Über sein Praktikum in meinem Abgeordnetenbüro in Berlin berichtet der Jura-Student Henrik Fehren:

„Vom kleinen Bernte in die ehemalige Hauptstadt Bonn. Von dort zog es mich weiter in die aktuelle Hauptstadt Berlin für mein Verwaltungspraktikum im Rahmen meines Studiums.

Sechs Wochen lang durfte ich im Abgeordnetenbüro von Albert Stegemann einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestags wagen.

Am meinem ersten Tag war ich glücklicherweise überpünktlich, sodass mir früh genug auffallen konnte, dass ich am falschen Eingang des Jakob-Kaiser-Hauses wartete. Als ich nun den richtigen Eingang gefunden hatte und durch die Sicherheitskontrolle war, wurde ich von Heinz abgeholt. Im Büro wurde ich herzlich aufgenommen, in die Büroabläufe eingeführt und dann direkt in die Arbeit eingebunden.

Von Beginn an wurden mir vielfältige und fordernde Aufgaben anvertraut, die ich eigenständig angehen durfte. Ich habe unter anderem Pressemitteilungen verfasst, Recherchearbeit betrieben, Termine für Herrn Stegemann vorbereitet und Bürgeranfragen beantwortet. Eine Wahlkreisveranstaltung zum Thema Organspende vollständig planen und organisieren zu dürfen, stellte mich vor eine besondere Aufgabe. Als aber Herr Stegemann am Morgen nach der Veranstaltung anrief, um sich extra für die gute Planung zu bedanken, waren alle Bedenken über mögliche Pannen während des Abends verflogen.

Darüber hinaus durfte ich Herrn Stegemann während der Sitzungswochen zu verschiedenen Terminen begleiten und an mehreren Sitzungen teilnehmen.

Die ersten drei Wochen meines Praktikums lagen noch in der Sommerpause. Pause im Bundestag bedeutet eine verlängerte sitzungsfreie Zeit, in der natürlich trotzdem gearbeitet wird. Erinnerte mich komischerweise an meine „Semesterferien“, die ja auch nur noch vorlesungsfreie Zeit heißen…

Etwas ruhiger als sonst war es trotzdem, sodass Heinz mich in meinen ersten Tagen durch die verschiedenen Gebäude führen und mir dabei viel Neues beibringen konnte. Dabei wurde mein doch recht angerostetes Geschichtswissen wieder aufgefrischt.

Während zwei meiner sechs Wochen war mit Henrik ein weiterer Praktikant im Büro. Zudem hat Lara, die ein freiwilliges soziales Jahr in Herrn Stegemanns Büro absolviert, ihre Arbeit aufgenommen, sodass es zwischenzeitlich doch recht kuschelig wurde, was aber die gute Stimmung im Büro in keiner Weise schmälerte.

Durch das tolle Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist uns dreien viel geboten worden, wie diverse Diskussionsrunden zum Beispiel mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier oder CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Außerdem durfte ich verschiedene Plenarsitzungen als Zuschauer verfolgen. Sehr interessant waren auch die Führungen durch das Bundeskanzleramt und den Reichstag.

Vom Büro wurde es mir ermöglicht, Freunde, die zu Besuch in Berlin waren, durch die Liegenschaften des Bundestags zu führen.

Später durften Lara und ich sogar, was wir uns einige Wochen zuvor niemals zugetraut hätten, einer Besuchergruppe eine Führung geben.

Spätabends am Ende meines letzten Arbeitstags wurde mir bei einem wohlverdienten Feierabendbier im Büro ein weiteres Mal bewiesen, was für eine tolles Praktikum ich bei Herrn Stegemann und seinem Team hatte.

Letztendlich gingen die sechs Wochen viel zu schnell vorbei. Ich habe in dieser spannenden, aber auch fordernden Zeit viel gelernt und sie wird mir immer in guter Erinnerung bleiben.

