Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hat die Patenschaft für das Mehrgenerationenhaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Nordhorn übernommen. Die Einrichtung zählt zu rund 540 Mehrgenerationenhäusern bundesweit, die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.
Im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks mit Aktiven vor Ort überreichte Christian Hüser, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Grafschaft Bentheim, die offizielle Patenschaftsurkunde an den CDU-Bundestagsabgeordneten. Mit der Patenschaft verbunden ist die Unterstützung der Arbeit des Mehrgenerationenhauses sowie des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“, das den generationenübergreifenden Austausch und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken soll. Das Mehrgenerationenhaus in Nordhorn versteht sich als offener Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und Lebenssituationen.
„Mehrgenerationenhäuser schaffen etwas, das in unserer immer schnelleren und oft stärker individualisierten Gesellschaft nicht selbstverständlich ist: Echte Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten. Sie stärken damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“, erklärt Stegemann. Besonders hob der Bundestagsabgeordnete das Engagement der Ehrenamtlichen hervor: „Viele Angebote wären ohne den freiwilligen Einsatz zahlreicher Menschen vor Ort nicht möglich. Diesen Einsatz finde ich großartig und möchte ihn in meiner Rolle als Pate für das Mehrgenerationenhaus weiter unterstützen.“
Hintergrund: Das Mehrgenerationenhaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Nordhorn ist Teil eines bundesweiten Förderprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel des Programms ist es, Begegnungsorte zu schaffen, an denen Menschen verschiedener Generationen voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen können.
Der Deutsche Bundestag lädt am Sonntag, den 03. Mai 2026, wieder zum traditionsreichen Tag der Ein- und Ausblicke ein. Von 9 bis 19 Uhr öffnet das Parlament seine Türen und gewährt Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die Herzkammer der Demokratie. Letzter Einlass ist um 18 Uhr. Darüber informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU). Gleichzeitig lädt Stegemann Berlin-Touristen ein, einen Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik zu schauen.
In den Gebäuden des Berliner Regierungsviertels erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm mit Kurzvorträgen, Podiumsdiskussionen, Führungen, Infoständen und Gesprächen mit Abgeordneten. Auch für Kinder gibt es zahlreiche Mitmachaktionen. Den Auftakt macht Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz am Westportal des Reichstagsgebäudes. Anschließend können Besucher die Parlamentsgebäude erkunden und im Plenarsaal auch mit Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ins Gespräch kommen.
„Ich würde mich freuen, zahlreiche Gäste aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim, die am Wochenende um den Feiertag in oder rund um Berlin unterwegs sind, im Deutschen Bundestag begrüßen zu dürfen“, so der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Der Tag der Ein- und Ausblicke ist eine besondere Gelegenheit, den Parlamentsbetrieb einmal aus nächster Nähe kennenzulernen. Nutzen Sie die Chance, hinter die Kulissen zu blicken und mit denjenigen persönlich ins Gespräch zu kommen, die unsere Politik gestalten.“
Zum Einlass muss ein Personalausweis oder ein anderes Ausweisdokument mit Lichtbild mitgebracht werden. Da Einlass- und Sicherheitskontrollen durchgeführt werden, empfiehlt es sich, auf größere Taschen und Gepäckstücke zu verzichten. Das Reichstagsgebäude, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus sind barrierefrei zugänglich. Für internationale Gäste stehen Übersetzungen ins Englische zur Verfügung.
Junge Menschen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim haben auch in diesem Jahr wieder die Chance, Europa kostenlos mit dem Zug zu entdecken. Darauf weist der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hin. Im Rahmen des EU-Programms DiscoverEU vergibt die Europäische Union erneut Travel-Pässe für junge Erwachsene, mit denen sie Europa bereisen und andere Länder, Kulturen und Menschen kennenlernen können. Die aktuelle Bewerbungsrunde läuft noch bis Mittwoch, 22. April 2026, 12 Uhr (MESZ).
