Berlin/ Nordhorn. Passend zum 10-jährigen Jubiläum der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ findet am 21. Juni der bundesweite Aktionstag statt. Daran nehmen Familien, Kindergärten, Grundschulen und Horte teil. Ziel der Aktion ist es, Kinder für Naturwissenschaften zu begeistern. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ruft dazu auf, dass auch Einrichtungen aus der Grafschaft den Entdeckertag begleiten.
Unter dem Motto „Wie wollen wir feiern?“ können verschiedenste Experimente durchgeführt werden. Wie kommt der Sprudel in die Limo? Wie mache ich mit Alltagsgegenständen Musik? Dies sind nur zwei Ideen für Forschungen an diesem Aktionstag. Das „Haus der kleinen Forscher“ bietet Unterstützung für interessierte Einrichtungen an. „Damit kann der Lernalltag attraktiver für kleine Forscher gestaltet werden. Die motivierten Kinder lernen alltagsnah und mit viel Spaß an den Aktionen Wissenswertes rund um die Naturwissenschaften“, lobt der Abgeordnete Albert Stegemann.
Die Stiftung bietet darüber hinaus regelmäßige Fortbildungen und Projekte für pädagogische Fachkräfte vor Ort an. Auch in der Grafschaft Bentheim können Interessierte und Pädagogen Workshops besuchen. Ansprechpartnerin Karola Langenhoff von der VHS Nordhorn freut sich über Anmeldungen. Lehrkräfte können dort Anreize für ihre Arbeit sammeln. Anleitungen für Experimente mit Sprudelgas und Forschungen über Klänge sind ein Beispiel von dem, was in solchen Kursen vermittelt wird.
Durch die Teilnahme können sich forschungsfreundliche Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ auszeichnen lassen. „Die Resonanz an unserer Koordinierungsstelle ist wirklich sehr gut. Fast alle Kindertagesstätten in der Grafschaft Bentheim sind mittlerweile zertifiziert“, berichtet Karola Langenhoff.
Ziel der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist es, Begeisterung und Neugierde anzuregen. Kinder lernen auf die Art viel über die Welt, in der sie aufwachsen. Sie erfahren, welche Zusammenhänge und Phänomene es zu erforschen gibt.
Nordhorn. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Gesundheitsregion EUREGIO hielt die parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ingrid Fischbach am Mittwoch einen Festvortrag im Nordhorner NINO HOCHBAU Kompetenzzentrum Wirtschaft. Darin informierte sie über die Pflegestärkungsgesetze der Bundesregierung.

„Verbesserungen in der Pflege sind dringend nötig, deshalb nehmen wir mit den beiden Pflegestärkungsgesetzen insgesamt rund 5 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich in die Hand, um die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und unsere Pflegekräfte spürbar besser zu unterstützen. Die Leistungen der Pflegeversicherung steigen um 20 Prozent. Das hat es in einer sozialen Versicherung noch nie gegeben. Das ist eine gute Nachricht für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und unsere Pflegekräfte – und das haben sie verdient. Damit die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen gut über die neuen Angebote beraten werden, stärken wir die Beratung vor Ort mit neuen Pflegestützpunkten und einer verbesserten Abstimmung und Zusammenarbeit der Kostenträger und Einrichtungen. Hier können sich auch für das EUREGIO-Netzwerk neue Chancen der Zusammenarbeit ergeben, denn ab 2017 können sich die Pflegekassen an selbstorganisieren Netzwerken für eine strukturierte Zusammenarbeit in der Versorgung beteiligen und diese fördern“, so Ingrid Fischbach.