Daher vielen, vielen Dank an Herrn Stegemann, Mandy, Lara, Heinz, Till, Philipp, Christopher und alle anderen für die beeindruckenden sechs Wochen!“

Henrik Fehren und Albert Stegemann vor dem Reichstagsgebäude in Berlin

Lingen. Seit Anfang Juli führt Jan Koormann die Lingen Wirtschaft und Touristik GmbH & e.V. (LWT). Um über die Stärkung der Stadt Lingen als Wirtschafts- und Tourismusstandort ins Gespräch zu kommen, besuchte ihn nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Lingen hat mit seiner attraktiven Innenstadt, vielen guten Radrouten und der Lage am Wasser viel zu bieten. Jan Koormann hat meine volle Unterstützung, wenn er diese Vorzüge durch ein gutes Stadtmarketing vermitteln will“, betont Stegemann im Gespräch mit dem erfahrenen Tourismusfachmann.

Touristisch ist das Emsland bekannt für die abwechslungsreiche Natur und die damit verbundenen guten Bedingungen für Rad- und Wanderurlaube. In diesem Bereich ist Lingen bereits gut aufgestellt. Aber Koormann sieht noch zahlreiche Ansatzpunkte zur Optimierung. „Die Radrouten sollen nicht nur um die Stadt herum führen, sondern die Touristen in den Innenstadtkern locken. Hierfür wollen wir zwei bis drei neue Routen ausweisen. Zudem wird das Potenzial der Wasserwege, die Möglichkeiten zur Ansiedlung von Trendsportarten und die Nähe zu den Niederlanden zu wenig genutzt. Lingen kann zum perfekten Standort für Paddel & Pedal-Touren und sogar auch für Wander- und Mountainbike Interessierte werden“, unterstreicht der gebürtige Emsländer.

Stegemann: Lingens Vorzüge für Touristen sichtbar machen

Weiteren Handlungsbedarf sieht er in den Bereichen Infrastruktur und Erreichbarkeit. Lingen habe viele touristische Hotspots wie Naturlehrpfade, Skatebahnen und kulturelle Attraktionen – diese müssten aber auch ausreichend ausgeschildert und durch neue Mobilitätsangebote erreichbar sein. Stegemann betonte in diesem Zusammenhang, dass sich das Mobilitätsverhalten verändere. Die LWT prüft daher zurzeit verschiedene Konzepte zur Bereitstellung von Leihfahrrädern oder elektronischen Kleinfahrzeugen und möchte auch den Ausbau der Beschilderungsinfrastruktur vorantreiben.

Dem Team der LWT ist es wichtig, dass auch die Lingener Bürger spüren, dass Aufbruchsstimmung beim Stadtmarketing herrscht: „Mit dem neuen Bier- und Weihnachtsmarktpass planen wir spannende Angebote und schaffen attraktive Angebote für die Studenten und Familien vor Ort. Zudem arbeiten wir an der Vereinfachung und Digitalisierung des beliebten Lingen Gutscheins.“

Foto: Albert Stegemann mit LWT-Geschäftsführer Jan Koormann
Albert Stegemann mit LWT-Geschäftsführer Jan Koormann

Berlin. Zum fünften Mal vergibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2020 den Preis „Zu gut für die Tonne!“. Der ernährungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann befürwortet den Wettbewerb: „In jedem Lebensmittel stecken wertvolle Arbeitsstunden und Ressourcen. Daher ist es besonders wichtig, dass wir sorgsamer und weniger verschwenderisch mit unserem Essen umgehen.“

Fast die Hälfte aller Lebensmittelabfälle ist vermeidbar

In Deutschland werden in jedem Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, die Hälfte davon in privaten Haushalten. Das sind mindestens 55 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Besonders tragisch ist es, wenn Produkte in der Tonne landen, die noch zum Verzehr geeignet sind.

In den fünf Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung werden daher Projekte oder Produkte gesucht, die innovativ und kreativ der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen. Der Jury um Fernsehkoch Christian Rach kommt es dabei besonders auf Ideen zum Mitmachen und Nachmachen an. Einzelpersonen, Vereine und Betriebe können sich bis zum 13. Oktober 2019 bewerben.

Die Tafeln zum Beispiel retten pro Jahr über 260.000 Tonnen Lebensmittel. Bis 2030 will die Bundesregierung die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf halbieren. „Wirklich jeder kann ohne großen Aufwand etwas beitragen. Das zeigen die bereits ausgezeichneten Projekte eindrucksvoll“, so Stegemann.

