Berlin. Der Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V., kurz VDA, sucht noch engagierte Gastfamilien, die im Herbst/Winter 2018/2019 für ca. vier bis zehn Wochen eine/n südamerikanische/n Schüler/in aufnehmen wollen. „Gastfamilien öffnen einem Kind ihr Haus und ihr Herz, nehmen es auf wie ein weiteres Familienmitglied“, macht der CDU-Bundesabgeordnete Albert Stegemann auf das Angebot aufmerksam.

Die Austauschschüler/innen sind 15 bis 18 Jahre alt und besuchen Deutsche Privatschulen in ihrem Heimatland. Die Schüler lernen dort Deutsch als erste Fremdsprache und kommen beispielsweise aus Argentinien, Paraguay, El Salvador, Brasilien und Chile. Der ebenfalls vom VDA angebotene Gegenbesuch im folgenden Sommer ist nicht verpflichtend. Auch Familien ohne Kinder oder mit erwachsenen beziehungsweise
kleinen Kindern sind herzlich willkommen. Den Gastfamilien entstehen außer Kost und Logis keine weiteren Kosten. „Gastfamilien nehmen im Vertrauen auf Ihre Mitmenschen einem Kind wie ein weiteres Familienmitglied auf, obwohl sie nicht viel mehr als ein paar Seiten der Bewerbungsunterlagen gesehen haben“, so Stegemann. Auch die Gastschüler und ihre Eltern schenken der Gastfamilie ihr ganzes Vertrauen. Oft entsteht daraus eine Freundschaft fürs Leben. „Ohne Gastfamilien wäre ein solches Abenteuer nicht möglich“, so Stegemann.

Albert Stegemann sucht Ehrenamtlich engagierte Gastfamilien!

In jedem Fall aber sammeln alle viele neue Erfahrungen, lernen etwas über die fremde, aber auch die eigene Kultur und können stolz darauf sein, die Welt ein kleines Stück mehr zusammengebracht zu haben.

Weitere Infos und Beratung unter Tel. 02241 / 21735 oder jugendaustausch@vda-kultur.de und www.vda-kultur.de.

Lingen. Bei einem politischen Austausch im Jugendzentrum „Alter Schlachthof“ haben sich der bisherige Vorstand des Kinder- und Jugendparlaments Lingen und der CDUBundestagsabgeordnete
Albert Stegemann ausgetauscht. „Ihr beweist, dass junge Leute im Emsland und der Grafschaft Bentheim Dinge verändern können. Durch Euer Engagement bekommt die Jugend in der Lingener Politik eine Stimme“, lobt Stegemann die Arbeit der Vorstandsmitglieder. Die überwiegend schon langjährigen Mitglieder des Vorstandes berichteten von der vergangenen Feier zum 20-Jährigen Jubiläum im August 2018 und der Neuwahl des Kinder- und Jugendparlaments. Insbesondere war das Interesse groß an den Aufgaben des Bundestagsabgeordneten im Emsland und in Berlin. So erläuterten die Jugendlichen ihre Ansichten zur Asylpolitik, dem deutschen Schulsystem und der Unterstützung des Ehrenamtes. „Trotz der vielen guten Einzelgespräche sind viele Jugendliche kritisch gegenüber der Politik. Das treibt mich um“, so Stegemann. Die
Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments könne daher helfen, Vertrauen aufzubauen. „Die Jugendlichen entwickeln hier ein tieferes Verständnis für unsere Demokratie und einen funktionierenden Rechtsstaat.“

Stegemann: Demokratie in der jungen Gesellschaft stärken und schützen.

