Geeste. Bei der diesjährigen Radtour besuchte der CDU-Ortsverband Geeste-Varloh unter Leitung des Ortsvorsitzenden Franz-Josef Sahnen unter anderem den Bahnhof sowie die Freiwillige Feuerwehr in Osterbrock. Auch der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann nahm teil, um sich über die Entwicklung vor Ort zu informieren. „In Geeste stimmt der Zusammenhalt. Ich bin beeindruckt davon, wie viele junge Menschen bei der Feuerwehr und der CDU-Radtour aktiv sind.“

Die rund 35 Radfahrer starteten an der St. Antoniuskirche in Geesten und informierten sich über die Entwicklungen in Geeste. An dem neuen Baugebiet Richtung Biene erläuterte Sahnen, dass die Baustelle aufgrund archäologischer Funde zurzeit ruht. Unverständnis hatten allerdings mehrere Teilnehmer, dass die Kosten der Ausgrabungen und Funde den Eigentümern auferlegt werden, was die Bauplätze enorm verteuern wird. Danach ging die Fahrt weiter zum Speichersee. Der Inhaber der Deichkrone, Jürgen Tenbusch, zeigte sein umgebautes Restaurant, welches allgemein anerkennend zur Kenntnis genommen wurde.
Im Anschluss ging es weiter in die Ortschaft Osterbrock. Am Bahnhof erklärte Sahnen die erfolgte Neugestaltung. Im nächsten Schritt wolle die DB AG nun die Bahnsteige barrierefrei gestalten. Die Planungen laufen und sollen bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. In diesem Zusammenhang dankte er Stegemann, der sich hierfür in vielen Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium erfolgreich eingesetzt hat.
Zum Abschluss besuchten die interessierten Bürgerinnen und Bürger die Feuerwehr in Osterbrock. Gemeinsam mit der Feuerwehr Groß Hesepe ist sie für das Gebiet der Gemeinde Geeste zuständig. „Wir haben eine vielfältige Gemeinde mit vielfältigen Aufgaben“, begrüßte Ortsbrandmeister Burkhard Kalmer die Gäste. Vom Speicherbecken über die Bundesautobahn 31, die Bundesstraße 70, die Emslandstrecke der Bahn bis hin zum Industriegebiet Dalum und klassischen Einfamilienhäusern gebe es immer etwas zu tun.
So kamen die beiden Feuerwehren im letzten Jahr auf 101 Einsätzen. „Wir sind rund jeden dritten Tag im Einsatz und kommen auf rund 20.000 bis 25.000 Stunden Ehrenamt“, so der Ortsbrandmeister. Um die Aufgaben auch in Zukunft verlässlich nachkommen zu kommen, würden Frauen eine enorm wichtige Säule der Zukunft. Zudem gebe es in der Gemeinde zwei starken Jugendfeuerwehren. Gemeinsam haben diese 37 Mitglieder und sind gut aufgestellt. Aber auch hierfür brauche es viel Leidenschaft und Engagement. „In den Jugendfeuerwehren stecken rund 10.000 Stunden Ehrenamt im Jahr“, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Günter Keiser.
Sahnen dankte der Feuerwehr. „Euer Einsatz ist mehr als beeindruckend. Im Einsatzfall aber auch sonst seid ihr immer ein fester Anlaufpunkt und eine Bereicherung im Dorfleben.“ Bei dem Abschlussgrillen wurden die Gespräche zwischen den CDU-Mitgliedern und den Feuerwehrleuten fortgesetzt.
Lingen. In diesem Jahr starten 13 Auszubildende bei der Bauunternehmung Hofschröer in Lingen. Auch insgesamt wächst die Zahl der Mitarbeiter. Hierüber sprach der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit den Geschäftsführern Chris und Mark Hofschröer. Im Anschluss besuchten sie die Baustelle der alten Tankstelle an der Bernd-Rosemeyer-Straße. „Die lange Unternehmensgeschichte und die gute Entwicklung in den letzten Jahren sind beeindruckend“, so Stegemann.