Weitere Information zur Bewerbung und Projekte aus den Vorjahren finden Sie unter www.zugutfuerdietonne.de/bundespreis. Bei Rückfragen wenden Sie sich gern telefonisch unter (030) 22777155 oder per E-Mail an albert.stegemann@bundestag.de an Albert Stegemann.

Meppen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung unseres Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann kamen interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem CDU Kreisverband Meppen (Wahlkreis Mittelems) zusammen. Ebenso waren folgende Referenten zur Diskussion eingeladen: Herr Dr. med. Berlet aus dem Bonifatius Lingen, Herr Dr. med. Prause aus dem Elisabeth-Krankenhaus Thuine sowie Herr Dr. med. Konen aus dem Ludmillenstift Meppen. Es war eine hochaktuelle und lebendige Diskussion über die Organspende. Die traurige Wahrheit ist: alle acht Stunden stirbt ein Mensch, weil nicht genügend Organe gespendet werden.

An der Veranstaltung nahm auch die Betroffene, Frau Foppen teil. Sie hat bereits ein Organ gespendet bekommen. „Ohne diese Spende damals, wäre ich heute nicht mehr hier, deswegen ist es mir besonders wichtig, dass sich jeder Mensch mit dem Thema befasst.“

Herr Stegemann MdB erzählt, dass es in Deutschland eine hohe Bereitschaft zur Organspende gibt. 85% der Bevölkerung ist bereit seine/ihre Organe zu spenden. Dennoch trägt nur ein Bruchteil dieser Menschen einen Organspendeausweis mit sich. Der Bundestag wolle deshalb ein Gesetz verabschieden, welches eine Widerspruchslösung vorsieht. Das heißt: Jeder Bürger wird automatisch in einem System eingetragen mit „Ja, ich bin bereit zur Organspende“, nur dann wenn sich die Person entscheidet keine Organe spenden zu wollen und sich einträgt mit Nein, werden die Organe nicht gespendet. Ziel ist es, dass mehr Organe gespendet werden und damit Leben gerettet werden. Die Ärzte sind sich einig, dass es mehr Aufklärung und Informationen geben muss. Die Menschen sollen sich befassen mit den Möglichkeiten zur Organspende, bereits bevor eine Entscheidung getroffen werden muss. Aus dem Publikum kommt die Idee, Vorträge in Schulen und Kirchen zu veranstalten.

Am Ende sind sich alle einig, das Thema braucht mehr Aufmerksamkeit und wir brauchen einen höheren Anteil an Organspenden in Deutschland. Sowohl die Ärzte als auch der Bundestagsabgeordneter Stegemann befürworten die Widerspruchslösung. Zum Schluss wird nochmal Hochachtung ausgesprochen von den Ärzten und dem Publikum, dass Herr Stegemann dieses wichtige Thema Aufmerksamkeit und Würde schenkt.

v.l.n.r.: Herr Dr. med. Prause, Frau Foppen, Herr Stegemann MdB, Herr Dr. med. Berlet, Herr. Dr. med. Konen

Uelsen. „Trockene Sommer, Stürme und Schädlingsbefall – die Wälder in der Grafschaft und im Emsland stehen vor enormen Problemen. Vor Ort braucht es zeitnah Instrumente, um den Wald fit für die Zukunft zu machen“, bilanziert der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann nach seinen Antrittsbesuch beim neuen Bezirksförster Philip Winkel für die Niedergrafschaft. An dem Gespräch hatten auch der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Albert Lucas und weitere Vertreter der CDU aus Uelsen, Neuenhaus und Emlichheim teilgenommen.

