Berlin. Seit Anfang März werden weitere sieben Kindertagesstätten in der Region als Sprach-Kitas gefördert. Das teilte das Bundesfamilienministerium dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann gestern mit. Insgesamt profitieren damit 23 Einrichtungen im südlichen und mittleren Emsland sowie der Grafschaft Bentheim vom Bundesprogramm. „Die gut 2,2 Millionen Euro für die Sprachförderung in unseren Kitas sind gut angelegtes Geld“, unterstreicht Stegemann.
Zur Verbesserung der Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen fördert das Bundesprogramm in den ausgewählten Einrichtungen jeweils eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft. In den sieben Kitas, die es mit der zweiten Welle ins Bundesprogramm geschafft haben, wird die Förderung bis Ende 2020 gewährt. Die Jährlich sind es 25.000 Euro je Einrichtung. Die übrigen 16 Kitas profitieren bereits seit Anfang 2016. Dort läuft die Förderung bis Ende 2019.
In der Grafschaft Bentheim sind die Kita St. Johannes (Bad Bentheim), der Evang. Kindergarten Lummerland (Neuenhaus), die Villa Kunterbunt (Nordhorn), die Kita St. Ludgerus (Nordhorn) sowie die Kita Amselstrolche (Uelsen) neu mit dabei.
Im Altkreis Lingen profitiert der St. Johannes Kindergarten aus Spelle und in Meppen die Kath. Kita St. Margareta.
Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ richtet sich hauptsächlich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden. Durch alltägliche sprachliche Bildung werden alle Kinder in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen erreicht.
„Kinder aus bildungsschwachen Familien aber auch Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, werden besonders profitieren“, so Stegemann. Für den Abgeordneten ist die deutsche Sprache Grundlage einer erfolgreichen Integration und Schulausbildung. Umso wichtiger sei es, dass jedes Kind eine faire Chance durch frühe und gezielte Förderung erhalte.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ bewilligte Einrichtungen im Wahlkreis Mittelems:
Name der Einrichtung Ort Förderwelle
Kita St. Johannes Bad Bentheim 2. Welle
Kita Arche Noah Emlichheim 1. Welle
Kindergarten St. Marien Emsbüren 1. Welle
Kath. Kita St. Franziskus Freren Freren 1. Welle
Familienzentrum St. Vincentius Haselünne 1. Welle
Kath. Kita St. Nikolaus Herzlake 1. Welle
Evang.-Luth. Kita Kreuzkirche Lingen Lingen 1. Welle
Kath. Kita St. Michael Lingen 1. Welle
Kita Don Bosco Lingen 1. Welle
Kath. Kita und Familienzentrum St. Margareta Meppen 2. Welle
Kita St. Maria zum Frieden Meppen 1. Welle
Evang. Kindergarten Lummerland Neuenhaus 2. Welle
Evang.-Luth. Johannes Kita Neuenhaus 1. Welle
Villa Kunterbunt Nordhorn 2. Welle
Kita St. Josef Nordhorn 1. Welle
DRK Kita Pusteblume Nordhorn 1. Welle
Kath. Kita St. Augustinus Nordhorn 1. Welle
Kita St. Elisabeth Nordhorn Nordhorn 1. Welle
Kita St. Ludgerus Nordhorn 2. Welle
DRK Kita Schatzkiste Schüttorf 1. Welle
Kindergarten Hölscherhof Spelle 1. Welle
St. Johannes Kindergarten Spelle 2. Welle
Kita Amselstrolche Uelsen 2. Welle
Am Mittwoch führten Christoph und Thorsten Lohuis den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann bei seinem Besuch in der Sternwarte und dem Planetarium in Neuenhaus in die hohe Kunst der Sternenkunde ein. „In Neuenhaus sind eingefleischte Vollblutastronomen am Werk. Es ist beeindruckend, dass die ganze Arbeit ehrenamtlich geleistet wird und welchen Beitrag der Verein für das Kultur- und Bildungsangebot in unserer Region leistet“, zeigte sich der Abgeordnete fasziniert.

