Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ fließt genau eine Million Euro in die Region. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gestern beschlossen. Konkret erhält die Samtgemeinde Schüttorf die Bundesförderung für die Sanierung des Schüttorfer Freibads. Darüber informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU).

„Ich freue mich sehr, dass Schüttorf in dieser Förderrunde berücksichtigt wird. Die eine Million Euro aus Berlin ist eine wichtige Investition in die Lebensqualität vor Ort. Denn Schwimmbäder sind weit mehr als reine Sportstätten: Hier lernen Kinder schwimmen, Menschen halten sich fit und Generationen kommen zusammen“, erklärt Stegemann.

Insgesamt gingen rund 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von rund 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. Für die zusätzliche Förderrunde speziell für Schwimmbäder stehen insgesamt 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Stegemann: „Starkes Signal für den Schwimmsport und die Daseinsvorsorge vor Ort“

Mit diesen Mitteln unterstützt der Bund Kommunen gezielt dabei, den erheblichen Sanierungsbedarf bei Schwimmbädern anzugehen. Zugleich sollen durch die Bundesförderung weitere Investitionen vor Ort ermöglicht werden. „Wir wollen, dass Schwimmen und Schwimmunterricht auch künftig wohnortnah möglich bleiben. Deshalb ist es richtig, dass der Bund die Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Schwimmbäder unterstützt“, so Stegemann.

Die hohe Zahl der eingereichten Projekte zeigt zugleich, dass der Sanierungs- und Investitionsbedarf bei den kommunalen Sportstätten deutlich größer ist als die derzeit verfügbaren Fördermittel. Auch aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim konnten deshalb nicht alle Förderanträge berücksichtigt werden. „Ich weiß, dass sich weitere Kommunen aus unserer Region mit guten und wichtigen Projekten beworben haben. Dass diese in der aktuellen Förderrunde nicht zum Zuge gekommen sind, ist für die Verantwortlichen vor Ort natürlich nicht zufriedenstellend. Für mich ist deshalb klar, dass wir die Kommunen bei der Sanierung ihrer Sportstätten auch künftig unterstützen müssen. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“, erklärt Stegemann abschließend.