Die Auswirkungen der außergewöhnlichen Naturbedingungen bleiben auch in der Niedergrafschaft nicht verborgen. „Große Schäden nahm der Niedergrafschafter Wald im Januar 2007 unter dem zerstörerischen Orkan Kyrill. Bis heute kann man die Folgen unmittelbar in den Wäldern sehen, welche zurzeit zusätzlich unter Trockenheit und Hitze leiden“, betont Albert Lucas. Dem stimmt der erfahrene Förster Philip Winkel nach gut sieben Wochen im Dienst zu: „In der Niedergrafschaft braucht der Wald besondere Pflege. Eine sinnvolle Aufforstung und unmittelbarer präventiver  Waldschutz zur Bekämpfung des Borkenkäfers sind unerlässlich.“

Stegemann: Heimische Wälder stehen vor großen Problemen

Täglich nimmt er den Kampf mit dem Borkenkäfer auf und beobachtet einen insgesamt zunehmenden Schädlingsbefall. Borkenkäfer fressen sich in kürzester Zeit durch die Wälder und vermehren sich mit einer Rate von 1 zu 100.000. Sobald der Befall festgestellt wird, helfe nur die unmittelbare Beseitigung und der unverzügliche Abtransport des Schadholzes um den restlichen Wald zu schützen. In der Grafschaft Bentheim sind vor allem Lärchen vom Lärchenborkenkäfer, Fichten hingegen vom Buchdrucker und Kupferstecher betroffen.

Weniger schädlich für die Bäume, aber deutlich gefährlicher für die Menschen ist der Eichenprozessionsspinner. Die giftigen Flimmerhärchen der Raupen haben zahlreiche Grafschafter in diesem Sommer belastet. Um diese Entwicklung dauer-haft zu stoppen, reicht das Absaugen der Nester leider nicht. „Wir müssen auf wirklich kalte Winter und höhere Niederschläge hoffen“, so Winkel. Insgesamt leidet der Wald unter der Trockenheit und starken Temperaturen. Das gilt in besonderem für die Laubbäume und dabei vor allem für Buchen und die Birken.

Ein besonderer Fokus bei dem Besuch lag auf dem Thema Brandschutz. Wie die Medien bereits vor einigen Tagen berichteten, gibt es große Defizite beim Brandschutz. „In unseren Wäldern muss zügig ein verlässlicher Brandschutz sichergestellt werden und nicht erst, wenn es zu spät ist. Gemeinden und Landkreis müssen aktiv werden, um im Notfall Menschen, Ortschaften und Wald schützen zu können“, fordert der stellvertretende CDU-Vorsitzende in Uelsen Lars Elferink. Das Risiko für Waldbrände erhöht sich mit den steigenden Temperaturen und dem Ausbleiben von Niederschlägen. Brandstiftung oder unachtsame Waldbesucher können zu einer Katastrophe führen. Defizite des Brandschutzes liegen insbesondere im Ausbau des Wegenetzes in den Wäldern im Bereich Uelsen. Die Wege und Gassen, die auf der Waldbrandeinsatzkarten dargestellt sind, sind für die Rettungskräfte größtenteils nicht zugänglich. Auf den Hauptwaldverkehrsachsen müsste ein umfangreicher Wegebau betrieben werden der einen Gegenverkehr zulässt, um bei einem Waldbrand die Wassernachschubversorgung sicherzustellen. Bei den Nebenwegen ist eine dauerhafte Lichtraumprofilpflege nötig, um geländegängigen Einsatzfahrzeugen das Vorstoßen in tiefere Waldlagen zu ermöglichen.

Der Ernst der Lage ist allen Teilnehmern am Ende des Tages bewusst. „In den Mittelpunkt der Diskussionen muss der Schutz des Lebensraums Wald rücken. Auf all seine ökologischen und ökonomischen Funktionen können Mensch, Tier und Natur nicht verzichten“, so Albert Stegemann, der derzeit in Berlin über zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten für den Wald verhandelt.

Carl-Hendrik Staal, Philip Winkel, Albert Lucas, Lars Elferink, Albert Stegemann MdB, Johann und Gerd Niehoff (v.l.n.r.) sind besorgt über die Beschaffenheit des Waldes in Uelsen

Berlin. In dieser Woche berät der Deutsche Bundestag über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr. „Die Investitionen liegen 2020 mit 40 Milliarden Euro auf Rekordniveau. Insgesamt planen wir Gesamtausgaben von rund 359,8 Milliarden Euro und das ohne neue Schulden“, fasst der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zusammen. Aufgrund der nachlassenden konjunkturellen Dynamik mahnt er jedoch vor zu hohen Ausgaben. Vielmehr müsse sich die Finanzpolitik stärker auf Prioritäten konzentrieren.