Als Stegemann das Verwaltungsgebäude an der Alten Haselünner Straße das erste Mal besuchte, 2013 noch als Nachfolgekandidat für Dr. Hermann Kues für den Deutschen Bundestag, wurde des Gebäude gerade eröffnet. „Damals dachten wir, dass wir mit dem Gebäude erstmal viele Jahre Ruhe haben werden“, erinnerte sich Mark Hofschröer. Heute vier Jahre später stößt das eigentlich großzügig ausgelegte Gebäude an erste Grenzen Die Brüder hatten das Unternehmen vor fünfzehn Jahren mit 100 Beschäftigen übernommen. Mittlerweile ist die Zahl der Mitarbeiter auf 240 angewachsen – davon 60 in der Verwaltung. In den kommenden Jahren soll daher der bestehende Parkplatz überbaut werden. So soll Platz für weitere 25 Arbeitsplätze entstehen.
Derzeit sei die Auftragslage gut. Aktuell ist das Unternehmen etwa am Bahnhof in Münster, bei einem Neubau in Gelsenkirchen und der zentralen Kläranlage in Lemgo aktiv. „Wir haben rund 60-70 Baustellen im Jahr“, erläutert Chris Hofschröer. So habe man in den letzten Jahren auch einige Projekte auf Norderney realisieren können. „Hier haben wir uns den Ruf erarbeiten, auch in kürzester Zeit Großprojekte erfolgreich abzuschließen.“ Gerade in Urlaubsregionen sei dies ein Muss.“ Davon kann der Bundestagsabgeordnete mit Blick nach Berlin nur träumen.
Ein weiterer Schwerpunkt des 1936 gegründeten Familienunternehmens wird derweil stark aus der Bundeshauptstadt beeinflusst – der Brückenbau. „Weil vor einigen Jahren das Geld fehlte, haben wir beim Brückenbau einen spürbaren Rückstau. Nun steht Geld zur Verfügung, es stockt aber noch bei den Planungen“, so Stegemann. In den kommenden Jahren erwartet er aber volle Auftragsbücher für Brückenbauer.
Um die Projekte zuverlässig abwickeln zu können, setzt Hofschröer auf die langfristige Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. Beiden Geschäftsführern ist das gute Miteinander im Team besonders wichtig. „Das Miteinander und der guter Zulauf bei den Auszubildenden zeigen, dass Hofschröer bei der Mitarbeiterführung vieles richtig macht. Im Wettbewerb um die besten Köpfe, müssen sich gerade auch Firmen in traditionellen Berufsfeldern bewegen“, so Stegemann.
Zum Abschluss informierte sich Albert Stegemann an der Baustelle der ehemaligen Nitag-Tankstelle über den konkreten Baufortschritt. Dort führte Hendrick Willenbrock durch den Weinhandel. Weiterhin entstehen hier eine Zahnarztpraxis sowie insgesamt acht Wohnungen.
Heitel/Lünne. Ende Juli fand auf Einladung des CDU-Gemeinderatsmitglieds Norbert Hüsing eine Bürgerversammlung in Heitel statt. Mit dabei war der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Heitel ist das Musterbeispiel für die lebendigen Ortschaften im Emsland und der Grafschaft Bentheim“, so Stegemann.

Norbert Hüsing begrüßte die rund 50 Heiteler, die im Anschluss mit dem Stegemann über aktuelle Themen wie die jüngste Entscheidung zur „Ehe für alle“ und die Entwicklung in der Türkei diskutierten. Der eingeschlagene Weg in Griechenland sei zudem richtig. „Wenn wir Griechenland fallen lassen, sind wirtschaftlichen und politischen Folgen nicht absehbar. Es geht darum, das Land bei Reformen zu unterstützen. Hier agiert Wolfgang Schäuble wie jemand von der Volksbank Lünne“, so Stegemann. Es gehe weder darum, jemanden im Stich zu lassen, noch um einen vorschnellen Schuldenschnitt. Er arbeitet mit dem Schuldner daran, dass dieser mit dem Geld verlässlich umgeht.
