Emsbüren. Der Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. wird im Rahmen des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“, kurz BULE, mit 8.995 Euro gefördert. Dies teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann nun schriftlich mit.
Mit dem Projekt „Förderung der Integration im ländlichen Raum durch Kulturvermittlung und Gesundheitsförderung“ der Integrationslotsen unterstützt der Bund die Arbeit der Ehrenamtlichen. „Wir Integrationslotsen aus Emsbüren sind davon überzeugt, dass einheimische und geflüchtete Frauen gemeinsam durch das Projekt einen enormen, nachhaltigen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Region leisten können. Für unsere tägliche, ehrenamtliche Arbeit brauchen wir aber auch weiterhin eine beständige Rückendeckung aus der Politik“, betont Beata Szymanik-Feldmann vom Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. die Bedeutung der Förderung.
Stegemann begrüßt die Unterstützung für die Integrationslotsen in Emsbüren. „Seit Jahren arbeite ich gut und vertrauensvoll mit den Integrationslotsen im südlichen Emsland zusammen. Es ist schön, dass diese nun von der Förderung profitieren“, so Stegemann. Für ihn ist die Arbeit der Integrationslotsen ein wichtiger Pfeiler der Integrationsarbeit vor Ort.
Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, welches in diesem Jahr mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, leistet das Landwirtschaftsministerium seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge“. So sollen die ländlichen Regionen bei bedeutsamen Vorhaben und Initiativen unterstützt werden, um die attraktiven Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung, deren gute Beispiele bundesweit Schule machen sollen. Dabei stehen vor allem solche Vorhaben und Aktivitäten im Fokus, die über den Agrarbereich hinausreichen.
Weitere Informationen zum Verein Willkommen im Südlichen Emsland – Integrationslotsen e.V. finden Sie unter: https://www.wis-el.de/

Meppen. Am Donnerstag trafen sich der Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing und der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit Stefan Müller von FlixBus in Meppen. Hintergrund ist die Auszeichnung Meppens als eine der besten Städte Deutschlands im öffentlichen Personenverkehr. „Wir sind stolz, dass die Arbeit der vergangenen Jahre Früchte trägt und dies bundesweit anerkannt wird“, so die Abgeordneten am Bahnhof. Vor Ort waren mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Arne Fillies und Holger Niehoff auch zwei Vertreter der CDU Meppen.
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer hat im Sommer erstmalig den Mobilitätsknoten des Jahres gekürt. Meppen gelangte bei den Kommunen bis 50.000 Einwohnern in der engeren Auswahl von fünf Standorten und hat den ersten Platz nur knapp verpasst. Bereits heute bescheinigt die Jury der Stadt eine vorbildliche Vernetzung der verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel.
„In Meppen haben Sie wirklich eine sehr gute Haltestelle“, betont FlixBus-Pressesprecher Martin Mangiapia. „Ladestation für Elektromobilität, barrierefrei, IC-Halt, taktiles Leitsystem – hier bleiben kaum Wünsche offen.“ Diese Einschätzung teilte die Jury und hob hervor, dass Meppen den Fernbuslinienverkehr in den bestehenden Busbahnhof integriere. Dies ermögliche eine vorbildliche Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und den Schienenverkehr. Neben der guten Haltestelleninfrastruktur mit überdachten Bussteigen und ausreichend Sitzmöglichkeiten hätten die Fahrgäste gute Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten.
Nur bei der Echtzeitinformation hatte eine andere Kommune noch leicht die Nase vor. Bernd-Carsten Hiebing als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion betonte derweil, dass man auch daran im Emsland arbeite. „Das packen wir bereits an und werden dies in den nächsten Jahren mit Regionalisierungsmitteln in der gesamten Fläche umsetzen“, so Hiebing.
Im Gespräch mit Müller sprach die CDU über die Perspektive für den Verkehrsknoten. Sie warb dabei bei FlixBus dafür, den Fernbusverkehr von West nach Ost über Meppen ins Auge zu fassen. „Die Achse Amsterdam – Emmen – Meppen – Bremen – Hamburg hat aus unserer Sicht viel Potenzial für eine Fernbuslinie“, betonte Stegemann. Aktuell fährt FlixBus von Meppen mit der Linie 131 von und nach Berlin über Städte wie Lingen, Osnabrück und Hannover.