Der Einladung zur Jubiläumsfeier waren mehr als 120 Mitglieder und Gäste gefolgt. „Unser Verein beschäftigt sich mit Themen, die die Menschen umtreiben. Das unterstreicht auch die gute Resonanz heute“, so Vorsitzender Dr. Arno Schumacher in seiner Begrüßung. „Wenn es um Verbesserungen für die Menschen in unserer Region geht, wollen wir vorne sein – mit Ideen, Modellen, Netzwerken.“
Thomas Nerlinger, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied betont: „Unser Verein hat in den fünf Jahren mit über 40 ganz unterschiedlichen Visiten und Veranstaltungen viel erreicht.“ Das Erfolgsrezept sei einfach: „Ein vertrauliches Miteinander, interessiertes Zuhören und ein kompetenter Blick über den Tellerrand hinaus. Damit erlangen wir weit über unsere Region hinaus Beachtung und Anerkennung.“ Hiervon profitiere die Region, zugleich entfalte sich eine kreative Innovationskraft und Ideenvielfalt. Das gerade gestartete Demografieprojekt Dorfgemeinschaft 2.0 stehe hierfür exemplarisch und lasse die Mitglieder erwartungsvoll in die Zukunft blicken. Das Projekt wird über fünf Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Die Parlamentarische Staatssekretärin hatte den Besuch im Herbst letzten Jahres bei einem Gespräch mit Vertretern der Gesundheitsregion in Berlin vereinbart. Das damalige Fachgespräch zum Thema „Zusammenhalt der Generationen im ländlichen Raum – mit Schwerpunkt auf die Themen Pflege, Demenz, Prävention und Demographie“ war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann zustande gekommen.
In Nordhorn zeigte sich Fischbach nun beeindruckt von der geleisteten Arbeit aller Akteure. Vor der Festveranstaltung besuchte sie das Büro des Projektes Dorfgemeinschaft 2.0 und informierte sich über die Rollende Praxis mit einem möglichen Einsatzszenario auf dem Gelände der EUREGIO-KLINIK.
Für Stegemann war bereits früh klar, welches Potenzial die Gesundheitsregion für das Emsland und die Grafschaft Bentheim habe. Als Berichterstatter für die Landwirtschaftliche Sozialversicherung in Deutschland habe die gute medizinische Versorgung in den ländlichen Räumen für ihn seit jeher einen hohen Stellenwert. Neben der Umsetzung der Dorfgemeinschaft 2.0 vor Ort sei es für Ihn daher wichtig, die Netzwerke deutschlandweit auszubauen. „Ziel ist es, die ländlichen Regionen in Deutschland insgesamt demografiefest zu gestalten. Hierzu kann die Gesundheitsregion EUREGIO einen wertvollen Beitrag leisten“, unterstrich Stegemann.
Am 21.06.2011 legten die 36 Gründungsmitglieder der Gesundheitsregion EUREGIO am selben Ort den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Fünf Jahre später zählt das grenzüberschreitende Gesundheitsnetzwerk rund 140 Mitglieder und wächst kontinuierlich. Für das Rahmenprogramm auf der Jubiläumsveranstaltung sorgte das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.
Osnabrück. Die CDU-Osnabrück-Emsland fordert die rot-grüne Landesregierung auf, den Einsatz gegen die stetig wachsende Zahl der Wohnungseinbrüche deutlich zu steigern. „Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein traumatisches Ereignis. Gerade für ältere Menschen sind Einbrüche Sorgenthema Nr. 1“, betont der Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg. „Ministerpräsident Weil muss diese zentrale Aufgabe jetzt zur Chefsache machen. Wir messen ihn daran, ob es ihm gelingt, das rasante Wachstum bei den Einbrüchen endlich einzubremsen“, so Middelberg.

