Berlin. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) startet ein neues Programm für junge Erwachsene. Bewerben kann sich, wer zwischen 18 und 27 Jahre alt ist und aktuell eine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt. Darüber informiert der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU). Die Bewerbungsphase geht noch bis zum 21. August 2022. Das Programm startet im Oktober dieses Jahres. So sollen junge Leute auf ihrem Weg in ehrenamtliche Führungspositionen unterstützt werden.

„Ob Trainer einer Jugendmannschaft im Breitensport, engagiert bei der Freiwilligen Feuerwehr, in einer landwirtschaftlichen Organisation oder im Schützenverein – die Vielfältigkeit des ehrenamtlichen Engagements bei uns im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ist groß. Mit dem neuen Förderprogramm der DSEE werden junge Erwachsene auf ihrem Weg in ehrenamtliche Leitungspositionen unterstützt“, wirbt Albert Stegemann für Bewerbungen aus der Region.

Kernthemen eines zweitägigen Seminars auf der Insel Schwanenwerder im Berliner Ortsteil Nikolassee sind Führungskompetenz, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Organisations- und Strategieentwicklung sowie Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht. Falls Bewerberinnen aus dem Emsland und der Grafschaft Teil der ersten FuturE-Klasse 2022 werden, starten sie Ende Oktober direkt in die Hauptstadt. An zwei Tagen auf der Insel Schwanenwerder erwarten junge Engagierte spezielle Seminare von professionellen Gruppenleitern.

Damit keine zusätzlichen Kosten entstehen, stehen alle notwendigen technischen Hilfsmittel für die Dauer des Programms kostenlos zur Verfügung. Auch anfallende Reise- und Unterbringungskosten werden von der DSEE gezahlt.

Hintergrund: Im Juni 2020 wurde die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gegründet. Die Gründung der Bundesstiftung ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“. Stiftungszweck ist die Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts insbesondere in ländlichen Räumen. Der jährliche Etat beträgt 30 Millionen Euro.

Weitere Informationen sind unter deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de zu finden.

Bad Bentheim. Die denkmalgeschützte evangelisch-reformierte Barockkirche in Bad Bentheim, im Süden unterhalb der Burg Bentheim gelegen, weist Schäden im Dach und an der Außenwand auf. Dadurch dringt Regen in das 1696 gebaute Gebäude ein. Im Kirchenraum gibt es zahlreiche schadhafte Stellen, an denen der Putz bereits herabgefallen ist. Bei einer Vor-Ort-Begehung berichtet Pastorin Heike Parschat dem heimischen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU) vom sanierungsbedürftigen Zustand des Kirchenhauses. Notwendige Mittel für die Renovierungsarbeiten könnten aus dem Bundesprogramm Denkmalschutz kommen. Stegemann versprach, sich im Deutschen Bundestag für den Förderantrag einzusetzen.

Es sei dringend nötig und geboten, das Dach neu zu decken, um größere Schäden abzuwenden, berichtet Pastorin Heike Parschat. Bei vielen Besucherinnen und Besuchern der Kirche wandere der Blick immer häufiger in Richtung der Schäden an der Decke. Der Dachstuhl sei allerdings noch in einem guten Zustand. Insgesamt benötige es nur wenige Maßnahmen, um große Wirkung zu erzielen. Für die Dachdeckarbeiten sei ein Gerüst nötig. Dieses solle dann auch genutzt werden, um die Außenwand zu sanieren, damit es auch dort nicht zu weiteren feuchten Stellen kommt, so Parschat.

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bentheim hatte bereits in den vergangenen beiden Jahren erfolgslos Förderanträge für die Sanierung des Gebäudes gestellt. Die benötigten Unterlagen müssen dementsprechend nur aktualisiert werden. Der CDU-Ortsvorsitzende Herrmann Poorthuis meint: „Es wäre für die Grafschaft Bentheim, für die Stadt Bad Bentheim, für alle, die hier leben oder als Touristen sowie als Kurgäste unsere Stadt besuchen, äußerst wichtig, dass die Kirche als prägendes Denkmal und Ort der Begegnung weiterhin besucht werden kann.“ Der CDU-Ortsverband Bentheim und einige Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion waren beide vielköpfig vertreten und stehen ebenfalls klar hinter dem Förderantrag.

