Die staatliche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat auch im ersten Halbjahr 2026 in das Emsland und die Grafschaft Bentheim investiert. Mit einer Gesamtfördersumme von rund 690,7 Millionen Euro unterstützte die KfW von Januar bis Juni Projekte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Dies teilte die staatliche Förderbank dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU) mit. Damit liegt die Fördersumme bereits nach den ersten sechs Monaten über den 656,3 Millionen Euro des gesamten Jahres 2025.

Im Landkreis Grafschaft Bentheim sagte die KfW im ersten Halbjahr 2026 rund 123,5 Millionen Euro in insgesamt 1.047 Förderzusagen zu. Davon entfielen 64 Millionen Euro auf die Mittelstandsbank und 58,9 Millionen Euro auf private Kunden. Einen Schwerpunkt bildeten Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Allein über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien Standard“ flossen 55,3 Millionen Euro. Damit unterstützt die KfW Unternehmen bei Investitionen in eine langfristig sichere und kostengünstige Energieversorgung und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Noch höher fiel das Fördervolumen im Landkreis Emsland aus: Hier wurden im ersten Halbjahr 567,2 Millionen Euro mit insgesamt 2.544 Förderzusagen bewilligt. Auf die Mittelstandsbank entfielen 388,6 Millionen Euro, auf private Kunden weitere 171,5 Millionen Euro. Auch im Emsland spielten Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien eine zentrale Rolle. Das KfW-Programm „Erneuerbare Energien Standard“ erreichte allein ein Volumen von 352 Millionen Euro.

Jahreshälfte 2026: 690,7 Millionen Euro für das Emsland und die Grafschaft Bentheim

Im ersten Halbjahr 2026 hat die KfW damit mehr Fördermittel für das Emsland und die Grafschaft Bentheim zugesagt als im gesamten Jahr 2025, als das Fördervolumen bei rund 656,3 Millionen Euro lag. In den Jahren davor betrug die Gesamtfördersumme nicht über 500 Millionen Euro. Besonders gefragt sind aktuell Investitionen des Mittelstands sowie Programme für eine effizientere und langfristig sichere Energieversorgung. Die Zahlen zeigen damit eine weiterhin hohe Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten in der Region, so Albert Stegemann:

„Die Zahlen sind ein gutes Signal für unsere Region. Sie zeigen, dass Unternehmen, Bauherren und Kommunen trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiter investieren und Zukunftsprojekte anpacken“, erklärt Stegemann. „Gerade in herausfordernden Zeiten müssen wir alles dafür tun, diese Investitionsbereitschaft weiter zu stärken. Die KfW kann dabei wichtige Impulse geben. Entscheidend bleibt aber: Staatliche Förderung muss gezielt dort unterstützen, wo sie zusätzliche Investitionen ermöglicht – und kann private Initiative nicht ersetzen.“

Zum Hintergrund: Die KfW, als staatliche Förderbank im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer, widmet sich einer Vielzahl öffentlicher Aufgaben. Dazu gehören die Förderung des Mittelstands, die Bereitstellung von Investitionskrediten für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Finanzierung von Infrastrukturprojekten und beim Wohnungsbau. Weitere Schwerpunkte sind Bildungskredite, die Förderung von Energiespartechniken und die Unterstützung kommunaler Infrastrukturvorhaben.

 

 

 

Fotograf: Tobias Koch

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat auch im vergangenen Jahr in das Emsland und die Grafschaft Bentheim investiert. Mit einer Gesamtfördersumme von rund 656.3 Millionen Euro unterstützte die KfW im Jahr 2025 Projekte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Dies verkündete die staatliche Förderbank dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU).

Starkes Wachstum bei Förderzusagen in der Region

Im Detail erhielt der Landkreis Grafschaft Bentheim im Jahr 2025 rund 296.7 Millionen Euro, welche hauptsächlich in die energieeffiziente Sanierung und den Bau von Wohnungen sowie in kommunale und unternehmerische Investitionen flossen. Insgesamt wurden durch diese Förderungen 1.818 Projekte in der Grafschaft Bentheim finanziert. Unter anderem konnten 384 Eigentumswohnungen gefördert werden.

