Emlichheim. Bereits drei Ausgaben der Literaturwegen-Bücher sind in der Grafschaft Bentheim in den letzten sechs Jahren mit großem Erfolg entstanden. Grund genug für den CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, sich die Initiative rund um Sabine Jacob am vergangenen Freitag persönlich vorstellen zu lassen. Dabei zeigte er sich von der Leidenschaft des Projektteams und von den Resultaten begeistert. „Die entstanden Bücher sind Denkmale in Schrift und Form“, so Stegemann.

Foto (v.l.): Die Projektmanagerin Sabine Jacob mit Albert Stegemann und den drei ersten Ausgaben der Literaturwegen
Foto (v.l.): Die Projektmanagerin Sabine Jacob mit Albert Stegemann und den drei ersten Ausgaben der Literaturwegen

Ziel des Projektes Literaturwegen ist es, die Bedeutung markanter Orte, Mythen oder bedeutsamer Persönlichkeiten unserer Region durch Kurzgeschichten zu vermitteln. Die Geschichten werden dabei von Autoren aus der Region verfasst, die oftmals vorab kaum in Erscheinung getreten sind. Fit gemacht werden sie hierfür in Schreibwerkstätten. Die Autoren schreiben die fiktiven Geschichten zu realen Orten dann mit Unterstützung durch heimatkundige Paten. „Durch spannendes Storytelling wollen wir so die Vergangenheit unserer Heimat für Gäste, Touristen und Anwohner erlebenswert machen“, betont Jacob.

Bei einem Schreibkurs in Nordhorn habe Schreibtrainer Jörg Ehrnsberger die Projektmanagerin Sabine Jacob seinerzeit zu dieser Idee angeregt. In Zusammenarbeit mit dem Journalisten Dr. Thorsten Stegemann konzipierten sie das umfangreiche Projekt. Der Name Literaturwegen ist dabei an das bekannte Projekt Kunstwegen angelehnt. So entstand 2010 das erste Buch mit Geschichten von 15 Autoren, die in der Samtgemeinde Emlichheim spielen.

Stegemann: Literaturwegen schafft Identifikation mit der Region

Seit dem ersten Buch sind zwei weitere Literaturwegen erschienen. Das zweite Buch entstand als Gemeinschaftswerk der Samtgemeinde Uelsen und der niederländischen Gemeinde Tubbergen mit 17 Geschichten. Das dritte und bisher jüngste Buch aus dem Jahr 2014 greift Objekte und Sehenswürdigkeiten der Samtgemeinde Neuenhaus auf.

 

Alle Bücher sind angereichert mit Fotografien und Hintergrundinformationen zu den Schauplätzen sowie einer örtlichen Karte des Radwegenetzes, in der die Spielorte aller Geschichten verzeichnet sind.

Weitere Literaturwegen über Bad Bentheim und die Vechteregion?

Für die Zukunft hat das Team um Sabine Jacob viel vor. „Wir wollen gerne für jede Gemeinde in der Grafschaft ein solches Buch herausgeben“, so Jacob. Die nächsten Bücher könnten für Bad Bentheim und die Vechteregion entstehen. Für Albert Stegemann sind die Literaturwegen dabei unbedingt förderungswürdig und eine Bereicherung für jede Gemeinde.

Die Schulleitung des EGN mit Albert Stegemann (v.l. Verena Potgeter, Jutta Rieks, Dr. Gabriele Obst, Albert Stegemann, Christoph Gastler)
Die Schulleitung des EGN mit Albert Stegemann (v.l. Verena Potgeter, Jutta Rieks, Dr. Gabriele Obst, Albert Stegemann, Christoph Gastler)

Nordhorn. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit der Schulleitung im Evangelischen Gymnasium Nordhorn (EGN) informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann in der letzten Woche über das Konzept und die Perspektiven der Schule. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die geplante Schulhofsanierung, die Integration von Flüchtlingen in den Schulbetrieb und das Projekt „(Nah-)Ost-West-Dialog: Deutsch israelische Schülerbegegnungen“.