„Kriminalitätsbekämpfung ist eine Kernaufgabe der Landespolitik. Niedersachsen aber hinkt der Entwicklung hinterher.“ Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Zahl der Einbruchsdiebstähle im Jahr 2015 in Niedersachsen um 13 % gestiegen, in Bayern z. B. aber um fast 9 % zurückgegangen sei. SPD und Grüne müssten die Polizeiarbeit in Niedersachsen zügig und spürbar stärken. „Es braucht deutlich mehr Beamten und eine bessere Ausstattung der Polizei“, forderte Middelberg. „Der Bund stockt die Bundespolizei aktuell um 4.000 neue Stellen auf. Da muss in Niedersachsen jetzt endlich auch etwas passieren“, fordert Middelberg
Es gebe aber auch Dinge, die der Bund tun könne:
Die Innere Sicherheit und die Flüchtlingspolitik waren die Kernthemen der jährlichen Klausurtagung des Vorstands des Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland der CDU in Lingen, dem u. a. neun Landtagsabgeordnete, vier Bundestagsabgeordnete, ein Europaabgeordneter und zahlreiche Landräte und Bürgermeister/innen angehören. Als Referenten und Gesprächspartner waren Teilnehmer:
Das Thema Integration der Flüchtlinge sieht die CDU Osnabrück-Emsland auf dem richtigen Weg. Das gerade beschlossene Integrationsgesetz setze unter der Überschrift „Fördern und Fordern“ die richtigen Zeichen. Der Zugang zu Arbeit, Ausbildung, Sprach- und Orientierungskursen müsse weiter verbessert werden. Zugleich gelte aber: Wer seinen Verpflichtungen zur Integration nicht nachkommt, dem müssten auch Leistungen gekürzt werden.
Wichtig sei schließlich, dass diejenigen, die nicht als Flüchtling anerkannt würden, zügig und zuverlässig das Land verließen. „In Niedersachsen funktioniert das leider nur unzureichend“, stellt Mathias Middelberg fest. Die ständig wiederholte Ausrede der Landesregierung, die Asylverfahren würden zu langsam bearbeitet, ziehe nicht. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) arbeite jetzt immer zügiger: „Aktuell werden beim BAMF 2.600 Entscheidungen am Tag gefällt gegenüber 890 täglich Anfang 2015. Niedersachsens Rückführungspolitik hält mit diesem Tempo nicht Schritt.
Schon 2015 wurden in Niedersachsen von 4.655 vollziehbar (ohne Duldung) ausreisepflichtigen Personen nur 1.133 abgeschoben, also gerade 20 Prozent. In Bayern z. B. liegt die Abschiebequote bei 40 Prozent. „Der Bund hat in mehreren Schritten das Personal im BAMF verdreifacht, also um 200 % gesteigert. In Niedersachsen dagegen hat sich die Zahl der Mitarbeiter, die in der Landesaufnahmebehörde (LAB NI) im Bereich der Aufenthaltsbeendigung einschließlich Identitätsklärung, Passersatzbeschaffung etc. eingesetzt sind, von 2014 bis heute (Januar 2016) von 71 auf 92 Personen um gerade 30 % erhöht“, bilanziert Middelberg.
Berlin. Jens Buss-Strotmann nahm an dem Planspiel „Jugend und Parlament 2016“ vom 4. bis 7. Juni in Berlin teil. Vier Tage lang spielte er den fiktiven Abgeordneten Johann Gerdes und befasste sich mit der Thematik „Direkte Demokratie auf Bundesebene“.

Eingeladen hatte ihn der CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. „Junge Menschen zu fördern liegt mir sehr am Herzen“, so Stegemann, „je früher Jugendliche politische Prozesse kennenlernen, desto eher werden sie später eine aktive Rolle in unserer Gesellschaft übernehmen.“
Auf der Facebook-Seite Stegemanns postete Buss-Strotmann über die Veranstaltung und berichtet nicht ohne Stolz von dem erfolgreich abgewehrten Oppositionsantrag im Innenausschuss. Bei einem Treffen mit dem Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert betonte dieser ebenfalls die Wichtigkeit politischen Engagements.
Bei seinem Aufenthalt in der Hauptstadt besuchte der junge Politiker das Abgeordnetenbüro Stegemanns. Hier wurde er in die Büroarbeit eines Bundestagsmitglieds eingeführt und bereitete eine Arbeitsgruppensitzung vor. Der Student der Anglistik und Geschichte für das gymnasiale Lehramt ist seit 2014 in der Jungen Union engagiert und Geschäftsführer im Kreisverband Meppen sowie im CDU-Ortsvorstand Lathen.
