Der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) ruft die Kommunen im Emsland und der Grafschaft auf, sich für Bundesfördermittel zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zu bewerben. Mit einem Gesamtbudget von 400 Millionen Euro werden insbesondere Projekte unterstützt, die Ihre kommunalen Einrichtungen klimafreundlich sanieren wollen.
Stegemann betont die Chance, die das Programm den Städten und Gemeinden bietet: „Das Programm ermöglicht es unseren Kommunen, ihre Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur zu modernisieren und somit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Fördermittel sollen dazu verwendet werden, dringend notwendige Sanierungsprojekte anzugehen und die Energieeffizienz zu verbessern.“
Kommunen haben bis zum 15. September 2023 die Möglichkeit, ihre Interessenbekundungen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Bis zu 75 Prozent der Kosten können gefördert werden.
Weitere Informationen zum Projektaufruf sowie die erforderlichen Antragsunterlagen sind auf der Website des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/sanierung-kommunaler-einrichtungen-sjk.html verfügbar.
Die Europäische Union verhandelt derzeit über die Novellierung der Industrieemissionsrichtlinie (IED), die das Regelwerk des Emissionsschutzes in Europa darstellt. Künftig sollen die IED-Bestimmungen für Industrie und Landwirtschaft drastisch verschärft werden. Aktuell fallen rund 9.000 Industrieanlagen in Deutschland unter die Bestimmungen der Richtlinie. Fortan werden deutlich mehr Unternehmen eine Genehmigung benötigen. Über 250 Betriebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim würden nach jetzigem Stand keine Genehmigung für den Weiterbetrieb oder diese nur mit erheblichem finanziellen und bürokratischen Aufwand erhalten.
Auch das Salzbergener Unternehmen Hansen & Rosenthal (H&R) wäre von einer Verschärfung massiv betroffen. Die Firma hat sich auf die Entwicklung und Erzeugung von chemisch-pharmazeutischen Spezialprodukten fokussiert. So sind die Emsländer ein führender Hersteller von Raffinationsprodukten, Polymeren und chemischen Zwischenprodukten. H&R beliefert Kunden weltweit in verschiedenen Branchen wie der Automobilindustrie, der Bauindustrie, der Kosmetikindustrie und der Pharmaindustrie.
Der Salzbergener Geschäftsführer von H&R, Martin Ahmann, betont: „Die gesellschaftliche Transformation und das gemeinsame Ziel geringerer Umweltbelastungen kann nur dann vorangetrieben werden, wenn uns Freiheiten wie Technologieoffenheit und angemessene Übergangsfristen zugestanden werden. Genau das Gegenteil geschieht aktuell. Unsere eigene Leistungs- und Transformationsfähigkeit wird durch überzogene gesetzliche Regularien wie der Verschärfung der EU-Richtlinie massiv eingeschränkt und könnte zu einer Verlagerung der betroffenen Industrien in Regionen mit deutlich geringerem Umweltbewusstsein führen. Die Novelle würde uns nur zusätzliche Bürokratie und keinen neuen, nachhaltigen Umweltschutz abverlangen.“
„Mit den geplanten Verschärfungen durch die Richtlinie wird eine schleichende Deindustrialisierung und Abwanderung der heimischen Investitionen massiv befördert – das haben mir in den vergangenen Wochen neben H&R mehr als 50 weitere Unternehmen geschildert. Das müssen wir verhindern“, stellt der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann klar. „Wir wollen ein klimaneutrales Industrieland werden und auch in Zukunft soziale Sicherung gewährleisten, aber mit einer wirtschaftsfeindlichen Politik gelingt uns keins von beidem.“
In Berlin fand Ende April auf Einladung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Expertenanhörung zu der geplanten Verschärfung der IED statt. Dabei betonten alle Redner vom Deutschen Bauernverband, dem Bund der Deutschen Industrie und der Gewerkschaft IGBCE, dass eine Verschärfung der Genehmigungsverfahren massive Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Landwirtschaft habe. „Kritisch ist nach wie vor, dass eine Entkopplung von Umweltmanagementsystem und Genehmigungsvoraussetzung nicht gelöst wurde“, so Verena Wolf vom Verband der Chemischen Industrie.
