
Nordhorn. Aus dem Buch „Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken?“ von Matthias Sodtke las der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann am Mittwoch den Kindern der Integrationsgruppe im Kindergarten St. Elisabeth in Nordhorn vor. Die Vorleseaktion fand im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages 2016 statt.
Die kleinen Zuhörer freuten sich über den Besuch des Abgeordneten, der nicht nur als Vorleser der Geschichte über Hase Nulli und Frosch Priesemut diente. Er beantwortete den Kindern auch gerne viele neugierige Fragen. Stegemann zeigte sich begeistert: „Es ist schön zu sehen, wie gebannt Kinder von einer Geschichte sein können und wie sehr ihre Augen dabei leuchten.“
Der CDU-Abgeordnete nutzte den Besuch in der Kindertagesstätte, um sich bei Leiterin Petra Krull ausführlich über das Konzept der Einrichtung zu informieren und sich zu aktuellen Themen in der Familienpolitik, Sprachförderung und Integration im Kindesalter auszutauschen.
„Das Bilderbuch ist ein ganz großes Medium, um Kindern Sprache und Alltagssituationen näher zu bringen“, so Krull. Daher sei Vorlesen unverzichtbar für die Entwicklung der Kinder. Stegemann ist es dabei ein Anliegen, jedes Kind frühzeitig zu erreichen. „Wir müssen den Kindern die Chance geben, ihr Potenzial zu entfalten“, unterstreicht der Abgeordnete. Das sei für die Integration und damit für das Zusammenleben in der Gesellschaft von größter Bedeutung. Dabei spielen die Familien für Pfarrer Clemens Loth nach wie vor eine zentrale Rolle. „In der Kita und der Grundschule haben wir großes Glück mit der Leitung. Der Grundstein für die Entwicklung der Kinder wird aber in den Familien gelegt“, so Loth.
Krull sieht den Migrationshintergrund vieler Kinder als großes Geschenk. „Die Kinder haben bei uns die Chance viele Kulturen und verschiedenste Menschen kennenzulernen“, betont die Leiterin. Das sei besonders beim Fest der Kulturen im Sommer deutlich geworden. An jedem Stand hätten die Kinder Eindrücke und Gerüche von anderen Kontinenten erfahren können.
Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung und findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. Kernziel der Aktion ist es, die Lesekultur unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. In diesem Jahr beteiligen sich mehr als 80.000 Vorleser, darunter Prominente, Politiker, Schüler, Vorlesepaten und weitere Lesebegeisterte.
Julia Bhattacharjee war bis vor kurzem in meinem Berliner Büro als studentische Mitarbeiterin tätig. Derzeit macht sie ein Praktikum im Büro der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen (UNODA) in New York City. Hier schildert sie ihre Eindrücke zur Präsidentschaftswahl in den USA:
„Am vergangenen Dienstag wählten die Amerikaner ihren neuen Präsidenten. Das Wahlergebnis hätte überraschender nicht ausfallen können und so rieb sich das liberale New York am Mittwochmorgen immer noch verwundert die Augen, bevor einige Menschen auf die Straße gingen und „not my president“ riefen. Ich verfolgte die Wahlnacht auf Hillary Clintons Wahlparty und spürte die Fassungslosigkeit, die um sich griff, als Bundesstaat um Bundesstaat an die Republikaner ging.
Hillary Clinton hatte sich an diesem Abend dazu entschieden, nicht mit den Menschen zu sprechen, die gekommen waren, um sie zu unterstützen. Anthony Musa hatte dies besonders schwer getroffen. Der 24-jährige amerikanische Student macht zusammen mit mir ein Praktikum bei den Vereinten Nationen und hatte Clintons Wahlkampf tatkräftig unterstützt. Er führte im Vorfeld unzählige Telefonate um Wählerstimmen zu sichern, hatte Hillary Clintons Wahlkampfteam nach Philadephia begleitet, mir das amerikanische Wahlsystem erklärt und auch erläutert, weshalb die Amerikaner immer an einem Dienstag wählen. Am Ende hatte es nicht gereicht.
