Berlin. In diesem Jahr zeichnet das Bundesumweltministerium zum ersten Mal nachhaltige Gebäudekonzepte und ökologische Innovationen mit dem „Bundespreis Umwelt & Bauen“ aus. „Nachhaltiges Bauen ist gut für das Klima und zahlt sich auf Dauer auch im Geldbeutel aus. Sinnvolle Projekte zur energetischen Sanierung von Gebäuden und der effiziente Einsatz von naturnahen Rohstoffen wie Holz sollen durch den Preis bekannter werden“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
Aus dem Wettbewerb sollen Inspirationen für zahlreiche Bauherren und Architekten aus der ganzen Bundesrepublik zur Umsetzung in einer Vielzahl von Bauprojekten hervorgehen. Aber nicht nur Experten der Baubranche sind gefragt, sondern jeder der ein nachhaltiges Bauprojekt geplant oder sogar schon realisiert hat. Neben den Kategorien für architektonisch anspruchsvolle und nachhaltige Gebäude, gibt es auch Sonderpreise für besondere Nachhaltigkeits- und Innovationskonzepte. Die Auswahl über die besten Ideen in den verschiedenen Wettbewerbskategorien erfolgt durch eine interdisziplinär besetzte Fachjury. Den Gewinnern wird der Preis im Rahmen der Fachkonferenz „Umwelt & Bauen“ am 29. September 2020 in Berlin von Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreicht. Zudem erhalten sie in diesem Rahmen und durch ein Videoporträt des Bundesumweltministeriums die Möglichkeit zur Vorstellung des eingereichten Projekts.
Ermutigende Worte richtet Stegemann an die möglichen Bewerber: „Im Emsland und der Grafschaft Bentheim haben wir viele Hidden Champions in der Baubranche. Diese sollten ihre Chance nutzen und Berufskollegen mit Zukunftskonzepten zu begeistern. Ihre Ideen können einen entscheidender Beitrag für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit in ganz Deutschland liefern.“ Interessierte können sich noch bis zum 15. April 2020 bewerben und erhalten unter www.umweltbundesamt.de/bundespreis-umwelt-und-bauen weitere Informationen.
Berlin. Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Mittwoch umfangreiche Gesetze zur Bewältigung der Corona-Krise. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:
„Wir handeln in der Corona-Krise schnell und entschlossen und haben ein für die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht.
Damit stärken wir in dieser Krisenzeit die Erzeugung von heimischen regionalen Lebensmitteln, insbesondere im Bereich Obst und Gemüse. Denn diese Bereiche sind auf die Unterstützung durch Saisonarbeitskräfte besonders stark angewiesen. Da wir davon ausgehen müssen, dass angesichts der Corona-Pandemie sowie der damit zusammenhängenden Einschränkungen im Hinblick auf den grenzüberschreitenden Reiseverkehr in Europa viele helfende Hände aus dem Ausland fehlen werden, haben wir auch stärkere Anreize für all jene in Deutschland geschaffen, die in der Landwirtschaft mitarbeiten wollen. So werden beispielsweise Nebeneinkünfte aus der Landwirtschaft bis zur Höhe des bisherigen Lohns nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.
Über die neue Job-Vermittlungsplattform www.daslandhilft.de können sich potentielle Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Agrarsektor miteinander vernetzen. Ich rufe alle Landwirtinnen und Landwirte auf, diese Hilfe anzunehmen und das Portal verstärkt zu nutzen.“
Berlin. Mehr als 27.000 Freiwillige aus ganz Deutschland haben am Wochenende in einer digitalen Gemeinschaftsaktion an fast 1.500 Projekten zum besseren gesellschaftlichen Umgang mit der COVID-19-Pandemie zusammengearbeitet. Nach zwei Tagen Austausch und Entwicklung in interdisziplinären Teams sind erste funktionierende Prototypen erstellt worden. „Gerade in Zeiten einer Krise ist es besonders wichtig, dass wir zusammenhalten und mit neuen Ideen nachteilige gesellschaftliche Auswirkungen minimieren. Daher ist es ein tolles Zeichen, dass sich viele Menschen engagiert und wir weltweit die größte Aktion dieser Art veranstalten konnten“, zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann erfreut.