Albert Stegemann ergänzt: „Die schadhaften Stellen müssen repariert werden, daran führt kein Weg vorbei. Aktuell haben wir noch die Chance, die Kosten vergleichsweise in Grenzen zu halten. Die Förderung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm wäre daher die einzig richtige Lösung.“ Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm ergänzt der Bund das Engagement der Bundesländer, die vorrangig für den Denkmalschutz zuständig sind.

Förderanträge können noch bis zum 09. September 2022 beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege eingereicht werden. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Maßnahme. Förderfähig sind Maßnahmen zur Substanzerhaltung und Restaurierung. Der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann verweist darauf, dass bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Sanierungen historisch wertvoller Gebäude im Emsland und in der Grafschaft Bentheim durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm ermöglicht werden konnten.

„Der Verordnungsentwurf der EU-Kommission mit pauschalen Verboten des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft schießt deutlich über das Ziel einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung hinaus.

Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir muss jetzt in Brüssel die Notbremse ziehen. Andernfalls drohen allein in Deutschland erhebliche Ertragseinbußen von jährlich rund sieben Millionen Tonnen Getreide. Die Lebensmittelpreise würden aufgrund dieser künstlich herbeigeführten Verknappung weiter steigen. Viele Betriebe, die in Schutzgebieten schonend wirtschaften und die Landschaft pflegen, stünden vor dem wirtschaftlichen Aus.

Bemerkenswert ist, dass die Bundesregierung selbst davon ausgeht, dass mit einem solchen Pauschalverbot die Abhängigkeit der EU von Getreide-Importen steigen könnte. Das ist in der ohnehin schon angespannten Versorgungslage unverantwortlich.“

Nordhorn/Lingen. Um die Arbeit der Tafeln im Emsland und in der Grafschaft Bentheim für die vielen ehrenamtlichen Helfer einfacher zu machen, unterstützen der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann und der regionale Landtagsabgeordnete Christian Fühner (beide CDU) den Vorschlag von zentralen Logistikzentren. Diese würden das Sammeln von Spenden und die Verteilung von Lebensmitteln in NRW und Bayern bereits effizienter gestalten und werden nun von der Landesregierung gefördert, so Fühner. „Daher sollten wir auch für das Emsland und die Grafschaft solche Verteilzentren für die Tafeln einrichten“, so Stegemann.

Über diese Verteilzentren könnten Großspenden von den Lebensmittelherstellern zentral abgewickelt werden. Somit würde die Logistik für die einzelnen Tafeln in der Fläche Niedersachsens vereinfacht werden. Bisher gibt es 31 solcher Verteilzentren in Deutschland, aber keins davon in Niedersachsen. Nun hat die Niedersächsische Landesregierung angekündigt, bis zu drei Verteilzentren zu schaffen. Diese Verteilzentren könnten den Fahraufwand bei überregional angebotenen Spenden reduzieren und für einige Tafeln eine Anfahrt überhaupt erst möglich machen.

Vor kurzer Zeit hatte sich Albert Stegemann in der Nordhorner Tafel über die aktuelle Situation vor Ort informiert. Die gestiegenen Lebensmittelpreise führen zu einer deutlich gestiegenen Nachfrage. Bei seinem Besuch hatten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erneut um politische Unterstützung für die Einrichtung eines Verteilzentrums in der Nähe gebeten. Stegemann versprach, seiner Bitte in der Niedersächsischen CDU Nachdruck zu verleihen.

„Es freut mich sehr, dass unser CDU-Spitzenkandidat das Thema ganz oben auf seiner Agenda hat“, kommentiert Stegemann Althusmanns Vorstoß auf dem Gebiet. Der CDU-Landesvorsitzende hatte in der vergangene Woche zentrale Verteilzentren in Niedersachsen gefordert. Diese müssten nun schnellstens auch dabei helfen, die Verteilung von Lebensmitteln für Bedürftige im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zu erleichtern, sind sich die beiden Abgeordneten einig.

Bezahlbare Lebensmittel seien laut Stegemann einer der wichtigsten Schlüssel für sozialen Frieden in diesem Land. „Besonders unsere Heimat, das Emsland und die Grafschaft Bentheim, kann mit der großen Erzeugungskraft einen wichtigen Beitrag leisten, dass alle Menschen satt werden. Die Arbeit der Tafeln ist für Bedürftige teilweise lebensnotwendig“, so der landwirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion.