Zuvor berichtete Stegemann von seiner Arbeit als Abgeordneter. „Mir geht es darum, dass wir gemeinsam stark und fair in die Zukunft gehen. Das geht nur mit vielen kleinen und mittelständischen Betrieben und mit Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen. Wer in Not gerät, muss auf Unterstützung zählen können.“ Zudem sei der Ausgleich zwischen den Generationen unverzichtbar. Hierfür sei Stegemann rund die Hälfte des Jahres in Berlin sowie im Wahlkreis unterwegs.
Die letzten vier Jahre waren aus seiner Sicht erfolgreiche Jahre für Deutschland. „Aber auch morgen haben wir gerade bei den Themen der Digitalisierung und der älterwerdenden Gesellschaft noch viele Aufgaben vor uns.“
Auch die Entwicklung der ländlichen Räume wurde diskutiert. Bernhard Hummeldorf als Samtgemeindebürgermeister betonte, dass Heitel gut aufgestellt sei. „Nicht ohne Grund ist die Spielplatzgemeinschaft zuletzt geehrt worden. Zudem bewirbt sich Lünne auf den Preis „Unser Dorf hat Zukunft“ vom Landkreis Emsland.“ Am 22. August erhält die Gemeinde Lünne, zu der Heitel gehört, Besuch von der Bewertungskommission. Die Lünner Bürgermeisterin Magdalena Wilmes forderte alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Wettbewerb aktiv zu beteiligen.
Die Gemeinde Lünne wächst und strebt die Marke von 2.000 Einwohnern an. Aktuell sind es 1.985. Um die Gemeinde noch besser anzubinden, wird aktuell der Radweg an der Kreisstraße 308 gebaut – ohne dass die Gemeinde finanziell belastet wird. „Hier bin ich Magdalena Wilmes dankbar, die den Radweg als Kreistagsabgeordnete durchgesetzt hat“, betont Hummeldorf. Ein weiterer Dank galt Norbert Hüsing und seinem Team, das den Abend organisiert hat und der sich stets verlässlich für die Heiteler Anliegen einbringt.
Mit Blick auf die Bundes- und Landtagswahl betonte Hummeldorf, dass das Wahllokal in Heitel bestehen bleibe. Die übrige Gemeinde Lünne wird künftig in zwei Wahllokale geteilt. Durch die dann drei Wahllokale werden die Wahlhelfer entlastet. „Ich hoffe, die kurzen Wege schlagen sich auch in einer guten Wahlbeteiligung nieder“, so Hummeldorf.
Berlin. Noch bis zum 24. September 2017 können sich Projekte um eine Förderung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bewerben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ermutigt lokale Organisationen und Vereine, aber auch Einzelpersonen und Unternehmen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim, sich zu bewerben: „Demokratie und Toleranz gehen Hand in Hand. Ohne Toleranz und gegenseitigen Respekt kann Demokratie nicht funktionieren. Für mich sind lokale Akteure das beste Rezept gegen Diskriminierung und Extremismus“, unterstreicht Stegemann.
Im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ werden Projekte gefördert, die durch Ehrenamtliche getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben. Ausgeschlossen sind Projekte, die bereits durch Bundesprogramme gefördert werden. Ziel der Projekte soll die Förderung von Vielfalt und Teilhabe im kommunalen Raum sein. Ehrenamtliche sollen sich dabei gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und Sexismus einsetzen. „Demokratie beginnt auf kleinster Ebene in unserem alltäglichen Leben. Das Engagement für unseren Rechtsstaat und Toleranz muss gefördert und gewürdigt werden“, betont der Abgeordnete.
Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Geldpreise von 1.000 bis 5.000 Euro und erhalten öffentlichkeitswirksame Unterstützung durch das BfDT.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.buendnis-toleranz.de oder im Bundestagsbüro von Albert Stegemann: 030-227-77153.
