rentner von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. So steigen die Renten Anfang Juli erneut. Insgesamt sind die Renten damit seit der letzten Bundestagswahl um zwölf Prozent gestiegen.

Meppen. Die Seniorenvereinigung Meppen diskutierte mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Die drei Pflegestärkungsgesetze sowie die Entwicklung der Rente standen dabei im Mittelpunkt. „Zudem muss sich gerade bei Einbrüchen der Staat stark und wehrhaft zeigen“, so Stegemann. Hieran arbeite der Bundestag bis zur letzten Sitzung.

Franz Holtgreve, Vorsitzender der Seniorenvereinigung Meppen, betonte im Ratssaal der Stadt Meppen, wie wichtig die soziale und innere Sicherung für die ältere Generation sei. In seinem Eingangsstatement unterstrich Stegemann, dass dies nicht nur für die älteren, sondern für alle Menschen gleichermaßen gelte. Daher stelle der Bund diesen Bereich in den Vordergrund ihrer Arbeit der kommenden Wochen. „Gerade die hohe Zahl an Einbrüchen verunsichert die Menschen. Daher wollen wir Einbrüche künftig mit einem Jahr Freiheitsstrafe ahnden.“ Dies ermögliche bessere Ermittlungen und soll die tatsächliche und gefühlte Sicherheit aller Bürger verbessern.

Stegemann schildert die aktuellen Beschlüsse in Berlin. Der Vorstand der Seniorenvereinigung rund um Franz Holtgreve folgen den Ausführungen.
Stegemann schildert die aktuellen Beschlüsse in Berlin. Der Vorstand der Seniorenvereinigung rund um Franz Holtgreve folgen den Ausführungen.

Mit Blick auf die gesundheitliche Versorgung betonte Stegemann die überragende Bedeutung des Gesundheitsbereichs. Hier seien in Deutschland über fünf Millionen Menschen beschäftigt. „Diese machen einen hervorragenden Job und verdienen unsere Anerkennung und eine anständige Bezahlung“, betont der Abgeordnete.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe habe mit den drei Pflegestärkungsgesetzen eine deutliche Verbesserung für die ambulante Pflege erreicht. „Insgesamt steigen die Leistungen um 20 Prozent. Zudem haben wir ein ausdifferenzierteres System, das insbesondere an Demenz leidende Menschen und ihre Angehörigen stärkt.“ Zugleich machte er deutlich, dass die gesamten Gesundheitsausgaben mit über 340 Milliarden Euro die Gesamtausgaben des Bundes übersteigen.

Ein großes Problem stelle die sinkende Zahl an Ärzten auf dem Land dar. Daher hatten sich Bund und Länder Ende März auf den „Masterplan Medizinstudium 2020“ verständigt. Laut Stegemann sollen die Länder die Möglichkeit einer Landarztquote erhalten. Weitere Schritte müssten jedoch in den kommenden Jahren folgen.

Holtgreve brachte in der Diskussion die Sorgen über die künftige Rente zum Ausdruck. „Das Rentenniveau darf gegenüber dem Einkommen der Arbeitnehmer nicht zu stark absinken.“ Stegemann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das heutige Umlageverfahren bei der gesetzlichen Rentenversicherung mit der großen Rentenreform von 1957 geschaffen wurde. Seitdem bezahlen die heutigen Arbeitnehmer die heutigen Renten. „Auf Grund des Rückgangs der Kinderzahlen und des längeren Rentenbezugs fehlt uns heute aber ein Drittel an Beitragszahler.“

Für Stegemann sei daher klar, dass das Wichtigste für ein auskömmliches Leben im Alter die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bleibe. Aktuell würden die Rentner hiervon profitieren. So steigen die Renten Anfang Juli erneut. Seit der Bundestagswahl betrug der gesamte Rentenanstieg zwölf Prozent.

Damit es in Zukunft aber für ein auskömmliches Leben im Alter reiche, will die CDU die Anreize für die betriebliche sowie für die private Altersvorsorge stärken. Zudem wird nach Ostern im Bundestag ein Gesetz beraten, durch das Menschen mit verminderter Erwerbsfähigkeit besser abgesichert werden sollen. Sie sollen langfristig so gestellt werden, als ob sie drei Jahre länger als bisher gearbeitet hätten.

Die Seniorenvereinigung hat die nächsten Gespräche bereits terminiert. So lädt sie alle Interessierten am 16. Mai um 10 Uhr zu einem Gespräch mit Bürgermeister Helmut Knurbein in das neue Jugendhaus an der Bleiche an. Am 23. September findet die jährliche Großveranstaltung bei Kamps um 14.30 Uhr statt.

