
Gute Nachrichten für die Amateurmusik in der Region: Der Kunst- und Kulturkreis Lingen e. V. erhält für sein Projekt „Konzertmusik in kulturfreien Räumen – playShowBlow“ eine Förderung in Höhe von 6.617,40 Euro aus dem Amateurmusikfonds des Bundes. Darüber informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU).
Das Projekt gehört zu insgesamt 229 Vorhaben, die in der aktuellen Förderrunde des Amateurmusikfonds ausgewählt wurden. Bundesweit stehen dafür knapp 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Fonds unterstützt innovative Projekte der Amateurmusik, die neue Wege gehen, Menschen zusammenbringen und das kulturelle Leben vor Ort nachhaltig stärken.
„Kunst und Kultur sind keine Privilegien weniger, sondern Ausdruck einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft. Dort, wo ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker ihr Können mit anderen teilen, entstehen Brücken zwischen Generationen, Lebenswelten und sozialen Gruppen. Unser junger Kunst- und Kulturkreis Lingen eV. versteht sich als Medium kultureller Vielfalt; die Möglichkeit zur Teilhabe darf nicht von Einkommen oder gesellschaftlichem Status abhängen, sondern sollte Interesse an Musik, Kunst und intergenerativem Miteinander aller fördern. Vor diesem Hintergrund haben wir das Projekt entwickelt“, so der Musiker und Vereinsvorsitzende René Esser aus Lingen.
Zum Hintergrund: Der Amateurmusikfonds wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ins Leben gerufen. Gefördert werden insbesondere Projekte, die nachhaltige Strukturen schaffen, die Nachwuchsarbeit stärken, neue Kooperationen ermöglichen und die Sichtbarkeit der Amateurmusik erhöhen.
„Mit ,playShowBlow‘ ist in Lingen ein bemerkenswertes Musikprojekt entstanden, das Menschen verschiedener Generationen zusammenbringt und unterschiedliche musikalische Einflüsse miteinander verbindet. Solche Projekte zeigen, wie lebendig und vielfältig die Amateurmusik in unserer Region ist. Die Bundesförderung ist deshalb eine tolle Anerkennung für das Engagement aller Beteiligten und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des kulturellen Lebens vor Ort“, erklärt Albert Stegemann abschließend.