Geeste. „Offen sein für alles, alles ausprobieren“, möchte der 21-jährige Moritz Münchow aus Groß Hesepe, wenn er sich Anfang August auf den Weg in die Vereinigten Staaten macht. Möglich macht dies ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaft-Programms (PPP), das ihm der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann vergeben hat. Als einer der 75 deutschen Teilnehmer des PPP wird Münchow im kommenden Jahr zunächst ein amerikanisches College besuchen und anschließend in den USA Arbeitspraxis in seinem erlernten Beruf als Mediengestalter – Bild und Ton sammeln.
Beim Gespräch im heimischen Garten berichtet der Stipendiat Stegemann vor der Abreise von seinen Plänen. Der Weg führt ihn zunächst zu einem Vorbereitungsseminar nach New York, bevor er anschließend zu seiner endgültigen Platzierung in einen Vorort von Austin, Texas, reist. Mit der Vorstellung, ein Jahr in einer Großstadt zu leben, und somit einen starken Kontrast zur Heimatgemeinde Geeste zu erleben, kann sich der ehemalige Schüler des Gymnasiums Marianum in Meppen sehr gut anfreunden: „Für die Arbeitssuche in meinem Fachgebiet ist solch ein modernes, kreatives Umfeld natürlich von Vorteil“.
Da Austin in ganz Amerika für seine Vielfalt an Live-Musik bekannt ist, könne er sich besonders gut vorstellen, dort in der Konzertorganisation und -durchführung Fuß zu fassen – ähnlich seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Jugendzentrum Meppen. „Es war schon immer mein Wunsch im Ausland zu leben und dort zu arbeiten“, betont der Mediengestalter, der seine Ausbildung beim lokalen Fernsehsender ev1.tv absolviert hat.
Auch auf die junge Gastfamilie, mit der er schon regen E-Mail-Kontakt pflegt, freut sich Münchow. „Ich werde bei einem Paar leben, beide sind erst Anfang 30. Vielleicht wird es eher wie eine WG statt der typischen Gasteltern-Austauschschüler-Beziehung“, scherzt er.
Stegemann ist überzeugt davon, dass Münchow die Zielsetzung des Programms, als „junger Botschafter“ für ein gutes Deutschland-Bild in den USA zu sorgen, mit Bravour erfüllen wird. „Die Stipendiaten vertreten Deutschland und leisten dadurch einen Beitrag zur besseren Verständigung“, so Stegemann. „Moritz ist ein vielfältig engagierter junger Mann und ich bin mir sicher, dass er die Herausforderung meistern und tolle Erfahrungen sammeln wird“.
Der Deutsche Bundestag und der amerikanische Kongress fördern seit 1983 das Parlamentarische Patenschafts-Programm und damit den Austausch von Schülern und Auszubildenden. Bis September können sich Interessierte unter //www.bundestag.de/ppp für das Programmjahr 2016/2017 bewerben.
Moritz Münchow berichtet regelmäßig in seinem Blog www.32ppp.de/mmuenchow von seinen Erfahrungen in den USA.
Lingen / Meppen. Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) des Handwerks mit den Standorten in Meppen, Lingen und Nordhorn wird in den kommenden vier Jahren für das Projekt „Talentschmiede Emsland: Chancen ergreifen – Zukunft gestalten“ mit 1,5 Millionen Euro gefördert, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mitteilte.
Die Mittel werden zum größten Teil durch das Bundesarbeitsministerium bereitgestellt, wie Stegemann, als Mitglied im zuständigen Ausschuss für Arbeit und Soziales, erfahren hat. „Dies ist eine tolle Nachricht. Vor allem ist es eine Bestätigung der großartigen Arbeit des Trägers vor Ort.“
Konkret sollen Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung stufenweise und nachhaltig in integriert werden. „Jeder Mensch hat eine faire Chance verdient. Daher müssen solche Angebote durch Unterstützung langfristig gesichert werden“, so Stegemann. Die aktuelle Projektphase im Rahmen der „ESF-Integrationsrichtlinie Bund“ wird an den Standorten Meppen und Lingen zum 1. August 2015 anlaufen.