Am Tag danach diskutierten die Amerikaner in Radioshows darüber, wie sie das Ergebnis ihren Kindern erklären könnten und welche Veränderungen eine neue Migrationspolitik bringen würde. Es wurde auch evaluiert, ob eine Auswanderung nach Kanada eine Option sei. Darüber hinaus wurde bekannt, dass rund 11.000 US-Bürger für den toten Gorilla Harambe auf ihrem Wahlzettel gestimmt hatten. Die New Yorker wirkten betroffen und nachdenklich, die übliche Hektik schien kurz auszusetzen und der Sprachlosigkeit zu weichen.
Zwei Tage nach der Wahl wurde in New York zwar noch demonstriert, aber vor allem nach vorne geschaut. Vielleicht begründete sich die neugewonnene Zuversicht darin, dass die US-Börse nach Trumps Sieg auf ein Rekordhoch stieg und nicht, wie erwartet, einbrach. Wahrscheinlich hatte aber auch Präsident Obama seinen Anteil am Stimmungswandel. Am Mittag empfing er Donald Trump im Weißen Haus und beide schlugen trotz ihrer turbulenten Vorgeschichte recht versöhnliche und respektvolle Töne an. Mehr noch: Neben Barack Obama wirkte Trump fast schüchtern.
Wie auch immer Donald Trump seine Präsidentschaft gestalten wird, ich bin mir sicher, dass das Oval Office ihn zähmen wird. Seine Anhänger wählten ihn, weil sie sich gegen eine erneute Herrschaft des Establishments ansahen und seine politischen Gegner fürchten nun seine Unberechenbarkeit. Feststeht, der Führer der freien Welt wird sich schnell in sein Amt einfinden müssen und die schwierige Aufgabe haben, ein tief gespaltenes Land zu einen.“
Text von Julia Bhattacharjee
Berlin. Die von den Linken und Grünen angestrebte Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer lehnt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann kategorisch ab. „Wir erwarten von den Mitarbeitern am Kernkraftwerk Emsland, dass Sie die Energiewende sowie den Kernenergieausstieg mittragen. Deswegen müssen wir ihnen gegenüber glaubwürdig bleiben und können sie nicht ständig mit neuen Belastungen gängeln“, betonte Stegemann am Rande der heutigen Plenardebatte. Am Ende stimmten alle anwesenden CDU/CSU-Abgeordneten in einer namenlichen Abstimmung gegen die Steuererhöhung.
Ziel der kommenden politischen Weichenstellungen müsse es sein, für die Sicherheit der Kernkraftwerke zu sorgen, die Entsorgung zu sichern und sozialverträgliche Lösungen für die Beschäftigten zu finden. In Lingen arbeiten alle an diesem Ziel. Das Kernkraftwerk Emsland soll nach gut 34 Jahren Ende 2022 planmäßig vom Netz gehen. Danach soll der sofortige Rückbau beginnen. „Die Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer wäre mehr als kontraproduktiv. Sie könnte den Standort überfordern und ginge zulasten der Mitarbeiter. Dabei stehen diese schon jetzt vor genügend Herausforderungen“, kritisierte Stegemann die Fraktion DIE LINKE.

Statt neuer finanzieller Belastungen brauche es einen verlässlichen Fahrplan für das Kraftwerk in Lingen, der sauber abgearbeitet werden kann. Dazu gehöre neben dem Ende der Kernbrennstoffsteuer die zeitnahe Inbetriebnahme vom Endlager Konrad.
Die CDU im Kreis- und Stadtverband Lingen setzt sich seit langem für den Kraftwerksstandort ein. So hatte es im Sommer mehrere Gespräche mit Vertretern vom Kern- aber auch vom Gaskraftwerk gegeben. Zudem war im Februar Steffen Kanitz als zuständiger Berichterstatter für Kernenergie und Endlager der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Lingen zu Besuch.
Die Bundesrepublik arbeitet verstärkt daran, die Elektromobilität in Deutschland stärker voranzubringen. Am Mittwoch hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin an insgesamt 50 Unternehmen entsprechende Förderbescheide überreicht. In der Grafschaft Bentheim und dem mittleren und südlichen Emsland erhalten die Nordhorner Versorgungsbetriebe (NVB) GmbH 15.784 Euro und die Stadtwerke Schüttorf-Emsbüren 20.366 Euro.

Die nvb wird mit der Förderung u.a. in die Ladeinfrastruktur, die Demonstration und Erprobung innovativer Mobilitätssysteme sowie die Sicherheit und Effizienz von Fahrzeugflotten investieren.