Das Kinder- und Jugendparlament Lingen vertritt seit 20 Jahren die Interessen von Kindern und Jugendlichen der Stadt Lingen. Durch ein eigenes Budget können sie selbstständig Aktionen durchführen. So finden regelmäßig Sitzungen im Ratssitzungssaal, Spendenaktionen, aber auch U16-Partys und Ausflugsfahrten statt. „Neben den politischen Inhalten haben wir großen Spaß an unserer Gemeinschaft und freuen uns über neue Freundschaften“, so die Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments Maria-Luisa Beck. Außerdem können sie sich durch einen Sitz im

Lingener Jugendhilfeausschuss unmittelbar mit ihren Anliegen an die Politik wenden. Dabei möchten die demokratisch gewählten Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments stets Angebote für Kinder und Jugendliche in Lingen unterstützen. Das neue Kinder- und Jugendparlament wurde im September von über 2.200 Kindern und Jugendlichen gewählt. Stegemann möchte das Parlament auch künftig unterstützen. Auch darüber hinaus freut sich das Parlament immer über Mitstreiter.

Ansprechpartner bei der Stadt Lingen ist hierfür Daniel Kruse (0591 91245-18, d.kruse@lingen.de).

Foto: Albert Stegemann MdB mit dem alten Vorstand des Kinder- und Jugendparlaments Lingen und Vertretern der Stadt Lingen (Ems)

Berlin. Seit einigen Wochen informiert das Bundesfamilienministerium interessierte Bürger mit dem Familienportal über staatliche Leistungen und Angebote. Hierauf weist nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin: „Das neue Familienportal hilft Familien aus dem Emsland und der Grafschaft unkompliziert Familienleistungen zu finden und zu beantragen“, so Stegemann.
Das zentrale Portal soll Informationen für Familien verständlich verfügbar machen. Nutzer können unter www.familienportal.de konkrete Leistungen direkt suchen oder sich nach ihrer individuellen Lebenssituation beraten lassen. So werden für Familien während einer Schwangerschaft andere staatliche Unterstützungen berücksichtigt als bei Familien im Alter. Durch den unkomplizierten Aufbau der Seite gelangen die Nutzer mit wenig Aufwand zur jeweils für sie passenden Leistung.

Zu den jeweils nachgefragten Leistung liefert das Familienportal alle notwendigen Informationen. Hierzu zählen mögliche Leistungsempfängern, Formulare, Kontaktadressen der zuständigen Stellen vor Ort und weiterführende Hinweise. Teilweise werden die Informationen auch in Videos weitergehend erklärt. Perspektivisch sollen Familien die entsprechenden Leistungen direkt über das Familienportal beantragen können.
Unter „Aktuelle Meldungen“ finden Familien zudem aktuelle rechtliche Änderungen. So bietet das Familienportal Informationen zu dem im Sommer 2018 beschlossenen Baukindergeld, welches jungen Familien eine bessere Eigenheimfinanzierung ermöglichen soll. Auch die steigenden Sätze beim Kindergeld werden berücksichtigt.

Neues Onlineportal des Familienministeriums zu jeglichen Familienleistungen.

„Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Als CDU setzen wir uns daher für eine gute Unterstützung der Familien ein, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Familien in ganz Deutschland orientiert“, betont Stegemann. Das neue Familienportal löst den seit 2005 vorhandenen Familien-Wegweiser ab.

Für weitere Informationen und Rückfragen besuchen sie das Familienportal unter www.familienportal.de oder melden Sie sich gern im Büro von Albert Stegemann (Tel.: 030/227-77155, E-Mail: albert.stegemann@bundestag.de).

Berlin. Die „Initiative Tierwohl“ sucht noch bis zum 14. Oktober Projekte, die das Tierwohlergehen von Nutztieren spürbar verbessern oder die Tiergesundheit fördern. Darauf weist der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann hin. „Im Emsland und der Grafschaft Bentheim arbeiten viele Landwirte und Experten an tiergerechten Haltungsbedingungen. Der Innovationspreis für mehr Tierwohl möchte dies sichtbar machen“, so Stegemann. Beim „Innovationspreis für mehr Tierwohl“ werden praxistaugliche Pläne gesucht, die in möglichst vielen Betrieben umsetzbar sind. Interessierte können sich mit bereits anwendbaren Ideen aber auch mit ersten Konzepten bewerben. „Die besten Ideen für die Tierhaltung entstehen im täglichen Umgang mit Schweinen, Rindern und Geflügel. So können auch kleine Projekte einen großen Nutzen für die Tiere haben“, betont Stegemann.