Seit der Liberalisierung des deutschen Fernbusmarktes 2013 hat sich der Markt rasant entwickelt. Das Fahrgastaufkommen hat sich auf 30 Millionen Reisende mehr als verdreifacht. Doch auch heute wird nur 0,55 Prozent des Personenverkehrs per Fernbus zurückgelegt. Über 80 Prozent macht weiterhin der Individualverkehr aus. „Gemeinsam mit dem Schienenverkehr arbeiten wir daran, den öffentlichen Personenverkehr insgesamt attraktiver zu machen“, so Mangiapia. In Meppen ist man dabei auf einem guten Weg.
Bei FlixBus arbeiten 1.100 Mitarbeiter und 250 Buspartner, um die 1.200 Ziele und über 200.000 Verbindungen in 26 europäischen Ländern zu organisieren. „Wir sehen uns dabei als IT-Unternehmen und arbeiten eng mit den mittelständischen Busunternehmen zusammen“, bewertet Mangiapia die Rolle seines Unternehmens.

Lingen. Hoher Besuch auf der Baustelle Schillerstraße: Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann besichtigte das zukünftige Apotheken-Logistikzentrum des Bonifatius Hospital Lingen. Dort informierten ihn Hauptgeschäftsführer Ansgar Veer und der Kuratoriumsvorsitzende, Pfarrer Thomas Burke, über den Baufortschritt, die Möglichkeiten der Versorgung mit Arzneimitteln sowie Medikalprodukten und damit über eine gesicherte Patientenversorgung. „Das Projekt ist ein Meilenstein für die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft aber mindestens so sehr auch für das Emsland und für die Patienten selbst“, zeigte sich der Abgeordnete beeindruckt.
Künftig werden mehr als zehn Kliniken sowie zahlreiche Alten- und Pflegeeinrichtungen im Westen Niedersachsens von Lingen aus versorgt. Die Investition von acht Millionen Euro in die zentrale Logistikeinheit am Stadtrand von Lingen sichert die Arbeitsplätze der 44 Mitarbeiter in der Krankenhausapotheke und bietet bei einem aktuellen Umsatz in der Apotheke von rund 30 Millionen Euro Möglichkeiten für weiteres Wachstum.
Auch die drei Reinraumlabore mit drei Herstellplätzen für Medikamente zur Krebsbehandlung und Rezepturen sowie Defekturen nach modernstem Standard wurden vorgestellt. Dort werden dann individuelle, auf den Patienten und seine onkologische Erkrankung angepasste Infusionen und Medikamente erstellt. Allein dieser Bereich wird rund vier Millionen Euro kosten. Über die besondere Klimatechnik und höchste Hygieneanforderungen informierten der Technische Leiter, Carsten Plagge, und Holger Habers aus dem Planungsbüro des Bonifatius Hospitals.
Für Stegemann ist die neue Apotheke wichtig für die Gesundheits- und Krankenpfleger, die Ärzte sowie für die Patienten. „Je besser Prozesse organisiert sind, umso gezielter kann die Behandlung erfolgen.“ So werde zudem das Risiko von Medikationsfehlern weiter gesenkt. Dem Krankenhaus gehe es dabei auch um Strategien zum rationalen Einsatz von Antibiotika. „Die Frage wurde auf dem G20-Gipfel in Hamburg erörtert. Wir haben die Deutsche Antibiotika-Resistenz-Strategie 2020. Wichtig ist aber die praktische Umsetzung in der Fläche“, so Stegemann. Hier seien die Krankenhäuser in der Region Vorreiter.
Durch die Erweiterung der Lagerflächen und der Neukonzeptionierung der Lagerlogistik sowie der Herstellungslabore werden nun nicht nur die stetig steigenden Anforderungen der Apothekenkammer an Krankenhausapotheken erfüllt, sondern auch die Abläufe in der Beschaffung, Lagerlogistik und Arzneimittelherstellung verbessert. Zugleich besteht die Option zur Versorgung weiterer Krankenhäuser. Damit werden die bestehenden Arbeitsplätze gesichert und womöglich neue Arbeitsplätze in Lingen entstehen.
Das dies möglich ist, lag auch an der Weitsicht, eng mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik zusammenzuarbeiten. „Wir haben die Experten gezielt ins Projekt geholt, um Prozesse zu objektivieren. Wir wollten die bestmögliche Lösung“, so Geschäftsführer Veer. Dies sei in Verbindung mit Eigenverantwortung gelungen. Stegemann freut diese Zusammenarbeit: „Mit der Fraunhofer-Gesellschaft haben wir den größten Verbund für angewandte Forschung und Entwicklung in Europa. Rund ein Viertel der 2,1 Milliarden Euro Forschungsmittel kommen von Bund und Ländern. Damit wollen wir die Grundlagen für Problemlösungen wie hier bei der Logistik im medizinischen Bereich legen.“ Es sei gut zu wissen, dass dies gelinge.