„Derzeit betreiben wir in unserem Versorgungsgebiet vier Ladesäulen, die zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. Die Infrastruktur wollen wir deutlich ausbauen“, erklärt Dr. Michael Angrick, Geschäftsführer der nvb. „Deshalb wollen wir in den Ausbau von drei weiteren Ladesäulen im kommenden Jahr investieren“, so Angrick weiter.
Darüber hinaus planen die nvb den Kauf von drei Elektroautos für den eigenen Fuhrpark. „In der Praxis sieht es so aus, dass das zuständige Ministerium regelmäßig abfragt, wie wir unsere E-Fahrzeuge nutzen. Es geht darum, wie häufig die Autos gefahren und wie viele Kilometer damit zurückgelegt werden“, berichtet Andreas Meyer, stellv. Vertriebsleiter.
nvb plant darüber hinaus für alle, die als Elektromobilisten unterwegs sind, ab 2017 maßgeschneiderte Produkte wie Home-Ladeboxen, Stecker und Adapter. Darüber hinaus beraten die nvb auch zum Thema Elektromobilität für diejenigen, die den Kauf eines Elektro-PKWs planen. Ladekarten zum Tanken an den Ladesäulen bieten die nvb bereits an. Die Karteninhaber können damit rund 7.000 Ladepunkte in Deutschland mit ihren E-Fahrzeugen nutzen.
Im Internet bietet die Plattform www.ladenetz.de Informationen über die Standorte der Lademöglichkeiten.
Die Meldung basiert einer Pressemitteilung der nvb Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH, die mit freundlicher Erlaubnis hier veröffentlicht werden durfte.
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
als Ihr direkt gewählter Abgeordneter habe ich ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und Sorgen. Sprechen Sie mich in meiner Sprechstunde an.
Dazu lade ich Sie herzlich ein!
Montag, 14. November 2016, von 17.00 bis 18:30 Uhr
CDU-Kreisgeschäftsstelle – Wahlkreisbüro
Kolpingstraße 5, 49716 Meppen
Anmeldung unter Telefon 05931/2306 – info@cdu-meppen.de
Ihr Albert Stegemann
Mitglied des Deutschen Bundestages

Ahlde. Trinkwasser ist unverzichtbar für das tägliche Leben. Da die Wasserentnahme aufgrund sinkender Grundwasserstände zu Ernteeinbußen führen kann, wird sie bei den Landwirten im südlichen Emsland immer stärker zum Thema. Nun hat sich der CDU-Abgeordnete Albert Stegemann mit Ahlder Landwirten getroffen, um mit ihnen über ihre Sorgen zu sprechen. „Die Trinkwasserversorgung ist ein hohes Gut. Um aber bei steigendem Bedarf die Akzeptanz der Wasserentnahme zu erhalten, sollten wir gemeinsam an einem fairen Ausgleich arbeiten“, so Stegemann.
Am Gespräch nahmen die drei Landwirte Heinz Geissing, Gerd Möller und Otto Schütte teil. Insgesamt sind 21 Landwirte in Ahlde mit Flächen im Wasserentnahmegebiet in der Interessengemeinschaft. „Für uns ist klar, dass die Trinkwasserentnahme notwendig ist. Wenn das aber zu schlechteren Ernten und Gehölzschäden führt, sollte es eine angemessene Entschädigung geben“, so Schütte als Sprecher der betroffenen Landwirte.
Vor Ort ist der Trink- und Abwasserverband Bad Bentheim, Schüttorf, Salzbergen und Emsbüren (TAV) für die Trinkwasserversorgung und -entnahme zuständig. In Ahlde fördert er seit den 1960er Jahren. Da der Wasserbedarf in der Region kontinuierlich ansteigt, hat der TAV 2014 beantragt, die Förderung um 300.000 Kubikmeter auf knapp zwei Millionen Kubikmeter anzuheben. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren. Im Dezember wird es einen Erörterungstermin beim Landkreis Emsland geben.
Dabei sehen die Landwirte die Höhe der Entschädigung pro Hektar als durchaus angemessen an. Nicht nachvollziehbar sei jedoch, welche Flächen am Ende überhaupt entschädigt werden. Daneben würde keine Entschädigung gezahlt, wenn Bäume, beispielsweise Eichen, Schaden nehmen. In beiden Punkten sehen die Landwirte Handlungsbedarf.