„Die Tafeln leisten einen wichtigen Beitrag bei der Versorgung von Menschen in Not. Solange wir die Tafeln benötigen müssen wir sie bestmöglich unterstützen“, stimmt Fühner zu. Und es kann nicht sein, dass es bisher kein flächendeckendes Verteilzentren in Niedersachsen gibt. Das muss sich schnell ändern“, fordert er.

Lingen/Meppen/Nordhorn. Um die Landwirtschaft zukunftsfähiger und widerstandskräftiger auszurichten, sucht der Bund Modell- und Demonstrationsvorhaben von Agroforstsystemen. Das teilte der regionale Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) mit. Projektskizzen für solche Vorhaben müssen bis zum 14. September bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe eingereicht werden. Ein Schwerpunkt sei der nachhaltige Umgang mit Wasser, so Stegemann.

„Der Sommer mit extremen Temperaturen zeigt einmal mehr, dass wir auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim auf den Klimawandel hin angepasste Anbauverfahren verstärkt in den Blick nehmen müssen. Hierzu können Agro-Photovoltaik aber eben auch Agroforstsysteme einen Beitrag leisten“, so Stegemann. Die heimische Landwirtschaft stehe vor diversen Herausforderungen, die mit effektiven und innovativen Lösungsansätzen bewältigt werden können, meint Stegemann.

Die Effizienz der landwirtschaftlichen Produktion zu erhalten und mit Anpassungsmaßnahmen für den Klimaschutz zu verbinden, sei der Kernpunkt moderner Ernährungswirtschaft, so der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sogenannte Agroforstsysteme (AFS) können zur Lösung dieser Herausforderungen beitragen. So werden Ackerbau und Tierhaltung mit der Forstwirtschaft verbunden, indem Gehölzkulturen auf der gleichen Bewirtschaftungsfläche angebaut und genutzt werden. Eine solche Verknüpfung fördert die Artenvielfalt, stabilisiert den Wasserhaushalt und schützt den Boden.

Ziel des Förderaufrufs ist es, die Ergebnisse bereits durchgeführter Forschungsarbeit im Rahmen von Modellvorhaben in der Fläche umzusetzen. So sollen Ergebnisse auf möglichst viele Standorte übertragen werden können. Projektträger ist die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), die vor 30 Jahren von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurde, um Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu koordinieren.

Mehr Informationen zum Förderaufruf sind unter www.fnr.de  zu finden.

Geeste. Wie die Europäische Umweltagentur zu Beginn dieses Sommers berichtet hat, ist die Wasserqualität in Badeseen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim erneut sehr hoch. Auf einer interaktiven Karte lässt sich einsehen, dass in fast allen heimischen Gewässern exzellente Werte gemessen werden können. Der regionale Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) konnte sich am Speicherbecken gemeinsam mit zwei Kommunalpolitikern aus Geeste ein eigenes Bild von dem sauberen Gewässer machen.

Geestes erster Gemeinderat Hans Hanenkamp zeigt sich nicht überrascht von der Sauberkeit des Speicherbeckens und erklärt: „Der See wird neben seiner Rolle als Naherholungsziel vor allem für sportliche Aktivitäten wie Surfen oder Tauchen genutzt. Der Ratsvorsitzende Ansgar Tappel betont, dass es mit der Wasserqualität noch nie Probleme gegeben habe. Das bestätigen auch die Zahlen der Umweltagentur: Seit Beginn der Datenerfassung zu Beginn der Jahrtausendwende wird dem Speicherbecken eine exzellente Wasserqualität bescheinigt.

In der Grafschaft Bentheim können die Badeseen in Wilsum und Quendorf und auch der Lohner See in Wietmarschen die Bestnote „exzellent“ erreichen. Im Emsland sind es unter anderen der Baggersee in Meppen, der Badesee am Campingplatz in Haselünne, der Lünner See und eben auch das Speicherbecken in Geeste, die durch eine hervorragende Wasserqualität positiv auffallen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der selbst leidenschaftlicher Hobbyschwimmer ist, erklärt, dass die Wasserqualität in ganz Deutschland in den letzten Jahren deutlich gestiegen sei: „Das Emsland und die Grafschaft Bentheim sind in diesem Gebiet wieder einmal Vorreiter. Die Wasserqualität wird hier überall mit den Prädikaten exzellent oder gut ausgezeichnet, wobei Ersteres deutlich überwiegt.“

Am Speicherbecken ist es in den letzten Jahren zu keinen größeren Badeunfällen gekommen. Auch dient der Speichersee dem Tauchclub Hydra Lingen als Ort für das wöchentliche Training. An anderen Seen in der Region sind zudem Rettungsschwimmer vom DLRG aktiv. Stegemann dankt diesen für Ihren wichtigen Einsatz und weist besorgt darauf hin, dass die Wasseraufsicht in Frei- und Schwimmbädern sowie Badeseen besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen ist.