Im Bereich der Schweine- und Geflügelhaltung werden die jeweils drei besten Projekte mit bis zu 10.000 Euro ausgezeichnet. Zusätzlich werden Konzepte bei der Umsetzung gefördert. Die Arbeit der „Initiative Tierwohl“ ist für Stegemann beispielhaft dafür, wie Tiere, Landwirte und Verbraucher von mehr Tierwohl profitieren könnten. „Die Initiative und die teilnehmenden Landwirte sorgen dafür, dass möglichst viele Tiere bestmöglich gehalten werden.“, betont Stegemann. So profitieren laut Initiative Tierwohl inzwischen 25 Millionen Schweine und 572 Millionen Hähnchen und Puten in über 6.200 Betrieben von den Tierwohl-Maßnahmen. Für die Verbesserung der Haltungsbedingungen stellt der Handel bis Ende 2020 645 Mio. Euro zur Verfügung. Damit können Landwirte den Mehraufwand finanziell stemmen. „Dabei würden noch mehr Landwirte mitmachen, wenn das nötige Geld dafür vom Verbraucher gezahlt werden würde.“

Stegemann: Gemeinsam müssen wir die Tierhaltung nachhaltig mitgestalten!

Daher sei es Ziel, dem Kunden an der Ladentheke eine Kaufentscheidung zwischen verschiedenen Haltungsformen zu ermöglichen. „Am Ende entscheiden die Verbraucher, wie die Tiere in Deutschland gehalten werden – oder ob Fleisch unter anderen Haltungsbedingungen aus dem Ausland importiert wird. Ich möchte auf jeden Fall, dass die deutschen Landwirte uns auch morgen noch wettbewerbsfähig mit Lebensmitteln versorgen können“, legt Stegemann dar.

Um die Kennzeichnung der Haltungsformen weiter zu verbessern, verhandelt Stegemann in Berlin die im Koalitionsvertrag vereinbarte Haltungskennzeichnung. „Der Verbraucher soll erkennen, wie unsere Tiere gehalten werden.“ Der entsprechende Gesetzentwurf befinde sich in der Abstimmung. Ziel sei eine mehrstufige staatliche Kennzeichnung anhand verbindlicher Kriterien für Fleisch aus besserer Tierhaltung. Diese soll im kommenden Jahr beschlossen und ab 2020 in den Regalen für die Kunden zu finden sein. Entscheidend für den Erfolg einer solchen Kennzeichnung ist für Stegemann, dass die Mehrkosten nicht auf den Landwirten abgeladen werden, sondern am Ende vom Kunden getragen werden.

Derweil unterstützt die „Initiative Tierwohl“ die Haltungsbedingungen in den heutigen Ställen. Interessierte finden auf der Seite www.innovationspreis-tierwohl.de alle nötigen Angaben zur Teilnahme am Wettbewerb und weitere Informationen zur „Initiative Tierwohl“. Der Einsendeschluss ist der 14.10.2018.

Für weitere Informationen und Rückfragen melden Sie sich gerne im Büro von Albert Stegemann (Tel.: 030/227-77155, E-Mail: albert.stegemann@bundestag.de).

Spelle. Nach der Wahl des Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann zum agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stand nun der Antrittsbesuch bei der Landmaschinenfabrik Bernard Krone in Spelle an. „Die Impulse der Landmaschinentechniker und Ingenieure sind wichtig und hilfreich für meine Arbeit in Berlin. Gerade unsere Betriebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind Innovationstreiber in der Landwirtschaft“, erklärt Stegemann.

