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Thema Pflege rückt immer stärker in den Fokus - Albert Stegemann MdB

Thema Pflege rückt immer stärker in den Fokus

Wahlkreis - 18. Dezember 2013
EKV1
(von links): Heike Bosch (Verwaltungsleitung), Adelbert Rummel (Therapieleitung), Helmut Alferink (Verwaltungsleitung), Dirk Wortelen (Vorstand),
Bastian Koopsingraven (Pflegedienstleitung), Albert Stegemann (MdB), Wilhelm Kerperin (Mitarbeitervertretung), Klaus Dräger (Verwaltungsratsvorsitzender)

Berlin / Emlichheim. „Gerade die zunehmende Anzahl der Demenzerkrankungen und deren Folgen sind ein Thema, dem sich Politik und Gesellschaft gemeinsam stellen müssen“, stellte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann bei seinem Besuch des Evangelischen Krankenhausvereins e.V. in Emlichheim fest. Vor dem Hintergrund der aktuellen Beschlüsse im Koalitionsvertrag im Bereich der Pflege führte Stegemann einen intensiven Austausch mit dem Leiter Dirk Wortelen und Mitarbeitern der Einrichtung.

Das erklärte Ziel der Politik sei es, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben könnten. Dazu gehöre auch eine gute Betreuung und Bezahlbarkeit solcher Dienstleistungen. Stegemann betonte, dass dies zugleich eine ehrliche Diskussion über die Kosten mit sich führe. Neben der Politik sieht er gerade die Pflegekassen in der zentralen Rolle. „Es muss sichergestellt werden, dass zu verteilende Gelder auch direkt bei den Versicherungsnehmern ankommen.“

Verbesserungen im Hinblick auf die Versorgung vor Ort erhofft sich Stegemann vor allem Bereich der personellen Betreuung. Die Herausforderung bestehe aber darin, die Rahmenbedingungen der Ausbildung zu verbessern und mehr Menschen für einen solchen Beruf zu gewinnen. Aufgrund des demografischen Wandels sei dies unumgänglich, wie der Leiter Dirk Wortelen berichtete. So würden in den kommenden Jahren etwa 300.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Die Einrichtung in Emlichheim stellt nach eigenen Angaben 88 Schulplätze bereit. Fatal sei, so Wortelen berichtete weiter, dass sich Institutionen, die sich dieser Aufgabe stellen, aufgrund des Wettbewerbs zwischen den Einrichtungen wirtschaftliche Nachtteile hätten. Auch die Streichung des Ausbildungszuschuss seitens der Landesregierung wirke sich negativ aus. Der Träger betreut mit fast 400 Mitarbeitern pflegebedürftige Bürger in der Region sowohl stationär als auch ambulant.

Weitere Impulse erhofft sich Wortelen von der künftigen Bundesregierung. Im Rahmen der Koalitionsvereinbarungen zwischen CDU, CSU und SPD nimmt der Bereich Pflege einen zentralen Stellenwert ein. Neben finanziellen Änderungen, wie der schrittweisen Erhöhung der Pflegesätze, wurden auch Verbesserungen im Bereich der Ausbildung und transparentere Leistungen vereinbart. Stegemann sicherte zu, sich für dieses Anliegen im Rahmen der weiteren Beratungen stark zu machen.

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