Für Stegemann dürfe es in den Gesprächen vor Ort dabei nicht um Schuldzuweisungen gehen. „Wir sollten auf Augenhöhe miteinander sprechen und die gegenseitigen Sorgen respektieren“, so Stegemann. Und in der Tat ist die Zusammenarbeit zwischen Trinkwasserverband und Landwirten grundsätzlich sehr konstruktiv. „Wir arbeiten etwa im Bereich grundwasserschonenden Düngung sehr gut zusammen und sind mit verschiedenen Pilotprojekten Vorreiter“, unterstrich Geissing.
Entschädigungen sind als Nachteilsausgleich gesetzlich vorgeschrieben. Eine angemessene Entschädigungshöhe festzustellen, ist gleichwohl nicht einfach. Grundsätzlich sind nur Flächen entschädigungsfähig, die vor Beginn der Wasserentnahme in den 1960ern Grundwasseranschluss hatten. Das System in Niedersachsen sei nach Ansicht der Landwirte aber wenig nachvollziehbar und maßgeblich von der Bewertung eines Sachverständigen abhängig. Da die Entschädigung für die Trinkwasserentnahme in ganz Niedersachen immer mehr zum Thema wird, sieht Stegemann daher die Landesregierung in der Pflicht, faire Regelungen zu schaffen. Er wolle in den kommenden Wochen Gespräche führen, um mögliche Lösungen zu unterstützen.

Berlin/Meppen. Die Erneuerung der Dacheindeckung des Höger-Hauses in Meppen wird mit 230.927 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI gefördert. Darüber wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann heute vom Berichterstatter für Kultur im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, Rüdiger Kruse (CDU). „Ich freue mich sehr, dass nun die abgängige Dacheindeckung mit Bundesmitteln erneuert werden kann“, zeigte sich Stegemann dementsprechend erfreut.
Stegemann hatte sich persönlich für die finanzielle Unterstützung eingesetzt. „Mit der aufwändigen Gestaltung des Ziegelgebäudes ist das ehemalige Kreishaus Zeugnis eines überregional bekannten Architekten und von städtebaulicher, historischer und künstlerischer Bedeutung“, unterstrich Stegemann.
Die gute Nachricht aus Berlin wurde auch von Bürgermeister Helmut Knurbein im Rathaus freudig aufgenommen. „Das Höger-Haus in Meppen ist eines der wenigen Gebäude des Architekten Fritz Höger, das noch weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben ist. Unter seinem Dach wird knapp 80 Jahre Meppener Stadtgeschichte erzählt. Dass die zwingend notwendige Erneuerung der Dacheindeckung nunmehr vom Bund gefördert wird, freut mich ganz besonders und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung dieses markanten, stadtbildprägenden Gebäudes“, betont Knurbein.
Der Bund übernimmt die Hälfte der rund 460.000 Euro. Der Rest wird durch Eigenmittel geleistet, betont Knurbein. Bereits in diesem Jahr wurde das Gebäude für rund zwei Millionen Euro saniert. Seit 1985 bewohnt die Polizei das Gebäude. Damit das so bleibt, wurde das Gebäude bereits in diesem Jahr für rund zwei Millionen Euro saniert. Mit dem Land Niedersachsen wurde zudem vereinbart, dass die Polizisten dort für weitere 20 Jahre ihren Dienst tun.
Das 1936 bis 1937 errichtete Gebäude wurde vom bedeutendsten Backsteinexpressionisten seiner Zeit, dem Architekten Prof. Fritz Höger, geplant und erbaut. Eines seiner bekanntesten Gebäude ist das Chilehaus mit Weltkulturerbestatus im Kontorhausviertel Hamburg.
Nordhorn. Wenn Dr. Bernd Althusmann am 26. November in Hameln als Spitzenkandidat der CDU in Niedersachsen nominiert werden soll, sind sieben Delegierte aus der Grafschaft sowie Reinhold Hilbers als Landesvorstandsmitglied dabei. Diese hat die Grafschafter CDU am Mittwochabend in einem außerordentlichen Parteitag gewählt. Anwesend war auch der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg auf Einladung von Albert Stegemann. Er sprach über die Arbeit in Berlin sowie über die Notwendigkeit des Regierungswechsels in Hannover sprach.