Für Buss-Strotmann waren die Tage in Berlin eine erstklassige Erfahrung, für die er sehr dankbar sei. „Bei ‚Jugend und Parlament‘ habe ich Einblicke in die Prozesse unserer Demokratie bekommen.“, so Buss-Strotmann. Sein politisches Engagement sei dadurch gestärkt worden.
Am Planspiel nahmen 315 Jugendlichen teil, die Kosten trug der Bundestag. Neben Fraktionssitzungen war der Höhepunkt der Veranstaltung die Simulation einer Debatte im Plenarsaal. Mit rhetorischem Geschick versuchten die Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren, Mehrheiten für ihre Standpunkte zu gewinnen. Dabei ging es um die Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz oder den Tierschutz.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, der es gelingt, eine Brücke zu schlagen zwischen jungen Menschen und der politischen Arbeit im Bundestag.
Berlin. Die Grundschule auf dem Süsteresch in Schüttorf wurde am Mittwoch mit dem mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2016 ausgezeichnet. Der anlässlich des 10. Jubiläums des Deutschen Schulpreises erstmals ausgeschriebene und ebenfalls mit 25.000 Euro dotierte Sonderpreis für Deutsche Auslandsschulen geht an die Deutsche Internationale Schule Johannesburg in Südafrika. Zum 10. Jubiläum des Preises überreichte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die Auszeichnung im Kosmos Berlin.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann war bei der Preisverleihung im Kosmos live dabei und zeigte sich begeistert vom Erfolg der Schule aus der Grafschaft Bentheim. „Ich möchte den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, der Schulleitung sowie allen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben, herzlich gratulieren. Die ganze Region kann stolz auf die erreichte Leistung und das außergewöhnliche Engagement sein“. Die Auszeichnung zeige, dass integrative und innovative Schulkonzepte ein Gewinn für die Bildung der Kinder seien.
An der Hauptpreisträgerschule, der Grundschule auf dem Süsteresch in Schüttorf, erleben 250 Schülerinnen und Schüler täglich, was Mitbestimmung im Schulalltag bedeutet. Auf unterschiedlichen Ebenen übernehmen sie Verantwortung für sich und andere: Das fängt bei den Klassendiensten an, geht über den Klassenrat, bei dem wöchentlich Probleme besprochen werden und der abwechselnd von einem Kind der Klasse geleitet wird, bis hin zur »Selbstlernzeit«.
Regelmäßig setzen sich die Lehrer mit den Kindern zusammen und beraten mit ihnen die nächsten Lernschritte. Mit Erfolg: Bei den VERA-Ergebnissen liegt die Grundschule in Deutsch weit über dem Durchschnitt. Wichtiger Teil des Erfolgsrezepts sei der Arbeitskreis „Grundschule im Wandel“, dem nahezu alle Lehrerinnen, Lehrer und pädagogische Mitarbeiter angehören. Fast das gesamte Unterrichtsmaterial hat das Team selbst entwickelt, im Forscherlabor stehen 80 Forscherkisten für die Schülerinnen und Schüler.
Besonders beeindruckt hat die Jury das Zusammenspiel von offenen Lernformen, von Lernzeit und Freizeit, Plenumsunterricht und Projektarbeit. „Andere Schulen können von der Grundschule auf dem Süsteresch lernen, wie eine intensive Lernbegleitung und Beratungskultur bemerkenswerte Leistungsergebnisse und eine beeindruckende Schulatmosphäre schaffen“, lobt Schratz.
Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind der stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.700 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.
Berlin. Noch bis zum 30. Juni können sich kommunale Klimaschutzprojekte mit einer Projektskizze auf Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative bewerben. Bis dahin muss die jeweilige Projektskizze eingereicht sein. „Ohne die Kommunen werden wir unsere Klimaziele nicht erreichen“, betont der CDU Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Das Förderprogramm für kommunale Projekte sei daher überaus wichtig.
Gefördert werden Projekte aus verschiedenen Handlungsfeldern: von der Landwirtschaft und dem Verkehr bis hin zur Abfallentsorgung und Abwasserbehandlung. „Auch Vorzeigeprojekte zur Energie- und Quartiersversorgung sind förderfähig“, so der Abgeordnete. Neben Kommunen können sich Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung bewerben.
