
Berlin/Lingen. Unter der Schirmherrschaft des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann fand im Oktober das 13. Lingener Benefizturnier der Badmintonabteilung des SuS Darme 1926 e.V. statt. Die diesjährige Veranstaltung konnte gleich mit zwei Erfolgen aufwarten. Zum einen war das Turnier auch in diesem Jahr wieder international besetzt, mit Vereinen aus den Niederlanden und der englischen Partnerstadt der Stadt Lingen, Burton upon Trent. Darüber hinaus erreichten die Veranstalter einen neuen Spendenrekord: 2.150 Euro konnten für einen guten Zweck gesammelt werden.
Zur Scheckübergabe trafen Abteilungsleiter Martin Lüken und der Initiator der SOS Kinderdorfaktion Niedersachsen, Franz Rosen, den Abgeordneten nun im Deutschen Bundestag. Der Erlös der Benefizveranstaltung geht voll und ganz an die „Niedersachsenaktion“ des SOS Kinderdorfs. Insbesondere ist er für ein Projekt in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, bestimmt. „Damit wird Menschen geholfen, die – besonders im Licht der derzeitigen Ebolafieber-Epidemie – dringend auf Unterstützung angewiesen sind“, erklärten Lüken und Rosen. Insgesamt habe man mit dem Turnier in 13 Jahren fast 16.000 Euro an Spenden gesammelt.
Im nächsten Jahr soll die Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden. „Ich freue mich, dass das diesjährige Turnier ein voller Erfolg war“, betonte Stegemann und dankte den Veranstaltern und Sportlern für ihr Engagement. Gerne habe er die Schirmherrschaft übernommen.
Foto (v.l.): Marion Strohecker, Martin Lüken, Albert Stegemann, Franz Rosen, Anna Barenkamp, Katharina Lüken
Berlin/Bad Bentheim/Meppen. In Workshops und Gesprächen haben sich in den vergangenen Tagen 180 junge Menschen zu den 22. Tagen der Begegnung im Deutschen Bundestag getroffen. Mit dabei waren auch die Bentheimerin Anna Bergjan und die Meppenerin Marina Thien. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann nahmen sie an der dreitägigen Veranstaltung in Berlin teil.
Seit 1985 diskutieren Spitzenpolitiker, Journalisten, Wissenschaftler und Unternehmer mit den Teilnehmern über Fragen nach Glauben und Werten in der Politik. Auf dem Plan standen unter anderem Gespräche mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, und dem Beauftragten der Katholischen Kirche bei der Bundesregierung, Prälat Dr. Karl Jüsten. Zum Abschluss trafen sich die Jugendlichen mit ihren Abgeordneten zu einem gemeinsamen Frühstück. In kleiner Runde konnten sich Bergjan und Thien ganz persönlich mit ihrem Paten Stegemann austauschen. Für die beiden war dies eines der Highlights des Programms, bei dem sie sich im Voraus vor allem auf neue Eindrücke und interessante Gespräche gefreut hatten.
Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht. „Es hat sich wirklich gelohnt und ich habe zahlreiche Erfahrungen gewonnen“, zeigte sich Bergjan begeistert. Auch für politikunerfahrene Jugendliche sei die Veranstaltung sehr zu empfehlen. „Die Diskussionen mit den anderen Teilnehmern waren sehr aufschlussreich“, zeigte sich auch Thien begeistert. Stegemann freute sich über das Interesse und Engagement der Teilnehmer. „Es sind solche parteiübergreifenden und überkonfessionellen Veranstaltungen zu Themen wie Politik, Glaube und Wertevorstellungen, die zur Verständigung und friedvollem Miteinander zwischen jungen Menschen beitragen“. Die Teilnehmer erlebten, wie wichtig das eigene Engagement für die Gesellschaft sei. Gerade in diesen Tagen, in denen in ganz Berlin Gedenkveranstaltungen zum Mauerfall stattfinden, sei die Bedeutung nochmals größer. Gerne habe er daher die Teilnahme unterstützt.
Interessierte für die nächsten Tage der Begegnung vom 23.-25. November 2015 können sich im nächsten Sommer direkt an Albert Stegemann wenden oder sich auf www.tage-der-begegnung.eu informieren.
Meppen / Berlin. Die Stadt Meppen wird mit 150.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V gefördert. Darüber wurde der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann heute von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, informiert.