Das EGN ist eines der wenigen teilgebundenen Ganztagsgymnasien in Niedersachsen, d.h. alle Schüler werden dort an zwei Tagen der Woche ganztags unterrichtet. Als Schulhof dient bislang der ehemalige Parkplatz der Volkshochschule. „Diese für die Schüler wenig ansprechende Situation spiegelt in keiner Weise den Bedarf nach einem Schulhof als Lebensort wider“, hebt Schulleiterin Dr. Gabriele Obst hervor. Eine Planungsgruppe aus Schülern, Lehrern und Eltern sieht daher eine Neugestaltung des Schulhofes vor, die Ruhepausen, aber auch Sport, Spiel und Miteinander möglich macht. Sie hofft dabei auf Förderung durch die Stiftung „Lebendige Stadt“ und die Deutsche Umwelthilfe im Rahmen eines Projektwettbewerbs, den Stegemann über die Presse beworben hatte. Bereits in den letzten Jahren hat die seit 2008 bestehende Schule sich stark entwickelt. Erst im letzten Sommer ist ein neuer Gebäudetrakt fertiggestellt worden.

Beim anschließenden Gespräch mit weiteren Mitgliedern der Schulleitung machte sich der Abgeordnete zudem über den Stand der Flüchtlingsintegration an der Schule kundig. Derzeit werden zwölf Flüchtlinge im Alter von 10 bis 17 Jahren an der Schule unterrichtet. Sie erhalten 16 Stunden Sprachunterricht in Deutsch und vier weitere Stunden in Englisch. „Je jünger die Schüler, desto schneller gelingt die Integration“, fasst der stellvertretende Schulleiter Christoph Gastler die bisherigen Erfahrungen zusammen. Unterstützt wird die Schule dabei in besonderem Maße von der Landeskirche, die unbürokratisch Mittel zur Verfügung gestellt hat.

Besonders begeistert zeigte sich Stegemann vom Projekt „(Nah-)Ost-West-Dialog: Deutsch israelische Schülerbegegnungen“. Ziel ist der Aufbau eines dauerhaften Dialogs zwischen deutschen Schülern des EGN und des Evangelischen Gymnasiums Mylau (Reichenbach) und israelischen Schülern der Ma’alot Tashiha High School in Obergaliläa. Ab dem Schuljahr 2016/17 soll ein wechselseitiger Schüleraustausch der Jahrgänge 9-11 stattfinden, der auf deutscher Seite auch einen Abschlussbesuch in Berlin miteinschließt. Der Bundestagsabgeordnete sagte sofort seine Unterstützung bei der Planung von politisch-historischen Programmpunkten zu: „Es ist ein einmaliges Projekt, von dem die jungen Schüler nur profitieren können. Persönlicher Kontakt über Grenzen hinweg und der Blick über den Tellerrand prägen ein Leben lang“.

Zum Abschluss des Besuchs stellten die aufgeweckten Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse im Rahmen einer spontanen Diskussion Fragen zum Alltag in Berlin. Ob der Abgeordnete die Kanzlerin schon getroffen habe, war nur eine der zahlreichen Informationen, die die Schüler brennend interessierten.

Lingen. Zentraler, heller, offener – so lässt sich das neue Mehrgenerationenhaus in Lingen in der Mühlentorstraße beschreiben. Am Freitag wurde das neue Mehrgenerationenhaus unter Teilnahme des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann am neuen Standort offiziell eröffnet. „Mehrgenerationenhäuser sind Orte des gelebten Miteinanders“, hob der Abgeordnete hervor. Gesegnet wurden die Räumlichkeiten vom Emslanddechant Pastor Thomas Burke unter den Augen zahlreicher Interessierter, Politiker und Verwaltungsvertreter.