Insbesondere wurde die Entwicklung von kleinen bäuerlichen Betrieben hin zu größeren industriellen landwirtschaftlichen Betrieben diskutiert. „Mir ist es wichtig, dass gut aufgestellte Familienbetriebe auch künftig wettbewerbsfähig sind. Denn sie sind gesellschaftlich akzeptiert und in unserer Region verwurzelt“, so Stegemann. Dabei bietet die Digitalisierung gerade für mittelständische Betriebe große Chancen.
Deshalb unterstützt Stegemann Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bei der „Digitalisierung in der Landwirtschaft“. Im Haushaltsplan sind hierfür in diesem Jahr zehn Millionen Euro vorgesehen. Für 2019 wird diese Summe noch einmal um 50 Prozent erhöht. Zudem wird eine eigene Abteilung für die ländliche Entwicklung und für digitale Innovationen geschaffen. „So sollen beispielsweise ‚Experimentierfelder‘ vor Ort entstehen. Ein solches Experimentierfeld für den Ackerbau wollen wir auch im Westen Niedersachsens etablieren“, unterstreicht Stegemann. Hier könnten neue Roboter- und Satellitentechniken getestet und weiterentwickelt werden.

Stegemann: Landwirtschaft 4.0 mit großem Potenzial für mehr Nachhaltigkeit

Entscheidend für diesen Prozess ist eine einheitliche Steuerung der unterschiedlichen Landmaschinen. „Die Datendrehscheibe unserer Partnerfirma DKE-Data ist Mittel zum Zweck, damit Maschinen an alle Landwirte verkauft werden können“, so der Geschäftsführer für Konstruktion und Entwicklung Dr.-Ing. Josef Horstmann der Firma Krone aus dem Emsland über die neu geschaffene offene Plattform. Dabei dringen Landtechnik und Landwirte auf Datenhoheit über die eigenen Daten. In diesem Zusammenhang erwartet Stegemann noch intensive Diskussionen in den kommenden Monaten.

Zudem sehen die Gesprächspartner die Digitalisierung auch als eine Chance für mehr Akzeptanz gegenüber der Landwirtschaft. „Durch mehr Präzision helfen wir den Landwirten, umweltfreundlicher und kostengünstiger zu arbeiten“, unterstreicht Heiner Brüning, Leiter des Business Developments. Zudem könne eine erhöhte Transparenz viele Vorwürfe gegenüber Landwirten in Bezug auf Umweltschutz und Tierwohl entkräften. „270.000 landwirtschaftliche Betriebe versorgen 80 Millionen Menschen in Deutschland mit hochwertigen Lebensmitteln. Trotzdem hat kaum eine Branche so ein schlechtes Image wie die Landwirtschaft. Digitale Lösungen können dazu beitragen, diesen Riss in der Gesellschaft wieder zu schließen“, bekräftigt Stegemann.

Foto: Stegemann im Gespräch mit den Experten der Landmaschinenfabrik Krone in Spelle; (v.l.n.r.: Albert Stegemann, Lothar Riesenbeck, Leiter Abteilung Produktion, Dr.-Ing. Josef Horstmann, Geschäftsführer für Konstruktion und Entwicklung, Heiner Brüning, Leiter Abteilung Business Development (Copyright: Krone))

Berlin. Noch bis zum 31. Oktober können sich Projekte um die Auszeichnung „Zu gut für die Tonne!“ bewerben. Unter der Schirmherrschaft der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner soll so der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmittel gewürdigt werden. „Jeder von uns wirft jede Woche im Schnitt ein Kilogramm Lebensmittel in den Müll“, bedauert der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Wir benötigen für unsere Lebensmittel daher wieder eine höhere Wertschätzung.“