Die Sternwarte und das Planetarium in Neuenhaus wird vom Astronomischen Verein der Grafschaft Bentheim betrieben und bietet ein vielfältiges Angebot. „Von Sternenforschern im Kindergarten und in der Schule bis zum Firmenausflug und Kegelverein kommt jeder auf seine Kosten. In geselliger Atmosphäre und mit viel Spaß wird Wissenswertes über die Welt der Sterne vermittelt“, betont Christoph Lohuis. Dank des vielfältigen Angebots haben Sternwarte und Planetarium ein Einzugsgebiet, das weit über die Grafschaft hinaus reicht. Viele Besucher kommen aus dem Emsland, dem Münsterland sowie den Niederlanden.
Am Mittwoch waren auch der Bürgermeister Paul Mokry sowie der Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp dabei. Beide sind dankbar für die Arbeit der über 100 Mitglieder des Astronomischen Vereins. „Wir wissen was wir an der Arbeit der Ehrenamtlichen haben“, so Mokry. Um diese Arbeit zu unterstützen, stellt die Gemeinde unter anderem die Räumlichkeiten.
Das moderne Planetarium wurde im September neu eröffnet. Allein am Tag der offenen Tür kamen über 1.600 Interessierte. Der Verein bietet unter anderem jeden Mittwoch einen öffentlichen Abend an, etwa zum Sonnensystem oder zum „Geheimnis Dunkle Materie“. Weitere Informationen zum Verein und zur Sternwarte sowie zum Planetarium finden Sie unter www.avgb.de

Berlin. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sucht 100 „Ausgezeichnete Orte“, die mit ihren Ideen Integration sowie den digitalen und globalen Wandel mitgestalten. Projekte können sich bis zum 03. April 2017 bewerben. „Die Grafschaft und das Emsland stehen durch ihre breite Verbände- und Vereinslandschaft für Integration, Offenheit und Vernetzung. Daher gibt es bei uns viele ‚Ausgezeichnete Orte‘“, lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann Projekte ein, sich zu bewerben.
Am Wettbewerb teilnehmen können Projekte, die sich dem Motto „Offen denken. Damit sich Neues entfalten kann“ entsprechend in die Gesellschaft einbringen. Insbesondere Unternehmen, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Kommunen sind angesprochen.
Die Preisträger dürfen künftig das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort“ verwenden und profitieren vom Wissen und dem Netzwerk der Initiative „Land der Ideen“. Zudem besteht die Möglichkeit am „Made for Good“-Chancenprogramm teilzunehmen. Dieses bietet professionelle Coachings und Zugang zu Netzwerken und Finanzierungsquellen.
Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank seit über 10 Jahren tätig und arbeitet an Deutschlands Image als Innovations- und Kulturstandort. In dieser Zeit hat sie mehr als 3.000 Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gefördert. In der Reihe „Ausgezeichnete Orte“ wurden bis 2016 rund 2.900 Preisträger gekrönt. Davon unter anderem die „Emsländische Stiftung Beruf und Familie“ sowie die Initiative „Ems-Achse: Jobmotor Nordwest“ aus unserer Region. Weiteres erfahren Sie auf www.land-der-ideen.de.
Berlin. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, hat sich auch im vergangen Jahr als Förderer des Emslandes und der Grafschaft Bentheim hervorgetan. Sie erteilte 2016 Förderzusagen in Höhe von 438 Millionen Euro in den beiden Landkreisen. Im Vorjahr waren es noch 330 Millionen. Dies teilte die KfW dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann heute mit.
„Gerade Familien und kleine Betriebe profitieren. Ohne die Förderung wären viele Wohnungssanierungen und der starke Mittelstand in unserer Region nur schwer vorstellbar“, lobte der Abgeordnete die Arbeit der KfW. Im Emsland und der Grafschaften haben rund 3.348 Projekte eine Zusage erhalten.
Hiermit werden Umweltmaßnahmen und Unternehmensgründungen unterstützt. Zudem können mit den Mitteln 4.105 Wohneinheiten energieeffizient saniert bzw. altersgerecht umgebaut werden. „Der Bund nimmt seine Verantwortung beim Klimaschutz sowie bei Wohnungsbau wahr“, unterstreicht Stegemann.