Stegemann: Emsland und Grafschaft Vorreiter beim kommunalen Klimaschutz
Gerade in den Kommunen im Emsland und der Grafschaft Bentheim spielt das Klimaschutzmanagement eine immer größere Rolle. In allen Kommunen gibt es mittlerweile einen eigenen Ansprechpartner für das Thema Klimaschutz. Im Emsland gibt es zudem den „Koordinierungsausschuss Klimaschutz“ unter der Federführung des Landkreises. Dort ist Walter Pengemann Ansprechpartner für das Thema.
Auch in der Grafschaft spielt das Thema Klimaschutz eine große Rolle. So gibt es dort seit nunmehr vier Jahren ein integriertes Klimaschutzkonzepts. Dieses enthält insgesamt 63 Maßnahmenempfehlungen. Damit möchte die Grafschaft bis zum Jahr 2050 bilanziell energieneutral werden. Hierfür wurde 2014 ein Klimaschutzmanagement eingerichtet. Dies ist bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises angesiedelt. Ansprechpartner ist hier Stephan Griesehop.
Über 7.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen bereits gefördert
Stegemann ist sich sicher, dass die Fördermittel des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative einen wertvollen Beitrag zum kommunalen Klimaschutz leisten werden. Die Initiative wurde 2008 gegründet und hat bis 2014 mehr als 19.000 Projekte mit 555 Millionen Euro unterstützt. Davon waren 7.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen.
Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative finden Sie unter: //www.klimaschutz.de
Berlin/Lingen. Das Lingener Unternehmen Jaske und Wolf sowie die Energie-Scouts der Emsland Stärke aus Emlichheim waren auf der diesjährigen Woche der Umwelt im Schloss Bellevue vertreten. Am Dienstag informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann darüber, welchen Beitrag die beiden Betriebe zur besseren Energieeffizienz leisten. „Die Emsländer und Grafschafter haben in Berlin eine hervorragende Visitenkarte abgegeben“, zeigte sich der Abgeordnete danach sichtlich beeindruckt.
Laut Stegemann gebe es in Sachen Energieeffizienz viele „Hidden-Champions“ im Emsland und der Grafschaft. So ist die Jaske & Wolf Verfahrenstechnik GmbH mit dem Abwärmerückgewinnungs-System DUPUR Innovationsführer. Geschäftsführer Wolfgang Jaske stellte dem Abgeordneten das System zur hocheffizienten Nutzung von Abwärme aus Ab- und Prozesswasser vor.

Die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim war mit der Emsland Group und ihren Energie-Scouts vertreten. Anhand der Optimierung von Druckluftrohren zeigten diese auf, welches Einsparpotential besteht. „Jedes Leck in den Druckrohren kostet jede Sekunde Geld. Da kommt bei 31 Millionen Sekunden im Jahr einiges zusammen“, bilanzierte Stegemann. Die Energie-Scouts sind Teil der „Mittelstandsinitiative Energiewende“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sowie der beiden Bundesministerien für Umwelt und Wirtschaft.

Die steigende Energieeffizienz hat für Stegemann Priorität. „Wir sollten gedanklich nicht nur um den Ausbau der erneuerbaren Energien kreisen. Wenn wir dank cleverer Techniken weniger Energie unnötig verbrauchen, ist das ebenso wichtig“, so Stegemann.
Die Woche der Umwelt findet am 07. und 08. Juni 2016 im Schloss Bellevue auf Einladung des Bundespräsidenten statt. Herzstück ist die Ausstellung mit ca. 200 Ständen. Zudem finden zahlreiche Diskussionen und Veranstaltungen statt, um neue Entwicklungen und Anregungen zu diskutieren. Für Besucher war die Teilnahme am Mittwochnachmittag ohne vorherige Anmeldung möglich.