In der Untersuchung der Europäischen Umweltagentur wurden 2.291 deutsche Badegewässer untersucht und ca. 13.000 Wasserproben ausgewertet. Lediglich 14 deutsche Badegewässer wurden von der Agentur mit „mangelhaft“ bewertet. Im vergangenen Jahr mussten Badegewässer in Deutschland dennoch 144 Mal aufgrund schlechter Wasserqualität zeitweise oder die gesamte Saison über geschlossen bleiben. Gründe dafür sind beispielsweise Cyanobakterien, die besser als Blaualgen bekannt sind. Ein anderer Grund minderer Wasserqualität können auch Sturm- und Regenereignisse sein, die belastetes Schmutzwasser in Badegewässer spülen.

Weitere Informationen zur Wasserqualität der Seen finden sich auf der Seite der Europäische Umweltagentur unter https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/explore-interactive-maps/state-of-bathing-waters-in-2021

Berlin. Kirchen, Vereine, Stiftungen und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, sich bis zum 09. September um Fördermittel des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes zu bewerben. Darauf macht der regionale Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) aufmerksam und betont: „Das Emsland und die Grafschaft Bentheim verfügen über beeindruckende architektonische Kulturschätze und Denkmäler, auf die wir stolz sein dürfen. Sie zu pflegen und zu bewahren ist wichtig für die nachhaltige Attraktivität unserer Städte und Gemeinden. Ich hoffe daher, dass sich einige Akteure aus der Region bewerben“, so Stegemann.

Der Abgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim verweist darauf, dass bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Sanierungen historisch wertvoller Gebäude aus der Region durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm ermöglicht werden konnten. Beispiele dafür sind das Kloster Frenswegen in Nordhorn sowie die Wall-Anlage und das Högerhaus in Meppen, in dem heute die Polizei residiert. Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bentheim hat Stegemann bereits mitgeteilt, dass Sie sich für die Sanierung der Barockkirche aus dem Jahr 1696 um Mittel aus dem Fördertopf bewerben möchte.

Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm ergänzt der Bund das Engagement der Bundesländer, die vorrangig für den Denkmalschutz zuständig sind. Förderanträge können noch bis zum 09. September 2022 beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege eingereicht werden. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Maßnahme. Förderfähig sind Maßnahmen zur Substanzerhaltung und Restaurierung. Die Gesamtsumme der Fördermaßnahme soll 800.000 Euro, und somit 400.000 Euro Bundesförderung, nicht übersteigen.

Laut Stegemann trage der Denkmalschutz erheblich dazu bei, dass sich historische Gebäude zu lebendigen Orten entwickelten, die Menschen zum Wohnen, zum Arbeiten und zur Freizeit anzögen. „Zudem ziehen baukulturell wertvolle und historisch gewachsene Stadtkerne mit ihrem individuellen Erscheinungsbild Touristen an und werden von Unternehmen bei der Standortwahl bevorzugt. Nicht zuletzt stärken die Sanierungsmaßnahmen unseren regionalen Mittelstand, insbesondere das Handwerk. Vom Denkmalschutz profitiert damit letztendlich unsere ganze Region.“

Weitere Informationen sind www.denkmalpflege.niedersachsen.de <http://www.denkmalpflege.niedersachsen.de>  zu finden.

Berlin. Bis zum 01. September 2022 können Jägerschaften und Vereine, die sich für die Rettung von Rehkitzen und anderen Wildtieren einsetzen, Fördermittel für Wärmebilddrohnen beantragen. Für Förderanträge im Emsland und der Grafschaft Bentheim wirbt der heimische Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU). „Jedes Jahr werden Rehkitze und andere Tiere bei Mäharbeiten verletzt oder getötet. Mithilfe von moderner Drohnentechnik können wir unsere Grünland- und Ackerflächen vor der Mahd absuchen und Tiere so vor dem Mähtod retten“, erklärt Stegemann.
 