 

Stegemann: Mehrgenerationenhaus zeigt neue Wege des Zusammenlebens auf

In der von Dr. Michael Reitemeyer, Akademieleiter im Ludwig-Windthorst-Haus, moderierten Veranstaltung unterstrich Stegemann die enorme Bedeutung der Einrichtung für das Miteinander in der Gesellschaft: „Das Mehrgenerationenhaus in Lingen ist ein Modell für das Zusammenleben der Zukunft.“ Durch den demographischen Wandel und die Veränderung der Familienstrukturen seien neue Formen der sozialen Symbiose zwischen Jung und Alt immer wichtiger. Häuser wie hier in Lingen zeigen dabei aus Sicht von Stegemann neue, vielversprechende Wege auf.

 

Dr. Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin vom Landkreis Emsland, und Monika Schwegmann, Dezernentin für die Bereiche Jugend, Soziales, Kultur und Finanzen der Stadt Lingen (Ems), stellten ebenfalls die besondere Bedeutung des Hauses für Lingen und das südliche Emsland heraus.

Seit 10 Jahren bereicht das Mehrgenerationenhaus das Zusammenleben in Lingen

Seit zehn Jahren engagieren sich im Mehrgenerationenhaus in Lingen unzählige Menschen für das Miteinander in der Stadt über alle Generationen hinweg. So bietet etwa die Dozentin Anne Höltermann Qualifizierungskurse zur Tagesmutter an, oder Integrationslotsen laden zum Gesprächskreis für ausländische Frauen und ihre Kinder ein. Frank Lüßing als Leiter des Mehrgenerationenhauses betonte, dass er schon viele „Gänsehautmomente“ der Begegnung im Mehrgenerationenhaus erlebt habe.

 

Weitere Informationen zum Mehrgenerationenhaus in Lingen finden Sie unter: http://www.skf-lingen.de/mgh-lingen

 

Nationale Projekte des Städtebaus
Nationale Projekte des Städtebaus

Die Bundesregierung stellt auf Beschluss des Deutschen Bundestages 2016 erneut Mittel zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus bereit. Mit diesem Investitionsprogramm sollen investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden. Antragsberechtigt sind Kommunen. Die Bundesmittel sind im aktuellen Haushaltsjahr zu binden. Sie werden – vergleichbar der Städtebauförderung – in fünf Jahresraten (2016 bis 2020) kassenmäßig zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel auf die jeweiligen Haushaltsjahre ist wie folgt vorgesehen:

5% in 2016
25% in 2017
30% in 2018
25% in 2019
15% in 2020

Die Zuwendungen werden nach Maßgabe der Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO gewährt; die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an Gebietskörperschaften und Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften (ANBest-Gk) werden unverändert Bestandteil der jeweiligen Zuwendungsbescheide. Die Bundesregierung beabsichtigt, das Investitionsprogramm im Haushaltsjahr 2017 fortzuführen. Mit der Umsetzung und der Begleitung des Programms hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) beauftragt.

Den detaillierten Projektaufruf finden Sie auf der Internetpräsenz des BMUB.

Berlin./Lingen. In diesem Jahr erhalten wieder viele Kindertagesstätten im Emsland und der Grafschaft Bentheim finanzielle Unterstützung für die Sprachförderung aus Berlin. Insgesamt 15 Einrichtungen im Wahlkreis Mittelems profitieren vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Dies teilte das Bundesfamilienministerium dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann am Mittwoch mit. „In vier Jahren fließen damit 1,5 Millionen Euro in die Sprachförderung unserer Region“, unterstreicht Stegemann.

Zur Verbesserung der Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen erhalten sie von 2016 bis 2019 jährlich einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro. Hierfür können die Träger zum Beispiel eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle mit herausgehobener und schwieriger, verantwortungsvoller Tätigkeit finanzieren. Hinzu kommt eine zusätzliche Fachberatung im regionalen Verbund, die für 10-15 „Sprach-Kitas“ zuständig sein wird.