Für den Landkreis Emsland beliefen sich die Fördermittel auf rund 398,6 Millionen Euro, die Projekte im Mittelstand, bei Privatkunden und in den Kommunen unterstützten. Insgesamt wurden damit 3.801 Vorhaben von Unternehmen, Privatpersonen sowie Städten und Gemeinden auf den Weg gebracht. Unter anderem konnten 364 Eigentumswohnungen gefördert werden.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Wachstum von rund 45 Prozent bei den Förderzusagen. Besonders stark war die Nachfrage nach zukunftsorientierten Investitionen im Mittelstand sowie nach Programmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur nachhaltigen Energieversorgung von Gebäuden.

„Die positive Entwicklung zeigt, dass die staatlichen Förderprogramme im Emsland und in der Grafschaft Bentheim wirken. Sie ermöglichen Investitionen, die sonst nicht realisiert würden, und stärken damit unsere regionale Wirtschaft nachhaltig“, erklärt Stegemann. „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten brauchen Betriebe, Bauherren und Kommunen konjunkturelle Impulse. Die neue Bundesregierung setzt deshalb weiterhin Investitionsanreize – verliert aber zugleich nicht aus dem Blick, dass es in Deutschland strukturelle Reformen für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg braucht.“

Zum Hintergrund: Die KfW, als staatliche Förderbank im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer, widmet sich einer Vielzahl öffentlicher Aufgaben. Dazu gehören die Förderung des Mittelstands, die Bereitstellung von Investitionskrediten für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Finanzierung von Infrastrukturprojekten und beim Wohnungsbau. Weitere Schwerpunkte sind Bildungskredite, die Förderung von Energiespartechniken und die Unterstützung kommunaler Infrastrukturvorhaben.

 

Berlin. Die deutsche Förderbank KfW stockt das Kreditprogramm zur Unterstützung von Städten und Gemeinden zur Unterbringung von Geflüchteten um 250 Millionen Euro auf. Das Programm ist am 11. März gestartet und umfasst nun ein bereitgestelltes Volumen in Höhe von 500 Millionen Euro. Darüber informiert der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der den Schritt ausdrücklich begrüßt, gleichzeitig aber weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Kommunen fordert.

Die aufgestockte Sonderförderung für Kommunen ist mit einem verbilligten Zinssatz ausgestattet, der aktuell bei minus 0,50 Prozent liegt. Der maximale Kreditbetrag pro Kommune beträgt zehn Millionen Euro. Die Laufzeit des Sonderprogramms ist bis Ende dieses Jahres befristet, sofern das Programmvolumen nicht vorzeitig ausgeschöpft ist, was Albert Stegemann allerdings bereits zeitnah erwartet.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stockt Hilfsprogramm auf 500 Mio. Euro auf

„Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine dauert weiter an und zwingt tausende Frauen, Kinder und ältere Menschen in die Flucht. Allein in Niedersachsen sind bereits mehr als 11.500 Flüchtlinge registriert. Der Druck ist enorm“, betont Albert Stegemann. Daher sei es gut, dass der Bund seine Verantwortung erkannt habe. Er dürfe die Länder und Kommunen bei dieser historischen Aufgabe nicht im Stich lassen. „Der Investitionsbedarf vor Ort ist riesengroß. Daher ist die Aufstockung richtig. Wir brauchen aber einen breiteren Instrumentenkasten. Dazu gehört auch eine genauere Registrierung der Geflüchteten – wie es beispielsweise bei unseren Nachbarn in Polen geschieht –, um sowohl die Geflüchteten als auch unsere Kommunen vor Ort noch zielgerichteter zu unterstützen“, meint der Abgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim.

Weitere Informationen finden die Kommunen auf www.kfw.de.