Berlin. Seit Anfang des Jahres gibt es in Deutschland die steuerliche Forschungsförderung. Nun hat die „Bescheinigungsstelle Forschungszulage“ ihre Arbeit aufgenommen. „Die steuerliche Forschungsförderung ist ein Meilenstein in der Geschichte der Innovationsförderung in Deutschland. Gerade für unsere kleinen und mittelständischen Betriebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim ist das unbürokratische Instrument ein echter Gewinn. Mit der Bescheinigungsstelle haben die Unternehmer nun einen konkreten Ansprechpartner an ihrer Seite“, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit.

Die neue Regelung ermöglicht die steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben und soll Anreize setzen, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Für Albert Stegemann ist dies ein wichtiger Beitrag zur Attraktivität des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland – gerade in der Corona-Zeit. „Aufgrund der Corona-Krise leiden die Betriebe unter erheblichen Liquiditätsengpässen. Ohne Investitionen in Forschung und Entwicklung fehlen uns die zentralen Triebfedern für unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Stegemann.

Stegemann: Gerade jetzt in Zukunft investieren

Daher habe man im Rahmen der Corona-Steuerhilfegesetze den jährlich förderfähigen Aufwand, den ein Unternehmen steuerlich geltend machen kann, für die kommenden sechs Jahre auf vier Millionen Euro verdoppelt. Der Abgeordnete zeigt sich überzeugt: „So schaffen wir die finanziellen Spielräume, damit unsere Unternehmen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Das ist ein starkes Signal in Pandemie-Zeiten.“

Stegemann ermuntert die zahlreichen hochspezialisierten Mittelständler in der Region, auch in schwierigen Zeiten in die eigene Zukunft zu investieren und die steuerliche Forschungsförderung elektronisch über das zentrale Portal (www.bescheinigung-forschungszulage.de) zu beantragen: „Gerade im Emsland und der Grafschaft steckt eine enorme Innovationskraft, die es zu bewahren gilt. Wir müssen jetzt die Weichen dafür stellen, dass an Ems und Vechte auch zukünftig bahnbrechende Ideen, erfolgreiche Produkte und hochwertige Arbeitsplätze entstehen.“

Das Forschungszulagengesetz wurde 2019 vom Deutschen Bundestag auf den Weg gebracht und ist seit dem 1. Januar 2020 in Kraft. Geschätzt wird, dass die Forschungszulage für die Jahre 2021 bis 2024 in Höhe von 5,6 Milliarden Euro in Anspruch genommen wird. Stegemann hatte sich gemeinsam mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, kurz MIT, in Lingen, Meppen und Nordhorn in den letzten Jahren für diese Form der betrieblichen Innovationsförderung eingesetzt.

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Gemeinnützige Organisationen und Ehrenamtliche können sich noch bis zum 1. November auf Fördermittel aus dem Programm „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.“ bewerben. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hin: „Das Emsland und die Grafschaft Bentheim werden getragen vom Ehrenamt. Mit dem Förderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) wollen wir dazu beitragen, dass sich Vereine und Initiativen etwa bei der Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung bestmöglich aufstellen können.“

Stegemann: Ehrenamt im Emsland und in der Grafschaft fit für die Zukunft machen

Mit dem Förderprogramm werden Vorhaben in den Themenfeldern Innovation und Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung, sowie Struktur- und Innovationsstärkung in ländlichen Räumen unterstützt. Dabei können pro Antrag Fördermittel in Höhe von bis zu 100.000 Euro bereitgestellt werden. Projekte dürfen zum Zeitpunkt der Antragsstellung noch nicht gestartet sein. Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie alle gemeinnützigen Organisationen mit einem Freistellungsbescheid vom Finanzamt.

„Die Ehrenamts-Stiftung bittet darum, den Förderantrag möglichst zeitnah zu stellen, da ein Mittelabruf nur bis zum 15. Dezember 2020 möglich ist. Ich kann jedem Verein nur empfehlen von der Chance Gebrauch zu machen“, so Stegemann.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt wurde im Frühjahr 2020 vom Bundestag auf den Weg gebracht. Sie ist eine Anlaufstelle für die rund 31 Millionen Menschen in Deutschland, die sich bereits ehrenamtlich engagieren und auch diejenigen, die beabsichtigen und motiviert sind, sich durch ihr freiwilliges Engagement für die Gesellschaft einzusetzen. Schwerpunkte der Stiftung liegen in der Stärkung der ländlichen Räume und der Digitalisierung.