Schülerinnen und Schüler zum Pharmazeutischen Technischen Assistenten(PTA) können ihr Praktikum in der Krankenhausapotheke absolvieren, ebenso wie Pharmazie Studierende ihre Famulatur während sowie das Praktikum nach dem Studium. Die Apotheke ist Weiterbildungsstätte und bietet die volle dreijährige Weiterbildung zum Fachapotheker für klinische Pharmazie an.
Emsbüren. Die CDU Emsbüren unter Vorsitz von Matthias Stein hat Ende der letzten Woche das Unternehmen Boll in Emsbüren besucht. Mit dabei war der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Die Transport- und Logistikbranche ist im Umbruch. Dabei ist es spannend zu beobachten, wie sich die Firma Boll entwickelt“, so Stegemann.
Derzeit laufen die Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma Boll in Emsbüren am Schüttorfer Kreuz auf Hochtouren. Anfang November soll die neue Halle fertig gestellt sein. Neben Lagerhaltung, Konfektionierung und Kommissionierung bietet die Anlage dann auf ca. 10.000 Quadratmetern Nutzfläche und einem zusätzlich 600 Quadratmeter großen Bereich im Obergeschoss optimale Bedingungen, selbst für ausgefallene Bedarfsansprüche. „Seit Ende 2016 planen wir die Erweiterung. Vor drei Monaten haben wir dann mit den Bauarbeiten begonnen“, schilderte Geschäftsführer Ulrich Boll. Auf 40.000 Quadratmetern Fläche befinden sich bereits das Verwaltungsgebäude und eine Umschlagsanlage mit 42 Verladetoren. Zudem sind rund 50 der insgesamt 150 Fahrzeuge am Standort Emsbüren im Einsatz.
Dem Unternehmen sei eine nachhaltige Entwicklung wichtig. „Das heißt aber auch, dass sich unsere Arbeit wirtschaftlich nachhaltig rechnen muss“, hob Boll hervor. Dies habe am Ende den Ausschlag für den Standort in Emsbüren gegeben. „Der neue Standort verkürzt viele Fahrwege und wir sind damit hervorragend ans Münsterland, das nördliche Ruhrgebiet und die Niederlande angebunden. Damit sparen wir viel Zeit und Geld und schonen zugleich die Umwelt“, so Boll.
Die Niederlassung im Gemeindeteil Ahlde am Kreuz der A30 und A31 ist damit ein wichtiges Verteilzentrum in der Region. So ist es unter anderem eingebunden in ein europaweites Stückgutnetzwerk mit 36 Stationen in Deutschland und über 400 Empfangspartnern europaweit. „Boll stellt jeden Tag sicher, dass unsere Sendungen ihr Ziel erreichen“, betonte der CDU-Vorsitzende Stein. „Das ist alles streng organisiert, mit festen Eintreffzeiten und Vielem mehr. Nur so ist sichergestellt, dass jede Sendung am Folgetag ausgeliefert werden kann“, bestätigte Boll. Darüber hinaus ist Boll Partner für die komplette Abwicklung aller Zollformalitäten im Bereich Import, Export, Transit und Zolllager.

Im Anschluss diskutierten die Gäste intensiv über moderne Verkehrsinfrastruktur, die für die Region wichtige Bedeutung der Europastraße 233, zukünftige Antriebsmöglichkeiten sowie über das Thema Mitarbeitermangel. „Besonders die Suche nach Berufskraftfahrern gestaltet sich recht schwierig“, so Boll. Aber auch in anderen Bereichen des Unternehmens sei der Personalmangel spürbar. Beispielsweise sei es in der Konfektionierung, wo verschiedenste Waren wie Plakate, Fahrräder versandfertig gemacht werden, immer problematischer, gute Mitarbeiter zu finden.
Um die Verkehrsströme der Zukunft zu organisieren, bedarf es laut Boll neuer Verkehrskonzepte. „Wir müssen etwa im Hinblick auf die Entwicklung zum autonomen Fahren völlig neu denken“, so Boll. Als kurzfristige Maßnahme forderte er ein Überholverbot auf der Autobahn 30. Zudem müssten Strafen im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten international stärker harmonisiert und konsequenter eingetrieben werden. „Die Verkehrsstrafen dürfen die deutschen Fahrer nicht benachteiligen“, stimmte hier auch die CDU-Abordnung zu.