 

Stegemann: „Sprachförderung ist Schlüssel für gesellschaftliche Integration“. Hierzu leisten die "Sprach-Kitas" einen wichtigen Beitrag. (CopyrightCDU Deutschlands/Butzmann)
Stegemann: „Sprachförderung ist Schlüssel für gesellschaftliche Integration“. Hierzu leisten die „Sprach-Kitas“ einen wichtigen Beitrag. (Copyright CDU Deutschlands/Butzmann)

 

Stegemann: „Sprachförderung ist Schlüssel für gesellschaftliche Integration“

Durch alltägliche sprachliche Bildung werden alle Kinder in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen erreicht. „Kinder aus bildungsschwachen Familien aber auch Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, werden dabei besonders profitieren“, so Stegemann, für den die deutsche Sprache Grundlage einer gelingenden Integration ist. Umso wichtiger sei es, dass jedes Kind eine faire Chance durch frühe und gezielte Förderung erhalte.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ für 2016-2019 bewilligte Einrichtungen im Wahlkreis Mittelems

 

 

Berlin. Der TSV Georgsdorf 1958 e.V. aus der Grafschaft Bentheim hat den zweiten Rang der diesjährigen Preisverleihung „Sterne des Sports“ in Gold in Berlin erreicht. Mit seiner Aktion gegen Landflucht „Viele schaffen mehr: Der TSV Georgsdorf gestaltet ein ganzes Dorf. AGENDA 2015“ konnte der Verein die Jury für sich gewinnen. Georgsdorf nahm den Preis am Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen. Begleitet von der Volksbank Niedergrafschaft eG erhielt der Verein ein Preisgeld von 7.500 Euro.

Die Freude beim TSV Georgsdorf und allen Unterstützern über den "Stern des Sports" in Gold war riesig.
Die Freude beim TSV Georgsdorf und allen Unterstützern über den „Stern des Sports“ in Gold war riesig.

Das Ehrenamt könne in Deutschland nicht hoch genug eingeschätzt werden, unterstrich Merkel. Zugleich schaffen die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland Heimat, auch für die vielen Neuankommenden in unserem Land. „Georgsdorf ist ein tolles Beispiel dafür was ein Dorf in der Lage ist zu leisten, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.

Viele schaffen mehr: Der TSV Georgsdorf gestaltet ein ganzes Dorf. AGENDA 2015

2007 hat der Verein beschlossen, sich gegen die Landflucht zu stemmen und die AGENDA 2015 aufgelegt, mit der er den „sanierungsbedürftigen“ TSV Georgsdorf und die finanziell schwer angeschlagene Gemeinde für die Zukunft umgestalten wollte. Entstehen sollte ein Ort, wo das Leben Spaß macht, alle zusammenhalten und die Umwelt nachhaltig geachtet wird. Nur wenn die Menschen sich im Ort wohlfühlen, kann auch das Vereinsleben weitergehen. Das fand nicht nur der Verein, sondern er überzeugte auch Sponsoren von den einzelnen Etappen in seinem langfristig angelegten Konzept. Dank deren Unterstützung, verbunden mit Fördergeldern und viel ehrenamtlicher Eigenleistung konnte er zügig damit beginnen, die Pläne in die Tat umzusetzen.

Investitionen in die Zukunft

2007 wurde auf dieser Basis ein Vereinsheim gebaut, 2008 folgte nach demselben Prinzip die Photovoltaik-Anlage, 2009 bis 2010 entstanden ein Boule-Platz, ein E-Jugend-Platz, eine Bauerngolfanlage sowie ein Jugendheim mit Umkleidekabinen und Sanitäranlagen. In den Jahren 2011 bis 2015 folgten weitere Investitionen in die Vereinsanlagen. Aber auch bei Arbeiten für die Gemeinde packten viele Vereinsmitglieder im Rahmen der Dorf AG mit an: 2014 bauten der Verein am Dorfgemeinschaftshaus einen Parkplatz. Eine Dorfstraße wurde neu gepflastert und behindertengerecht umgebaut – durch die eingebrachte ehrenamtliche Arbeit hielten sich die Kosten für die Gemeinde in Grenzen.