Wietmarschen. Am Montag besuchte eine CDU-Delegation die Baumschule Germer in Wietmarschen. Der Betrieb ist der letzte Ausbildungsbetrieb für Gärtner mit der Fachrichtung Baumschule in der Grafschaft. „Wir haben mit der Baumschule Germer einen Schatz in der Region, den wir hegen und pflegen sollten“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Begleitet wurde der Abgeordnete von Bürgermeister Manfred Wellen, dem Kreistagsmitglied Hermann Heilker sowie dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Heinz Möddel. Die Baumschule gründet Paul Germer Senior vor mittlerweile 64 Jahren. Der heute 91-Jährige baute in den folgenden Jahren eine anerkannte Baumschule auf. Rund 60 Auszubildende durchliefen die Grafschafter Institution. „Wir sind mittlerweile der letzte Ausbildungsbetrieb für Gärtner mit Fachrichtung Baumschule im Landkreis“, erklärt Sohn Paul Germer.

Heute bewirtschaftet er die Baumschule mit seiner Frau sowie rund 15 Mitarbeitern. „Elf Mitarbeiter arbeiten in der Bauschule und rund fünf unterstützen uns beim Verkauf.“ Zugleich werde es schwieriger, Auszubildende zu finden. „Für das aktuell startende Jahr haben wir noch freie Ausbildungsplätze als Baumschulgärtner“, so Germer. Die Ausbildung im Betrieb mit drei Meistern sei die optimale Grundlage für den Berufsstart in die grünen Berufe.
Die Rundfahrt führte über das 8,5 Hektar große Areal. Vier Hektar liegen im Naturpark „bourtanger moor“. Die Fläche will die Baumschule gerne langfristig weiter nutzen. „Wir sehen uns als Partner beim Umweltschutz. Zugleich werten wir das Areal, das für Besucher zugänglich ist, mit der Vielfalt an Rhododendron und unserer nachhaltigen Bearbeitung auf“, so Germer. „Die Möglichkeit dort im Moor als Baumschule wirken zu können, ist uns ein wichtiges Anliegen, weil es die Zukunft des Betriebs berührt. Wir sehen uns in der Verantwortung für die Umwelt und unsere Mitarbeiter.“
Für die CDU-Vertreter sei eine langfristige, einvernehmliche Lösung erstrebenswert. Für Stegemann ist klar: „Genauso wie der Inhaber die Verantwortung für seine Mitarbeiter annimmt, müssen wir als Politik auch unsere Verantwortung gegenüber den kleinen Betrieben in unserer Region annehmen.“
Im gemeinsamen Gespräch mit den Mitarbeitern wurden weitere aktuelle Themen erörtert. So sei es für Gesellen im landwirtschaftlichen Bereich – und dazu gehört die Baumschule – nicht möglich, einen Ausbilderschein ohne Meisterbrief oder vergleichbarem Nachweis zu erhalten. Hier müsse Berufserfahrung stärker anerkannt werden, so eine betroffene Mitarbeiterin.
Zudem wünschen sich alle eine schnellere Internetanbindung. „Für Füchtenfeld sind wir am Ball“, so Heilker, der das Thema in der Breitband Grafschaft Bentheim GmbH & Co. KG eng begleitet. In Füchtenfeld sei das Problem, dass EWEtel beim Ausbau trotz anderslautender Zusagen abgesprungen sei. Gemeinsam mit Fördermitteln des Bundes und des Landes wolle man aber auch in diesem Ortsteil für schnelles Internet sorgen.
Ein weiterer Punkt war die Integration von Flüchtlingen sowie der knappe Wohnraum in der Gemeinde. „Wir arbeiten an Lösungen“, betonte Wellen. Zur Wahrheit gehöre jedoch, dass dies Zeit brauche. Für Stegemann sei dies auch eine Folge der sehr guten Entwicklung in der Gemeinde. „Alle Ortsteile von Füchtenfeld bis Lohne sind gefragt. Wie ich die CDU in Wietmarschen kenne, wird sie das aber hinbekommen.“
Neben meinem Mandat direktgewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Mittelems – also das südliche und mittlere Emsland sowie die Grafschaft Bentheim – leite ich den heimischen landwirtschaftlichen Familienbetrieb. Der Milchbetrieb mit 500 Kühen wurde im Zuge des üblichen Generationenwechsels vor gut zehn Jahren von meinen Eltern auf mich übertragen.