„Gerade für junge Menschen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim ist DiscoverEU eine großartige Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, neue Erfahrungen zu sammeln und Europa ganz praktisch zu erleben“, erklärt Stegemann. „Ich kann nur dazu ermutigen, diese Chance zu nutzen und sich zu bewerben.“
Bewerben können sich junge Menschen, die zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 30. Juni 2008 geboren wurden und in einem EU-Mitgliedstaat wohnen. Wer ausgewählt wird, erhält einen Travel-Pass für umweltfreundliche Verkehrsmittel – insbesondere den Zug. Die Reise kann flexibel im Zeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 30. September 2027 stattfinden. Auch Gruppenreisen mit Freunden sind möglich.
Albert Stegemann betont: „Wir in der Region leben im Grenzraum zu den Niederlanden und wissen deshalb ganz genau, wie wertvoll europäische Zusammenarbeit im Alltag ist. DiscoverEU macht Europa für junge Menschen direkt erlebbar – und genau das ist wichtig. Ich würde mich freuen, wenn sich viele junge Menschen aus unserer Heimat bewerben und Europa auf eigene Faust entdecken.“
Zusätzlich zum Travel-Pass erhalten die Teilnehmenden eine Rabattkarte mit Vergünstigungen für Unterkünfte, Kulturangebote, Nahverkehr und weitere Freizeitangebote. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Bewerbung gibt es online unter: https://youth.europa.eu/discovereu_de.
Berlin. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat erneut die exzellente Wasserqualität in den Badeseen des Emslands und der Grafschaft Bentheim bestätigt. Eine aktuelle interaktive Karte zeigt, dass fast alle regionalen Gewässer hervorragende Werte aufweisen. Darüber berichtet der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU).
Zu den besonders hervorgehobenen Seen in der Region zählen der Lohner See in Wietmarschen, das Speicherbecken in Geeste, der Badesee in der Erholungsregion Quendorf, der Lünner See, der Badesee am Campingplatz in Haselünne, der Baggersee Holsterfeldstraße in Salzbergen und der Badesee Schlagbrückener Weg in Meppen. Alle erhielten die Bestnote „exzellent“. Einige dieser Gewässer gelten als beliebte Naherholungsorte für Einheimische und Reiseziele für Touristen.
Die Untersuchung der EEA im Jahr 2023 umfasst 2.318 deutsche Badegewässer. Nur 14 von ihnen wurden als „mangelhaft“ bewertet, was die insgesamt hohe Wasserqualität in Deutschland verdeutlicht. Diese positive Bilanz wird jedoch durch einige aktuelle Herausforderungen herausgefordert: Mehrere Badestellen in Deutschland mussten bereits aufgrund von Cyanobakterien oder Sturmereignissen vorübergehend geschlossen werden.
Die Seite der europäischen Umweltagentur bietet umfassende Informationen und eine interaktive Karte, die einen detaillierten Überblick über die Qualität der Badegewässer in ganz Europa gibt: https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/explore-interactive-maps/state-of-bathing-waters-in-2023
Wie kommen die Grafschafter Schwimmbäder und -vereine durch die Krisenzeit? Droht dem Schwimmsport in der Grafschaft ein ähnliches Schicksal wie dem Eissport? Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Schwimmvereins WASPO Nordhorn Gaby Ekkelboom und Detlef Rüger sowie dem Vorsitzenden der Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft (bnn) Volker Mende hat der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) über aktuelle Herausforderungen für den Schwimmsport in der Grafschaft Bentheim gesprochen. Neben der Pandemie und der Energiekrise blicken die Verantwortlichen mit großer Sorge auf die steigenden Nichtschwimmerzahlen.
Der örtliche Bundestagsabgeordnete Stegemann ist sich mit den Vertretern des Wassersports einig, dass der Schwimmsport und eine gute Schwimmausbildung für Kinder und Jugendliche unbedingt gewährleistet bleiben müssen. Die steigenden Nichtschwimmerzahlen in ganz Deutschland und die persönliche Einschätzung der Vorsitzenden verdeutlichen den Bedarf an Verbesserungen. „Schwimmen können sollte jedes Kind. Es macht Spaß, tut gut und ist im Zweifel eine lebensrettende Fähigkeit“, betont Stegemann.
Jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren kann laut einer von der DLRG in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage nicht schwimmen. Der Anteil der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, habe sich der Umfrage zufolge in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt, teilt die DLRG mit. Gut sei es deshalb, dass der Betrieb in den Grafschafter Schwimmbädern nach der Pandemie wieder angelaufen sei, so Stegemann.
Der Verein WASPO Nordhorn verzeichnete über die Corona-Pandemie hinweg nur einen leichten Mitgliederrückgang. Nun überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Wiedereröffnung der Schwimmbäder für das Training, erklärt die 2. Vorsitzende Gaby Ekkelboom. Volker Mende von den heimischen Bäderbetrieben berichtet, dass diese sich gut an die Pandemie anpassen konnten. Da Schwimmkurse für Anfänger nicht das ganze Jahr über angeboten werden konnten, reagierte der Bäderbetrieb mit Crashkursen in den Sommerferien bei niedrigen Inzidenzen. Dadurch konnten über 1000 Kindern das Schwimmen beigebracht werden und es entstanden keine allzu langen Wartelisten.
Die Kurseinnahmen der drei Bäder in Emlichheim, Uelsen und Nordhorn haben sich nach der Pandemie wieder stabilisiert oder sogar erhöht. Dennoch steht fest, dass die Bäder ohne staatliche Zuschüsse deutlich höhere Eintrittspreise verlangen müssten. Der aktuelle Preis für eine Tageskarte liegt bei 5,50€. Trotz des anhaltenden Zuschussbedarfs für den Betrieb von Badeanlagen drohen den lokalen Betriebe und Vereinen vorerst keine Schließungen. Im Gegenteil, in Nordhorn wird derzeit über den Ausbau der Wasserfläche für das Training spekuliert.
Ab dem 1. Januar 2024 soll jede neu eingebaute Heizung mit mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie betrieben werden. Der Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sorgt bei den Kunden im Emsland und der Grafschaft Bentheim für riesengroße Verunsicherung – und führt zu einer Nachfrageexplosion an Öl- und Gasheizungen. Das betont Axel Wortmann, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Meppen-Lingen, im Gespräch mit dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU).
Laut dem aktuellen Gesetzesentwurf müssen Verbraucherinnen und Verbraucher mittelfristig eine Wärmepumpe, Fernwärme oder Biomasse-Kessel nutzen. Vorhandene Gas- und Ölheizungen sollen nach und nach verschwinden und dürfen nur noch maximal 30 Jahre laufen. Dieser öffentlich breit diskutierte Entwurf führt dazu, dass die Kundenanfragen für eine Installation neuer Gas- oder Ölheizungen laut Wortmann „explodiert ist“. Allerdings ist der selbstständige Familienunternehmer bis Ende dieses Jahres bereits ausgebucht – ein Beleg für die Verunsicherung bei den Menschen.
Für großes Unverständnis sorge zudem bei vielen Menschen, dass der Einsatz von Wärmepumpen sehr viel Strom verbraucht, der allerdings derzeit aus Kohlekraftwerken kommt, wenn ausreichend grüner Strom nicht verfügbar ist. „Damit ist weder dem Klima noch dem Portmonee der Kunden geholfen“, berichtet Wortmann. Der Obermeister schlägt daher vor, dass das Gesetz realitätsnah angepasst wird, sodass alle Potenziale auch ausgeschöpft werden. Neubauten und Gebäude, die an ein Fernwärmenetz angeschlossen sind, müssten anders behandelt werden als Bestandsgebäude, bei denen die Gebäudedämmung unverändert bleibt.
„Die Gesetzespläne von Minister Habeck verunsichern Tausende Emsländer und Grafschafter. Wir brauchen neben der Wärmepumpe die ganze Breite klimafreundlicher Lösungen – von Wasserstoff über Holzpellets bis zu Wärmenetzen. Für diese Alternativen schraubt die Regierung die Anforderungen jedoch in dem aktuelle diskutierten Entwurf viel zu hoch. Die Wärmewende wird aber nur zum Erfolg, wenn für jedes Haus die individuell beste Lösung ermöglicht wird und bei der Umsetzung keine finanziellen Überforderungen entstehen“, kritisiert Stegemann ebenfalls.