Das Beste für alle

Trotz seines vielfältigen Engagements versteht sich der TSV Georgsdorf vor allem als Sportverein, der vielfältige Sportarten anbietet und dabei Rücksicht auf das Gemeindeleben nimmt. So dürfen Schulklassen beim Sport im Verein zusammenbleiben und Termine werden auch mit der Kirchengemeinde abgesprochen

Fünf Millionen Euro für gesellschaftliches Engagement

Insgesamt erhielten 17 Sportvereine aus ganz Deutschland einen Preis für ihr beispielhaftes gesellschaftliches Engagement. Sie hatten sich zuvor in dem dreistufigen Wettbewerb auf der Lokal- und Landesebene mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze und Silber durchgesetzt und für das Bundesfinale qualifiziert.

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbank und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen flossen den teilnehmenden Vereinen bisher mehr als fünf Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu. In den nächsten Wochen startet auf lokaler Ebene die Ausschreiben für die „Sterne des Sports“ 2016.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sterne-des-sports.de.

 

Berlin. Der Breitbandausbau wird derzeit im Emsland und der Grafschaft Bentheim auf Hochtouren vorangetrieben. Hierfür fördert der Bund nun die Planungen der Landkreise mit jeweils bis zu 50.000 Euro. Am Montag hat Dezernent Michael Steffens den Förderbescheid für das Emsland von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin entgegengenommen. „Die 50.000 Euro sind gut angelegtes Geld, damit der Ausbau rasch und reibungslos erfolgen kann“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.

Dezernent Michael Steffens (rechts) nimmt gemeinsam mit Albert Stegemann den Förderbescheid für das Emsland von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin entgegengenommen.
Dezernent Michael Steffens (rechts) nimmt gemeinsam mit Albert Stegemann den Förderbescheid für das Emsland von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin entgegen.

Stegemann: Landkreise übernehmen wichtige Funktion beim Breitbandausbau

Beide Landkreise koordinieren den Breitbandausbau in enger Abstimmung mit den Kommunen. „Die Landkreise übernehmen beim Breitbandausbau eine zentrale Rolle. Bei Ihnen laufen die Fäden zusammen und sie koordinieren den Ausbau in enger Abstimmung mit den Gemeinden und Städten“, so Stegemann. Die Region gehe damit neben den aktuellen Herausforderungen die Zukunftsaufgaben zielstrebig an.

Diese enge Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg ist für den Abgeordneten entscheidend für den weiteren zügigen Ausbau. Hierzu wollen die beiden Landkreise im nächsten Schritt Förderanträge zur Umsetzung der Ausbauprojekte stellen. Je Projekt könnte der Bund bis zu 15 Millionen Euro an Fördermitteln bereitstellen.

Dobrindt: „Der Trend ist sehr gut“

Auf der 2. Breitbandförderkonferenz in Berlin betonte Minister Dobrindt die hohe Dynamik in Sachen Netzausbau in Deutschland. Dort wo dieser wirtschaftlich möglich sei, erfolge er über Unternehmen. So konnten 2015 durch die Netzallianz Digitales Deutschland acht Milliarden Euro mobilisiert werden. 2017 sollen weitere acht Milliarden Euro in den Ausbau fließen.

Dort wo die Breitbandanbindung unwirtschaftlich sei, fördern Bund, Länder und Kommunen den Ausbau. Allein der Bund stellt für den flächendeckenden Zugang zu modernsten digitalen Netzen rund 2,7 Milliarden Euro bis 2018 zur Verfügung. „Der Trend ist sehr gut“, unterstrich der Minister. Ziel ist eine flächendeckende Breitbandversorgung von 50 Mbit/s in Deutschland bis 2018.