Die digital erarbeiteten Lösungen sprechen ganz unterschiedliche Herausforderungen im Umgang mit dem Virus an. So hilft beispielsweise die Plattform https://wir-bleiben-liqui.de Unternehmen, die durch die Corona-Krise in eine schwierige wirtschaftliche Lage geraten sind, Fördermittel zu finden und korrekt zu beantragen. Weitere digitale Lösungen wie beispielsweise die deutschlandweite Bündelung von Kapazitäten bei Krankenhausbetten oder für den Schulunterricht von zu Hause werden jetzt erstellt.
Die Bundesregierung hatte die Schirmherrschaft für den Hackathon unter dem Motto #WirVsVirus übernommen und will die entwickelten Prototypen mit besonderem gesellschaftlichem Nutzen weiterentwickeln und finanziell fördern. Ende dieser Woche wird eine Jury aus Vertretern der Bundesregierung, der Tech-Szene und des Organisationsteams geförderte Projekte benennen. Albert Stegemann: „Einen so erfolgreichen Hackathon gab es bisher noch nie. Das zeigt, dass wir in Krisenzeiten zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen. So erfolgreich, dass jetzt auch andere Länder weltweit mit eigenen Aktionen zu #WirVsVirus nachziehen.“
Meppen. Seit Anfang des Jahres arbeiten das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Meppen und Emden als neues WSA Ems-Nordsee zusammen. „Die Verbindung der Ämter ermöglicht uns einen effektiveren Einsatz für unsere Wasserwege von der Nordsee bis zur nordrhein-westfälischen Grenze. Trotz Fusion ist leider der Personalmangel für unsere zahlreichen Großprojekte als Herausforderung geblieben“, erläutert der erfahrene Amtsleiter Hermann Poppen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann bei seinem Antrittsbesuch.
Eines der aktuellen Großprojekte ist der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals mit dem Neubau der Schleuse in Gleesen bei Emsbüren. Seit dem Spatenstich im Jahre 2018 arbeitet die Bundesbehörde mit kommunalen und regionalen Partnern am Ausbau der Wasserstraße insbesondere durch die Vergrößerung der Schleuse. So soll das Emsland in Zukunft für Großmotorgüterschiffe gut erreichbar sein. Die Bauarbeiten werden noch bis zum Jahr 2030 andauern. „Zahlreiche Unternehmensansiedlungen zeigen, dass das Emsland als Wirtschaftsstandort immer interessanter wird. Unsere gute Anbindung an Flüsse und Kanäle soll für innovative Verkehrswege genutzt und effektiv ausgebaut werden“, bekräftigt Stegemann mit Blick auf das Millionenprojekt in Gleesen.
Andererseits betrachtet Stegemann die Situation der Brücken sorgenvoll. Die meisten Brücken wurden in den fünfziger Jahren gebaut. Als durchschnittliche Nutzungsdauer von Brücken werden achtzig Jahre angesetzt. Es sei also absehbar, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Brücken instandgesetzt oder erneuert werden müssen. Aufgrund der stärkeren Nutzung der Wasserwege müssen ohnehin zahlreiche Brücken für größere Schiffe angehoben werden, wodurch an vielen Stellen ein Neubau wirtschaftlich vorzugswürdig ist. Dieser Prozess wird viele Brückensperrungen, Bauarbeiten und eventuell auch Einsparungen hervorbringen. Für den Bundestagsabgeordneten Stegemann ist dabei klar: „Brücken sind nicht nur wichtige Verbindungen für Anlieger. Sie sind auch für Rettungskräfte, die Landwirtschaft und das touristische Angebot in unserer Region von entscheidender Bedeutung. Die Sicherheit muss stets gewährleistet sein und nach einem nötigen Abriss müssen sinnvoll neue Brücken gebaut werden.“
Abschließend sind sich das WSA Ems-Nordsee und Albert Stegemann einig: „Wir brauchen für eine starke Wirtschaft auch eine moderne Verknüpfung von Verkehrswegen auf Straße, Schiene und Wasser.“

