
Am kommenden Sonntag, den 13. September 2026, öffnen zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals wieder zahlreiche historische Gebäude ihre Türen. Auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim können Besucher Denkmale besichtigen, an Führungen teilnehmen und mehr über die Geschichte der Bauwerke erfahren. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) lädt die Bürgerinnen und Bürger im Emsland und der Grafschaft Bentheim dazu ein, die vielfältigen Angebote in der Region zu nutzen.
In Lingen öffnen unter anderem der Pulverturm und der ehemalige Güterschuppen, in dem heute die Tanzgalerie beheimatet ist, ihre Türen. Auch das sanierte Bahnhofsgebäude von 1856 wird bei Führungen vorgestellt. In Emsbüren lädt der Heimathof mit Vorführungen alten Handwerks ein, in Salzbergen können das Museum für das Schusterhandwerk und das Waschmaschinenmuseum besucht werden. Der Erinnerungsort „Lager XII Dalum“ in Geeste bietet neben seiner Dauerausstellung eine Führung zur Geschichte des ehemaligen nationalsozialistischen Emslandlagers an.
Auch in der Grafschaft Bentheim gibt es zahlreiche Angebote. Im Kloster Frenswegen stehen Führungen, ein Werkstattkonzert und Informationen zur entstehenden Pilgerherberge auf dem Programm. In Nordhorn werden Führungen durch das ehemalige Baumwollmagazin und das Altendorfer Rathaus angeboten. Die Schulten Mühle in Wietmarschen lädt zu Sägevorführungen ein, während das Günter Frank Haus in Neuenhaus an die Geschichte der jüdischen Bevölkerung der Stadt und der Niedergrafschaft erinnert. Auch auf der Burg Bentheim wird eine Führung angeboten.
„Unsere Region hat eine beeindruckende Geschichte, die sich an vielen Orten bis heute entdecken lässt. Der Tag des offenen Denkmals ist eine tolle Gelegenheit, Gebäude und ihre Geschichten kennenzulernen, an denen man im Alltag vielleicht einfach vorbeifährt“, sagt Stegemann. „Mein Dank gilt besonders den vielen Ehrenamtlichen, Vereinen, Kommunen und Eigentümern, die unsere Denkmale erhalten, mit Leben füllen und jetzt ausstellen. Denkmalschutz bewahrt nicht nur alte Mauern, sondern ein Stück unserer Heimat und Identität. Gleichzeitig zeigen viele Beispiele in unserer Region, wie historische Gebäude erhalten und sinnvoll weitergenutzt werden können“, so der örtliche Bundestagsabgeordnete.
Das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ richtet den Blick besonders auf historische Bauwerke, die Menschen miteinander verbinden und gesellschaftlichen Austausch ermöglichen. Die genannten Angebote sind nur eine Auswahl. Weitere teilnehmende Denkmale sowie Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen und notwendigen Anmeldungen gibt es im offiziellen Programm unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm.
Zum Hintergrund: Seit 1993 übernimmt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Koordination des Tags des offenen Denkmals. Jeweils am zweiten Sonntag im September öffnen dabei zahlreiche historische Bauwerke ihre Türen – darunter auch viele Orte, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Bundesweit nutzen jedes Jahr mehrere Millionen Menschen die Gelegenheit, Denkmale und ihre Geschichte aus nächster Nähe kennenzulernen.