Albert Stegemann mit einer Besuchergruppe aus dem Wahlkreis
Albert Stegemann mit einer Besuchergruppe aus dem Wahlkreis

Berlin. „Der Besuch des Reichstages ist für fast alle, die aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland nach Berlin kommen, ein Pflichttermin“, zeigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann über das große Interesse erfreut. Im vergangenen Jahr nutzten wieder annähernd 1.500 Bürgerinnen und Bürger aus der Region die Möglichkeit, so einen hautnahen Einblick in die Bundespolitik zu gewinnen. Auch internationale Gäste sind gern gesehen. So diskutierte Stegemann im Oktober mit fast 100 Schülern der Deutschen Schule in Baja (Ungarn). Den Kontakt hatte eine ehemalige Schülerin aus Haselünne hergestellt.

„Besucher aus der Heimat sind immer willkommen. Ich freue mich auf das Gespräch mit den Bürgern hier in Berlin. Meine Mitarbeiter helfen gerne mit Informationen weiter“, betont Stegemann. Der Besucherdienst des Parlamentes bietet eine Reihe von Angeboten für Interessierte: von einem Informationsvortrag auf der Besuchertribüne, über den Besuch einer Plenarsitzung oder der Kuppel bis hin zu thematischen Führungen durch den Reichstag.

Nicht ohne Grund hält das Berliner Reichstagsgebäude den Titel des „am bestbesuchten Parlaments der Welt“. Jedes Jahr werden mehr als drei Millionen Gäste betreut, Tendenz steigend. Neben der Geschichte und Architektur des Gebäudes ist für Stegemann schon allein der Blick von der Kuppel über Berlin einen Besuch wert.

Ansprechpartnerin im Abgeordnetenbüro ist Luisa Hopmann, Telefon: (030) 227 77155

Die Anmeldung für Kleingruppen und Einzelpersonen funktioniert ebenfalls sehr komfortabel über den Besucherdienst des Deutschen Bundestages und kann auch direkt online erledigt werden:
Telefon: (030) 227-32152, E-Mail: besucherdienst@bundestag.de, Internet: http://www.bundestag.de/besuche/

Ems-Achse-Geschäftsführer Dr. Dirk Lüerßen (links) und MdB Albert Stegemann auf dem Stand auf der Grünen Woche
Ems-Achse-Geschäftsführer Dr. Dirk Lüerßen (links) und MdB Albert Stegemann auf dem Stand auf der Grünen Woche

Berlin. Auf der Grünen Woche zeigte sich die Ems-Achse bundesweit als vorbildliche, landwirtschaftlich geprägte Region. Die Ems-Achse war von dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eingeladen worden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann besuchte den Verein am ersten offiziellen Tag der Messe. „Die Ems-Achse ist eine klasse Einrichtung. Sie ist Spiegelbild der vorbildlichen wirtschaftlichen Entwicklung im Emsland und der Grafschaft Bentheim und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gewinnung neuer Fachkräfte“, so der Abgeordnete.

Unter der Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land“ lud das Bundesministerium verschiedene Aussteller aus den ländlichen Räumen ein, um diese dem internationalen Publikum näher zu bringen. Darunter auch die Ems-Achse. Im gemeinsamen Gespräch mit Stegemann betonte der Geschäftsführer der Ems-Achse Dr. Dirk Lüerßen das besonders attraktive Arbeits- und Lebensumfeld der Region.

Bereits in den vorangegangenen Jahren besuchte Stegemann die Grüne Woche und unterhielt sich mit Vertretern aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland, wie den Landfrauen, dem Meppener Unternehmen Lanakur, aber auch mit der landwirtschaftlichen Sozialversicherung.

Die Internationale Grüne Woche ist eine jährlich stattfindende Messe in Berlin, auf der weltweit aktive Hersteller und Händler die neuesten Entwicklungen in der Landwirtschaft einem internationalen Publikum präsentieren.