Der Hof wird seit vielen Generationen von meiner Familie bewirtschaftet. So möchte ich es auch in Zukunft halten.
Die Verhaltensregeln für die Mitglieder des Deutschen Bundestages sehen dabei vor, dass ich als selbstständig wirtschaftender Landwirt die Einkünfte die ich von Vertragspartner des landwirtschaftlichen Betriebs veröffentlichungspflichtig beim Bundestags melde. Dabei sind in diesem Zusammenhang Einkünfte wie folgt definiert:
„Für die Höhe der Einkünfte sind die geleisteten Bruttobeträge einschließlich Entschädigungs-, Ausgleichs- und Sachleistungen maßgebend. Unberücksichtigt bleiben insbesondere eigene Aufwendungen, Werbungskosten und sonstige Kosten aller Art. Die Höhe der Einkünfte aus einer Tätigkeit bezeichnet nicht das zu versteuernde Einkommen.“
(s. Seite 28 der Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestages)
Die seit 2013 geltenden Veröffentlichungsregeln des Deutschen Bundestages sind dabei grundsätzlich ein großer Fortschritt: vor allem in Bezug auf die berechtigte Frage, ob es wirtschaftliche Interessen gibt, die einen Abgeordneten in seinem Mandat beeinträchtigen.
So melde ich der Verwaltung des Deutschen Bundestages regelmäßig meine persönliche Einkommenssituation. Dort wird eine „entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat“ ausgewiesen. Dabei handelt es sich um den landwirtschaftlichen Betrieb. Die dort einsehbaren anzeigepflichtigen Einkünfte je Vertragspartner sind dabei Einkünfte gemäß der oben genannten Definition. Alle „Einkünfte“ stammen folglich vom landwirtschaftlichen Betrieb.
Der in die Einkommensgruppe 10 (Einkünfte von mehr 250.000 Euro pro Jahr) fallende Posten stellt dabei die Brutto-Umsatzerlöse durch den Verkauf von Milch dar. Diese Zahlen sind dabei keine Einkünfte im Sinne eines Gewinns seien: Den Einnahmen aus dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte wie Milch stehen Kosten für die Bewirtschaftung des Hofes, Kosten für das Futter der Tiere, die Bezahlung der Beschäftigten sowie weitere regelmäßige Ausgaben gegenüber.
Den Betrieb schränkt dabei meine Abgeordnetentätigkeit nicht ein. Im Gegenteil: Unser Familienbetrieb ist Teil meiner Verortung in der Region. Zugleich sichert er meine Unabhängigkeit im Mandat über die Zeit hinaus.
Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das Mandat ein Amt auf Zeit ist. Die Menschen in der Grafschaft Bentheim und im Emsland haben mich gewählt, damit ich ihre Interessen vertrete. Das ist die Richtschnur meines Handelns.
Meine aktuellen veröffentlichungspflichtigen Angaben finden Sie auf der Seite des Deutschen Bundestags unter:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/stegemann_albert/259098
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Bundestags unter:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/nebentaetigkeit
Aktuell arbeiten rund 475 Mitarbeiter durch Vermittlung von pro tec in verschiedenen Betrieben. Mit 260 Personen ist der Großteil in der Grafschaft beschäftigt, weitere 150 im Lingener Raum. „Für unsere Mitarbeiter sind wir häufig die erste Anlaufstation, wenn es private Probleme oder Sorgen gibt. Unseren Kunden ermöglichen wir, flexibel auf Auftragslagen reagieren zu können. Dabei streben wir langfristige Partnerschaften mit Mitarbeitern und Unternehmen an“, so Geschäftsführer Gerrit Ricker.
Im Emsland und der Grafschaft Bentheim gebe es nicht nur einen Fachkräfte-, sondern einen Arbeitskräftemangel, so Ricker. Das nehme pro tec zum Anlass, um möglichste vielen Menschen ohne Beschäftigung den Weg zurück in Arbeit zu ermöglichen. „Wir geben den Menschen eine neue Chance. Häufig geht es um Verlässlichkeit und Struktur, im zweiten Schritt dann um die fachliche Qualifizierung“, so Ricker. Pro tec ist zugelassener Bildungsträger, bei dem Bildungsgutscheine nach SGB III eingelöst werden können. So ist eine Weiterbildung zum Schweißer, Staplerfahrer, CNC-Maschinenführer, Abkanter sowie im Bereich der Lagerlogistik möglich.