Die KfW ist im Besitz der Bundesrepublik Deutschland sowie der Bundesländer. Im vergangen Jahr sind die Förderzusagen auf insgesamt 81 Milliarden Euro gestiegen. Schwerpunkte bilden die besonders zinsgünstige Förderung des von innovativen Unternehmen sowie des Wohnungsbaus. Interessierte erhalten weitere Informationen bei den örtlichen Banken sowie unter www.kfw.de.
Berlin. Der Deutsche Bundestag hat heute ein neues Düngegesetz beschlossen. Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann steht dabei der Einklang aus Gewässerschutz und bedarfsgerechter Pflanzenversorgung im Mittelpunkt. „Wo Grundwasser belastet ist, besteht Handlungsbedarf. Das ist völlig unbestritten. Landwirte müssen aber auch in Zukunft bedarfsgerecht düngen können“, betont Stegemann.
Die verschärften Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung sollen dazu beitragen, mögliche Einträge aus der Landwirtschaft und damit verbundene negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. So werden etwa die Sperrzeiten verlängert, Vorgaben für die Lagerung verschärft und die maximalen Bußgelder erhöht. Um Antworten auf die offenen Fragen beim Nährstoffmanagement zu finden, hatte Stegemann bereits 2015 gemeinsam mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim einen Runden Tisch zum Thema ins Leben gerufen.
Zugleich soll die ausreichende Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen möglich bleiben. Stegemann stellt sich daher gegen eine Generalkritik an den Landwirten. „Wo Probleme bestehen, müssen wir diese deutlich ansprechen und lösen. Eine pauschale Verurteilung oder Bloßstellung der Landwirte, wie wir es leider immer häufiger erleben, ist aber völlig inakzeptabel und Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Stegemann.
Klar sei aber auch, dass die landwirtschaftlichen Betriebe mit den neuen Regelungen zum Teil vor großen Herausforderungen stehen. „Negative Auswirkungen und einen beschleunigten Strukturwandel können wir nicht ausschließen. Insbesondere die sogenannte Stoffstrombilanz bleibt noch eine Wundertüte“, so der Abgeordnete mit Blick auf den Zielkonflikt zwischen Wasserschutz und Lebensmittelproduktion. Eine andere Lösung sei aber nicht mehrheitsfähig gewesen. Die neue Bilanzierungsform kommt ab 2018 für größere Betriebe. Damit sich die Nährstoffberater und Landwirte darauf einstellen können, fordert Stegemann angemessene Umsetzungsfristen.
Neben dem Düngegesetz wurde bereits am Mittwoch die Düngeverordnung von der Bundesregierung beschlossen. In den kommenden Wochen soll dann die Stoffstrombilanz in Abstimmung mit den Ländern auf den Weg gebracht werden. Ziel des Düngepakets ist es, die Nährstoffverluste an die Umwelt, insbesondere ins Grundwasser, weiter zu reduzieren.
Surwold. In der vergangenen Woche besuchte eine Delegation aus Uganda die Johannesburg in Surwold. Mit dabei war auch Edith Kutesa, Ehefrau des ugandischen Außenministers. Im Zentrum des Treffens stand der Erfahrungsaustausch zur beruflichen Ausbildung. „Hier können wir viel von Deutschland lernen“, bedankte Sie sich bei den Gastgebern aus dem Emsland.

Neben Heinrich Hövelmann nahmen Andrea Schmidt als Bürgermeisterin der Gemeinde Surwold sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann am Gespräch teil. Für Stegemann ist der Austausch zwischen dem Emsland und Uganda vorbildlich. „Hier wird gelebt, was Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller mit dem Marshallplan Afrika anstrebt. Gerade das Ausbildungssystem ist ein zentraler Baustein für Jobs und Chancen der Jugend Afrikas“, betont Stegemann.