Weitere Informationen zum Förderprogramm sind unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/ zu finden.

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Berlin. Die Afrikanische Schweinepest wurde heute bei einem toten Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen. Hierzu erklärt der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:

„Das Virus ist bekanntlich seit längerem, insbesondere in Ost-Europa, aktiv. Nun ist der von uns allen befürchtete erste Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem einzigen Wildschwein-Kadaver in Deutschland eingetreten. Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv auf diesen Moment vorbereitet. Deutschland und insbesondere das Emsland und die Grafschaft Bentheim sind auf den Ernstfall gut vorbereitet.

Fakt ist: Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen nicht gefährlich. Es ist keine Zoonose, sondern betrifft nur Wild- und Hausschweine. Deswegen gibt es keinen Grund bei einer ausgewogenen Ernährung auf Schweinefleisch zu verzichten.

Stegemann: Deutschland ist gut vorbereitet – Jeder Einzelne kann Beitrag leisten

Erst 2017 ist das hochmoderne Vorsorgezentrum für Seuchen der beiden Landkreise in Klausheide in Betrieb genommen worden. Mit dem Vorsorgezentrum haben die Verantwortlichen vor Ort Weitsicht bewiesen. Im Emsland, in Brandenburg und bundesweit wurde der Ernstfall bereits mehrfach geprobt. Die rechtlichen Maßnahmen für diesen Seuchenfall wurden erlassen. Die zuständigen Behörden sind ermächtigt, notwendige Anordnungen zu treffen, um eine mögliche Ausbreitung auf die Haus- und Wildschweine einzudämmen. Es gibt wohl kaum ein Seuchengeschehen, auf das wir so gut vorbereitet sind.

Aktuell ist der Ausbruch lokal auf eine Region begrenzt. In Niedersachsen oder im Emsland und der Grafschaft gibt es keinen Fall der Afrikanischen Schweinepest. Der Fundort ist über 400 Kilometer von unserer Heimat entfernt. Wir müssen daher alles daran setzen, dass sich das Virus nicht ausbreitet.

Jeder Landwirt muss auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen achten. Und auch auf die Jäger kommt bei der Schwarzwildbejagung eine große Verantwortung zu. Zugleich kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass sich die Afrikanische Schweinepest nicht ausbreitet. Seien Sie achtsam, halten Sie die Hygienemaßnahmen ein und werfen Sie keine mitgebrachten Wurstwaren am Straßenrand weg und halten Sie Abstand zu Wildschweinen.

Viele Landwirte machen sich nun verständlicherweise Sorgen. Nachdem die Schweinepreise in den letzten Wochen bereits von gut zwei Euro auf unter 1,50 Euro je Kilogramm gefallen sind, droht nun ein weiterer Preisrutsch. Den Schweinehaltern droht damit kurzfristig ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Das gilt es nun so stark wie möglich zu verhindern. Verbraucher sollten weiter mit gutem Gewissen zum Schweinefleisch an der Ladentheke greifen. Zudem appelliere ich an Schlachthöfe und den Lebensmitteleinzelhandel, die Situation nicht für Preissenkungen zu nutzen.

Von Seiten des BMEL werden bereits Gespräche geführt, um den Markt zu stabilisieren. Zudem haben Politik und Verwaltung bereits erste Weichen gestellt. Aufgrund des Regionalisierungsprinzips, nach dem nur ein bestimmtes Gebiet in der Nähe des Ausbruchsortes vom Handel ausgeschlossen wird, sind daher kaum wirtschaftliche Auswirkungen auf den innereuropäischen Agrarhandel zu erwarten. Die Bundesregierung und die EU-Kommission sind seit längerem in Gesprächen mit wichtigen Drittländern, damit auch dort dieses Prinzip anerkannt wird und die Handelsrouten für hochwertiges Schweinefleisch aus Deutschland offenbleiben.“

