Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hat die Patenschaft für das Mehrgenerationenhaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Nordhorn übernommen. Die Einrichtung zählt zu rund 540 Mehrgenerationenhäusern bundesweit, die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.
Im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks mit Aktiven vor Ort überreichte Christian Hüser, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Grafschaft Bentheim, die offizielle Patenschaftsurkunde an den CDU-Bundestagsabgeordneten. Mit der Patenschaft verbunden ist die Unterstützung der Arbeit des Mehrgenerationenhauses sowie des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“, das den generationenübergreifenden Austausch und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken soll. Das Mehrgenerationenhaus in Nordhorn versteht sich als offener Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und Lebenssituationen.
„Mehrgenerationenhäuser schaffen etwas, das in unserer immer schnelleren und oft stärker individualisierten Gesellschaft nicht selbstverständlich ist: Echte Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten. Sie stärken damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“, erklärt Stegemann. Besonders hob der Bundestagsabgeordnete das Engagement der Ehrenamtlichen hervor: „Viele Angebote wären ohne den freiwilligen Einsatz zahlreicher Menschen vor Ort nicht möglich. Diesen Einsatz finde ich großartig und möchte ihn in meiner Rolle als Pate für das Mehrgenerationenhaus weiter unterstützen.“
Hintergrund: Das Mehrgenerationenhaus des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Nordhorn ist Teil eines bundesweiten Förderprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel des Programms ist es, Begegnungsorte zu schaffen, an denen Menschen verschiedener Generationen voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen können.
Lingen. Zentraler, heller, offener – so lässt sich das neue Mehrgenerationenhaus in Lingen in der Mühlentorstraße beschreiben. Am Freitag wurde das neue Mehrgenerationenhaus unter Teilnahme des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann am neuen Standort offiziell eröffnet. „Mehrgenerationenhäuser sind Orte des gelebten Miteinanders“, hob der Abgeordnete hervor. Gesegnet wurden die Räumlichkeiten vom Emslanddechant Pastor Thomas Burke unter den Augen zahlreicher Interessierter, Politiker und Verwaltungsvertreter.
In der von Dr. Michael Reitemeyer, Akademieleiter im Ludwig-Windthorst-Haus, moderierten Veranstaltung unterstrich Stegemann die enorme Bedeutung der Einrichtung für das Miteinander in der Gesellschaft: „Das Mehrgenerationenhaus in Lingen ist ein Modell für das Zusammenleben der Zukunft.“ Durch den demographischen Wandel und die Veränderung der Familienstrukturen seien neue Formen der sozialen Symbiose zwischen Jung und Alt immer wichtiger. Häuser wie hier in Lingen zeigen dabei aus Sicht von Stegemann neue, vielversprechende Wege auf.
Dr. Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin vom Landkreis Emsland, und Monika Schwegmann, Dezernentin für die Bereiche Jugend, Soziales, Kultur und Finanzen der Stadt Lingen (Ems), stellten ebenfalls die besondere Bedeutung des Hauses für Lingen und das südliche Emsland heraus.
Seit zehn Jahren engagieren sich im Mehrgenerationenhaus in Lingen unzählige Menschen für das Miteinander in der Stadt über alle Generationen hinweg. So bietet etwa die Dozentin Anne Höltermann Qualifizierungskurse zur Tagesmutter an, oder Integrationslotsen laden zum Gesprächskreis für ausländische Frauen und ihre Kinder ein. Frank Lüßing als Leiter des Mehrgenerationenhauses betonte, dass er schon viele „Gänsehautmomente“ der Begegnung im Mehrgenerationenhaus erlebt habe.
Weitere Informationen zum Mehrgenerationenhaus in Lingen finden Sie unter: http://www.skf-lingen.de/mgh-lingen