In Afrika würden für die bald mehr als zwei Milliarden Menschen jedes Jahr 20 Millionen neue Jobs benötigt. Daher ist die Entwicklung wirtschaftlicher Strukturen und die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze die zentrale Herausforderung. Andreas Depping informierte als Leiter der Berufsbildungsschulen der Johannesburg GmbH die Delegation über die duale Ausbildung in Deutschland. „Wir haben ein sehr durchlässiges System, das jedem Jugendlichen Perspektiven bietet“, betonte Depping, der vor seiner Zeit in der Johannesburg fünf Jahre in Äthiopien lebte.
Kutesa bedankte sich für den beeindruckenden Vortrag. In Uganda gingen viele Jugendliche an die Universität. Mit dem Abschluss fänden sie später aber keine Anstellung. So blieben oft nur Tätigkeiten als ungelernte Arbeiter. In Deutschland würde dagegen stärker auf die Qualität der beruflichen Ausbildung gesetzt.
Herr Lensker, Direktor der Johannesburg berichtete über Erfahrung der Johannesburg in Bereich der beruflichen Bildung. So habe sich die estländische Jugendhilfeeinrichtung von der Moorarbeit zu einem hochmodernen Betrieb in der Region entwickelt. Dabei würden die vielfältigen Kooperationen mit den Beteiligten –Betriebe, Schulen und Kammern –die anerkannte Ausbildung von benachteiligten jungen Menschen unterstützen.
Auch Kutesa sieht die Arbeit der Johannesburg als große Bereicherung. Hiervon möchte Uganda lernen – und strebt eine Professionalisierung an. „Gerade in der Landwirtschaft und beim Umweltschutz können wir vom Wissen und den Erfahrungen aus Deutschland profitieren“, resümiert Kutesa.
Nach Wunsch Kutesas sollen sich in den ländlichen Gebieten Unternehmen entwickeln können. Hierin bestärkte Hövelmann sie, für den das Erfolgsgeheimnis des Emslandes in der Übernahme der Verantwortung vor Ort liege. „Von diesem Ansatz kann auch Afrikas profitieren“, so der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende im Emsland.

In der Tat gebe es laut Kutesa gerade in der Landwirtschaft viele ungenutzte Potenziale. „Dabei sind wir auf die Kreativität der privaten Unternehmen angewiesen. Diese schaffen nachhaltig Arbeitsplätze“, so Kutesa. Im Anschluss machten sich die Teilnehmer ein Bild von den Ausbildungsbedingungen im Bauhandwerk sowie im landwirtschaftlichen Bereich.
Berlin. Zu Jahresbeginn hat der Bund mehrere Programme zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit gestartet. So unterstützt das Bildungsministerium außerschulische Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Das Landwirtschaftsministerium wiederum nimmt das ehrenamtliche Engagement bei der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in den Blick.
„Ohne das beispielgebende Engagement der Ehrenamtlichen stünden das Emsland und die Grafschaft nicht da, wo sie heute stehen. Das wissen wir als Bund und wollen diese Arbeit unterstützen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Das Bildungsministerium legt beim Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ den Fokus auf außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung. Zielgruppe sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren. Bündnisse ab drei lokalen Partnern können sich bis zum 31. März 2017 mit Projektskizzen bewerben. Für 2018 bis 2022 stehen 250 Millionen Euro bereit.
Das Landwirtschaftsministerium richtet sich mit dem Vorhaben „500 LandInitiativen“ ganz bewusst an Vereine, Organisationen und Einzelpersonen, die direkt vor Ort bei der Integration helfen. „Das Geld soll möglichst zielgerichtet den Ehrenamtlichen in den ländlichen Räumen zugutekommen“, unterstreicht Stegemann. Gefördert wird bereits ab 1.000 Euro. Insgesamt will der Bund so mindestens 500 Initiativen mit insgesamt fünf Millionen Euro fördern.