Der Anspruch sei eine individuelle, praxisnahe und zielgenaue Bildung. Dass dies ein vielversprechender Ansatz ist, bestätigt der Arbeitsmarktpolitiker Stegemann. „Aus Bildungseinrichtungen wissen wir, dass jeder Zweite, den wir intensiv betreuen, anschließend Arbeit findet“, so Stegemann. Daher fördere der Bund vergleichbare Projekte bis 2020 mit rund 762 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. „Damit wollen wir rund 23.000 Arbeitssuchende erreichen. Das Geld wird nicht per Gießkanne, sondern ganz gezielt ausgegeben.“
In diesem Zusammenhang wurde die Lage am Ausbildungsmarkt angesprochen. „Aktuell sind wir in Deutschland von einer bedarfsorientierten Berufsbildung meilenweit entfernt“, so Stegemann. „Der Fachkräftemangel im Handwerk ist mit Händen zu greifen. Gesellen werden häufiger übernommen und die Bezahlung ist häufig auch besser als im kaufmännischen Bereich“, so Stegemann.
Hier sieht Stegemann Eltern, Lehrer und Politik gleichermaßen in der Pflicht. „Jeder soll seinen Weg finden. Wir dürfen niemandem vorschreiben, was er tun soll. Zugleich sollten wir junge Menschen aber ermutigen, eine Ausbildung zum Maurer, Kraftfahrer, Zerspanungstechniker, Elektriker oder Systemadministrator zu machen.“ Das sei häufig Kopfsache. Gerade Eltern wollen das Beste für Ihre Kinder. Wir müssten aber lernen, dass dies nicht immer und das Abitur mit direktanschließendem Studium ist.
Irene Schubert berichtete aus dem Arbeitsrecht. Der Bundestag hat jüngst die Regeln für die Arbeitnehmerüberlassung verschärft. Spätestens ab dem neunten Monat müssen Zeitarbeiter künftig den gleichen Lohn erhalten wie Mitarbeiter im Unternehmen. Die Höchstüberlassungsdauer beträgt 18 Monate. Wichtig sei es, dass die neuen Regeln nicht die Benachteiligen, die eigentlich geschützt werden sollen, etwa Arbeitnehmer ohne Führerschein. So wurden Fallbeispiele wie spezialisierte Krankenschwestern in mehr als einem Krankenhaus besprochen.
Ein Praktikum in einem Bundestagsbüro war bis vor ein paar Wochen in meinen kühnsten Vorstellungen nicht möglich. Immerhin war es Berlin und zudem noch im Bundestag. Dort, wo alle Bundestagsabgeordneten ihren Sitz haben und somit das gesetzgebende Organ in der Bundesrepublik Deutschland, in Form des Parlaments, sind. Durch eine großartige Aktion von unserer Nordhorner Schule kam ich erst in Kontakt mit Heinz Möddel und schließlich Albert Stegemann. Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ermöglichte die Kontaktaufnahme und das entscheidende Angebot ein Praktikum im Bundestag zu absolvieren. Ende Juni durfte ich also erleben wie der Tag eines Politikers in der Praxis verläuft. Meine Person hatte das Glück, dass es die zwei letzten Sitzungswochen vor der Sommerpause im Bundestag waren. Somit wurden gerade zum Ende hin nochmal viele wichtige Entscheidungen besprochen bzw. entschieden. Das Praktikum begann direkt mit einem Meeting zur Gestaltung der Homepage.