Berlin. In den vergangen Jahren ist die Zahl der von Wölfen verwundeten und getöteten Nutz- und Haustiere explosionsartig gestiegen. Im Jahr 2006 lag die Zahl noch bei 40 Tieren, nur zwölf Jahre später lag die Anzahl schon bei 2.050 Tieren (2018). Schäfer und andere Weidetierhalter haben mit wirtschaftlichen Einbußen zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund haben Bundestag und Bundesrat jüngst eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Die Entnahme von problematischen Wölfen wird damit erleichtert.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim Albert Stegemann: „Weidetierhalter sind stark verunsichert und fühlen sich in ihrer Not oft nicht verstanden. Der bedachte und abwägende Umgang bei Töten von Problem-Wölfen ist ein richtiger und wichtiger Schritt.“ Als Begründung für eine Abschussgenehmigung müssen Schäfer künftig nicht mehr in ihrer Existenz bedroht sein. Stattdessen genügt es, wenn wirtschaftliche Schäden drohen. Dabei fokussiert sich die Entnahme nun nicht mehr auf einen einzelnen, schwer zu identifizierenden Problem-Wolf. Eine lokale Entnahme ist stattdessen in dem Umfang möglich, bis es keine Angriffe mehr auf die entsprechenden Nutztiere gibt. Auch wenn die Rückkehr des Wolfes ein Erfolg für den Artenschutz ist, darf er nicht zum wirtschaftlichen Aus der Weidetierhaltung führen.
Auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim fühlt sich der Wolf mittlerweile wieder heimisch – so wurde auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition in Meppen ein zweites Wolfsrudel festgestellt. Auch dieses Wolfsrudel ist für mehr als 220 gerissene Schafe verantwortlich, wie die Lingener Tagespost berichtete. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Änderung nur ein erster Schritt sein kann. Auf Grund der starken Ausbreitung des Wolfs brauchen wir ein angepasstes Schutzniveau von „streng geschützt“ auf „geschützt“. Das muss auf europäischer Ebene erfolgen.“
Berlin. Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung auch Maßnahmen für die Land- und Ernährungswirtschaft für die Corona-Krise auf den Weg gebracht.
Albert Stegemann: „Mit der Ausweitung der ‚70-Tage-Regelung‘ dürfen Saisonarbeitskräfte nunmehr bis zum 31. Oktober 2020 eine kurzfristige Beschäftigung für bis zu 115 Tage sozialversicherungsfrei ausüben. Bisher war das lediglich für bis zu 70 Tage möglich. Das ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung unserer Bäuerinnen und Bauern. Saisonarbeitskräfte, die sich bereits in Deutschland aufhalten, können so länger in der Landwirtschaft arbeiten. Das hilft unseren landwirtschaftlichen Betrieben bei der Ernte und Aussaat. Denn wir wollen auch künftig Spargel und Erdbeeren, aber auch Gemüse aus unseren Regionen genießen.
Mit den heutigen Beschlüssen des Bundeskabinetts, die wir nun mit Hochdruck, aber auch mit der gebotenen Sorgfalt im Parlament beraten, ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung unserer regionalen Lebensmittelversorgung erreicht. Klar muss aber auch sein: Wir brauchen wieder eine Rückkehr zur Arbeitnehmerfreizügigkeit im Europäischen Binnenmarkt. Wer als ausländische Saisonarbeitskraft nach Deutschland kommen will und seine Unterlagen wie den Arbeitsvertrag vorweisen kann, der muss auch nach Deutschland reisen können.“
Berlin. Die Bundesregierung startet einen Hackathon. Mit Hilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sollen digitale Werkzeuge im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie entwickelt werden. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim Albert Stegemann hin.