Das Unternehmen Boll mit Hauptsitz in Meppen wurde 1865 gegründet und hat mittlerweile 510 Mitarbeiter bei einem Umsatz von ca. 40 Millionen Euro. Boll ist damit einer der führenden Logistikexperten in Nordwestdeutschland.
Salzbergen. Der Internationale Freundeskreis Salzbergen e.V. wird im Rahmen des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung“ (BULE) gefördert. Dies teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann nun schriftlich mit.
Mit dem Projekt „IFS Salzbergen – Ergänzung der Fahrradwerkstatt, der Kleiderkammer, des IFS-Treffs und Sprachförderung“ (5.480 Euro) durch den Freundeskreis fördert der Bund aktiv die Integrationsarbeit. „Es ist toll, dass Gruppen aus dem Emsland von dieser Förderung profitieren“, freut sich Stegemann. Das Engagement der Menschen vor Ort sei ein wichtiger Pfeiler der Integrationsarbeit und innovative Ansätze wie die Projekte aus dem Emsland verdienten die Anerkennung und Unterstützung des Bundes.
Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, das in diesem Jahr mit 55 Millionen Euro ausgestattet ist, leistet das BMEL seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge“. Das Ziel ist, die ländlichen Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung, deren gute Beispiele dann bundesweit Schule machen sollen. Dabei stehen vor allem solche Vorhaben und Aktivitäten in ländlichen Regionen im Fokus, die über den Agrarbereich hinausreichen.
Lingen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hospitierte vor einigen Tagen beim Garten- und Landschaftsbetrieb GaLaBau Emsland auf der Baustelle beim Logistikzentrum des St. Bonifatius Hospital in Lingen. Eingeladen hatte ihn Geschäftsführer Reinhard Kaß. „Mir ist wichtig, dass Politiker wissen wovon sie sprechen und mitanpacken können“, erklärt Kaß.
Der Abgeordneten informierte sich über die Bauarbeiten. Beim Setzen der Bordsteine packte er zudem mit an. „Viele Arbeiten sind mir vom eigenen Betrieb bekannt. Hier spielt sich das Ganze aber auf einem anderen Level ab, um den Anforderungen des Logistikzentrums zu genügen“, zeigte sich der Landwirt beeindruckt.

Insgesamt verbaut GaLaBau Emsland auf dem Gelände an der Schillerstraße 4.000 bis 4.500 Tonnen Material. „Dabei bedienen wir die gesamte Bandbreite von den Erdarbeiten über das Pflastern bis zur Gestaltung der Außenanlagen“, so Kaß. Auf der Baustelle selbst ist Peter Wessels verantwortlich. Er ist seit 12 Jahren im Betrieb tätig, hat hier seine dreijährige Ausbildung absolviert und dann die Meisterschule besucht. Dieses langjährige gute Miteinander in den Betrieben sei beispielhaft für das Emsland, so Stegemann. Das sei eine Chance für beide Seiten.
Dies sieht auch Reinhard Kaß so und setzt daher gezielt auf arbeitsschonende und effiziente Arbeitsweisen. „Überall dort, wo es laut und staubig ist, versuchen wir durch moderne Maschinen die Belastungen für die Mitarbeiter zu senken. Und dort, wo es um schwere Materialen geht, setzen wir Maschinen ein, die für Entlastung sorgen – etwa durch Pflastermaschinen“, betont Kaß.
Hierüber sprach Stegemann mit dem Sicherheits- und Gesundheitskoordinator der Baustelle Bernhard Meiners. „Der sogenannte „SiGeKo“ ist nach dem Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben und unterstützt die Akteure am Bau dabei, dass Sicherheit und Gesundheit der beschäftigten Bauarbeiter nicht gefährdet wird“, erläutert Meiners. Zugleich achte er darauf, dass auch für künftige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten alles stimmig sei.

Von Stegemann gab es hierfür viel Lob. „Im Arbeits- und Sozialausschuss diskutieren wir fast im Wochentakt, wie die Arbeitsbedingungen in Deutschland noch besser werden können. Ziel ist es schließlich, dass die Menschen gesund bleiben und gut alt werden. Am wichtigsten ist aber, dass es wie hier in der Praxis gelebt wird.“
Kaß und Stegemann sprachen zudem über die Zahlungsmoral der Kunden. „Diese ist offensichtlich heute nicht mehr so selbstverständlich, wie es sein sollte“, äußerte sich Kaß kritisch. Gerade Teile der öffentlichen Hand fallen regelmäßig negativ auf. Dies müsste Stegemann leider bestätigen. Ihn sprechen immer wieder Betriebe an, die durch verschleppte Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen in Schwierigkeiten geraten. „Wenn wir die kleinen und mittelständischen Betriebe wollen, hat die öffentliche Hand als Auftraggeber eine große Verantwortung“, mahnt Stegemann.