Stegemann: Mit „Zu gut für die Tonne!“ wollen wir engagierte Projekte ermutigen

Insgesamt landen in Deutschland jährlich rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon entfallen 4,4 Millionen Tonnen auf Privathaushalte. Viele dieser Lebensmittel wären noch genießbar, werden aber aufgrund optischer Mängel oder einer Fehlinterpretation des Mindesthaltbarkeitsdatums vorsorglich entsorgt. „Das muss nicht sein“, so Stegemann weiter. „Wenn wir uns wieder mehr auf den gesunden Menschenverstand verlassen anstatt auf ein aufgedrucktes Datum, können wir viele Lebensmittel vor der Tonne retten. Einen großen Unterschied machen auch die richtige Lagerung und ein vorausschauendes Einkaufsverhalten.“ Hier gibt etwa die Handy-App „Zu gut für die Tonne!“ wertvolle Hinweise.

Der Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ wird in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie erstmals in der Rubrik Digitalisierung vergeben. Teilnehmen können alle – vom Gastronom bis zur Behörde, aber auch Privatpersonen und Initiativen.

Weitere Informationen finden Sie
unter www.zugutfuerdietonne.de/.

Spelle. Als Partner in der Energieberatung stellte sich das Unternehmen Ingenieur Netzwerk Energie eG (INeG) aus Bad Iburg nun beim CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann vor. Das Unternehmen unterstützt regionale Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. „Um auch in Zukunft Versorgungssicherheit im Energiebereich gewährleisten zu können, müssen wir die Energie der Sonne, des Windes und der Biogase besser nutzen“, so Stegemann.

Das genossenschaftliche Ingenieurbüro iNeG wurde vor elf Jahren durch einen Verbund von Volksbanken- und Raiffeisenbanken gegründet. Die 15 Projektingenieure erbringen alle Leistungen im Energiemanagement. Photovoltaik-, Biogas- und Windenergieanlagen bilden dabei den Schwerpunkt. „Unsere Experten prüfen, planen und realisieren individuelle Energiekonzepte. Zudem bieten wir eine neutrale Beratung zu jeglichen Energiethemen und unterstützen beim Betrieb einer Anlage“, erklärt Vorstandsmitglied Ansgar Böker.

Die intensive Nutzung von erneuerbaren Energien im Landkreis Grafschaft Bentheim und im Emsland stellt einen Beitrag gegen den Klimawandel dar. So könne in der Grafschaft 80 Prozent des verbrauchten Stroms durch vor Ort erzeugte erneuerbare Energien geliefert werden, im Emsland sind es rechnerisch sogar 112 Prozent. „Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis 2030 jede zweite Kilowattstunde aus erneuerbaren Quellen stammt. Dieses Ziel hat die Grafschaft und das Emsland als Vorreiterregionen längst erreicht“, berichtet der Wahlkreisabgeordnete Albert Stegemann stolz. Gleichwohl sieht er gerade im Wärme- und Verkehrssektor noch große Herausforderungen. Hier seien die Fortschritte deutschlandweit nicht zufriedenstellend.

Stegemann: Neue Ideen im Energiebereich wirken dem Klimawandel entgegen. Abgeordneter stellt Änderungen bei Biogas gegenüber Netzwerk Energie in Aussicht

Insgesamt könnte die Bioenergie nach Ansicht von Stegemann einen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Hierfür könnten auch die Mittel aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) einen Beitrag leisten. Hiervon könnten der Energiestandort Niedersachsen aber auch die Landwirte aufgrund der guten Voraussetzungen für erneuerbare Energien überproportional profitieren und somit an der Erreichung der Klimaziele mitwirken. „Insbesondere die Flexibilität in Biogasanlagen und der dortige Gülleeinsatz müssten ausgebaut werden. Denn Biogas könne gespeichert und so bei Bedarf in Engpässen von Photovoltaik und Windenergie Strom bereitstellen. Nur so bieten erneuerbare Energien auch Versorgungssicherheit“, erläutert Stegemann.