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Schüttorf. Die Samtgemeindebücherei in Schüttorf erhält 8.066,83 Euro Bundesmittel zur Modernisierung. „Die zeitgemäße Ausstattung von Bibliotheken ist gerade im ländlichen Raum wichtig. Kleine Bibliotheken dürfen bei der digitalen Ausstattung nicht abgehängt werden. Mit dieser Förderung halten wir die Samtgemeindebücherei digital auf der Höhe der Zeit“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann beim Überbringen der Förderung. Die Mittel fließen im Rahmen des Förderprogramms „Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Stegemann: Digitale Teilhabe für alle Bevölkerungsschichten ermöglichen

Bei einem Gesprächstermin vor Ort stellten die Büchereileiterin Bärbel Middelberg und weitere Mitarbeiterinnen der Bücherei dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann, dem Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus, dem Vorsitzenden der CDU-Schüttorf Stefan Niehaus und Jan Stockhorst als Vertreter der Samtgemeinde Schüttorf vor, wie die Bücherei arbeitet und für welche Zwecke die Fördermittel eingesetzt werden.

Mit den Fördermitteln werde man die Bibliothek technisch aufrüsten, um den Zugang zu digitalen Ressourcen zu verbessern, berichtete Bärbel Middelberg. Mit der Anschaffung von Laptops, einem Beamer und einer Dokumentenkamera würde die Bibliothek als Ort infrastrukturell aufgewertet, damit wir vor Ort aktive Leseförderung betreiben können. Ferner werde man mit den Fördermitteln auch das Leihangebot für die Nutzerinnen und Nutzer vergrößern. Middelberg freut sich, in Zukunft Zugang zu Streamingdiensten und den Verleih von Endgeräten für digitale Leihinhalte anbieten zu können. Konkret wird die Bücherei E-Reader, Tonie-Boxen und Tiptoi-Stifte für den Verleih anschaffen.

Albert Stegemann lobte: „Mit dem Verleih von digitalen Endgeräten schafft die Samtgemeindebücherei die Möglichkeit zur digitalen Teilhabe für alle Bevölkerungsschichten. Der Zugang zu modernen Medienformen sollte niemandem verwehrt bleiben.“

Das Förderprogramm „Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ ist Teil der der Initiative „Kultur in ländlichen Räumen“ der Bundesregierung. Hierfür stellt Bundesministerin Julia Klöckner 10 Millionen Euro zur Stärkung der Kultur im ländlichen Raum zur Verfügung. Insgesamt stehen im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) 2020 gut 70 Millionen Euro zur Verfügung, um die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland zu unterstützen.

Foto (v.l.n.r): Simge Ince (Bücherei Schüttorf), Sandra Borggreve (Bücherei Schüttorf) , Bärbel Middelberg (Leiterin der Bücherei), Albert Stegemann MdB, Manfred Windhaus (Samtgemeindebürgermeister Schüttorf), Inge Heckwolf (Bücherei Schüttorf) und Jan Stockhorst (Leiter des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Schüttorf)                                                                                                                                                                                                                                            Quelle: Stefan Niehaus (CDU-Schüttorf)

Berlin. Das Bundesfamilienministerium unterstützt im Rahmen des „Sonderprogramms Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit“ gemeinnützige Jugendeinrichtungen mit Übernachtungsmöglichkeiten wie Jugendherbergen und Schullandheimen, mit zusätzlich rund 100 Millionen Euro. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zeigt sich erfreut: „Wir müssen Kinder- und Jugendbildungsstätten als Orte des Dialogs und der Bildung erhalten und fördern. Sie sind essenziell für die Region und prägen unsere Kulturlandschaft.“ Mit dem Sonderprogramm sollen die Einnahmeausfälle der Jugendstätten durch die abgesagten Gruppen- und Klassenfahrten abgefedert werden.

Das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder und- Jugendarbeit“ wird aus Mitteln des vom Bundestag beschlossenen zweiten Nachtragshaushaltes 2020 finanziert. Der Bund deckt bis zu 90 Prozent der vom förderfähigen gemeinnützigen Träger dargelegten Liquiditätsengpässe ab. Der Zuschuss pro Bett beträgt bis zu 400 Euro für den Zeitraum April bis Dezember 2020. „Dieser Schutzschirm schafft gezielte Hilfe für die von der Corona-Pandemie gezeichneten Kinder-Jugendstätten. Auch in Zukunft müssen wir Kinder und Jugendlichen die bestmöglichen Angebote bieten können“, so Albert Stegemann.