Der Ausbildungsbetrieb kauft möglichst in der Region. Die Aufträge befinden sich derweil in einer größeren Region von Lüdinghausen bis Norderney. Dabei habe man eher anspruchsvollere Aufträge im Blick. „Beim klassischen Pflastern sind wir zu teuer. Dafür können wir bei komplexeren Aufgaben unsere Stärken und Erfahrungen ausspielen“, so Kaß. Zum Abschluss stärkte sich Stegemann gemeinsamen mit den anderen Mitarbeitern bei einem gemeinsamen Frühstück.

Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann informierte sich über die aktuellen Aktivitäten des Kolping Bildungswerkes. Im Kolping-Bildungshaus-Salzbergen sprach er mit Kolping Bildungswerk Vorstand und Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers, dem Kolping Bildungswerk Vorstandsvorsitzenden Wilfried Ripperda, Sozialpädagogin Lene Kurka und Geschäftsführer Hans-Hermann Hunfeld. Der aktuelle Anlass war die Förderung in Höhe von 10.000 Euro aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ (BULE).
Die Kolping Bildungswerk-Mitarbeiterin Lene Kurka erklärte, dass das Ziel des Projektes in Sögel die Einrichtung eines regelmäßigen „Frauentreffs“ ist. Es geht darum, die bereits länger beheimateten Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in der Orientierung vor Ort und als Sprachmittlerinnen für die geflüchteten Frauen einzubeziehen. „Durch die regelmäßigen Treffen erreichen wir die Migrantinnen und schaffen einen Rahmen, der sie bei ihrer Integration unterstützt und sie in ihrer Eigenständigkeit fördert“, betonte Kurka. „Das Geld kommt hier zur richtigen Zeit zur richtigen Stelle“, unterstrich Stegemann. Für Ihn sei das Bundesprogramm eine sehr unbürokratische Möglichkeit, um Ehrenamt im ländlichen Raum zu unterstützen.
Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Ripperda berichtete auch über die anderen vielfältigen Aktivitäten. Es geht einmal um die Angebotsabgabe für das Engagement für ein Projekt „Job Coach“ im Landkreis Grafschaft Bentheim. Hierzu wurde von Hans-Hermann Hunfeld das Konzept im Einzelnen ausgeführt. Die Politiker stimmten zu, dass langzeitarbeitslose Menschen über dieses Projekt wieder einen Weg in den regulären Arbeitsmarkt finden könnten. „Wir wollen uns viel intensiver um Langzeitarbeitslose kümmern. Das ist eine Investition in die Zukunft“, betonte Hilbers, der im Kompetenzteam von CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann für den Bereich Soziales zuständig ist.
Ein herausragendes geplantes Vorhaben ist zudem die Bewerbung um die Einrichtung von unabhängigen Beratungsstellen für behinderte Menschen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Hier geht es darum, dass für Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Beratung für die künftige Lebensperspektive gefördert werden soll. Hilbers und Stegemann zeigten sich sehr beeindruckt von der Gestaltung dieser Hilfeplanung für Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige. Für beide Projekte gibt es mehrere Bewerber, so dass die Entscheidungen mit Spannung erwartet werden.
Zudem sei man mit der Werkstatt in Wietmarschen seit vielen Jahren erfolgreich. So werden Fahrräder in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht kontrolliert oder Außenanlagen gepflegt. In Wietmarschen stattet Kolping Wohnungen für Geflohene mit gebrauchen Möbeln aus. „Ziel ist die Entwicklung der Menschen. Insgesamt können wir so aktuell bei uns 40 Menschen aktiv in Arbeit bringen und halten. Diese können bei uns in stabilen Strukturen ihr Geld verdienen“, so Hilbers.

Berlin. Ob die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in Rechenzentren oder der Austausch weißer Ware in Schul-, Lehrküchen und Kitas: Bis zum 30. September 2017 können Kommunen im Rahmen der Kommunalrichtlinie („Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“) eine Förderung für Klimaschutzprojekte beantragen, die zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin. Einzureichen sind die Anträge auf eine Zuwendung beim Projektträger Jülich (PtJ).