Lingen. Am 4. April 2017 diskutierten die Mitglieder der Senioren Union sowie des evangelischen Arbeitskreises in Lingen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Die soziale und innere Sicherheit stand im Mittelpunkt der Diskussion. Hieran arbeite der Bundestag bis zum letzten Sitzungstag. „Gerade bei Einbrüchen muss sich der Staat stark und wehrhaft zeigen. Sonst führt Rechtslosigkeit zu Ratlosigkeit“, unterstrich Stegemann in diesem Zusammenhang.

Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;
Gundula Zieschang, Vorsitzende Evangelischer Arbeitskreis der CDU im Kreisverband Lingen; Albert Stegemann, MdB; Werner Thele, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union; Johannes Ripperda;

Gundula Zieschang, Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Kreisverband Lingen, betonte, dass es den knapp 30 Gästen im Konrad-Adenauer-Haus in Lingen vor allem um mehr Verlässlichkeit und Sicherheit gehe. Um dieser Erwartung gerecht zu werden, werde der Bundestag laut Stegemann in den kommenden Wochen der inneren Sicherheit in den Fokus ihrer Arbeit rücken. „Gerade die hohe Zahl an Einbrüchen verunsichert die Menschen. Daher wollen wir Einbrecher künftig mit einem Jahr Freiheitsstrafe ahnden.“ Dies ermögliche bessere Ermittlungen und soll die tatsächliche und gefühlte Sicherheit aller Bürger verbessern.

Stegemann: Bei Einbruchsdelikten muss sich der Staat stark und wehrhaft zeigen

Mit Blick auf die gesundheitliche Versorgung betonte Stegemann die überragende Bedeutung des Gesundheitsbereichs. In Deutschland seien hier über fünf Millionen Menschen beschäftigt. „Diese machen einen hervorragenden Job und verdienen unsere Anerkennung und eine anständige Bezahlung“, betont der Abgeordnete. Zugleich machte er deutlich, dass die Ausgaben mit über 340 Milliarden Euro bereits heute die Gesamtausgaben des Bundes deutlich übersteigen.

Ein großes Problem stelle die sinkende Zahl an Ärzten auf dem Land dar. Daher hatten sich Bund und Länder Ende März auf den „Masterplan Medizinstudium 2020“ verständigt. Laut Stegemann sollen die Länder die Möglichkeit einer Landarztquote erhalten. Gleichwohl waren sich alle Teilnehmer einig, dass weitere Kraftanstrengungen nötig seien, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Werner Thele als stellvertretender Vorsitzender der Senioren Union brachte zudem die Sorgen über die künftige Rente zum Ausdruck. Das heutige Umlageverfahren bei der gesetzlichen Rentenversicherung wurde mit der großen Rentenreform 1957 geschaffen. Seitdem bezahlen die heutigen Arbeitnehmer die heutigen Rentner. „Auf Grund des Rückgangs der Kinderzahlen und der längeren Rentenbezugsdauer fehlt uns heute allerdings ein Drittel aller Beitragszahler.“

Für Stegemann sei daher klar, dass das Wichtigste für ein auskömmliches Leben im Alter die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bleibe. Aktuell würden die Rentner von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. So steigen die Renten Anfang Juli erneut. Insgesamt sind die Renten damit seit der letzten Bundestagswahl um zwölf Prozent gestiegen.

Berlin. Ab dem 1. Mai 2017 können sich Jugendliche aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland erneut um ein Stipendium für ein Austauschjahr 2018/19 bewerben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann übernimmt auch in diesem Jahr die Patenschaft für Schüler und junge Berufstätige, die im August 2018 für ein Jahr in die USA reisen.

„Internationale Erfahrungen sind von großem Wert für die persönliche und berufliche Entwicklung“, so Stegemann. Eine Teilnahme am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) sei eine tolle Möglichkeit für junge Menschen, ein anderes Land kennenzulernen und zudem junge Botschafter für die politischen und kulturellen Werte unseres Landes zu sein.

MdB Albert Stegemann übernimmt Patenschaften

Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen gehen zum College und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. „Ich möchte alle Interessierten ermuntern, sich um dieses Stipendium zu bewerben“, betont Stegemann.

Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Es richtet sich an Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und an junge Berufstätige und Auszubildende bis 24 Jahre. Bewerber sollten neben guten Schulleistungen auch soziales und gesellschaftliches Engagement aufweisen. Näheres über das Programm und die Bewerbung unter www.bundestag.de/ppp oder im Berliner Büro des Abgeordneten unter der Telefonnummer 030-227-77155.