Albert Stegemann hatte sich bereits mit einem Schreiben an über 250 Unternehmen im Emsland und der Grafschaft Bentheim gewandt. „Ohne eine klare Positionierung Deutschlands gegen diese drastischen Verschärfungen wird diese Novellierung in Brüssel voraussichtlich beschlossen werden. Die Akzeptanz und Unterstützung einer gesamteuropäischen Lösung würden wir somit verspielen“, befürchtet der Bundestagsabgeordnete.
Circa 50 Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe des Gymnasium Leoninum in Handrup stellten dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU) anlässlich eines europaweiten Projekttags politische Fragen. Auch in die siebte Klasse der Marienschule in Lingen wurde Stegemann eingeladen, um eine Unterrichtsstunde mitzugestalten. An dem EU-Projekttag besuchen Politikerinnen und Politiker Schulen, um über die Europäische Union, Europa, aber auch um allgemeine gesellschaftspolitische Themen zu sprechen und zu diskutieren. Über das politische Interesse der jungen Menschen freut sich Stegemann.
„Der EU-Projekttag ist ein tolles Ereignis, um unsere europäischen Errungenschaften und die gemeinsame Idee einer europäischen Zukunft näher zu bringen“, meint der direkt gewählte Abgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Unter der Leitung der jeweiligen Fachlehrer konnten die Schülerinnen und Schüler beider Schulen ihre Fragen an den Bundestagsabgeordneten richten, die sie schon immer mal loswerden wollten.
Diskutiert wurden unter anderem die Vorteile der europäischen Union, wie ein normaler Arbeitstag eines Bundestagsabgeordneten in Berlin aussieht und welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf die Menschen in unserer Region hat. Die Schülerinnen und Schüler konnten zudem unter Beweis stellen, wie gut sie ihren Bundestagsabgeordneten kennen, denn auch landwirtschaftspolitische Themen oder Stegemanns priorisierte Treckermarke wurden nachgefragt. Stegemann fungiert seit einiger Zeit als agrar- und ernährungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.
So berichtet Matthias Pfordt, Fachlehrer Politik am Gymnasium Leoninum in Handrup: „Herr Stegemann hat unseren Schülerinnen und Schülern mit seinem Besuch am EU-Projekttag einen wertvollen Einblick in seine politische Arbeit gegeben. Er hörte den Jugendlichen zu, nahm die Anliegen, Interessen und Fragen ernst und konnte engagiert aus dem politischen Nähkästchen berichten. Wir bedanken uns herzlich für seinen Besuch.“
Der EU-Projekttag findet seit 2007 kontinuierlich in allen dafür angemeldeten Schulen innerhalb der Europäischen Union statt. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann besucht anlässlich des Aktionstags jährlich mehrere Schulen, um dort mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
„Wir freuen uns, dass Herr Stegemann an unserer Schule am EU-Projekttag teilgenommen hat. Seine Mitgestaltung einer Unterrichtsstunde hat unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, über wichtige gesellschaftspolitische Themen zu sprechen. So eine Politikstunde der anderen Art hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“, erklärt der Schulleiter der Marienschule, Marko Wittstruck.