Mit der Ausweitung der Kommunalrichtlinie im vergangenen Jahr hat das Bundesumweltministerium (BMUB) den kommunalen Klimaschutz weiter gestärkt: Seitdem sind beispielsweise auch Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus und kommunale Unternehmen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung für investive Klimaschutzmaßnahmen antragsberechtigt.
Das BMUB fördert mit der Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) bereits seit 2008 Projekte von Kommunen, Sportvereinen mit Gemeinnützigkeitsstatus, kommunalen Unternehmen, Hochschulen und weiteren Akteuren im Klimaschutz. Insgesamt konnten über die Kommunalrichtlinie bereits über 10.000 Projekte in mehr als 3.500 Kommunen gefördert werden. „Die starke Nachfrage zeigt, dass das Bundesprogramm sehr gut angenommen wird“, freut sich Stegemann.
Auskunft und Beratung erhalten interessierte Kommunen bei dem vom Bundesumweltministerium beauftragten Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) unter 030 39001 170 oder per E-Mail unter skkk@klimaschutz.de

Gemeinsam mit der Jungen Union des Kreisverbandes Lingen machte sich der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann auf die „Tour d’Albert“ und besuchte verschiedene Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit im Altkreis. Den Auftakt bildete hierbei der Besuch des Kinderschutzbundes. Neben der Vorstellung der oftmals nicht leichten täglichen Fälle war es für Stegemann besonders wichtig Informationen aus erster Hand zu erfahren. Die Mitarbeiter vor Ort führten aus, dass ein hoher Spendenbedarf zur Sicherstellung der Arbeit notwendig sei. Diese zu generieren sei immer schwieriger. Darüber hinaus sind die Projektmittel oftmals zeitlich begrenzt und werden im Jahresturnus neu genehmigt. „Dies führt zu einer schwierigen Personalplanung, da die Stellen oftmals nur befristet ausgeschrieben werden“, fasste Stegemann die Sorgen zusammen.
Deutlich machte dies auch der Landtagskandidat und Kreistagsmitglied Christian Fühner: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der Kinderschutz in allen Gremien von der Kommunalpolitik bis in die Landespolitik hinein einen höheren Stellwert einnimmt. Darüber hinaus muss die Finanzierung der Personalmittel langfristiger gesichert werden. Wir dürfen es nicht zulassen, dass kompetente Mitarbeiter durch die immerwährenden jährlichen Entscheidungen ihre eigene Zukunft nicht verlässlich planen können!“
Die zweite Station führte die Jungpolitiker zusammen mit Stegemann in den Jugendkeller Kotten in der Maria-Königin-Gemeinde. Vor Ort konnten sich alle Beteiligten ein echtes Bild von der hervorragenden Jugendarbeit verschaffen. Am Vorabend fand eine Beachparty statt und die Aufräumarbeiten waren bereits in den frühen Morgenstunden im vollen Gange. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Roosmann war begeistert: „Was hier junge Menschen in vielen ehrenamtlichen Stunden auf die Beine stellen um Gleichaltrigen in einem kontrollierten Umfeld eine Party zu ermöglichen, ist vorbildlich!“
Gleiches imponierte auch Stegemann: „Am nächsten Morgen nach einer Party schon so fit wieder aufzuräumen – Respekt.“ Gleichzeitig appellierte er an die Teamleiter ihren Bedarf bei kommunaler Unterstützung deutlich zu machen: „In Lingen gibt es mit dem Kinder- und Jugendparlament eine hervorragende Institution, die solche Jugendkeller fördern kann und beispielsweise die Anschaffung einer neuen Nebelmaschine unbürokratisch ermöglichen kann. Daran können sich auch die kleineren Kommunen ein Vorbild nehmen!“
Die letzte Station führte die Teilnehmer nach Spelle. Hier wurde die Jugendarbeit des DLRG durch den Ortsvorsitzenden Ansgar Vehr im Hafen Spelle-Venhaus vorgestellt. Die Jungpolitiker informierten sich über die Aufgabengebiete und waren von den Aktivitäten begeistert. „Leider können immer weniger Kinder schwimmen, sodass die Arbeit der DLRG weiter an Bedeutung zunehmen wird,“ so Kreistagsmitglied Roosmann. Im Anschluss stand der Spaß im Vordergrund und so durften der Bundestagsabgeordneter Stegemann, Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf und die Jungpolitiker mit dem Boot „PAM“ und den Mitglieder des DLRG eine kurze „Spritztour“ unternehmen.