In diesem Zusammenhang betonte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass die Union sich für kurzfristige Rechtssicherheit beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen einsetze. Hintergrund der Sorgen vieler Betreiber ist, dass es im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest zu Beschränkungen für den Einsatz von Gülle komme. Ein Anlagenbetreiber könnte dadurch unverschuldet einen Teil der Förderung dauerhaft verlieren, den sogenannten Güllebonus. Zudem unterstützt Stegemann das Ziel einer stärkeren Flexibilisierung bestehender Biogasanlagen. Hierzu bedarf es einer gesetzlichen Regelung, da voraussichtlich Ende 2019 der sogenannte „Flex-Deckel“ erreicht ist.

Foto (v. l.): Vorstand IngenieurNetzwerk Energie eG Ansgar Böker sowie Albert Stegemann MdB beim Hotel Krone in Spelle (Copyright: Büro Albert Stegemann)

Quakenbrück. Der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann besuchte am Mittwoch, dem 21. August das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück, um sich mit DIL-Vorstand Volker Heinz über bundespolitische und fachspezifische Themen auszutauschen. Das Hauptaugenmerk galt dabei den aktuellen Entwicklungen und Zukunftsplänen des Instituts. Heinz erläuterte dabei die Zusammenhänge der Forschung und Entwicklung im Bereich der Landwirtschaft, Lebensmittelwissenschaften und Ernährungswissenschaften. Er zeigte dabei auf, in welchem Bereich der Wertschöpfung das DIL Institut aktiv ist und wo die Schnittmengen zu anderen Branchen und Forschungszweigen liegen. Hierbei kam auch das Thema „universitäre Anbindung“ des DIL zur Sprache. „Die Stärkung der Forschungslandschaft im Bereich der Lebensmittelwissenschaft halte ich für extrem wichtig – für Deutschland und für Niedersachsen.“, schlussfolgerte Stegemann zum Abschluss seines Besuches.

MdB Stegemann zeigte sich außerdem begeistert über die technologischen Möglichkeiten, die sich am Standort sowohl für Arbeitnehmer, Studenten, als auch für die Industrie und Forschungspartner entwickelt haben. Auf großes Interesse des CDU-Mannes stieß außerdem das neu eingerichtete NMR-Labor des DIL. Hier ist es möglich, Erzeugnisse wie z.B. Fruchtsäfte und Honig mit einem Herkunftsnachweis zu prüfen. Die Weiterentwicklung dieser Methodik durch das DIL kann auf lange Sicht einen entscheidenden Beitrag gegen Lebensmittelbetrug und für mehr Transparenz in den Lieferketten leisten. Die Methode des Herkunftsnachweises betrachtet Stegemann als spannende Stoßrichtung in der Forschung, insbesondere als Möglichkeit, die Wertigkeit von Erzeugnissen in der Primärproduktion und der weiterverarbeitende Industrie besser herauszustellen.

Stegemann: Investition in Lebensmittelwissenschaften wichtig für das Land

Zudem wurde die Rolle des Instituts bei den aktuellen Ziele der schwarz-roten Koalition auf Bundesebene diskutiert: „Wir streben transparentere und verständlichere Informationen auf Lebensmitteln für Verbraucher an. Zudem wollen wir die Lebensmittelverschwendung eindämmen. All das ist ohne moderne Lebensmitteltechnik nicht möglich“, betont Stegemann. In der Tat erforscht das DIL seit 35 Jahren neue Produkte für die Lebensmittelbranche und arbeitet daran die Herstellung und den Umgang mit Lebensmitteln einfacher, schneller und nachhaltiger zu machen.