Bis zum 30. Juni sucht der Förderpreis ‚Helfende Hand‘ herausragendes ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) ruft Einrichtungen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim dazu auf, sich für diesen Förderpreis zu bewerben. Die Initiative des Bundesinnenministeriums (BMI) zielt darauf ab, ehrenamtliches Engagement von Einzelnen, Gruppen und Einrichtungen im Bevölkerungsschutz einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
In diesem Jahr hat bereits die DLRG Ortsgruppe Salzbergen e.V. aus dem Emsland mit Ihrem innovativen Projekt „Wasserratten“ eine Bewerbung eingereicht. Schon einmal wurde ein emsländisches Projekt ausgezeichnet: Die AG Rettungsschwimmen der Meppener Johannesschule gewann 2012 den vierten Platz. Seit dem Jahr 2011 bietet die Johannesschule halbjährlich einen Rettungsschwimmkurs für Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs an.
Der Förderpreis „Helfende Hand“ wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis und einen Publikumspreis. Die unabhängige Jury bewertet die eingereichten Bewerbungen und Vorschläge anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Vorbildcharakter der Ideen, Konzepte und Projekte. Interessierte Einrichtungen haben die Möglichkeit, ihre Bewerbungen bis Monatsende einzureichen und damit die Chance auf attraktive Zuschüsse zu nutzen. Die Gewinner können Preisgelder in Höhe von bis zu 9.000 Euro gewinnen.
„Das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft. Es ist zugleich ein Zeichen der Bereitschaft, besondere Verantwortung zu übernehmen. Ich ermutige alle Einrichtungen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim sich für den Förderpreis ‚Helfende Hand‘ zu bewerben und sich für ihre wertvolle Arbeit mit mehr als nur lobenden Worten zu belohnen“, wirbt Stegemann für die Initiative.
Bewerbungen können noch bis zum 30. Juni direkt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn eingereicht werden. Mehr Infos sind unter https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/die-bewerbung verfügbar. Albert Stegemann hofft auf zahlreiche Bewerbungen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim.
Seit November 2022 gilt die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Infolgedessen sind die Tierarztrechnungen rasant angestiegen – besonders Pferdehalter klagen über Kostensteigerungen von 200%. Anlässlich des gestrigen Parlamentarischen Abends der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erklären der agrarpolitische Sprecher, Albert Stegemann, und die familienpolitische Sprecherin, Silvia Breher:
Albert Stegemann: „Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat es bei der Novelle der Gebührenordnung im vergangenen Jahr versäumt, die Pferdehalter und den Pferdesport in die rechtliche Ausarbeitung aktiv miteinzubeziehen. Das war ein grober Fehler. Es gibt in Deutschland rund 970.000 Personen, die Pferde besitzen. Freizeit- und Hobbyreiter genauso wie Turnierreiter sind die Leidtragenden, da die neuen Gebühren für Pferdehalter sich heftig verteuert haben. Das gute und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Tierärzten und Tierhaltern darf nicht beeinträchtigt werden. Die Ampel schafft bei den vielen Tierhaltern, egal ob privat oder gewerblich, absichtlich immer weitere Unwägbarkeiten, die Tierhaltung grundsätzlich erschweren.
Silvia Breher: „Die neue Gebührenordnung ist ein Baustein, um die flächendeckende gesundheitliche Versorgung von Tieren in Deutschland zu gewährleisten. Hier ist Augenmaß erforderlich. Sie darf nicht dazu führen, dass zum Beispiel die Zukunft des Pferdesportes und der Pferdehaltung gefährdet wird. Deshalb fordern wir das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, sich mit den Pferdehaltern an einen Tisch zu setzen. Eine Klarstellung hinsichtlich der Einordnung von Pferden als landwirtschaftlich genutzte Tiere kann nur ein erster Schritt sein.“
Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für das aktive Vereinsleben und die Sicherung wichtiger Strukturen gerade im ländlichen Raum. Doch die ehrenamtliche Arbeit steht vor Herausforderungen wie Nachwuchsmangel, Erreichbarkeit von Angeboten und steigenden bürokratischen Anforderungen. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) wurden im Landkreis Emsland deshalb hauptamtliche Anlaufstellen für Ehrenamtliche eingerichtet.