Die Bundesregierung habe ich den vergangenen Jahren geliefert, betonte Middelberg gegenüber den rund 40 CDU-Mitgliedern in der Gaststätte Weernink. „Keine neuen Schulden seit 2014, Mütterrente, vernünftig gestalteter Mindestlohn – wir machen Politik im Sinne der Menschen“, bilanzierte Middelberg, der der 34-köpfigen niedersächsischen CDU-Landesgruppe in Berlin vorsitzt.
Die Zukunft der Rente, Rückführung abgelehnter Flüchtlinge aber auch die innere Sicherheit bildeten die Schwerpunkte der Diskussion. Middelberg ermutigte die CDU-Mitglieder fair und ehrlich eigene Fehler anzusprechen. „Die Menschen erwarten von uns, dass wir die Herausforderungen unter Kontrolle haben. Und das müssen wir durch sachliche und ehrliche Arbeit unter Beweis stellen“, betonte der CDU-Bezirksvorsitzende.
Gleichwohl sei der Bund nicht für alles verantwortlich. „Egal ob es um die mangelhafte Rückführung abgelehnter Asylbewerber oder Ausstattung der Polizei geht, die rot-grünen Landesregierung erledigt ihre Aufgaben nicht“, kritisierte Middelberg. „Wenn in Bayern die Wohnungseinbrüche 2015 um zehn Prozent sinkt und in Niedersachsen um 13 Prozent steigt, Hannover die drittgefährlichste Stadt Deutschlands ist und Niedersachsen zur Hochburg der Salafisten wird, ist klar wo der Wurm drin ist“, so Middelberg.

Umso wichtiger sei der Regierungswechsel in Niedersachsen am Januar 2018. Dem Grafschafter Kreisvorsitzenden Reinhold Hilbers traue Middelberg dabei eine zentrale Rolle zu. Gelingen soll der Wechsel mit Dr. Bernd Althusmann als Spitzenkandidaten und neuem CDU Landesvorsitzenden. Vorher stellt sich dieser allen Mitgliedern und Interessierten am 12. November auf dem Bezirksparteitag in Georgsmarienhütte vor. Für den anschließenden Landesparteitag in Hameln wählten die Grafschafter unter Leitung von Albert Stegemann folgende Delegierte: Heiner Beernink, Heinz Bökers, Elisabeth Holthuis, Andre Mülstegen, Charlotte Ruschulte, Albert Stegemann und Hermina Wolterink. Für den Landesvorstand kandidiert aus der Grafschaft erneut Reinhold Hilbers als stellvertretender Landesvorsitzender.
Wietmarschen. Am Montagabend diskutierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit zahlreichen örtlichen Hebammen und der Frauen Union aus Lingen sowie der Grafschaft Bentheim über die Situation der Hebammen. Dr. Kühne ist im Deutschen Bundestag für die CDU/CSU-Fraktion zuständig für die Hebammen. Die Veranstaltung kam auf Vermittlung des örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann zustande, der in den letzten beiden Jahren schon mehrere Gespräche mit den örtlichen Hebammen führte.

Auf Grund stark steigender Beiträge für die Haftpflichtversicherung blicken die Hebammen in eine ungewisse Zukunft. Frauen Union sowie die CDU setzen sich daher für eine gezielte Unterstützung ein. Kühne konnte von ersten Erfolgen berichten. So hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe dafür gesorgt, dass Hebammen für Geburten seit dem 1. Juli 2015 durch einen dauerhaften Sicherstellungszuschlag finanziell entlastet werden.
Damit ist das Thema aus Sicht aller Beteiligten, jedoch noch nicht zufriedenstellend geklärt. „Wir brauchen eine unbürokratische Unterstützung, die im Sinne des Kindeswohls auch den Hebammen hilft“, betont Stegemann. Der Berufsstand der Hebammen müsse insgesamt attraktiver werden, betonte die Hebamme Anita Feld. Das bestätigte Kühne, der vergleichbare Herausforderungen aber auch bei anderen Berufsgruppen im medizinischen Bereich sein. Gemeinsam mit der Frauen Union wird Albert Stegemann das Thema in den kommenden Jahren weiter verfolgen.

Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung wurde in der Lingener Tagespost abgedruckt, unter http://www.noz.de/lokales/lohne/artikel/799483/hebammen-im-laendlichen-raum-sind-in-not#gallery&0&0&799483 sowie auf der Seite der Ems-Vechte-Welle, unter http://www.emsvechtewelle.de/podcasts/hebammen-kaempfen-weiter-fuer-bessere-bedingungen-29422.html.