Stegemann hatte sich persönlich für die finanzielle Unterstützung eingesetzt. Über die Entscheidung zeigte er sich dementsprechend erfreut: „Die mittelalterliche-/ barocke Festungsanlage ist ein Denkmal, das in seiner Größe und seinem Erhaltungszustand einzigartig im nordwestdeutschen Raum ist. Ich freue mich sehr, dass mit der Förderung ein weiterer Bauabschnitt realisiert werden kann.“
Die Ursprünge der Stadtbefestigung gehen bis in das Jahr 1360 zurück, in dem Meppen die Stadtrechte verliehen worden. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadtverteidigung durch die Schweden ausgebaut und erweitert. Die heute erhaltende Wallpromenade bildet als Grünanlage einen Gürtel um die Meppener Innenstadt.
Die gute Nachricht aus Berlin wurde auch von Oberbürgermeister Helmut Knurbein im Rathaus freudig aufgenommen. Sein Vorgänger Jan-Erik Bohling hatte den Antrag auf den Weg gebracht und Stegemann um Unterstützung gebeten.
Berlin/Lingen. In dieser Woche hat der aus Lengerich stammende Gereon Albers mit dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann in Berlin über Fragen des ländlichen Raumes gesprochen. „Gute Politik braucht den ungefilterten Blick junger Menschen auf die Dinge. Umso mehr freut es mich, dass die Landjugend beim Landwirtschaftsminister Gehör findet“, begrüßt Stegemann die Gespräche.
Albers ist Mitglied im Bundesarbeitskreis Fragen des Ländlichen Raums der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands. Neben einer Verbesserung der Jugendbeteiligung und des Tierwohls war die Hofnachfolge bei landwirtschaftlichen Betrieben zentrales Gesprächsthema.
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind die Landjugendverbände Aktivposten im Vereinsleben. Gereon Albers bringt seine Erfahrung mittlerweile seit einem Jahr auf Bundesebene ein. „Das ich nun persönlich mit dem Landwirtschaftsminister über unsere Sorgen und Nöte sprechen kann, ist etwas Besonderes“, so Albers. Er selber besucht die Zweijährige Fachschule und ist in der Jungen Union aktiv. Später will er den landwirtschaftlichen Familienbetrieb übernehmen.
Im Gespräch mit Stegemann betont der Junglandwirt, dass wir heute die Rahmenbedingungen für die nächsten Jahrzehnte schaffen müssen. Kurzfristig könne man weder bei der Hofnachfolge noch beim Tierwohl das Ruder herumreißen, so Albers. Es gelte aber die Themen anzupacken und um gute Lösungen zu ringen. Stegemann begrüßt diese Haltung und unterstreicht, dass nachhaltiger Erfolg immer auch viel mit Planungssicherheit zu tun habe. Gemeinsam wollen beide für eine gute Zukunft auf dem Land arbeiten.
Lingen. „Die wohl beste Entscheidung meines Lebens“, war die eindeutige Antwort von Viktoria Giese und Sebastian Mers auf die Frage, wie sie ihre Eindrücke vom Aufenthalt in den Vereinigten Staaten mit einem Satz zusammenfassen sollten. Beide haben das vergangene Jahr als Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in amerikanischen Gastfamilien verbracht und traten dort als „Botschafter“ des Emslandes auf. Nun trafen sie nach der Wiederkehr auf ihren Paten, den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann.
Beide Stipendiaten zeigten sich im Gespräch mit Stegemann begeistert vom Programm. Viktoria Giese zog es im Sommer 2013 nach Ann Arbor in die Nähe von Detroit. Dort lebte sie in einer Gastfamilie und besuchte eine örtliche High-School. „Ich bin definitiv selbstständiger und weltoffener geworden“, berichtet die 16-jährige Schülerin aus Listrup. Nach der Schule plant sie bereits fest einen weiteren Auslandsaufenthalt – möglichst weit weg, um nochmals ganz andere Kulturen kennenzulernen.
Das Austauschprogramm fördert ebenfalls junge Berufstätige wie Sebastian Mers aus Handrup. Der gelernte Industriekaufmann ergriff die Möglichkeit und besuchte zunächst ein College in Portland (Oregon) und arbeitete dann in einem College Buchladen und in einem lokalen Café. Er habe die offene Art der Amerikaner zu schätzen gelernt und dadurch selbst eine positivere Lebensweise gewonnen, erläutert der 23-Jährige. „Die persönlichen Einblicke in eine andere Kultur haben mir eine völlig andere Sicht auf die sonst typischen Klischees vermittelt“.
Albert Stegemann freute sich über die positiven Berichte seiner Stipendiaten: „Durch den Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit und Völkerverständigung vermittelt werden. Ich freue mich, dass ich junge Menschen dabei unterstützen kann, dies zu erleben.“
Das PPP wurde 1983 vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika ins Leben gerufen. Das Programm organisiert und finanziert den Austausch von SchülerInnen und Auszubildenden zwischen beiden Ländern. Weitere Informationen unter: www.bundestag.de/ppp.
Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hat auf den heute veröffentlichten Gesetzentwurf für die PKW-Maut mit großer Erleichterung reagiert. „In der Grafschaft und im Emsland sind wir eng mit unserem Nachbarland verflochten. Wir haben lange darauf gewartet, was eine PKW-Maut für die Besucher aus den Niederlanden mit sich bringt. Der kleine Grenzverkehr ist nun definitiv außen vor.“ Mit dem jetzt präsentierten Vorschlag könne er daher leben.
Zugleich räumte Stegemann ein, dass eine solche Abgabe gerade in den Grenzregionen kritisch gesehen wird. „ Ich verhehle nicht, dass wir vor Ort nicht auf so eine Idee gekommen wären. Ein Beitrag zur europäischen Integration ist eine nationale Lösung nicht.“ Umso mehr freue er sich, dass die Proteste auch in Berlin wahrgenommen worden. Stegemann selbst hatte in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit beteiligten Kollegen und Fachleuten geführt. „Der Widerstand gegen die ursprünglichen Planungen hat sich ausgezahlt.“
Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen hatten sich die Regierungsparteien auf einen finanziellen Beitrag für den Erhalt der Autobahnen geeinigt. Maßgabe war, dass diese Gebühr inländische Autofahrer nicht belasten darf. Für ausländische Autofahrer sollte dagegen eine angemessene Gebühr anfallen, die mit EU-Recht konform ist. Stegemann sieht diese Anforderungen im Großen und Ganzen erfüllt. „Die Maut gilt nur auf Autobahnen. Damit haben wir unsere Absprache gehalten.“ Wichtig sei auch, dass die Gelder zweckgebunden in die Verkehrsinfrastruktur fließen. „Dies ist eine gute Investition in unser Land“, so der Politiker abschließend.
Berlin. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann haben 50 ehrenamtlich aktive Bürger eine Woche die Bundeshauptstadt besucht. Die Teilnehmer aus den Reihen der Freiwilligenagentur Lingen, der Freiwilligenagentur Nordhorn, der Seniorenfreiwilligenagentur Meppen und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Emsland erlebten ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“.
Auf dem Plan standen u.a. Gespräche im zuständigen Bundesfamilienministerium, beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und in der Bundesgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes. Hier konnten die Freiwilligen Anregungen für ihr Engagement gewinnen und miteinander ins Gespräch kommen. Weitere Höhepunkte waren der Besuch der Niedersächsischen Landesvertretung, des Deutschen Bundestages und des Bundeskanzleramtes.
„Ich habe mich sehr über den Besuch hier in Berlin gefreut. Die Tatenfreude der vielen Helfer ist beeindruckend und steckt an“, so Stegemann. Daher sei es ihm ein persönliches Anliegen gewesen, den Engagierten vor Ort für ihren jahrelangen Einsatz mit der Fahrt nach Berlin zu danken.
Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) überzeugt sich beim Besuch des Theaterpädagogischen Zentrums Lingen (TPZ) über die landkreisübergreifende Angebotspalette und sieht Potential in der Arbeit mit neuen Medien.

Am vergangenen Dienstag begrüßten Hermann Bröring (Präsident der Emsländischen Landschaft e.V.) und Harald Volker Sommer (Leiter TPZ) den Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann im Professorenhaus Lingen.
Bröring machte deutlich, dass das TPZ weit über die Region Grafschaft Bentheim und Emsland in Niedersachsen eine vielbeachtete Einrichtung für Theater, Spiel, Tanz, Zirkus und Medien sei. Nach einer kurzen Vorstellung der Aufgaben der Emsländischen Landschaft und des TPZ Lingen übergab Herr Bröring dem Leiter des TPZ, Harald Volker Sommer, das Wort.
„Wir wollen neue Impulse setzen. Nicht im Alleingang, sondern mit unseren Partnern in der Region Emsland und Grafschaft Bentheim“, betonte Harald Volker Sommer gleich zu Beginn. Dazu verwies er unter anderem auf die Kooperation mit dem Landkreis der Grafschaft Bentheim. Hier sind derzeit einige Zirkus- und Schulprojekte in der Durchführung. Ideen für weiterführende Theateraufführungen und auch einem Musical seien in Verhandlungen mit dem Landkreis. Auch mit der Hochschule Osnabrück arbeite man eng zusammen.
Als ein weiteres wichtiges Projekt nannte Julia Vohl (designierte neue Fachbereichsleitung Theater) unter anderem die Zusammenarbeit mit den Schulen. Hier ist viel Potential im Bereich der Ganztagsschule zu verzeichnen. „Um sich mit Kindern und Jugendlichen mit Themen wie Mobbing und Gewalt zu beschäftigen wird die theaterpädagogische Arbeit hoch geschätzt“, so Vohl.