Diese Anlaufstellen bieten Engagierten Informationen, Beratung, Qualifizierung und Vernetzung. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann und Albert Stegemann hatten sich vor einiger Zeit für den Antrag des Landkreises Emsland bei der damaligen Bundesministerin Julia Klöckner eingesetzt und erfolgreich fast 500.000€ Euro Fördermittel bereitgestellt. Das Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ (HAsEA) ist Teil des Verbundprojekts des BMEL und des Deutschen Landkreistags, das innovative Projekte auf Landkreisebene fördert, um das Ehrenamt nachhaltig zu stärken und zu verbessern.
„Ohne Ehrenamt ist kein Staat zu machen. Das Ehrenamt ist das Rückgrat der Gesellschaft. Die abertausenden Freiwilligen in Deutschland leisten jeden Tag, was der Staat gar nicht stemmen kann. Dadurch entstehen Kulturangebote, Sportturniere, Betreuungsgruppen, Hilfeeinrichtungen, Katastrophenschutzmaßnahmen und, und, und. Deutschland ist im ehrenamtlichen Engagement Weltmeister und darauf können wir unglaublich stolz sein. Denn vielleicht entsteht nicht jeden Tag etwas Großes aber ganz gewiss etwas Gutes.“
Insgesamt nehmen bundesweit 18 Landkreise als Verbundpartner teil, darunter auch das Emsland. Die Projekte laufen Mitte des Jahres 2023 aus – erfreulicherweise bestehen die vor Ort geschaffenen Strukturen auch darüber hinaus weiter.
„Es ist wichtig, ehrenamtliches Engagement durch hauptamtliche Ansprechpersonen zu unterstützen – das hat uns das Projekt gezeigt. Im Landkreis Emsland besteht bereits seit 2006 der Ehrenamtsservice als hauptamtliche Anlaufstelle, die vernetzt, berät und den emsländischen Ehrenamtlichen Qualifizierungsmaßnahmen anbietet. Die Erfahrungen des HAsEA-Projekts, insbesondere das Thema Kooperationen mit Unternehmen, sollen in die künftige Arbeit des Ehrenamtsservices einfließen. Darüber hinaus sind gut vernetzte Ansprechpersonen in den Kommunen wichtig, das haben uns die fünf Regionalstellen im Projekt deutlich gemacht“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.
Er appellierte daher an alle Kommunen, auch weiterhin ins Ehrenamt zu investieren. Der Landkreis Emsland hat dafür eine Richtlinie zur Förderung von Freiwilligenengagement verabschiedet, die jede Kommune im Emsland unkompliziert beantragen könne, so der Landrat.
„Mit der Einrichtung der hauptamtlichen Anlaufstellen für Ehrenamtliche haben wir die Unterstützung und Förderung des Ehrenamts im Landkreis Emsland erfolgreich vorangebracht. Die hauptamtlichen Anlaufstellen haben bereits zahlreiche Engagierte informiert, beraten und vernetzt. Die positiven Ergebnisse bestärken uns darin, den Weg der Engagementförderung weiterzugehen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort können wir das Ehrenamt stärken und die Strukturen im Emsland nachhaltig sichern“, lobt Stegemann die Förderungsergebnisse abschließend.
Seit über 30 Jahren fördert der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem US-Kongress den Jugendaustausch zwischen Deutschland und den USA. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) erhalten Jugendliche Vollstipendien für ein Austauschjahr im jeweils anderen Land. Der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) engagiert sich selbst als Pate für die 18-jährige Morgan Lawrence aus St. Louis, die seit mittlerweile acht Monaten im emsländischen Altenlingen lebt.
Während ihres Aufenthaltes beheimatet eine Gastfamilie die junge Amerikanerin aus Missouri, die in der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums Geogianum zur Schule geht. In ihrer Freizeit spielt die 18-Jährige Klarinette im Musik- und Handball im Sportverein. Besonders gefreut hat Sie sich, in einer Sitzungswoche des Deutschen Bundestags das erste Mal in ihrem Leben die Bundeshauptstadt Berlin besucht zu haben. Nach ihrem Auslandsjahr möchte Lawrence Geographie mit dem Schwerpunkt auf Vulkanologie an einem kalifornischen College studieren.