Anträge erfolgen über Dachorganisationen als zentrale Anlaufstellen in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium. Das Sonderprogramm umfasst außerdem Zuschüsse für den internationalen Jugendaustausch. Bewerbungen können noch bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Weitere Informationen zum Sonderprogramm können auf der Seite des Bundesfamilienministeriums https://www.bmfsfj.de/sonderprogramm eingesehen werden.

Bad Bentheim. Im Rahmen eines Förderprogramms erhält das Unabhängige Jugendhaus (UJH) im Treff 10 Mittel des Bundes in Höhe von 23.500 Euro. „Das Jugendhaus im Treff 10 leistet hervorragende Arbeit“, machte der Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion Albert Stegemann bei seinem Besuch in Bad Bentheim deutlich. Deswegen freue er sich besonders, die Zusage für eine Förderung durch Bundesmittel überbringen zu können.

Im Rahmen des Besuches führten  Holger Berg, in der Stadtverwaltung unter anderem zuständig für Jugend und Kultur sowie Dennis Kley vom UJH Albert Stegemann, Bürgermeister Dr. Volker Pannen und Vertreter der örtlichen CDU namentlich Marcel Speker und Hans-Gerd Sanders durch das Haus. Berg und Kley stellten heraus, dass aufgrund der personell guten Ausstattung des Hauses und einem großen Stamm an Ehrenamtlichen ein breites Angebot für die Kinder und Jugendlichen in Bad Bentheim ermöglicht werden könne.

Sie betonten, die Jugendpolitik im Bad Bentheimer Stadtrat werde von der größtmöglichen Koalition getragen: „Das ist ein wichtiges Signal für die jungen Leute und unsere Arbeit hier“. Der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker und Vorstandsmitglied Hans-Gerd Sanders zeigten sich erfreut über die Rückmeldung zur CDU-Arbeit im Stadtrat und stellten die gut gelebte Jugendbeteiligung in der Einrichtung heraus. Albert Stegemann machte dabei deutlich:  „Der Treff 10 ist ein Paradebeispiel dafür, dass Fördermittel im ländlichen Kulturbereich notwendig sind, aber die vielen ehrenamtlichen Helfenden den Einrichtungen erst ein Gesicht geben. Ihnen müssen wir optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit liefern.“

Das UJH hat einen Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ gestellt, das sich an Soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner richtet. Mit diesem Programm, das auf Drängen der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner aufgelegt wurde, wird die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in urbanen und ländlichen Gebieten unterstützt. Die Förderung kann für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen eingesetzt werden. Berg und Kley erläuterten, das UJH werde die bewilligten Mittel zur Optimierung der Außenanlagen und zum Ausbau der Lagerkapazitäten nutzen. Diese Weiterentwicklung trage dazu bei, dass die Infrastruktur für die Arbeit mit Kindern weiter verbessert werde.

Foto (v.l.n.r.): Hans-Gerd Sanders (CDU Bad Bentheim), Marcel Speker (CDU Bad Bentheim), Albert Stegemann MdB, Holger Berg (Leiter des städtischen Fachbereichs für Jugend und Kultur), Dennis Kley (UJH) und Bürgermeister Dr. Volker Pannen.                                                                                            Copyright: Büro Stegemann

Meppen. Im Zuge der Corona-Pandemie mehren sich auch die Schlagzeilen von häuslicher Gewalt, Einsamkeit bei Senioren und steigenden Zahlen bei Suchterkrankungen. Über die Auswirkungen der Pandemie sprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit dem Geschäftsführer der Caritas im Emsland, Marcus Drees. „Isolation, Existenzängste und fehlende Lebensfreude treten während der Pandemie deutlicher hervor als sonst. Gerade in diesen Zeiten sind Anlaufstellen wie die Caritas von existenzieller Bedeutung“, unterstreicht Stegemann im gemeinsamen Gespräch.

Die Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie konnte der Verband durch einen bestehenden Pandemieplan, Krisenteams vor Ort und bereits digitalisierte Abläufe in der Pflege ohne Lockdown meistern. Nicht erst die Einstufung als „systemrelevante Berufe“ brachte die Erkenntnis, dass die Dienste des Caritasverbandes entscheidend für die Bewältigung der Krise sind. „Wir bemerken, dass der Beratungsbedarf steigt. Besonders in den Bereichen Sucht, häusliche Gewalt, Arbeitslosigkeit und Schulden erreichen uns täglich Anfragen. Gerade mit Blick auf die finanzielle Situation habe ich Sorge, dass die Schirme löchrig werden“, erläutert Marcus Drees besorgt dem Abgeordneten.

Soziale Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich bereits bemerkbar

Ferner bat Drees um Erhaltung des Erfolgsprojekts „U25-Online Suizidprävention“ im Emsland und um weitere Unterstützung. Das Projekt ist ein bundesweites Online-Beratungsangebot für suizidgefährdete Jugendliche bis 25 Jahre. Kostenlos und anonym können hier Jugendliche Hilfe durch Gleichaltrige ehrenamtliche Betreuer finden. Am Standort im Emsland gingen 176 Anfragen von Jugendlichen aus der ganzen Republik im Jahr 2019 ein, die durch 29 speziell durch die Caritas ausgebildete jugendliche Betreuer beraten wurden. Gefördert wird die Arbeit vom Bundesfamilienministerium.

„U25 ist wie ein Tagebuch, das antwortet. Es hilft nicht nur den Betroffenen, sondern lässt unsere Ehrenamtlichen mit jeder Anfrage wachsen und schafft vor Ort Sensibilität für das Thema“, unterstreicht Drees. Stegemann erklärt, dass er sich für den Standort Emsland stark machen möchte: „Was die Jugendlichen hier leisten, gebührt mein größter Respekt. Das Emsland, als einziger Standort im ländlichen Raum, muss kommunal und bundesweit gesichert werden. Manche Herausforderungen im dörflichen Lebensumfeld können einfach von Ehrenamtlichen aus dem ländlichen Raum besser nachvollzogen werden.“

Neben dem vorgestellten U25-Projekt wies Drees darauf hin, dass die Zeit der Corona-Pandemie in allen Bereichen des Caritasverbandes eine stärkere Inanspruchnahme digitaler Angebote zur Folge hat. Dazu erklärte Stegemann abschließend: „Ich bin beeindruckt von den innovativen Lösungen, die für die Menschen in Not hier geschaffen werden. Trotzdem gilt meine größte Wertschätzung den zahlreichen Tätigen im sozialen und pflegerischen Bereich, die trotz Abstand im direkten Kontakt mit den Menschen arbeiten.“

Foto (v.l.n.r.): Marcus Drees (Geschäftsführer Caritasverband für den Landkreis Emsland), Albert Stegemann MdB
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Berlin. Zahlreiche Unternehmen aus dem Wahlkreis Mittelems, also dem mittleren und südlichen Emsland sowie der Grafschaft Bentheim konnten im Rahmen der KfW-Corona-Hilfen unterstützt werden. Das berichtet der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann in einer Pressemitteilung und rechnet vor, dass insgesamt über 200 Unternehmen Hilfen in Höhe von 81.380.000 Euro in Anspruch genommen haben.

Stegemann: Über 200 regionale Unternehmen profitieren von KfW-Krediten

„Seit Beginn des Hilfsprogramms am 23. März 2020 hat die bundeseigene KfW-Bank zahllosen Unternehmen schnell helfen können“, weiß Stegemann und berichtet, dass bundesweit inzwischen 99 Prozent der Anträge entschieden worden sind und davon wiederrum 96 Prozent eine Zusage erhalten haben. Für Stegemann bleiben die Hilfen eine wichtige Stütze in der größten wirtschaftlichen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. „Wir haben massiv Geld in die Hand genommen, um unsere Wirtschaft in dieser schweren Zeit zu stützen“, meint Stegemann. Er ist sich sicher, dass das Geld gut angelegt ist, immerhin zeige sich die deutsche Wirtschaft außerordentlich robust. Gerade im Vergleich zu anderen Ländern, laufe es in Deutschland bei allen Problemen und Hindernissen wirtschaftlich weiterhin vielversprechend. „Vor allem im Emsland und der Grafschaft zeigt sich die Stärke von Regionen mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen“, ist sich Stegemann sicher.