Zudem läuft bis zum 10. Februar ein Interessenbekundungsverfahren für Kommunen und Landkreise, die als lokale „Partnerschaften für Demokratie“ aktiv werden wollen. Hierbei können ebenfalls Vereine und Kirchen eingebunden werden. Weitere Ausschreibungen aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ folgen in den nächsten Monaten. Hierfür wurde das Programm auf 103,4 Millionen Euro aufgestockt.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.buendnisse-fuer-bildung.de
Berlin. In Deutschland haben Wirtschaft und Staat 2015 gemeinsam erstmals mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Damit hat es Deutschland in die Top 5 der forschungsfreudigsten Staaten geschafft. „Das ist eine beeindruckende Entwicklung. Insbesondere wenn wir bedenken, wo wir vor zehn Jahren standen“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Insgesamt lägen die FuE-Ausgaben 2015 bei rund 77,4 Milliarden Euro, ermittelte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Dran habe die deutsche Wirtschaft einen Anteil von 62,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Steigerung von über 60 Prozent in den letzten zehn Jahren. „Die Unternehmen vertrauen dem Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Stegemann, der dies nicht zuletzt als Ergebnis verlässlicher christdemokratischer Politik wertet.
Zudem habe der Bund im selben Zeitraum seine FuE-Ausgaben um 66 Prozent von neun auf 15 Milliarden Euro gesteigert. „Wirtschaft und Politik gehen im Gleichschritt voran“, bilanziert Stegemann. Davon würden insbesondere wichtige Zukunftsfelder wie Energie und Umwelt profitieren. Dort wird Deutschland neben Japan und USA in den Top drei geführt.
Gleichwohl sieht der Abgeordnete für die Zukunft noch reichlich Verbesserungsbedarf. „Von kleinen und mittelständischen Betrieben höre ich, dass Patentanmeldungen bis zu zehn Jahre dauern. Da haben wir also noch Luft nach oben“, so Stegemann. Gerade für die kleinen Betriebe seien schnelle und unbürokratische Entscheidungsprozesse in der Verwaltung die Grundvoraussetzung für Innovationsfreude.
Unter dem Schwerpunkt „Vorfahrt für den Mittelstand“ hat Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka daher ein Zehn-Punkte-Programm für mehr Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen auf den Weg gebracht. Weitere Informationen finden Sie unter:
//www.bmbf.de/de/zehn-punkte-fuer-mehr-innovationen-im-mittelstand-2333.html
Berlin. Für Sportanlagen gelten künftig tagsüber einheitliche Lärmschutzwerte. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag beschlossen. „Die neue Regelung entspricht dem Wunsch vieler Bürger und Vereine nach einer besseren Nutzung der Sportstätten. Gerade im Emsland und der Grafschaft Bentheim übernehmen die Sportvereine wichtige soziale, integrative und gesundheitliche Aufgaben“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Es sei daher gut, künftig klare Regeln für die Vereine zu haben.
Bisher gab es für die abendlichen Ruhezeiten von 20 bis 22 Uhr sowie die Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr um 5 Dezibel strengere Grenzwerte. Künftig gelten einheitliche Werte. Dies sind in allgemeinen Wohngebieten 55 Dezibel, was in etwa der Lautstärke eines Fernsehers bei Zimmerlautstärke entspricht. „Eine Belästigung der Anwohner ist angesichts der neuen Grenzwerte also nicht zu erwarten“, bilanziert Stegemann. Nachts gilt weiterhin ein strengerer Lärmschutz.
Auch beim Thema „Altanlagenbonus“ gibt es jetzt klare Regeln. Für eine Anlage, die vor 1991 errichtet wurde, gilt ein höherer Lärmschutzgrenzwert. Die Vereine waren jedoch besorgt, dass dieser Vorteil durch Modernisierungen verloren gehen könnte. Nun wurde rechtssicher festgelegt, dass Etwa der Bau einer Flutlichtanlage oder das Austauschen des Platzbelages (Kunstrasen) nicht zum Verlust des Status als Altanlage führt. Ältere Anlagen können also modernisiert werden, ohne, dass zwingend eine Einschränkung des späteren Spielbetriebs zu befürchten ist.
Über die beschlossenen Änderungen der Sportanlagenlärmschutzverordnung muss nun noch der Bundesrat abstimmen. Eine zügige Abstimmung wird erwartet. Drei Monate später tritt die neue Verordnung in Kraft.