„Morgan ist eine engagierte und begeisterte junge Frau, die während ihres Aufenthalts in Altenlingen bereits viele Freundschaften geschlossen hat und sich bei uns in der Region sehr wohl fühlt. Ich bin überzeugt davon, dass sie die typisch emsländischen Tugenden wie Bodenständigkeit, Gemeinschaftssinn und Weltoffenheit mit in ihre Heimat nehmen wird. Ich bin stolz darauf, dass wir hier in der Region einen Beitrag zum transatlantischen Austausch leisten können und wünsche Morgan für Ihre Zukunft alles Gute“, kommentiert Albert Stegemann.
Die PPP-Stipendien sind Vollstipendien, die den kompletten Kostenbeitrag für das Austauschjahr abdecken – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung. Für einen Austausch in die USA können sich junge Menschen bewerben, die ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Ab sofort können sich junge Menschen für das 41. PPP 2024/25 bewerben. Die Frist endet am Freitag, dem 8. September 2023. Bewerbungsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2006 und dem 31. Juli 2009 geboren wurden, sowie junge Berufstätige, die nach dem 31. Juli 1999 Geburtstag haben.
„Der Jugendaustausch zwischen Deutschland und den USA ist eine einzigartige Möglichkeit für junge Menschen, eine neue Kultur kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm bietet Vollstipendien für ein Austauschjahr und ermöglicht jungen Menschen aus Deutschland und den USA diese bereichernde Erfahrung. Ich ermutige alle jungen Menschen, sich für das PPP zu bewerben. Nutzt diese Chance, erweitert euren Horizont und gestaltet aktiv die deutsch-amerikanischen Beziehungen mit“, wirbt Stegemann für neue Bewerbungen.
Auch in diesem Jahr findet der Aktionstag „Tag der kleinen Forscher“ statt. Der bundesweite Mitmachtag widmet sich jährlich einem neuen, spannenden Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT). Auch die Kita St. Marien in Bawinkel nimmt am Aktionstag zum Thema Weltraum teil. Der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) unterstützt die Aktion und hat im Rahmen dessen die KitA besucht. Gleichzeitig ruft Stegemann Bildungseinrichtungen im Emsland und der Grafschaft Bentheim auf, noch am „Tag der kleinen Forscher“ teilzunehmen und mit den Kindern den Weltraum zu erforschen.
Der diesjährige „Tag der kleinen Forscher“ ist für den 13. Juni angesetzt – die Aktionen in den Kitas, Horten und Grundschulen können allerdings schon jetzt und auch über den Stichtag hinaus stattfinden. In diesem Jahr schickt die Stiftung „Kinder forschen“ Kinder in ganz Deutschland auf eine Reise ins Weltall. Mädchen und Jungen entdecken bunte Sterne, entfernte Galaxien und schwarze Löcher. Sie verwandeln sich in Astronautinnen und Astronauten, besuchen eine Raumstation oder den Mond.