Deshalb begrüßt Stegemann die erneute Bundesförderung für Drohnen mit Wärmebildtechnik. Die Technik ist die derzeit effektivste Methode für die Wildtierrettung bei der Mahd. Insgesamt stehen drei Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Jägerschaften und Vereine können ab sofort Anträge stellen. Verantwortlich für die Vergabe ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Anträge auf Förderung müssen bis zum 01. September 2022 eingereicht werden.
 
Auf eine Förderung hoffen können beispielsweise Kreisjägerschaften und Jägervereinigungen. Förderfähig sind Drohnen mit Wärmebildkameras ab einer Akkulaufzeit von mindestens 20 Minuten. Der Zuschuss aus Bundesmitteln beträgt 60 Prozent des Anschaffungspreises und höchstens 4.000 Euro pro Drohne. Je Verein können bis zu zwei Drohnen gefördert werden.
 
Stegemann hofft, dass mithilfe der Wärmebildkameras der Drohnen die versteckten Rehkitze künftig noch besser erfasst werden können.
So könnte ein großer Anteil der deutschlandweit jährlich geschätzt 100.000 durch Mäharbeiten getöteten Jungtiere gerettet werden. „Bereits heute sind unzählige Ehrenamtliche in der Kitzrettung aktiv“, freut sich Stegemann. So konnte etwa dank des großen ehrenamtlichen Engagements vom Verein Tierrettung Emsland e.V. allein im vergangenen Jahr rund 350 Rehkitze und weitere Wildtiere, wie Hasen und Dachse sowie Fasane und Enten, mit Gelegen vor dem Mähtod bewahrt werden.
 
Albert Stegemann hatte sich bereits früh für die Technologie und eine erneute Förderung aus Bundesmitteln eingesetzt. Die Bundesregierung hatte sich auf eine Anfrage Stegemanns im Februar noch zurückhaltend gezeigt, ein erneutes Förderprogramm abgelehnt und auf die Zuständigkeit der Bundesländer verwiesen. In Niedersachsen konnten alleine im vergangenen Jahr 149 Anträge gefördert werden. Damit belegt das Bundesland im Vergleich zu allen anderen Bundesländern den zweiten Platz. Eine Abfrage ergab, dass durch die Drohnentechnik in der letztjährigen Mahdsaison bis Juli bundesweit etwa 6.000 Rehkitze gerettet werden konnten.
 
Albert Stegemann vermutet, dass die Zahl der geretteten Tiere bereits heute weit höher liegt und zeigt sich von den Zahlen nicht überrascht: „Unseren Landwirten selbst ist es ein Anliegen, die Kitze bei ihrer Arbeit zu schützen. Sie arbeiten eng mit den Jägern zusammen. Ich gehe davon aus, dass die Zahl der geretteten Tiere auch in diesem Jahr weiterhin steigen wird, wenn noch mehr geförderte Drohnen im Einsatz sind. Das ist stark. Deshalb möchte ich allen danken, die sich hier engagieren.“ Die Verlängerung des Förderprogramms sei ein wichtiges Signal. Gleichzeitig bemängelt Stegemann, dass die Mittel sehr gering bemessen seien.
 
Weitere Informationen können unter www.ble.de/rehkitzrettung eingesehen werden.
„Auf den zwei Seiten der Bekanntmachung findet sich acht Mal die Formulierung „wird gestrichen“. Es wirkt so, als müsse die Ampel-Regierung jetzt auf Biegen und Brechen sparen, nachdem man in den ersten Monaten alle Probleme auch zwischen den verschiedenen Koalitionsparteien mit Geld lösen wollte. In dieser kritischen Phase die Anreize für klimafreundliche Bauten derart zu streichen, ist nach dem plötzlichen BEG-Förderstopp im Januar das nächste schlechte Signal. Besonders bei uns im Emsland und in der Grafschaft Bentheim platzt aufgrund der fehlenden Förderung nun der Traum vieler junger Familien vom Eigenheim. Für unsere investitionswilligen Unternehmen ist diese Entscheidung ebenfalls fatal. Mit dieser Entscheidung betreiben die Minister der Ampel eine Politik zulasten der Menschen im ländlichen Raum, unserer Heimat.“