Besonders aufgefallen ist, dass ich sehr freundlich empfangen wurde. Die stets hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen führten mich langsam und behutsam in das ganze System ein und sorgten dafür, dass ich gut eingebunden wurde. Nach und nach kam ich in die Materien rein und es ging los mit Aufgaben verschiedener Art. Beispielweise war das Verfassen von Pressemitteilungen, Grußworten und Glückwunschschreiben sehr interessant, weil man eben in die thematische Vielfalt eintauchen durfte. Recherchen waren ebenso an der Tagesordnung und dort half das Intranet, sowie die Datenbanken des Bundestages. Über die Zeit im Büro hinaus durfte ich an Plenarsitzungen, Ausschusssitzungen, Veranstaltungen der CDU/CSU-Fraktion, Arbeitsgruppen und Kongressen teilnehmen. Dort traf ich oft auf sehr bekannte politische Gesichter und es war sehr interessant diese mal in ihrer Arbeit zu analysieren.
Das Highlight meines Praktikums besteht aus zwei Teilen. Zum einen, dass ich die Bundeskanzlerin mehrmals sehen durfte und auch anderen wichtigen Bundesministern in ihren Fachbereichen zuhören durfte. Der zweite Teil bestand daraus, dass ich im Plenarsaal sitzen durfte und eine, meiner Meinung nach, wichtige Entscheidung mit beobachten durfte. Am letzten Tag meines Praktikums durfte ich nämlich sehen, wie der Gesetzesentwurf zum Thema „Ehe für alle“ mit einer namentlichen Abstimmung entschieden wurde.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich zwar schon viele Praktika hinter mir habe, jedoch dieses das beste, informativste, hochwertigste und schlussendlich schönste Praktikum war, was ich bis dato absolvieren durfte. Meinen herzlichen Dank möchte ich an Luisa, Anja, Heinz, Michael und insbesondere an Herrn Albert Stegemann aussprechen. Ich weiß, dass ihr ein klasse Team seid und ihr bei eurer Linie bleiben werdet. Danke für alles!

Berlin. Elf Kindertagesstätten aus der Region starten mit dem neuen Krippenjahr ins Bundesprogramm „Sprach-Kita“. Das teilte die Servicestelle Sprach-Kitas dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann mit. „In nun über 30 Einrichtungen im mittleren und südlichen Emsland sowie der Grafschaft Bentheim lässt sich der Bund die frühkindliche Sprachförderung rund 3,78 Millionen Euro kosten. Das ist eine richtig gute Investition in die Zukunft“, so Stegemann, der einen guten Start wünscht.
Dem Bund geht es bei den „Sprach-Kitas“ um die Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung. Dabei kommt der inklusiven Pädagogik sowie der Zusammenarbeit mit den Familien eine große Bedeutung zu. In den Einrichtungen wird eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft gefördert, die das Kita-Team unterstützt.
Zehn bis 15 Sprach-Kitas sind zudem jeweils in einem regionalen Verbund organisiert, der von einer zusätzlichen Fachberatung begleitet wird. In den neuen elf Kitas wird die Förderung bis Ende 2020 gewährt. Jährlich sind es 25.000 Euro je Einrichtung. In diesem Jahr wird die Förderung anteilig gewährt. Durch alltägliche sprachliche Bildung werden alle Kinder in den Kindertageseinrichtungen erreicht.
In der Grafschaft Bentheim sind es gleich sechs Einrichtungen, die künftig zusätzlich profitieren: Evang.-ref. Kindergarten Wietkamp Strolche, Evang.-ref. Kindergarten Mauerstraße, Kita Rüskauer Rasselbande (alle Schüttorf) sowie die Martin-Luther-Kindertagesstätte und die Kita Wirbelwind Kita Sonnenwald (beide Nordhorn). Im Emsland ist das Evang.-luth. Familienzentrum KiTa Arche Noah, die Kath. Kindertagesstätte St. Barbara, das Haus des Kindes (alle Lingen), das Familienzentrum St. Vitus (Meppen) und die Kindertagesstätte St. Ursula (Haselünne) neu dabei.
„Kinder aus bildungsschwachen Familien aber auch Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, werden besonders profitieren“, so Stegemann. Für den Abgeordneten ist die deutsche Sprache Grundlage einer erfolgreichen Integration und Schulausbildung. Umso wichtiger sei es, dass jedes Kind eine faire Chance durch frühe und gezielte Förderung erhalte.