Auch die Kindertagesstätte St. Marien in Bawinkel nimmt an dem Projekt teil. So können die Kinder vor Ort eigene Raketen basteln, in Astronautenanzügen spielen, spannende Geschichten über die Weiten des Alls hören und an verschiedensten anderen Kleinprojekten über das Universum und die Schwerelosigkeit forschen. „Der Tag der kleinen Forscher bringt Abwechslung und Spaß für die Kinder in unserer Kita“, erklärt die Leiterin Karina Hoffmann. „Wir nehmen jedes Jahr an diesem tollen Angebot teil, um den Kleinen spielerisch etwas beizubringen. Schön, dass auch unser Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann diese Arbeit wertschätzt!“
Albert Stegemann unterstützt den Aktionstag mit einem Aufruf: „Was die Erzieherinnen hier in der Kita St. Marien an Möglichkeiten für die Kinder geschaffen haben, finde ich toll. Ich würde mich freuen, wenn noch möglichst viele andere Einrichtungen der frühen Bildung bei uns im Emsland und in der Grafschaft den ‚Tag der kleinen Forscher‘ feiern. Er ist ein guter Anlass, um zu zeigen, wie gute MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Kitas, Horten und Grundschulen aussehen kann.“
Hintergrund: Die gemeinnützige Stiftung „Kinder forschen“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Mehr erfahren über die Bildungsinitiative „Kinder forschen“: https://www.stiftung-kinder-forschen.de/ Auf der Website zum Aktionstag gibt es spannende begleitende Forscherideen, an denen sich Bildungseinrichtungen bei den Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren können.
Wie kommen die Grafschafter Schwimmbäder und -vereine durch die Krisenzeit? Droht dem Schwimmsport in der Grafschaft ein ähnliches Schicksal wie dem Eissport? Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Schwimmvereins WASPO Nordhorn Gaby Ekkelboom und Detlef Rüger sowie dem Vorsitzenden der Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft (bnn) Volker Mende hat der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) über aktuelle Herausforderungen für den Schwimmsport in der Grafschaft Bentheim gesprochen. Neben der Pandemie und der Energiekrise blicken die Verantwortlichen mit großer Sorge auf die steigenden Nichtschwimmerzahlen.
Der örtliche Bundestagsabgeordnete Stegemann ist sich mit den Vertretern des Wassersports einig, dass der Schwimmsport und eine gute Schwimmausbildung für Kinder und Jugendliche unbedingt gewährleistet bleiben müssen. Die steigenden Nichtschwimmerzahlen in ganz Deutschland und die persönliche Einschätzung der Vorsitzenden verdeutlichen den Bedarf an Verbesserungen. „Schwimmen können sollte jedes Kind. Es macht Spaß, tut gut und ist im Zweifel eine lebensrettende Fähigkeit“, betont Stegemann.
Jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren kann laut einer von der DLRG in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage nicht schwimmen. Der Anteil der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, habe sich der Umfrage zufolge in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt, teilt die DLRG mit. Gut sei es deshalb, dass der Betrieb in den Grafschafter Schwimmbädern nach der Pandemie wieder angelaufen sei, so Stegemann.
Der Verein WASPO Nordhorn verzeichnete über die Corona-Pandemie hinweg nur einen leichten Mitgliederrückgang. Nun überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Wiedereröffnung der Schwimmbäder für das Training, erklärt die 2. Vorsitzende Gaby Ekkelboom. Volker Mende von den heimischen Bäderbetrieben berichtet, dass diese sich gut an die Pandemie anpassen konnten. Da Schwimmkurse für Anfänger nicht das ganze Jahr über angeboten werden konnten, reagierte der Bäderbetrieb mit Crashkursen in den Sommerferien bei niedrigen Inzidenzen. Dadurch konnten über 1000 Kindern das Schwimmen beigebracht werden und es entstanden keine allzu langen Wartelisten.
Die Kurseinnahmen der drei Bäder in Emlichheim, Uelsen und Nordhorn haben sich nach der Pandemie wieder stabilisiert oder sogar erhöht. Dennoch steht fest, dass die Bäder ohne staatliche Zuschüsse deutlich höhere Eintrittspreise verlangen müssten. Der aktuelle Preis für eine Tageskarte liegt bei 5,50€. Trotz des anhaltenden Zuschussbedarfs für den Betrieb von Badeanlagen drohen den lokalen Betriebe und Vereinen vorerst keine Schließungen. Im Gegenteil, in Nordhorn wird derzeit über den Ausbau der Wasserfläche für das Training spekuliert.