Mittlerweile beschäftigt das Institut hierfür 190 Mitarbeiter. Dabei bilden intelligente Verpackungen für Lebensmittel aktuell einen Schwerpunkt der Forschungsarbeit. Diese sollen Plastikmüll vermindern, aber auch Lebensmittelverschwendung vorbeugen. Durch integrierte Haltbarkeitskontrollen in den Verpackungen soll die Menge von jährlich 18 Millionen Tonnen weggeworfenen Lebensmittel in Deutschland gesenkt werden. „Gerade Fleisch-, Fisch- oder Milchprodukte werden häufig nach kurzer Zeit weggeworfen, obwohl sie eigentlich noch unbedenklich zum Verzehr geeignet sind. Unsere Verpackungen sollen an dieser Stelle Klarheit schaffen“, so Heinz. An diesen Themen wolle man nun weiter gemeinsam arbeiten.

Foto: Herkunftsnachweis von Lebensmitteln. Woher kommen sie und was steckt drin? Heinz und Stegemann im Labor der DIL-NMR-Spektroskopie. DIL e. V.

Meppen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e.V. hat den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann darüber informiert, dass das Projekt „Akkreditierte Qualifizierung zum Handwerksgehilfen in den Gewerken Holz und Metall“ der Vitus Werkstatt mit dem zweiten Platz beim „exzellent“-Preis in der Kategorie „exzellent:bildung“ ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung ist mit 500 Euro dotiert. „Der von Vitus eingeschlagene Weg, Barrieren in der Berufswelt abzubauen, erhält damit eine würdige Anerkennung“, gratuliert Stegemann dem Vitus.

Die Vitus Werkstatt hat bereits früh erkannt, dass die berufliche Qualifizierung entscheidend für eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben ist. Deswegen entwickelten die Verantwortlichen um den Kompetenzfeldleiter Johannes Münzebrock gemeinsam mit der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim einen akkreditierten Qualifizierungsgang. Dieser umfasst neben der Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse auch Angebote zur Herausbildung sozialer und grundlegender personaler Kompetenzen umfasst. Zudem wird über die Akkreditierung die notwendige hohe personelle und sächliche Qualität beim Maßnahmenträger gewährleistet. „Damit sind wir bundesweit Vorreiter. Mittlerweile sind viele andere Werkstätten unserem Bespiel gefolgt“, erläutert Geschäftsführer Michael Korden.

Bundesarbeitsgemeinschaft zeichnet Qualifizierung zu Handwerksgehilfen aus

Mit dem Projekt erhält die Arbeit mit den Teilnehmenden und die Qualifizierungsinhalte eine höhere fachliche Bedeutung. Zudem biete der Abschluss zum Handwerksgehilfen eine Auszeichnung, die genau den Ansprüchen und Fähigkeiten der Teilnehmenden entspricht. Die Bezeichnung Handwerksgehilfe ist traditionell im Handwerk verankert und ermöglicht den Betrieben, die Qualifikation und das Leistungsvermögen richtig einzuordnen.

Mittlerweile wurden neben den Handwerksgehilfen in den Gewerken Holz und Metall auch die Maler und Lackierer von der Handwerkskammer akkreditiert. Darüber hinaus hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen 2016 die Qualifizierung zur Hilfskraft im Gartenbau und in der Hauswirtschaft anerkannt. Für die Zukunft hat Korden einen Wunsch an die Bundespolitik: „Die berufliche Qualifizierung in Werkstätten muss gesetzlich im Berufsbildungsgesetz verankert und damit anschlussfähig werden. Erst dann werden auch für diese Menschen wirkliche Entwicklungsperspektiven im beruflichen Bildungsweg möglich.“

Stegemann signalisiert seine Unterstützung für die Forderung von Korden. „Wir wollen das Berufsbildungsgesetz bis Mitte kommenden Jahres überarbeiten, damit es 2020 in Kraft treten kann. Dabei ist die Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigungen, die als nicht ausbildungsfähig gelten, ein erklärtes Ziel unserer Koalition. Hierzu können Teilqualifizierungen wie hier in Meppen einen wichtigen Beitrag leisten“, unterstreicht Stegemann, der zugleich Mitglied des Stiftungsbeirates bei Vitus ist.

Foto: Logo Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM)