Lingen. „Als der Fuchs das Huhn begrüßte“ – so heißt die Erfolgsgeschichte, die Freiwilligendienstleistenden Marie Vollprecht und Tara Luger in Form eines Kinderbuchs geschaffen haben. Im Rahmen des Eigenprojektes im Freiwilligen Sozialen Jahr beim Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) in Lingen entstand eine Geschichte, die nicht nur den jüngsten Bürgern, sondern auch dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann gefällt: „Das TPZ ist in unserer Region ein Motor in der Kulturarbeit. Ich bin beeindruckt von den zahlreichen Projekten, die insbesondere auch durch die Freiwilligendienstleistenden ins Leben gerufen werden.“

Stegemann: Freiwillige bereichern Kulturarbeit im ländlichen Raum

Sowohl das Kinderbuch-Projekt als auch ein Filmprojekt zum 40. Jubiläumsjahr des TPZs wurden mit Bundesmitteln gefördert. Nicht nur die Fördermittel, sondern auch die Corona-Pandemie hat einen positiven Effekt für die Kinderbuchentwicklung gebracht, berichtet Autorin Marie Vollprecht dem Abgeordneten: „Leider konnten wir in den letzten Monaten unseres Freiwilligendienstes den Betrieb im TPZ mit zahlreichen Kursen und Kulturprogrammen nicht mehr begleiten. Wir haben das Beste daraus gemacht und mehr Zeit in das Kinderbuch investiert. Aus den geplanten 32 Seiten sind schnell 56 Seiten geworden.“ Dieser Einsatz hat sich gelohnt, denn kurz nach der Veröffentlichung des Buchs und einer begleitenden selbstgestalteten Website zur Geschichte ist die begehrte erste Auflage bereits vergriffen.

Allerdings waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die restliche Arbeit im TPZ weniger positiv. Das Kulturhaus hat die Einschränkungen zur Eindämmung des Virus deutlich zu spüren bekommen. Der Präsident des Vereins Emsländische Landschaft Hermann Bröring führt dazu aus: „Das Handeln der Politik mit Blick auf die Kultur in dieser schwierigen Zeit beruhigt mich.“ So betont auch der Leiter der Kultureinrichtung Nils Hanraets: „Die Planungen für unser Programm unter Beachtung der Vorgaben laufen auf Hochtouren. Trotzdem hängt unsere Arbeit an der Unterstützung durch unser Team, unsere Partner und die Politik.“

Ermutigend betont der Bundestagsabgeordnete Stegemann: „Meine Unterstützung habt ihr. Kulturelle Begegnungen bereichern unser Zusammenleben im ländlichen Raum und stärken unsere Gesellschaft. Ich hoffe, dass wir schon im nächsten Jahr unter einigermaßen normalen Bedingungen das Jubiläum nachfeiern und hoffentlich viele weitere Projekte umsetzen können.“ Abschließend erklärten die Teilnehmer erfreut, dass es aufgrund der großen Nachfrage noch eine zweite Auflage des Kinderbuchs „Als der Fuchs das Huhn begrüßte“ geben soll, das dann wieder gegen eine Spende erhältlich ist.

 

 

Berlin. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass Sauenhalter vom 31. August bis zum 14. September 2020 weitere Erstanträge zur Förderung von Isoflurannarkosegeräten einreichen können.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Abgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim, Albert Stegemann: „Wir unterstützen unsere Sauenhalter bei der Umsetzung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration. Denn wir stehen zur regionalen Ferkelerzeugung in Deutschland. Um die Betäubung von Ferkeln mit dem Narkosegas Isofluran flächendeckend zu ermöglichen, bezuschusst der Bund die Anschaffung von entsprechenden Narkosegeräten. Hierbei werden bis zu 60 Prozent der Gerätekosten bzw. bis zu maximal 5.000 Euro je Unternehmen erstattet. Viele Sauenhalter wollen an dieser Fördermaßnahme des Bundes teilnehmen. Doch nicht allen interessierten Betrieben war es möglich, bis zum Ablauf der ursprünglichen Frist am 30. Juni 2020 einen Antrag einzureichen. Deshalb hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine neue Antragsrunde stark gemacht – mit Erfolg. Erstanträge auf Förderung können nun erneut im Zeitraum vom 31. August bis zum 14. September 2020 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Das gibt weiteren investitionsbereiten Ferkelerzeugern die Möglichkeit, an innovativen Verfahren für mehr Tierwohl und Verbraucherakzeptanz teilzunehmen, und die Chance zu einer frühzeitigen Modernisierung zu nutzen.“

Stegemann: Regionale Ferkelerzeugung in Deutschland erhalten

Hintergrund: Ab 1. Januar 2021 ist die Ferkelkastration in Deutschland nur noch unter Betäubung erlaubt. Mit insgesamt 20 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Anschaffung von Isofluran-Narkosegeräten. Sobald Ferkelerzeuger den Bewilligungsbescheid von der BLE zur Teilnahme an der Förderung erhalten haben, können sie ein zertifiziertes Isofluran-Narkosegerät kaufen.

Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung finden Sie unter: www.ble.de/ferkelnarkose

Berlin. Das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz startet dieses Jahr erneut den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2020“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zeigt sich über die Einrichtung des Wettbewerbes erfreut: „Zivilgesellschaftliches Engagement muss wieder sichtbar werden. Das Engagement eines jeden hat unsere Anerkennung verdient und sollte dementsprechend – auch finanziell – gewürdigt werden.“

Bereits seit 2017 findet der Wettbewerb des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus und Gewalt für eine Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements statt. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen, sowie Gruppen, die durch beispielhafte Projekte das Grundgesetz und dessen Werte mit Leben füllen. Besonders im Fokus stehen dieses Jahr Initiativen die sich aktiv und gemeinsam gegen Hassrede, Antisemitismus, Antiziganismus sowie politischen Extremismus und Gewalt stellen und dabei den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Die besten Projekte werden mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro ausgezeichnet.

Die hauptsächlich ehrenamtlichen Projekte können ihre Bewerbung noch bis zum 27. September 2020 unter www.buendnis-toleranz.de einreichen. Der Wettbewerb soll dabei die Arbeit der Engagierten würdigen und eine breite Öffentlichkeit schaffen in der ein fachlicher Austausch ermöglicht wird. „In der heutigen Zeit hat die Verbreitung von Desinformationen geradezu pandemische Züge angenommen. Dieser Wettbewerb ist ein starkes Zeichen für den stetigen Einsatz für Demokratie und Toleranz“, so der Bundestagsabgeordnete für die Region des Emslandes und der Grafschaft Bentheim Albert Stegemann.