Stegemann: Gute Nachricht – Bund hält an E233 fest
Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat heute über geplante Maßnahmen im Bundesfernstraßenbereich für 2015/2016 unterrichtet. Demnach sollen in den kommenden Jahren bundesweit 72 Bauprojekte mit einem Volumen von 2,7 Milliarden Euro gefördert werden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zeigte sich in diesem Zusammenhang über die Positionierung aus dem zuständigen Ministerium zur Zukunft der E233 sehr erfreut.
„Sowohl Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt als auch der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann bekannten sich klar zum vierstreifen Ausbau der Europastraße“, stellte Stegemann heraus. So habe sich Ferlemann bezüglich der kommenden Realisierung wie folgt geäußert: „Der Bund wartet hier auf das vom Land zu schaffende Baurecht. Nun liegt es am Land Niedersachsen, schnell mit den Ausschreibungen zu beginnen, damit der Bau zügig folgen und abgeschlossen werden kann.“
Für die Region ist der Ausbau der Europastraße mit einem Gesamtvolumen von 719,1 Millionen Euro eines der zentralen Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre. Daher sei entscheidend, dass alle beteiligten Akteure weiterhin geschlossen an einen Strang ziehen würden, so Stegemann abschließend: „Der Ausbau muss unbedingt kommen. Dies ist ganz wichtig für unsere Region.“
Die vorgestellten Maßnahmen sind Teil einer Offensive zum Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. In diesem Rahmen sollen die jährlichen Mittel bis 2018 von 10,5 Milliarden Euro auf 14 Milliarden Euro ansteigen.

Berlin. Die Flüchtlingspolitik wird derzeit intensiv diskutiert. Eine BPA-Gruppe des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann hatte nun Gelegenheit, hierüber mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Ole Schröder beim Bundesinnenminister in Berlin zu diskutiert. „Regeln, die wir uns gegeben haben, müssen auch gelten und umgesetzt werden“ betonte Schröder mit Blick die unterschiedliche Umsetzung der Flüchtlingspolitik durch die EU-Staaten und Bundesländer.
Ole Schröder diskutiert über Flüchtlingspolitik mit BPA-Gruppe des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann.
Unbestritten ist der rapide Anstieg der Flüchtlingszahlen eine große Herausforderung. Gab es 2010 noch 48.000 Asylanträge, waren es allein im ersten Halbjahr 2015 bereits 179.000. Deutschland gewährt Menschen Asyl, die vor Krieg und Verfolgung fliehen. Derzeit sind das besonders viele Syrier. Zugleich stammen gut vierzig Prozent der Asylsuchenden aus den Westbalkanstaaten, wie Kosovo, Albanien und Serbien. Deren Anträge werden auf Grund fehlender Schutzbedürftigkeit zu fast 100 Prozent abgelehnt.
Um Verfahren insgesamt schneller zu bearbeiten, wurden im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2.000 neue Stellen geschaffen. Das helfe jedoch wenig, wenn Menschen, deren Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde, von den Bundesländern nicht umgehend abgeschoben werden. „Das Schlimmste was passieren könnte, wäre, dass die Willkommenskultur in Ablehnung umschlägt“, so der Ehemann der ehemaligen Bundesfamilienministerin. Dies müsse mit allen Mitteln verhindert werden.
In Niedersachsen brauche es mehr Erstaufnahmelager, so Ole Schröder. Derzeit werden selbst Menschen, aus sicheren Herkunftsstaaten, die absehbar keinen Aufenthaltstitel bekommen, auf die Kommunen verteilt. „Natürlich sind dann die Kommunen überfordert“, so Schröder. Der Bund unterstützt die Kommunen und Länder bei der Aufnahme und Unterbringung in diesem Jahr pauschal mit einer Milliarde Euro. Diese Entlastung soll in den kommenden Jahren verstetigt werden.