Anerkennende Worte fand Stegemann für das TPZ. „Wir müssen Kinder und Jugendliche für Kultur und Medien begeistern. Die theaterpädagogische Arbeit kann hier Barrieren abbauen und Interesse wecken“, betont der Abgeordnete.
Als wichtiges Konzept für die Zukunft nannte Sommer die Arbeit mit modernen Medien. Neue Medien sind für die Jugend von heute von eminenter Bedeutung. Hier denkt Sommer an eine Erweiterung des Angebots. Stegemann bekräftigte diese Richtung.
Auch Oberbürgermeister Krone ist von dieser Idee angetan. „Das TPZ ist die Keimzelle für die kulturelle Entwicklung in der Region. Die Arbeit wissen wir zu schätzen und unterstützen eine kooperierende Weiterentwicklung im Bereich Breitenkultur“, so Krone. Man wisse zudem um den Fachkräftemangel im ländlichen Raum und das Abwandern der jungen Generation. Kultur stifte Identität, mache Orte wie Lingen lebenswert und über die Region hinaus bekannt.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Arbeit auf europäischer Ebene erwähnt. Als Plattform für internationale theaterpädagogische Arbeit versteht sich das 2013 gegründete Europäische Theaterhaus (ETH), das seinen Sitz im Professorenhaus hat. Vera Bruns, Projektleiterin des ETH, sieht es als ihre Aufgabe an, internationale Projekte auf den Weg zu bringen. Hier ergeben sich viele Synergien zur Arbeit des TPZ. Gerade die neuen zukunftsweisenden Visionen könne man gut in die europäische Arbeit integrieren.
Im Anschluss an diese Gespräche zeigte sich Herr Stegemann beeindruckt von der Vielfalt des Angebots. Er nimmt den Impuls der Arbeit mit neuen Medien gerne mit und hoffe, hier von seiner Seite einen Beitrag leisten zu können.
Berlin/ Meppen. Die Arbeit des Landkreises Emsland zur Integration junger Menschen ins Berufsleben kann auch zukünftig mit Bundesmitteln unterstützt werden. Hierfür stehen Mittel aus dem Programm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ zur Verfügung. Dies teilte das Bundesfamilienministerium dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann heute schriftlich mit. „Vielen fällt der Start ins Berufsleben schwer. Sie finden bei Programmen vor Ort Unterstützung. Nun steht die künftige Finanzierung dieser Arbeit“, zeigt sich Stegemann erfreut.
Der Landkreis hilft mit der Kompetenzagentur und der Initiative „2. Chance“ Schulverweigerern und –abbrechern sowie Mädchen und Jungen, die nach der Schule weder eine Ausbildung oder Arbeit aufnehmen oder diese abgebrochen haben. Gemeinsam wird eine Perspektive erarbeitet. „Diese enge Betreuung durch des Landkreises ist Gold wert“, so Stegemann. Auf Grund der freien Ausbildungsplätze in der Region gebe es zudem gute Chancen für alle Jugendliche, so Wolfgang Willeke von der Kompetenzagentur im Emsland.
Bis Mitte 2014 wurde diese Arbeit vom Bund mitfinanziert. Für die Zeit bis Ende 2014 übernahm der Landkreis die Kosten. Die weitere Finanzierung war bis heute ungewiss. Mit den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) wird nun das neue Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im QUARTIER“ aufgelegt. Weil der Landkreis die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt, kann die flächendeckende persönliche Begleitung junger Benachteiligte im Emsland wohl fortgesetzt werden.
Ursprünglich war angedacht, die Gelder auf die Ballungszentren zu konzentrieren. Flächenlandkreise wie das Emsland wären damit außen vor geblieben. Nicht zuletzt dank des Einsatzes von Stegemann sind diese aber auch weiterhin im Fördertopf. Nun sind die Interessierten Projekte aufgefordert, Ihre Anträge einzureichen. Um den endgültigen Mittelzuschlag zu erhalten, muss die genaue Projektausgestaltung sowie die Kofinanzierung erklären werden. Willeke zeigt sich zuversichtlich, dass dies im Emsland gewährleistet werden könne.
Der Bund fördert mit der Initiative „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen bis zum 26. Lebensjahr mit besonderem Unterstützungsbedarf am Übergang von der Schule in den Beruf. In der letzten Förderperiode von 2008 bis 2013 flossen bundesweit rund 290 Millionen Euro an ESF-Mitteln und zusätzlich rund 41 Millionen Euro jährlich aus Bundesmitteln.