Das Bundesprogramm Energieeffizienz des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) geht in eine neue Förderphase. Ziel ist es, landwirtschaftliche Betriebe und den Gartenbau dabei zu unterstützen, ihren Energieverbrauch zu senken und klimafreundlichere Technologien zu nutzen. Dafür stehen im Jahr 2026 insgesamt 26 Millionen Euro zur Verfügung – 2,5 Millionen mehr als zuvor. Darüber informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU).
Gefördert werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Mögliche Maßnahmen reichen von der Anschaffung energieeffizienter oder elektrisch betriebener Maschinen über die Modernisierung von Gewächshäusern bis hin zur Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien. Förderfähig sind Investitionen, die die Energieeffizienz und/oder damit die CO2-Einsparung wesentlich erhöhen. Die Mittel stammen aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung. Die Antragstellung läuft über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR).
Der örtliche Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann erklärt: „Viele Betriebe auch bei uns im Emsland und der Grafschaft Bentheim wollen effizienter wirtschaften – auch um unabhängiger von Energiepreisen zu werden. Die Förderung kann dabei helfen, praktische Verbesserungen im Alltag umzusetzen. Wichtig ist, dass die Mittel bei uns vor Ort tatsächlich ankommen.“
Hintergrund: Das Bundesprogramm Energieeffizienz existiert seit 2015 und soll dazu beitragen, technisch verursachte CO₂-Emissionen in der Landwirtschaft zu senken. Grundlage ist der Klimaschutzplan 2030, der vorsieht, den CO₂-Ausstoß in Landwirtschaft und Gartenbau um insgesamt 16 Millionen Tonnen zu reduzieren. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden sich unter: https://energieeffizienz.fnr.de/