Um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, setzt der Bund 2020 besondere Schwerpunkte in den Bereichen Investitionen und Innovationen sowie innere und äußere Sicherheit. Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung sollen auf 18,2 Milliarden Euro und im Bereich künstliche Intelligenz auf 275 Millionen Euro steigen. Außerdem sind deutlich größere Anstrengungen bei der digitalen Infrastruktur geplant. Hierfür sind 1,6 Milliarden Euro angesetzt, die auch den Digital Pakt Schule beinhalten. Mit Blick in die Zukunft hebt Stegemann hervor, dass 2021 die Einführung einer steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung vereinbart sei.

Eine zweite zentrale Säule des Bundeshaushalts stellt der soziale Zusammenhalt dar. Hierfür unterstützt der Bund den sozialen Wohnungsbau der Länder mit einer Milliarde Euro. Hinzukommen 600 Millionen Euro für die Wohngelderhöhung und 861 Millionen Euro für das Baukindergeld. „Damit wollen wir klare  Investitionsanreize für die eigenen vier Wände unserer Familien schaffen“, unterstreicht Stegemann am Rande des Plenums.

Zudem werden weitere Entlastungsmaßnahmen gegenfinanziert, wie etwa der erhöhte Kinderfreibetrag von dann 7812€ (+192€) und sieht eine weitere Erhöhung des Kindergeldes in 2021 vor. Insgesamt soll das verfügbare Einkommen um mehr als 25 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Alleine elf Milliarden Euro davon macht die weitest gehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis 2021 aus.

Für die innere Sicherheit sind 2020 Ausgaben von sechs Milliarden Euro eingeplant, die auch Einstellung von mehr Sicherheitskräften ermöglichen sollen. Darüber hinaus laufen 10,37 Milliarden Euro in die humanitäre Hilfe und Krisenprävention. Eine Zahl, die besonders heraussticht, ist die des aufgestockten Verteidigungshaushalts von 45 Milliarden Euro. „Die zusätzlichen sechs Milliarden Euro gegenüber 2018 sind in Verbindung mit den gut 10 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe sind eine klare Ansage: Wir werden unserer Verantwortung in der Welt nachkommen“, so Stegemann.

Im Anschluss an diese Haushaltswoche befasst sich Ende September der Bundesrat mit dem Bundeshaushalt. Nach weiteren parlamentarischen Verhandlungen folgen dann Ende November die zweite und dritte Lesung im Bundestag sowie der zweite Durchgang im Bundesrat, damit der Haushaltsplan 2020 bis Ende des Jahres 2019 beschlossen werden kann.

Berlin. Noch bis zum 07. Oktober sucht der Deutsche Bundestag für den „Medienpreis Parlament 2020“ besondere publizistische Arbeiten zum Parlamentarismus. „Ein gutes Verständnis für die parlamentarischen Abläufe erhöht die Transparenz und Akzeptanz unserer Politik. Der Medienpreis würdigt journalistische Arbeiten, die hierzu einen Beitrag leisten“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Der Medienpreis ist mit 5.000 Euro dotierten.

Dabei werden sowohl überregionale als auch regionale journalistische Beiträge aus Zeitungen, Online-Medien, Rundfunk und Fernsehen berücksichtigt. „Parlamentarismus findet nicht nur im Bundestag statt. Auch ein gesteigertes Bewusstsein für die Möglichkeiten der Kommunalparlamente im Emsland und der Grafschaft kann Interesse an politischer Arbeit wecken“, beteuert der Abgeordnete mit Blick auf die hohe Bedeutung der politischen Bildung durch Lokalzeitungen.

Auch Beiträge mit regionalem Bezug zum Parlamentarismus werden gesucht

Die Bewerbungsbeiträge für den Medienpreis 2020 müssen in der Zeit vom 01. Oktober 2018 und dem 30. September 2019 veröffentlicht worden sein. Eine Nominierung durch Dritte ist ebenso wie eine persönliche Bewerbung möglich. „Im Emsland und der Grafschaft haben wir journalistische Talente, die sich diese Chance nicht entgehen lassen sollten“, ermutigt Stegemann zur Bewerbung.
Einsendeschluss ist der 07. Oktober 2019. Die Auswahl des Gewinners erfolgt durch eine siebenköpfige Fachjury hochkarätiger Journalisten aus ganz Deutschland. Die Verleihung der Auszeichnung erfolgt im Frühjahr 2020 durch den Bundespräsidenten.