Obermeister Wortmann beklagt außerdem die aktuelle Unklarheit für Unternehmen und Privatkunden, da noch unklar ist, welche Details in dem finalen Entwurf stehen und wie sich die Bundesregierung die Umsetzung vorstellt. Er befürchtet, dass die Pläne von Bundesminister Habeck die Industrie und die Bevölkerung überfordern: „Wir benötigen mehr Zeit! Außerdem müssen die Menschen auch hier im Emsland verstehen, welchen Wertverlust ihre Immobilie erleiden wird, wenn sie ihre Wärme nicht durch klimaneutrale Heizungen generieren.“
Stegemann stellt abschließend seinen Lösungsvorschlag vor: „Wir müssen die Menschen mit einer angemessenen Förderung unterstützen und gleichzeitig festes Vertrauen in die zukünftige Bepreisung von CO2 haben. Nur so wird die Wärmewende gelingen. Aktuell schafft die Bundesregierung leider mit ihrem öffentlichen Streit maximale Verunsicherung und verspielt so die Akzeptanz der Bürger für notwendige Klimaschutzmaßnahmen.“
Hintergrund: Eine Verschiebung des Heizungsverbots um drei Jahre fordert auch Niedersachsen vor den Beratungen zum Gebäudeenergiegesetz im Bundesrat. Eigentlich plant der Bundeswirtschaftsminister Habeck, dass das Gebäudeenergiegesetz bis Anfang Juli im Bundestag verabschiedet wird. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hält dies nach dem Rauswurf von Patrick Graichen für ausgeschlossen.
Berlin. Der Landkreis Grafschaft Bentheim erhält 50.000 Euro zur Planung des Breitbandausbaus. Den Förderbescheid hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann am Montag von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt entgegen genommen. „Mit den Geldern kann der Landkreis weiter am Masterplan für den Breitbandausbau vor Ort arbeiten“, so Stegemann.
Bereits zum zweiten Mal erhält der Landkreis Grafschaft Bentheim Fördermittel für die Planung des Breitbandausbaus. Insgesamt sind es nun 100.000 Euro. Der Blick gehe gleichwohl nach vorn: „Nun wollen wir an die richtigen Fördertöpfe. Wir wollen vor Ort Glasfaser verlegen“, unterstreicht der Abgeordnete.

Daran arbeiten der Landkreis, die Kommunen und Versorgungsbetriebe unter Hochdruck. Die Förderanträge an Bund und Land sind bereits eingereicht. Nun hoffen die Akteure auf eine zügige Förderzusage vom Bundesminister. „Wir haben eine gute Arbeitsteilung: Der Landkreis bringt daheim das Entscheidende auf den Weg und ich setze mich in Berlin für die Förderzusage ein“, sagte Stegemann augenzwinkernd. Insgesamt sollen bis zu 14 Millionen Euro in der Grafschaft investiert werden.
Der Bund unterstützt den Breitbandausbau auf allen Ebenen. So stellt er für den flächendeckenden Zugang rund 2,7 Milliarden Euro bis 2018 zur Verfügung. Zudem wurde letzte Woche vereinbart 350 Millionen Euro für ein Sonderförderprogramm ausgeben, um kleinen und mittleren Unternehmen in Gewerbegebieten einen Glasfaseranschluss zu verschaffen. Profitieren sollen Gewerbegebiete, die über den Markt keinen schnellen Internetzugang bekämen.
Daneben wird für WLAN-Hotspots die Störerhaftung abgeschafft. Kommunen erhalten damit Rechtssicherheit. Auch soll vor der Sommerpause das DigiNetz-Gesetz beschlossen werden. U.a. sollen dadurch neue Baugebiete verpflichtend mit Glasfaser erschlossen werden. All diese Maßnahmen dienen dem Ziel, bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung von 50 Mbit/s in Deutschland zu schaffen.