Die knapp 50-köpfige Gruppe aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim war im Juli in Berlin. Dort haben sie sich vier Tage über die politische Arbeit in Berlin informiert und waren unter anderem im Auswärtigen Amt und haben eine Plenardebatte im Deutschen Bundestag verfolgt.

Berlin. Der Bund hat drei Förderprogramme vorgestellt, mit denen er zwischen 2016 und 2018 zusätzlich 859 Millionen Euro in Klimaschutz-, Bau- und Wohnprojekte investieren wird. „Mit vielen kleinen Maßnahmen sollen möglichst viele Menschen profitieren. Gerade Kommunen und Menschen mit kleinem Geldbeutel sind die Gewinner dieser Programme“, begrüßt der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann die nun vorgestellten Programme.
Die Fördermittel sollen nachhaltige Investitionen auslösen. So werden mit 140 Millionen Euro Maßnahmen für Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen mit besonderer Bedeutung gefördert. Für Modellvorhaben zum nachhaltigen Wohnen für Studierende und Auszubildende stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll helfen, die bundesweite Lücke von rund 25.000 Wohnheimplätzen zu verkleinern. Gerade Lingen als Hochschulstandort könnte hier profitieren. Bis 2017 wird zudem die Einbruchssicherung in Häuser und Wohnungen mit 30 Millionen Euro bezuschusst. Hier werden Vorhaben ab 500 Euro mit 20 Prozent und maximal 1.500 Euro gefördert.
„Ich lade jeden ein, sich über die nun zeitnah anlaufenden Programme zu informieren“, betont der Abgeordnete. Der Bund stellt das Geld im Rahmen des Nachtragshaushalts 2015 zur Verfügung. Insgesamt investiert er so in drei Jahren sieben Milliarden Euro zusätzlich. Die nun vorgestellten Programme werden zeitnah starten. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen erhalten Sie im Büro von Albert Stegemann unter 030/227-77153.02
Berlin. Der CDU-Abgeordnete Albert Stegemann lädt junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren zu einer Veranstaltung vom 23. bis 25. September 2015 in Berlin zu Politik und Werte ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert finden die 23. Tage der Begegnung im Deutschen Bundestag statt.
Prof. Dr. Norbert Lammert bezeichnete die Tage der Begegnung respektvoll als „die älteste fraktionsübergreifende Initiative im Deutschen Bundestag“. Seit 1985 lädt ein überkonfessioneller Einladerkreis von Abgeordneten zu dieser Veranstaltung mit Referaten, Workshops und Gesprächen in den Deutschen Bundestag ein. Spitzenpolitiker, Journalisten, Wissenschaftler und Unternehmer denken nach über Glaube und Werte, unsere „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ (Präambel des Grundgesetzes) und stellen sich der Diskussion mit den etwa 180 Teilnehmern. Die persönlichen Begegnungen und Gespräche begrüßt Stegemann ausdrücklich. Fördern Sie doch die Bereitschaft, in Kirche und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. „Hier erleben junge Menschen, wie wichtig das eigene Engagement für unsere Gesellschaft ist. Zugleich erhalten sie einen authentischen Einblick in die Arbeit des Parlamentes und den Politikeralltag“, so Stegemann.
Alle jungen Menschen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim lädt der Abgeordnete herzlich dazu ein, an dieser Tagung über Glaube und Werte in Berlin teilzunehmen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Nähere Informationen gibt es unter www.tage-der-Begegnung.eu. Die Anmeldemöglichkeit ist beim Abgeordneten-Büro Stegemann erhältlich.
Berlin. Unternehmen und Initiativen, die sich vorbildlich um die Ausbildung junger Menschen kümmern, können sich ab sofort um den Titel „Ausbildungs-Ass 2015“ bewerben. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin. Mit dem Preis, den die Wirtschaftsjunioren Deutschland gemeinsam mit den Junioren des Handwerks und der INTER Versicherungsgruppe vergeben, werden Unternehmen, Initiativen und Schulen für besonderes Engagement in der Ausbildung ausgezeichnet.