Salzbergen. Gute Nachrichten für die St. Cyriakus Bibliothek in Salzbergen. Im Rahmen des Bundesprogrammes für ländliche Entwicklung erhält die Bibliothek eine Förderung von rund 16.000 Euro für eine Neugestaltung ihrer Räumlichkeiten. Während der Umbaumaßnahmen im September und Oktober bleibt die Bibliothek geschlossen. „Die St. Cyriakus Bibliothek ist fester Teil des kulturellen Zentrums der Gemeinde Salzbergen. Daher freue ich mich sehr, dass ich mir heute ein Bild der geplanten Neugestaltungen machen konnte“, so der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann bei einem Vor-Ort-Besuch.

Insgesamt werden in den nächsten zwei Monaten rund 37.000 Euro investiert, davon steuert der Bund über das „Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ 16.129,70 Euro bei. Der verbleibende Betrag wird von der Kommune und der Kirchengemeinde Salzbergen übernommen.

Die Bibliothek strebt neben einer Grundsanierung der Räume die Möglichkeit einer künftigen Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten durch bewegliche Regale und eine kundenfreundlichere Atmosphäre anhand eines Durchbruchs im Eingangsbereich an. Außerdem werden für das Bilderbuchkino und zum besseren Schutz der Bücher Vorhänge angebracht. Manfred Buers vom Kirchenvorstand Salzbergen betont dabei: „Wir haben den Mitarbeitenden vor Ort für die Umbauplanungen freie Hand gelassen. Diese wissen, was eine attraktive Bibliothek ausmacht und für die Kunden wichtig ist. Das Bundesförderprogramm kam dabei genau zur richtigen Zeit.“

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter freuen sich, dass die Bibliothek von den Bürgern in Salzbergen intensiv genutzt wird. In normalen Jahren besuchen jährlich bis zu 6.000 Besucher die kleine Bibliothek, dabei wird jedes Medium rund 2,5-mal jährlich ausgeliehen.

Die Bauarbeiten sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden. „Wir wollen im Oktober wieder in gewohnter Manier für unsere großen und kleinen Leserinnen und Leser da sein. Bis dahin schaffen wir das Angebot der Buchsitter. Ab nächster Woche können mit verlängerten Öffnungszeiten Medien längerfristig entliehen werden und  diesen ein neues – zweimonatiges – Zuhause gegeben werden. Die geringe Anzahl der Präsenzmedien soll reibungslose Baumaßnahmen ermöglichen“, betont die ehrenamtliche Leiterin Kirsten Hülsing. Während der nächsten Woche hat die Bibliothek daher montags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Für Dirk Vogt, den stellv. Bürgermeister der Gemeinde Salzbergen, ist die Bibliothek nicht aus Salzbergen wegzudenken. „Mit der Modernisierung setzen wir ganz bewusst ein Zeichen, dass uns die Bibliothek viel wert ist und wir sie weiterhin stärken möchten.“ Auch Albert Stegemann als örtlicher Bundestagsabgeordneter zeigte sich tief beeindruck vom großen Engagement der Ehrenamtlichen und betonte: „Die Förderung ist hier optimal investiert.“

Das Bibliotheks-Team besteht aus 20 Personen und bietet dabei ein breites Angebot von rund 8.000 Medien mit Büchern, Spielen, DVDs, Tonies und Zeitschriften. Ergänzend dazu findet man in der Onleihe ca. 13.000 eBooks, eAudios und ePaper.  „Uns als Team ist es wichtig mit der Zeit zu gehen und unseren Gästen ein attraktives Angebot zu machen“, betont Monika Brinkers. Darüber hinaus bringt sich die Bibliothek in das Gemeindeleben durch die jährlichen Ferienpassaktionen, Märchenwanderungen, Salz und Öl Markt, Buchflohmarkt und dem Lichterfest ein. Für Kinder ist die Mitgliedschaft in der Bibliothek kostenfrei. Erwachsene zahlen jährlich einen Betrag von sieben Euro.

(v.l.n.r.) Kirsten Hülsing, Monika Brinkers, Franz-Josef Schulte-Wess, stellv. Bürgermeister Salzbergen Dirk Vogt,  Manfred Buers, Albert Stegemann, Robin Casper CDU Salzbergen.