Weitere Informationen finden Sie auf: //www.woche-der-umwelt.de
Langen / Meppen / Nordhorn. Haben Sie sich schon gefragt, was der Landwirt nebenan eigentlich so macht? Dann können Sie an den beiden kommenden Sonntag, den 12. und 19. Juni 2016 von 10 bis 17 Uhr beim Tag des offenen Hofes in Niedersachsen erkunden. Organisiert wird der Aktionstag vom Landvolk Niedersachsen, den Landfrauen, der Landjugend sowie den Landwirten vor Ort. „Dieser Tag ermöglicht Einblicke in die Arbeit und das Leben auf dem Hof. Dadurch vertieft sich die Nähe zwischen den Menschen und der Landwirtschaft“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Lassen Sie bei einem Sonntagsausflug die vielen Seiten des Lebens auf einem Hof auf sich wirken. Im persönlichen Gespräch können Sie die Landwirte fragen, was Sie über den Berufsstand schon immer wissen wollten.
Während des Besuches eines der zahlreichen teilnehmenden Bauernhöfe können Sie sich über die vielseitigen Bewirtschaftungsmethoden, Produkte sowie die Erholungsmöglichkeiten auf den Höfen informieren. Eine Zusammenstellung der teilnehmenden Höfe finden sie auf der Internetseite www.tag-des-offenen-hoffes-niedersachsen.de. Auch im Wahlkreis Mittelems nehmen Höfe teil. Wenn Sie die Gelegenheit nutzen wollen, diese bei einem abwechslungsreichen Programm kennenzulernen, finden Sie nachstehend die teilnehmenden Höfe der Region.
Helmut & Martin Schwering (12. Juni 2016)
Kirschenstraße 49
49744 Geeste
Groß Hesepe
Ansprechpartner: Helmut Schwering
E-Mail: helmut.schwering1@ewetel.net
Veranstaltung: Sonntag, den 12. Juni 2016
Schwerpunkte: Ackerbau, Rinder, Milchviehhaltung; Biogas
Angebote: Hofbesichtigung, Speisen & Getränke,
Gert Ruschulte (19. Juni 2016)
Wettringer Straße 8
48465 Ohne
Veranstaltung: Sonntag, den 19. Juni 2016
Schwerpunkte: Milchvieh- und Biogasbetrieb
Berlin. „Küche querbeet – Leckeres aus Garten, Feld und Wald!“, lautet das diesjährige Motto des Schulwettbewerbs „KLASSE, KOCHEN!“. Noch bis zum 17. Juni können sich Schulen bewerben. Als Gewinn erwarten die Schulen eine von zehn hochwertigen Küchen. „Mit dem Kochwettbewerb wollen wir Schülern gesunde Ernährung praxisnah näher bringen und mit viel Spaß die vielfältigen Möglichkeiten des Kochens aufzeigen“, betont CDU-Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann.
Der Abgeordnete lädt die Schulen in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Er unterstützt die Idee, dass Kindern und Jugendlichen die gesunde Küche vermittelt wird und möchte in der Region auf dieses Thema aufmerksam machen. Das stellvertretende Mitglied im Ausschuss Ernährung setzt auf die Verantwortung der Gesellschaft. Es sei von großer Bedeutung in der Erziehung, dass gesundes Essen gekocht und schätzen gelernt werde.

Die zehn Gewinner erhalten eine Küche im Wert von 30.000 Euro. Nachdem die Schulen über Ihren Gewinn informiert sind, muss, als finaler Schritt, ein Nutzungskonzept erstellt und vorgelegt werden.
Seit 2010 wurden 775 Bildungseinrichtungen erreicht und an die 40.000 Jungen und Mädchen haben sich beteiligt.
Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung „IN FORM“ stehen 2016 9,3 Mio Euro zur Verfügung. Zum 6-jährigen Jubiläum freut sich die Initiative über viele Bewerbungen und hofft auf zahlreiche Kreativbeiträge.
Weitere Informationen zum Schulwettbewerb finden Sie unter:
www.in-form.de/profiportal/service/kinder-und-jugendliche/klasse-kochen.html