„Jeder Jugendliche in unserem Land hat eine gute Ausbildung verdient“, betont Stegemann. „Dazu ist es wichtig, dass es engagierte Unternehmen und Initiativen gibt, die sich mit Leidenschaft und Herzblut dafür einsetzen“. Mit dem Ausbildungs-Ass werde dieses vorbildliche Engagement gewürdigt und bekannt gemacht. „Ich bin sicher, dass es im Emsland und der Grafschaft Bentheim spannende Unternehmen und Initiativen gibt, die den Titel Ausbildungs-Ass 2015 verdienen“, ermuntert der Abgeordnete zur Teilnahme.
Das Ausbildungs-Ass wird seit 19 Jahren verliehen und ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmen und Handwerksbetriebe, die sich in hohem Maße für die Ausbildung einsetzen, sowie Schulen und Institutionen in Deutschland, die an außer-, überbetrieblichen oder schulischen Initiativen mitwirken. Bewerbungen sind online bis zum 31. Juli möglich, weitere Informationen gibt es unter www.ausbildungsass.de
Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann begrüßt das heute von der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig angekündigte Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. 2016 bis 2019 sollen Kitas jährlich insgesamt mit bis zu 100 Millionen Euro unterstützt werden. „Die Sprache ist das Fundament für eine gute Integration und für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben. Mit dem Programm nimmt der Bund noch stärker Flüchtlingsfamilien in den Blick“, so Stegemann.
Das Bundesprogramm soll helfen, die Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen zu verbessern. Hierfür wird das Programm eine zusätzliche halbe Fachkraft-Stelle in den entsprechenden Kitas finanzieren. Laut Ministerium sollen die Einrichtungen durch eine externe Fachberatung in ihrer Qualitätsentwicklung gestärkt werden. Das Programm werde zudem die Zusammenarbeit mit den Eltern, die inklusive Bildung sowie und die besonderen Bedarfe der Flüchtlingsfamilien stärker aufgreifen.
Der Bund fördert seit 2011 mit dem Programm „Sprache & Integration“ die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen. Derzeit werden so acht Kitas im Wahlkreis Mittelems jährlich mit je 25.000 Euro unterstützt. Ein Interessenbekundungsverfahren für das neue Programm wird Ende Juni starten.
Meppen / Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hat als Reaktion auf die Ankündigung der DB AG das Reiseverkehrszentrum in Meppen Ende des Jahres zu schließen, Kontakt mit dem Konzern aufgenommen. „Für das Emsland ist eine gute Anbindung an das Schienennetz zwingend erforderlich. Dass sich die Bahn nun trotz der anstehenden Veränderungen auf der Emslandstrecke weiter zurückzieht, sendet ein falsches Signal an die Region“ so Stegemann.
In seinem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten für Norddeutschland, Ulrich Bischoping, verweist Stegemann auf die Anstrengungen der vergangenen Jahre, den Schienenverkehr im Emsland attraktiver zu machen. In die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes wurden mehr als 3,5 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus macht der IC im Fernverkehr in der Woche zwischen morgens und abends stündlich Halt in der Kreisstadt. Daher müsse für Kunden sichergestellt bleiben, dass sie unkompliziert Fahrgastangebote in Anspruch nehmen können.
Vor diesem Hintergrund wirbt der Abgeordnete eindringlich für den Erhalt der Reisezentren an der Emslandstrecke. Zugleich bittet er den Konzern alternative Möglichkeiten zu prüfen, um Informationen und Tickets jenseits von Ticket-Automaten vor Ort bereitzustellen. Zu möglichen Veränderungen in der Region äußert sich Albert Stegemann abschließend: „Es darf keinen Abschied auf Raten von der Bahn geben.“