Bereits seit 1993 wird vom Deutschen Bundestag neben dem Wissenschaftspreis auch der Medienpreis an Bewerber für Werke vergeben, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zum Verständnis der Abläufe beitragen.

Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es unter https://www.bundestag.de/medienpreis. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei dem Büro von Albert Stegemann MdB per E-Mail an albert.stegemann@bundestag.de oder telefonisch unter 030/227-77155.

Foto: Konstituierende Sitzung des 19. Deutschen Bundestages im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes. Übersicht von einer Besuchertribüne über den Plenarsaal. Auf der Tribüne sitzen u. a. Journalisten mit ihren Laptops. Copyright Deutscher Bundestag; Fotograf: Jörg F. Müller

Berlin: „Wir müssen Kinder schon im Kindergarten für naturwissenschaftliche Fächer begeistern, sie zu Forschern machen. So können wir unseren wertvollsten Schatz, die jungen Köpfe, am besten fördern“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Um diesen Bildungseinsatz von Erzieherinnen und Erzieher zu unterstützen, weist er auf den Wettbewerb „Forschergeist 2020“ hin. Die besten Projekte erhalten ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro. Interessierte können sich bis zum 31. Januar 2020 bewerben.

Stegemann: Müssen Kinder früh für MINT-Fächer begeistern

Der Wettbewerb „Forschergeist 2020“ wird unter anderem getragen vom Haus der kleinen Forscher. Auf den Preis „Forschergeist“ können sich alle Projekte bewerben, die von Kindern, Erziehern und Eltern initiiert wurden. „Projekte, die Kinder schon in jungen Jahren für die MINT-Fächer in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern, sind hier genau richtig. Sie tragen dazu bei, dass sich die Erwachsenen von morgen diesen Themen aufgeschlossen widmen“, so Albert Stegemann. Dabei ist es dem Abgeordneten besonders wichtig, das Interesse von Mädchen wie Jungs gleichermaßen zu wecken.

Der „Forschergeister 2020“ wird vom Bundesfamilienministerium unterstützt und zeichnet in jedem Bundesland ein Projekt aus. Als Preisgeld erhalten die Landessieger jeweils 2.000 Euro, die fünf Bundessieger zusätzlich 3.000 Euro. Hinzu kommen Sonderpreise. Die Preise werden am 24. Juni 2020 in Berlin verliehen. Weitere Informationen erhalten sie unter www.forschergeist-wettbewerb.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Albert Stegemann, telefonisch unter 030/227-77155 oder per E-Mail an albert.stegemann@bundestag.de.

Meppen. Am Montag, den 16. September lädt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zu einem Gesprächsabend zur künftigen Regelung der Organspende ins Hotel Pöker in Meppen, Herzog-Arenberg-Straße 15, ein. „Im Herbst entscheidet der Bundestag über die Zukunft der Organspende. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger daher ein, sich in diese Diskussion frühzeitig einzubringen“, erklärt Stegemann.
Die gesetzliche Regelung der Organspende berühre sehr grundsätzliche Fragen zum Leben und Sterben, zum Selbstbestimmungsrecht und der Verfügung über den eigenen Körper. „Dabei geht es nicht nur um unser eigenes Leben und unsere eigene Gesundheit, sondern auch um Leben und Gesundheit Anderer“ unterstreicht der Abgeordnete. Ziel sei es, weitere Aufklärungsarbeit bezüglich der Organspende zu leisten. „Bevor im Herbst entschieden wird, möchte ich über die vorliegenden Gesetzesentwürfe informieren. Konkret geht es dabei unter anderem um die sogenannte „Doppelte Widerspruchslösung“ von Gesundheitsminister Jens Spahn.“

Knapp 9.500 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. 2018 gab es bundesweit 955 Organspenderinnen und Organspender. Alle acht Stunden stirbt ein Mensch auf der Warteliste, weil kein passendes Spender-Organ gefunden wird.