Bad Bentheim. Mit dem Spatenstich bei der Auftaktveranstaltung „Niedersachsen ist am Zug! III“ am Mittwoch wurde in Bad Bentheim der Startschuss für die Erneuerung des Bahnhofs sowie der Gleisanlagen gegeben. Mit Salzbergen profitiert ein zweiter Bahnhof im Wahlkreis Mittelems vom Modernisierungsprogramm. „Der Bund unterstützt den Umbau hin zum barrierefreien öffentlichen Personenverkehr in Niedersachsen mit 70 Millionen Euro“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.
In Bad Bentheim soll der Mittelbahnsteig angehoben und die Gleisanlage mit Aufzügen barrierefrei umgebaut werden. Ferner wird das Bahnhofsgebäude neugestaltet. Die geplanten Kosten für die bis Ende nächsten Jahres laufenden Baumaßnahmen am Bahnhof belaufen sich auf 4,6 Millionen Euro. Im letzten Jahr hat der Bahnhof 150-jähriges Jubiläum gefeiert, ebenso wie die Stadt selbst. „Mit dieser Modernisierung soll Bad Bentheim dauerhaft Mobilitätsdrehschreibe bleiben“, so Stegemann.
In Salzbergen wird der Mittelbahnsteig und Seitenbahnsteig auf 220 Metern ebenso erneuert wie die Unterführung. Zudem ist der Neubau von zwei Aufzügen geplant. Die Kosten belaufen sich auf gut fünf Millionen Euro.
Landrat Friedrich Kethorn bezeichnete den Bahnhof Bad Bentheim als „Schieneneinfallstor“ in die Grafschaft Bentheim. Der Bahnhof sei damit ein wichtiges Aushängeschild und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Wenn er einen Wunsch äußern dürfe, wäre es der, dass zu einem schönen Bahnhof auch schönes Zugmaterial gehöre. Er verwies damit auf den Wunsch der Region, dass auf der Strecke Amsterdam – Bad Bentheim Hannover – Berlin möglichst schnell der IC in der neuen Version fahren möge.
Bad Bentheim ist ein zentraler Halt- und Knotenpunkt für den Nah und Fernverkehr im Nordwesten. Neben der Strecke Amsterdam – Berlin hält hier der Nahverkehr aus Bielefeld, der künftig bis in die Niederlande fahre soll, sowie die künftige Strecke in die Grafschaft über Nordhorn und Neuenhaus.
Im Programm „Niedersachsen ist am Zug! III“ investieren Land, Bahn und Bund bis insgesamt rund 147 Millionen Euro in die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau von 44 Stationen. Die Bahnstationen sollen bis 2025 modernisiert und barrierefrei ausgebaut sein. Insgesamt soll dadurch der Schienenpersonennahverkehr attraktiver werden.

Berlin./Lingen. In diesem Jahr erhalten wieder viele Kindertagesstätten im Emsland und der Grafschaft Bentheim finanzielle Unterstützung für die Sprachförderung aus Berlin. Insgesamt 15 Einrichtungen im Wahlkreis Mittelems profitieren vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Dies teilte das Bundesfamilienministerium dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann am Mittwoch mit. „In vier Jahren fließen damit 1,5 Millionen Euro in die Sprachförderung unserer Region“, unterstreicht Stegemann.
Zur Verbesserung der Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen erhalten sie von 2016 bis 2019 jährlich einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro. Hierfür können die Träger zum Beispiel eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle mit herausgehobener und schwieriger, verantwortungsvoller Tätigkeit finanzieren. Hinzu kommt eine zusätzliche Fachberatung im regionalen Verbund, die für 10-15 „Sprach-Kitas“ zuständig sein wird.

Durch alltägliche sprachliche Bildung werden alle Kinder in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen erreicht. „Kinder aus bildungsschwachen Familien aber auch Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, werden dabei besonders profitieren“, so Stegemann, für den die deutsche Sprache Grundlage einer gelingenden Integration ist. Umso wichtiger sei es, dass jedes Kind eine faire Chance durch frühe und gezielte Förderung erhalte.