In dem 48-stündigen Hackathon vom 20. bis 23. März 2020 sollen gemeinsam Lösungen für neu auftretende Herausforderungen entwickelt, getestet und verbessert werden, heißt es auf der dazu eingerichteten Website www.wirvsvirushackathon.org. Mit dem digitalen Format werden mutige und innovative Ideen gesucht, die der Gesellschaft dabei helfen, jetzt solidarisch zu sein und gestärkt aus der aktuellen schwierigen Situation durch Covid-19 hervorzugehen. Stegemann ruft Designer, Kreative, Problemlöser, sozial engagierte Bürger oder Programmierer und alle anderen zur Teilnahme auf: „Jeder kann mit guten Ideen einen Beitrag leisten. Wir müssen zusammenhalten!“
Der Hackathon startet Freitag um 18:30 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. Der Hackathon findet ausschließlich digital und online statt. Damit die Prototypen zu tragfähigen Lösungen werden können, will die Regierung anschließend ein digitales Unterstützungsprogramm starten.
Berlin. Angesichts von Berichten über Beschränkungen der Einreise landwirtschaftlicher Saisonarbeiter aus dem europäischen Ausland nach Deutschland erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:
„Wir wissen um den dringenden Bedarf, den unsere Landwirte an erfahrenen Saisonarbeitskräften aus dem Ausland haben. Anpflanzung und Ernte von Spargel, Erdbeeren oder Gemüse dürfen nicht an den aktuellen Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus scheitern. Deshalb brauchen wir schnelle Lösungen. Das Auswärtige Amt muss bei unseren europäischen Partnern auf die möglichst unkomplizierte Durchreise von Saisonarbeitskräften hinwirken. Auch die Praxis bei der Einreise nach Deutschland muss einheitlich sein.
Erfreulicherweise hat das Bundesministerium des Innern bereits klargestellt, dass die Einreise nach Deutschland für Saisonarbeitskräfte weiterhin möglich ist. Erforderlich hierfür ist die Mitführung geeigneter Unterlagen zum Nachweis ihrer Tätigkeit wie zum Beispiel Arbeitsverträge, Auftragsunterlagen und die Grenzgängerkarte.“
Berlin. Gute Nachrichten für das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ) in Lingen. Gleich zwei Projekte der dortigen Freiwilligendienstleistenden werden im Rahmen der Projektförderung „land.schafft – Förderung für kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum“ mit 1.062,30 Euro beziehungsweise 1.267 Euro durch den Bund unterstützt. Darüber freuen sich die beiden Bundestagsabgeordneten der Region Albert Stegemann und Gitta Connemann gemeinsam mit Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters. Die Abgeordneten sind sich einig, dass das TPZ in Lingen einen wichtigen Beitrag für ein starkes Kulturangebot im südlichen Emsland leistet.
„Deutschlandweit wurden 23 Projekte zur Förderung ausgewählt. Es ist beeindruckend, dass sich dabei gleich zwei Projekte aus Lingen durchsetzen konnten. Das unterstreicht die hervorragende Arbeit am Theaterpädagogischen Zentrum“, so Connemann, die sich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende seit vielen Jahren für eine Stärkung der Kultur im ländlichen Raum einsetzt.
Im ersten Projekt haben die Freiwilligen das Kinderbuch „Als der Fuchs das Huhn grüßte“ geschrieben und illustriert. Das Buch soll im TPZ und später auch in Altenheimen und Kindergärten der Region vorgelesen werden. Die Erlöse des Buchverkaufs gehen an den SkF in Lingen. Im zweiten Projekt beleuchtet ein Freiwilliger das 40-jährige Jubiläum des TPZ in diesem Jahr. Er wird einen Film drehen und dabei auf humorvolle und dokumentarische Weise Zeitzeugen wie Mitwirkende involvieren. Der Film soll Kultur in Bewegung und Kultur im ländlichen Raum darstellen.
„Das TPZ und ganz Lingen profitieren langfristig vom Engagement der Freiwilligen. Ich bin stolz, dass wir in Lingen und der gesamten Region ein so starkes Engagement erleben. Gerade dieses freiwillige Engagement ist ein Stützpfeiler unserer vielfältigen Gesellschaft und damit absolut förderungswürdig“, so Stegemann.
Das Theaterpädagogische Zentrum ist eine gemeinnützige Einrichtung der Emsländischen Landschaft. Die Fachakademie für Theater, Spiel, Tanz, Zirkus und Medien wird weltweit insbesondere für das Weltkindertheaterfest sowie für das Internationale Fest der Puppen geschätzt.
